Der Steinbruch im Rhyolith am
 Rehberg bei Sailauf im Spessart -
die wohl beste Fundstelle für Achate in der Region!

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main


Steinbruch Rehberg  Achat Rehberg Sailauf
Links: Der Steinbruch am Rehberg von der untersten Sohle mit den Halden der Freideponie, aufgenommen am 25.05.2014;
Rechts Achat in einer Lithophyse, Bildbreite 2 cm


Steinbruch am Rehberg
Der Steinbruch am  02.03.2013.
Der restliche Schnee markeirt die Abbruchkanten im Steinbruch,
die lange fündige Stelle mit den Achaten ist nicht mehr zugänglich.


Panoramafoto des Steinbruches
Die oberste Sohlen des kleinen Steinbruches am 28.04.2007 (Panoramafoto)


Der Steinbruch im Schnee
Der winterliche Steinbruch mit den hohen, markanten Bäumen am Rand mit Blick
gegen Sailauf.
aufgenommen am 26.02.2005 



Zusammenfassung
Die Am Rehberg bei Ober-Sailauf wird seit 1993 ein weiteres Rhyolithvorkommen erst nur sporadisch abgebaut. Von Beginn an wurden der Abbau und dessen Umstände dokumentiert. Auch hier konnten Lithophysen aus dem tonigen Kontakt geborgen werden, der hier auch als Kontaktbrekzie ausgebildet ist. In einer tonigen Zone innerhalb des Rhyoliths mit plattiger Absonderung fand sich eine unglaubliche Zahl an Achaten, teils mit idiomorphen Quarz-Kristallen im Innern. 

Wichtiger Hinweis:
Der Steinbruch ist seit ca. 1998 im Betrieb und steht mit Unterbrechungen durch die Fa. Hartsteinwerke an der Hartkoppe in Förderung. Besucher mögen sich dort anmelden.

älteres Panoramabild des Steinbruches
Panoramafoto des Steinbruches mit dem Blick nach Osten, 
aufgenommen am 18.12.2004

Lage
Das Vorkommen liegt am am Rehberg (oder auch Steingeröll) am Südosthang des 371 m hohen Querberges, nordöstlich von Obersailauf bzw. nur einige hundert Meter östlich des Steinbruches an der Hartkoppe bei Obersailauf (Geologische Karte 5921 Schöllkrippen, R 352020 H 554430, siehe auch Okrusch et al. 2011, S. 204, Aufschluss Nr. 96).
Der Steinbruch von der Straße zum Engländer aus
Blick von der Straße zum Engländer auf den Steinbruch
aufgenommen am 01.05.2002
 

Geologie
Es handelt sich um einen Rhyolith, welcher dem von der Hartkoppe sehr ähnlich ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben sie den gleichen Ursprung nach wenigen hundert m Teufe.
Der Rhyolith ist ebenfalls von deutlichen Fließstrukturen durchzogen die bis in den mm-Bereich zu verfolgen ist. Die bis jetzt aufgeschlossenen Bereiche zeigen einen leicht angewitterten Rhyolith von grauer Farbe, der stellenweise helle Bleichungszonen entlang von Rissen zeigt. Auch die typischen Bleichungshöfe sind in bis zu 5 cm Größe im grauen Gestein ohne Bezug zum Kluftsystem ausgebildet. Es besteht vom Aussehen und der Textur eine deutliche Verwandtschaft zum dem Rhyolith von der Hartkoppe, was auch nicht weiter verwundert, denn es ist aufgrund der geringen Entfernung vom gleichen Magma auszugehen. Auch chemisch ist die Verwandschaft sehr eindrucksvoll dokumentiert worden:

Die bis jetzt gefundenen Lithophysen unterscheiden sich deutlich von denen an der Hartkoppe. Zwar gibt es auch hier die harten, rundlichen Gebilde aus dem stark tonigen Rhyolithzersatz die nicht mineralisiert sind, jedoch fehlt auch ihnen der sonst immer vorhandene „zwiebelschalige“ Aufbau. Auch konnte kein Turmalin beobachtet werden.
Als Gemeinsamkeit ist nur der Hämatit und das Vorkommen von Chalcedon und Quarz zu werten. Auch konnten Achate mit gemeiner Bänderung wie auch solche mit waagrechter Schichtung gefunden werden. Nur an einem Stück ließ sich die typische, „blumenkohlartige“ oder warzige Außenhaut beobachten. Die Achate von hier wurden inzwischen sehr bekannt. So wird in dem gewichtigen Werk von MAYER (2013:16) ein Achat vom Rehberg gezeigt. 

