Der Rhyolith-Steinbruch an der
Hartkoppe bei (Ober-) Sailauf
im Spessart - ein geologisch-mineralogisches Kleinod!




die 50. Führung
Bei "Kaiserwetter" kamen zur 50. VHS-Führung am 21.05.2017 fast 70 Teilnehmer in den Steinbruch der Hartkoppe


 

Tag des Geotops 2008  Tag des Geotops 2013 Tag des Geotops 2015
Die bereits traditionelle Führung unter der VHS Sailauf am 21.09.2008 und am 15.09.2013, dem bundesweiten Tag des Geotops,
bei wechselndem Wetter. Wir stehen vor dem Kontakt mit 3 ganz unterschiedlich alten Gesteinen und der vorpermischen, tiefgründig
verwitterten Landoberfläche und rechts an den Gabionen vor dem Waage-Haus. Am 20.09.2015 stehen die Besucher am Steinbruch vom Rehberg. 


Tag des Geotops Plakat
Plakat zum Tag des Geotops 2016


Diese Art der Führung wird in dieser Form seit 1992 angeboten, jeweils einmal im Herbst und einmal im Frühjahr, meist nach der Aschaffenburger Mineralienbörse. Dabei kamen zwischen 2 und ca. 100 Besucher und Besucherinnen. Zur ersten Führung im Oktober 1992 kamen 50 Teilnehmer. Die Veranstaltung fiel nie aus, aber im äußerst verregneten Oktober 1998 kamen wegen des anhaltend schlechten Wetters nur zwei Besucher, die dann eine Individualführung erhielten. In all den Jahren waren die Teilnehmer aus Sailauf sehr zurückhaltend. Somit haben in den jetzt 20 Jahren mehr als 1.000 Besucher den Steinbruch aus ständig wechselnden Blickwinkeln erlebt. Er wurde dabei immer tiefer und um den zweiten Steinbruch am Rehberg ergänzt, was in die Führung einbezogen wurde.

Tag des Geotops 2012 Sailauf
Zum Tag des Geotops am Morgen des sonnigen 16.09.2012 kamen ca. 20 Teilnehmer. Bei hervorragendem Wetter und besten Aufschlussverhältnissen gab es zum Abschluss für jeden Teilnehmer einen geschliffenen und polierten Achat aus dem Steinbruch in Sailauf (das Foto wurde in der Zeitschrift GMIT Nr. 50 - Dezember 2012 - auf der Seite 43 in dem Bericht über die den Tag des Geotops abgedruckt!).

VHS-ASP-Gruppe
In einer Kooperation zwischen der VHS und dem Archäologischen Spessartprojekt fand am 21.11.2015 ein besonderer Rundgang statt, bei dem die Teilnehmer bis zur untersten Sohle gehen konnten. Leider verhielt sich das Wetter der Jahreszeit ensprechend, denn es war kalt und es regnete zeitweise. Bei der Führung sollte man mit den Geowissenschaften Spaß haben und etwas zur Heimat erfahren, was nicht allgemein bekannt ist. 

Tag des Geotops 2016
Zum bundesweiten Tag des Geotops am 18.09.2016 kamen Interessierte
auch aus Bad Kissingen und aus Erlangen.




Die Volkshochschule Sailauf veranstaltet 

am Sonntag, den 16.09.2017 um 9.30 Uhr* zum 51. Mal am bundesweiten Tag des Geotops

einen geologisch-mineralogischenen Rundgang um die Steinbrüche der Hartkoppe und Rehberg an. Joachim LORENZ führt durch die beeindruckenden Steinbrüche. Die Veranstaltung beginnt an der Schranke in der Zufahrt zum Steinbruch in der Hartkoppe (auch bei „schlechtem“ Wetter !). Festes Schuhwerk, wie Wanderschuhe, sind zu empfehlen. Dauer, je nach Teilnehmerzahl und Fragen, max. 1 ¾  Stunden.

Inhalt der Führung:

Jochim Lorenz
Bei schönem Wetter ein eindrucksvoller Steinbruch. Anhang von Beispielen werden
die Besonderheiten erläutert; aufgenommen von Helga Lorenz am 15.05.2011 an der
Hartkoppe.