Der Kontakt ist ähnlich ausgebildet wie an der Hartkoppe, jedoch findet sich hier eine breitere Zone, die reichlich bis zu 20 cm große, gerundete Gneisbrocken enthält. Es handelt sich dabei um eine Kontaktbrekzie, die mind. zur Hälfte aus Rhyolith und zur anderen Hälfte aus Gneis besteht. Die Gneisstücke sind in der Schmelze gerundet worden und dann in der tonigen Masse nur mäßig zersetzt worden, so daß sie durch die Spaltbarkeit vom Rhyolith gut zu unterscheiden sind.
Gneisbrocken als Xenolithe im Rhyolith
Gneis-Xenolithe im Rhyolith (Bildbreite ca. 50 cm) , 
aufgenommen am 28.11.2004
 
 

Historie
Das Gelände gehört zum Staatsforst "sailaufer Forst". Als Bewuchs war ursprünglich Wald vorhanden, der durch die Orkane von 1990 stark gelichtet wurde. Es war vorwiegend Eiche, etwas Rotbuche und sehr wenig Fichte. Als Sträucher sind Brombeere und Hartriegel vorgekommen. Kräuter sind nur sehr spärlich aufgetreten.
Ein Boden ist zumindest in den steilen Lagen kaum ausgebildet, so daß die Vegetation teils direkt auf einem Geröllhang steht (Name!). Das stückige Gestein und einzelne Blöcke bis zu 0,5 m3 Größe ist manchmal von Moospolstern und Flechten überwachsen. Besonders an den Wegen tritt auch massiver Rhyolith-Fels zu Tage.
Im Herbst 1992 wurde mit dem flächigen Holzeinschlag begonnen. Im Frühjahr 1993 wurde das gesamte Gelände mit einem Wildschutzzaun umzäunt.
Im November 1995 wurde der höhenparallele Fahrweg zu dem  Vorkommen neu ausgebaut und auf die Breite und Tragfähigkeit der Muldenkipper verbreitert und befestigt. Der Abbau war bis dahin nur als Versuchsabbau zu bezeichnen. Insbesondere die stark zersetzten Glimmerschiefer waren einschließlich der Hangschutte gut aufgeschlossen worden.
Am 02.12.1995 wurde etwas Material abgebaut. Im Glimmerschiefer bzw. Gneis befand sich reichlich grauer Quarz mit sehr wenig Feldspat bzw. Glimmer. Auf den Kluftflächen fand sich etwas Hämatit, einzelne Quarze und erdiger Goethit ("Limonit").
Im Winter 2000/2001 begann ein Abbau auf mehren Sohlen und das Material wurde jweils die nächste Sohle hinuntergekippt und auf der tiefsten Sohle verladen und dann zur Aufbereitung gefahren.
Seit dem Frühjahr 2001 wird mit einer mobilen Brecheranlage das Gestein an Ort und Stelle gebrochen, gesiebt und aufgehaldet, so daß es dann gleich verladen werden kann. Die Wägung erfolgt dann im Steinbruch an der Hartkoppe. In der Regel ist der Abbau jedoch recht langsam und meist auf Samstage beschränkt.
Im Hebst 2002 begann man dann ganz oben mit dem Abbau.
Haufwerk mit Bagger
Aus den Anfängen, Bagger mit Fallkugel
aufgenommen am 18.09.2004

Im Frühjahr 2003 hatte man bereits einen kleine Sohle angelegt und dabei dann auch den tonigen Zersatz auf der Westseite angeschnitten. Im Zuge der Erweiterung wurden dann plattige Partien angefahren, die in einem tonigen Zersatz auch wieder Lithophysen führten. Der Abbau ruhte dann von Dezember 2003 bis zum April 2004.
Seit 2005 wird vermehrt gefördert.
Wegen der Schwermetallprobleme in der Hartkoppe wird seit dem Sommer 2007 nur noch hier abgebaut, so dass der Abbau-Fortschritt im Zurückweichen der Wände nie gekannte Ausmaße angenommen hat. Dies bedeutet, dass man nicht jedes Haufwerk über eine längere Zeit anschauen und besammeln kann.
Die Fundstellen für Azurit und Malachit wie auch die Achatfundstelle ist inzwischen dem Abbau zum Opfer gefallen (2011), so dass keine gezielten Funde mehr möglich sind. Lesesteinfund aus altem Material sind immer möglich. Leider brachten die großen Mengen für die Autobahn bei Waldaschaff keine interessanten Anbrüche. 
Im Jahr 2012 ist auch der Bereich abgebaut worden, der die Lithophysen enthalten hat. Diese tonige Zone ist zwar auf der untersten Sohle zugänglich, aber führt hier leider gar keine Lithophysen oder auch
einen Chalcedon auf Klüften. 
2013 bis zu 2015 wurden leider keine bemerkenswerten Funde gemacht.

 

Mineralien
Von dem Reichtum an verschiedenen Mineralien wie an der Hartkoppe war bis heute nichts zu beobachten. Spektakulär sind eindeutig die Achate und Drusen mit Quarzkistallen in den Lithophysen.
Achat im Anstehenden Quarzkristalle in einer Druse
Achathaltige Lithophyse im Anstehenden (Bildbreite ca. 20 cm, am 08.02.2004), rechts daneben eine Druse mit farbosen Quarz-Kristallen

Weiter konnte gefunden werden:.

Das sammlerische Erlebnis wird getrübt durch ein gefährliches Verhalten einzelner Sammler, die ohne Helm arbeiten, Werkzeuge liegen lassen und ohne Genehmigung suchen gehen.

Von den Achaten können aufgrund der hohen Härte und Festigkeit auch Schmuckstücke angefertigt werden!
Achatscheibe als gefasste Brosche
Das Stück wurde vom Ehepaar FORSTMEYER aus Aschaffenburg
nach Entwürfen von J. Lorenz in Silber angefertigt (Bildbreite ca. 7 cm)
 

Literatur

GÖTZE, J., GAFT, M. & MÖCKEL, R. (2015): Uranium and uranyl luminescence in agate/chalcedony.- Mineralogical Magazine Vol. 79(4),  August 2015, p. 985 - 995, 4 figs., 1 tab., The Mineralogical Society,
LORENZ, J. (2006): Die Achate aus dem Rhyolith vom Rehberg bei Sailauf im Spessart.- Lapis 31, Heft 6, Juni 2006, S. 13 - 20, 22 Abb., 1 Tab., [C. Weise-Verlag] München.
LORENZ, J. mit Beiträgen von M. OKRUSCH, G. GEYER, J. JUNG, G. HIMMELSBACH & C. DIETL (2010): Spessartsteine. Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches Mittelgebirge.- s. S. 250ff, 795ff.
MAYER, D. (2013): Erlesene Achate. Exqusite Agates.- 424 S., ca. 900 Abb. [Bode Verlag] Salzhemmendorf.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart. Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl., Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103 größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten (43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
OKRUSCH, M. & WEINELT, W. (1962): Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern 1:25000 Blatt Nr. 5921 Schöllkrippen.- S. 131, München.
WEINIG, H., DOBNER, A., LAGALLY, U., STEPHAN, W., STREIT, R. & WEINELT, W. (1984): Oberflächennahe mineralische Rohstoffe von Bayern Lagerstätten und Hauptverbreitungsgebiete der Steine und Erden.- Geologica Bavarica 86, 563 S., [Bayerisches Geologisches Landesamt] München.
WÖRNER, P. (2010): Achate in Rhyolithkugeln.- 410 S., hunderte farbiger Abb., Digitaldruck im Eigenverlag von Dr. Peter Wörner, Heidelberg. 
 