Wichtiger Hinweis: Es wird eine Gebühr von 5 € / Person (>18 Jahre) seitens der VHS erhoben.
Das Betreten des weitläufigen Steinbruchgeländes erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr der Teilnehmer!
 

Wegbeschreibung zur Anfahrt:
Den Steinbruch erreichen Sie, indem Sie von der Bundesautobahn A 3 (Frankfurt-Würzburg) die Ausfahrt Hösbach benützen, dann ca. 1 km nach Osten über die Bundesstraße 26 in Richtung Lohr fahren und dann kommen Sie an den Weyberhöfen (Industriegebiet und Schlosshotel) bzw. an einer Umspannstation an einen großen Kreisel.
Hier fahren Sie nach Norden in Richtung Engländer bzw. Bad Orb durch Sailauf. Sie durchfahren den langgestreckten Ort Sailauf auf der Hauptstraße und erreichen mit dem Ortsende den ersten steilen Aufstieg zum Engländer  (rechts stehen kristalline Gesteine des Grundgebirges an). 
Am letzen Haus der geschlossenen Bebauung auf der linken Seite fahren Sie links abbiegend in den Talgrund und der geteerten Straße folgend leicht ansteigend in den Wald. Hier erreichen Sie nach ca. 100 m die am Wochenende geschlossene Schranke zum Steinbruch. Auf der rechten Seite neben Holzstößen besteht die Möglichkeit das Fahrzeug ohne Behinderung und schattig abzustellen.

 
 
Verbotsschild
Das Verbotsschild gilt nicht im Rahmen der Führung


*Sollten Sie an diesem Tag keine Zeit haben, so wird die Führung sehr wahrscheinlich am 20. Mai 2018 (Pfingstsonntag) um 15.00 Uhr wiederholt. Es wäre dann die 52. Führung im Rahmen der Volkshochschule. 



Besondere Führung für besondere Gäste
Am 12.5.2012 wurde der Steinbruch von den Mitgliedern des Allgemeinen Schnauferlclubs ASC Landesgruppe Württemberg-Hohenzollern e. V. angefahren. Die ca. 40 Motorsportler tagten im Kurfürstlichen Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf und besuchten den Steinbruch im Rahmen einer Führung. Während des Rundganges erkannten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Ursprung, das Werden und Vergehen des Straßenbelages, auf dem auch die historischen Fahrzeuge bewegt werden. 

Oldtimer am Steinbruch Bentley
Neben sehr unterschiedlichen Fahrzeugen der Marken Mercedes, Porsche und ähnlichem fuhr auch ein britsicher Bentley 8 litre mit langem Radstand aus dem Jahr 1931 vor.
Der Motor hat unglaubliche 8 Liter Hubraum, erzeugt daraus 220 PS - was für ca. 160 km/h ausreicht - und in eine normale Parklücke oder Parkplatz passt dieses Fahrzeug
nicht. 

Frau Lindholz in Sailauf
Die CSU-Kandidatin für den Bundestag Andrea Lindholz besuchte am
30.07.2013 im Rahmen einer Radtour den Steinbruch. Leider wurden
die Teilnehmer während der geolgisch-technischen Führung von einem
Regenschauer genässt (Foto Manfred Zentgraf).

Tag des Geotops am 21.09.2014
Am Recyclingsplatz stehen vor der Kulisse aus 3 unterschiedlich alten Gesteinen (Rhyolith, Gneis/Glimmerschiefer,
Zechstein-Sedimente) die Teilnehmer der Führung zum bundesweiten Tag des Geotops (21.09.2014). Trotz
widrigen Wetters mit Regen und Wolken kamen etwa 40 Erwachsene und 10 Kinder, daruter eine große
Gruppe Geocacher
Foto Helga Lorenz. .



Literatur:
KASIG, W. (1996): Geologische Öffentlichkeitsarbeit als wichtiger Beitrag zu Umweltschutz und Umwelterziehung.- Geologisches Jahrbuch, A 144, S. 35 - 42, Hannover.


Zurück zur Hompage