Bildergalerie
Die Bilder sollen einen Querschnitt durch den Steinbruch, seine Mineralien wie auch die Sammler geben, die dort schöne Stücke - allerdings mit sehr viel Arbeit - bergen konnten. Die Fotos sind zur Vermeidung langer Ladezeiten extra klein gerechnet.  

Wald mit Felsen
Bevor der Steinbruch angelegt wurde, ragten die Felsen
aus dem Boden und waren mit einem schütteren Buchen-
wald bedeckt,
aufgenommen am 25.04.1993
mobile Anlage
Der Abbau begann ganz unten im Tal mit einer mobilen
Brecheranlage, ohne dass man irgendwelche Besonder-
heiten hätte finden können,
aufgenommen am 22.09.1996
Kontakt
Hier ist der erste Hinweis auf eine Höffigkeit zu sehen:
Im Rhyolith sind Partien zu einem grauen Ton zersetz,
so dass man nach Achaten Ausschau halten musste,
aufgenommen am 06.07.1997
kleiner Steinbruch
Der Steinbruch nzunächst nur langsam und so war über
lange Zeit nichts zu finden,
aufgenommen am 20.02.1999
erste Achate
Das war die erste Lithopyhse mit Achat aus dem Stein-
bruch am Rehberg, gefunden am 23.04.1998,
Bildbreite 14 mm
erster Achat
Lithophyse mit etwas Achat aus dem sehr bescheidenen
Fund vom 23.04.1998,
Bildbreite 14 mm
Helga Lorenz beim Suchen
Meine Frau Helga LORENZ beim Malachit suchen,
aufgenommen im frisch gesprengten Haufwerk am
26.07.2004
große Druse von Winfried Hahn
Die gereinigte Druse mit Chalcedon und Quarz
(unten nach dem Fund) - Slg. Winfreid Hahn
Azurit im Rhyolithj
Hellblauer Azurit auf Rhyolith auf der obersten
Abbausohle,
13.11.2004
beim Graben
Achatfundstelle am 08.04.2004 (von oben nach unten):
Martin SCHUSTER, Bettina SCHUSTER, Thomas
WEISS, Winfried HAHN, Joachim LORENZ und
Alfred MOHRHARD.
Winfried Hahn der glückliche Finder
Winfried Hahn mit der schönen Druse (oben),
gefunden am 08.04.2004
Joachim Lorenz beim Graben
Joachim Lorenz beim Suchen nach den
Lithophysen - am 09.04.2004
der neue Steinbruch am Anfang
Der seinerzeit neue Steinbruch am Rehberg am
23.06.2001
Azurit und Malachit
Azurit-Kristalle auf den Kluftflächen im Rhyolith,
18.09.2004
mit dem Lupo im Steinbruch
Blick von der Achatfundstelle in den Steinbruch am
18.09.2004
Achat und Quarz in einer Lithophyse
Lithophysen-Hälfte mit Achat und einer Druse
Bildbreite ca. 10 cm
gebänderter Achat mit Goethit
dunkler Achat mit gemeiner Bänderung, geschliffen und
poliert; Bildbreite ca. 6 cm, Rückseite vom Stück oben
noch ein glücklicher Finder mit Achat
Was für ein Moment: Joachim Lorenz mit einem Stück
einer Lithophyse - mit Ametyhst(!),
gefunden am 05.07.2003
plattige und bogenförmige Absonderung des Rhyolithes
Der plattig absondernde Rhyolith vom Rehberg am
04.09.2004
Morgensonne
Der noch kleine Steinbruch am 08.02.2004
Thomas Weis gräbt nach Achaten
Thomas Weis beim Graben von Hand nach den
begehrten Lithophysen am 21.06.2003
das Auto beldaen!
nach einem erfolgreichen Schürfen - schweißtreibend.
Und seit dem weiß ich, dass es in Sailauf auch Gnitzen
gibt.
21.06.2003
Achat mit gemeiner Bänderung  
Achatfüllung in einer Lithophyse,
Bildbreite ca. 6 cm
Quarz mit Hämatit im Achat
Lithophysenhälfte mit Achat und Quarz in den
Drusen, darauf Hämatit ,
Bildbreite ca. 5 cm
Quarz mit Chalcedon
Lithophyse mit Achat und Quarz (geschliffen und poliert;
Bildbreite ca. 7 cm)
eim Graben - fast schon Bergbau
Joachim Lorenz an der Fundstelle für die Lithophysen,
aufgenommen am 08.02.2004
Gruppe Mineralogie
Sammlergruppe der Jugendlichen des
Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg
am 09.04.2004
Herbststimmung  
Herbststimmung im Steinbruch
08.11.2003
Herr Fuchs baggert
Beim Graben nach den Lithophysen unter Verwendung  
eines Baggers - am 05.07.2003; nach amerikanischem
Vorbild des specimen-mining an den berühmten
Fundstellen. 
Gneis im Steinbruch
Neben dem Rhyolith steht am Rand des Vorkommens
auch der Schöllkrippener Gneis an,
aufgenommen am 02.06.2013
Rhyolith mit Illit
Rhyolith mit den Illit-Einschlüssen (Geologen-Hammer als
Maßstab)
12.12.2003
beim Baggern
Beim Baggern nach den Lithophysen am 05.07.2003
der Steinbruch
Steinbruchwand mit Rhyolith
12.04.2004
Uruquay-Bänderung im Achat
Achat mit "Uruquay-Bänderung" (geschliffen und poliert;
Bildbreite ca. 11 cm)
Apatit im Achat
blättriger Apatit im Chalcedon (Bildbreite ca. 2 cm)
Ansicht von der Straße zum Engländer aus
Der Steinbruch am Rehberg von der Straße zum
Engländer aus (Sailauf - Wiesen)
14.04.2007
Azurit im Rhyolith
Azurit-Kristalle im Rhyolith (Bildbreite ca. 5 cm)
Lithophyse unter UV-Licht
Lithophyse mit Quarz und Chalcedon unter kurzwelligem
UV-Licht. Die Fluoreszenz beruht auf einem Gehalt von
wenigen ppm Uranyl-Ionen (siehe auch GÖTZE et al.
2015).
Bildbreite ca. 13 cm

Fund 2003
Der Fund vom 24.06.2003 nach dem Reinigen mit dem
Hochdruckreiniger und dem Trocknen in der Sonne des
Hofs
rohe Lithophysen
So sehen die Lithophysen im Rohzustand aus:
unscheinbar, rundlich und aus dem Ton wie Kartoffeln.
Nur wenige Steine zeigen an der Oberfläche Spuren
von Chalcedon, die zerbrochenen weisen auf den Inhalt
hin. Gefunden am 12.04.2004
Bildbreite 12 cm
2 Lithophysen, geschliffen und roh
Lithophyse mit Achat, links angeschliffen und poliert,
rechts Gegenstück roh;
Bildbreite ca. 8 cm
angeschliffen und polierte Lithophyse mit Achat
Lithophyse mit schönem Achat (angeschliffen und poliert;
Bildbreite ca. 4 cm)
feinstrahliger Malachit
strahliger Malachit im Rhyolith (Bildbreite ca. 3 cm;
Sammlung A. MOHRHARD)
radialstrahliger Malachit
strahliger Malachit im Rhyolith (Bildbreite ca. 5 cm).
Das Stück konnte nicht geborgen werden!
02.09.2007
unbekanntes Mineral
Fluorit-Kristalle (Hexakistetraeder) aus einer Druse im
Rhyolith;
Bildbreite ca. 2 cm
glaskopafrtiger Malachit
rundlicher Malachit aus einem Hohlraum im Rhyolith
(Bildbreite ca. 2 cm; Sammlung A. MOHRHARD)

Calcit im Rhyolith
Calcit-Imprägnation als großer Einkristall im altererierten
Rhyolith (Bildbreite ca. 10 cm)
Dendriten
tintenklecksartige Manganoxide als Dendriten auf dem
Rhyolith, (Bildbreite ca. 13 cm)
Lithophysen-Brekzie
Gebänderte, brekziöse Masse aus einem Rhyolith mit
Chalcedon mit deutlichen Spuren einder Sedimentation,
so dass man das als "geologische Wasserwaage"
verwenden kann, darüber Achat und Quarz,
Bildbreite 2 cm
Lithophyse mit Achat
Lithophyse mit Quarz und Chalcedon (Achat),
Bildbreite ca. 9 cm Auflicht
Lithophyse mit Achat
Lithophyse mit Quarz und Chalcedon (Achat),
Bildbreite ca. 9 cm Gegenlicht
Lithopyhse Chalcedon
Lithophyse mit Quarz und Chalcedon (Achat),
Bildbreite ca. 9 cm UV-Licht
Lithophyse
Lithophyse mit Achat, Quarz und Apatit, Bildbreite 7 cm
Apatit
dünntafeliger Apatit im farblosen Quarz (links)
Chalcedon (rechts), Bildbreite 6 mm
Apatit
dünntafeliger Apatit im transparenten Chalcedon,
Bildbreite 6 mm
Achatfundstelle
Mineraliensammler haben in luftiger Höhe den Abbau
auf die Lithophysen mit den Achaten fast bergwerksartig
fortgesetzt, so dass man nur mit einem Seil gesichert
dorthin gelangen kann (04.06.2011).
Mineraliensammler aus Magdeburg
Die Gruppe von Exkursionsteilnehmern aus Magdeburg
und Umgebung, zu Besuch im Spessart vom 2.-5.
Juni 2011, hier im Steinbruch am Rehberg - vor dem schweißtreibenden Suchen am 04.06.2011.
Illit als Alterationsprodukt
Leicht gelblicher Illit als cm-große, feinstschuppige
Massen in den "Korrossionschläuchen" des Rhyoliths,
aufgenommen am 07.07.2012,
Bildbreite ca. 15 cm.
Fluorit Sailauf
Tiefvioletter Fluorit im Rhyolith,
Bildbreite 3 cm
Quarz mit Hämatit
Blockige Hämatit-Kristalle mit einem Anflug von
Humboldtin auf fablosen Quarzkristallen,
Bildbreite 2 cm
Ring aus Sailauf
Silberner Ring mit einem Achat vom Rehberg bei Sailauf,
angefertigt von Lavinia Charareh aus Seligenstadt

Achatschmuck
Ein Achatschmuck der Sonderklasse, am Hals von Janet
BRIAND aus Aschaffenburg, angefertigt von Theresia
Konradaus Aschaffenburg aus 2 Lithophysen mit
Bergkristall,
aufgenommen am 27.04.2013
Achatschmuck aus Sailauf
Geschliffene Lithophysenscheibe sehr einfach in einen
Käfig aus Walzgold gespannt und mit einer Kette zum
Tragen als Änhänger gestaltet.
aufgebrochene Lithophyse
Lithophyse mit Achat und Quarz, aufgebrochen, so wie
diese gefunden wurde, gefunden am 19.05.2004,
Bildbreite 6 cm
Lithophyse im Ton
Aufgebrochene Lithophyse im Ton in Fundlage aus der
schmalen Zone, die die Masse der Achate enthielt,
gefunden am 19.05.2004,
Bildbreite 8 cm
Goethit
merkwürdige parallele Ringe und Girlanden auf einer Kluft
im Rhyolith aus braunem Goethit,
aufgenommen am 14.07.2013,
Bildbreite ca. 40 cm
Achat mit Quarz
Rissiger Achat als Teil einer sehr viel größeren Lithophyse
angeschliffen und poliert,
Bildbreite 4 cm
Lithophyse mit Achat
Achat mit einer waagrechten Bänderung, die oben in
eine umlaufende Bänderung übergeht, als Teil einer
Lithophyse,
angeschliffen und poliert,
Bildbreite 4 cm
Achat mit Riss
Rissiger Achat als Teil einer Lithophyse,
angeschliffen und poliert,
Bildbreite 3 cm
Achat in einer Lithophyse
Nahezu rissfreier Achat mit einem weißlichen Kern und
rotem Rand als Teil einer Lithopyhse, gefunden 2004,
angeschliffen und poliert
Bildbreite 5 cm
normale Lithopyhse
Die "normale" Form einer Lithopyhse mit sehr wenig
Chalcedon und nahezu ohne Bänderung. Solche Stücke
werden in der Regel weder geschliffen noch gesammelt,
sind aber für die Ableitung einer Genese wichtig,
Bildbreite 10 cm
Lithopyhsenhälfte
nahezu vollständige Lithophysenhälfte mit Quarz, darin
etwasHämatit und Achat in waagrechter und umlaufender
Bänderung,
Bildbreite 7 cm
Carbonat
Nicht bestimmtes Carbonat in einer Lithophyse,
gefunden von Max Rettinger aus Hösbach,
Bildbreite 6 cm
Achat Sailauf
Längliche Lithophyse mit Achat, darüber Quarz und auf
den frei gewachsenen Kristallen etwas Goethit,
Bildbreite 5 cm
Achat Sailauf
Umlaufend gebänderter Achat mit dem gleitenden Über-
gang zur waagrechten Bänderung,
Bildbreite 2 cm
Achat Sailauf
Komplexer Achat in einer Lithophyse: Unten beginnend
mit einer brekziösen Masse, dann ein Chalcedon, darüber
Achat mit umlaufender und waagrechter Bänderung,.
Bildbreite 8 cm
Achat Sailauf
Dunkel gebänderter Achat,
Bildbreite 5 cm
rosa Achat
Rosa Chalcedon mit etwas Achat in einer Lithophyse,
Bildbreite 4 cm
Achat
Achat und Quarz im Wechsel,
Bildbreite 2 cm
Humboldtin
Goldbraune Humboltin-Leisten neben Hämatit auf Quarz
einer etwa 3 cm großen Druse in einer großen Lithophyse;
Sammlung Ernst MÜLLER, Schöneck
Bildbreite 7 mm
Lithophysen
Lithophysen als Rohstücke aus dem Steinbruch mit der
typisch warzig bis blumenkohlartigen Oberfläche,
gefunden am 24.09.2006
Bildbreite 27 cm

gesägte Lithophyse
Lithophyse, aufgesägt: Im Innern offenbart sich ein riss-
förmiger, kleiner Hohlräum, bestanden mit farblosen
Quarzkristallen und etwas Hämatit. Im Gestein sind viele
kleine Turmalin-Kristalle eingewachsen (dunkle Punkte)
gefunden im September 2006,
Bildbreite 17 cm
mit Schörl
Geschliffen und polierte Lithophysenhälfte - ohne erkenn-
baren Chalcedon, aber mit reichlich kleinen Schörl-
Kristallen,
Bildbreite 12 cm
Schörl in Lithopyhse
Kleine, schwarze, linienförmig angeordnete Schörl-
Aggergate neben den Quarzen als Neubildung in einer
Lithophyse,
Bildbreite 2 cm
Lithophyse mit Quarzgang
Ovale Lithophyse ohne sichtbaren Chalcedon mit einem
Riss, der mit Quarz verfüllt ist,
Bildbreite 7 cm
Lithophyse
Lithophyse mit einem rissförmigen Hohlraum, ausgekleidet
von rotem Chalcedon, 
Bildbreite 10 cm
Lithophyse brekziiert
Lithophyse mit einem brekziösen Innern, so dass die
eckigen Bruchstücke mit Chalcedon fixiert sind, ange-
schliffen und poliert,
Bildbreite 7 cm
Chalcedon mit Rand
Untypische Lithophyse mit einer Lücke zwischen dem
Lithopyhsenmaterial und dem Chalcedon, so dass man
den Chalcedon herausnehmen kann,
Bildbreite 5 cm





Zurück zur Homepage oder an den Anfang der Seite