Opal & Sphaerosiderit
aus Steinheim a. Main
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Produkte der Lavaströme aus dem Vogelsberg?

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main


Steinbruch Dietesheim   Laden im Steinbruch
In den Steinbrüchen von Dietesheim konnten die basaltischen Andesite bis 1983 studiert werden,
aufgenommen links 12.01.1980 (säulige Absonderung) ,
rechts 18.03.1975 (beim Laden auf einen LKW (Haubenschnautzer) mit einem O&K-Bagger RH 30 mit Hochlöffel und Klappschaufel). 
 

  Opal aus Steinheim
Typischer Opal aus Steinheim (angeschliffen und poliert), Gewicht 2.120 g,
was einem Edelsteingewicht von 10.600 Karat entspricht!
Bildbreite 12 cm


Der "Basalt" (basaltischer Andesit) von Steinheim (Hanau) und Dietesheim (Stadtteil von Mühlheim bei Offenbach)
 
Das gleiche Gestein wie zwischen Alzenau und Kahl findet sich westlich von Alzenau über Großauheim, Hanau, Wilhelmsbad, Steinheim, Dietesheim bis nach Frankfurt und nach Schlüchtern.
In und um Steinheim und zwischen Mühlheim-Dietesheim und Hanau-Steinheim wurden zahlreiche Steinbrüche betrieben. Die beiden zuletzt in Förderung stehenden Steinbrüche wurden von mir noch zwischen 1974 und 1983 besucht. Der kleinere Steinbruch liegt südwestlich vom Mühlheimer Stadtteil Dietesheim in der Gemarkung "An den Steinbrüchen" am südwestlichen Oberwald. Er war seit 1983 aufgelassen und lief aufgrund des Abschaltens der Pumpen teilweise voll Wasser (siehe unten). Die Steinbrüche bei Dietesheim mit dem dicksäulig absondernden Basalt bestanden sicher schon um 1915. 

Der größere Steinbruch, betrieben von der Vogelsberg Basaltwerke GmbH, Werk Mühlheim, liegt südöstlich von Mühlheim-Dietesheim in der Gemarkung "An den Steinbrüchen". In diesem Steinbruch steht unter einer Flugsandbedeckung und einer Verwitterungszone sehr grobsäuliger Basalt, ca. 15 m mächtig, an. Der letzte große Steinbruch wurde um 1983 aufgelassen. Die ausgedehnten Bruchanlagen füllten sich mit Grundwasser, welches vorher abgepumpt wurde. Daraus wurde der Oberwaldsee des Erholungsgebietes "Steinbrüche Mühlheim-Dietesheim". Das Gelände wurde mit Wanderwegen, Brücken, Hütten und Stegen erschlossen.

Steinbruch - heute See - Dietesheim Steinbrüche bei Dietesheim
Die früheren Steinbrüche stehen heute unter Wasser und werden als Badeseen genützt. Den säulig absondernden Basalt kann man nur noch knapp
über der Wasseroberfläche erkennen.
Steinbruch Dietesheim
Der Steinbruch mit der Brücke am 01.08.2007

Dietesheimer Steinbruch 1980
Die aufgelassenen Teile im Steinbruch nach dem Auflassen am 11.05.1980

Den umfangreichen Basaltabbau (z. B. auch der Basaltbruch „Kaiser“ bei Wilhelmsbad, beispielsweise zur Gewinnung von Straßenbaumaterial, gibt es im Raum zwischen Frankfurt und Hanau bereits seit dem 18. Jahrhundert. Dies wird in einem anschaulichen Reisebericht vom 21. Juni 1778 von J. A. de LUC beschrieben. 

Bei dem Gestein (alt als Anamesit, auch Basalt und Untermain-Trapp beschrieben) handelt es sich um einen basaltischen Andesit, wie zahlreiche chemische Analysen zeigen (RENFTEL 1998). Der Ursprung des vulkanischen Gesteins liegt im Vogelsbergmassiv, ohne dass man dafür die genaue Quelle kennt. 

Mineralien, insbesondere der "Sphaerosiderit" und der Opal, aus den um Hanau verbreiteten Basalten werden wohl schon seit über 150 Jahren aufgesammelt und haben eine weite Verbreitung erfahren. Praktisch in allen Sammlungen mit altem Bestand - vor ca. 1900 - sind schöne Stück aus Hanau oder Steinheim vertreten. Solche Stücke wären aus Alzenau auch zu erwarten, sind aber von hier nicht bekannt.

Ich konnte die Steinbrüche von 1975 bis 1983 besuchen, da ich in Offenbach arbeitete und der Weg zur Arbeit an den Steinbrüchen vorbei führte, wenn ich mit dem Motorrad bzw. selten mit den väterlichen Auto fahren konnte. Die guten Funde stammten aber aus den lange geschlossen Steinbrüchen um Steinheim, als man die Gesteinsgewinnung noch von Hand vornahm; es wurden neben Pflastersteinen auch Kleinschlag produziert. In geringem Umfang gab es auch eine Werksteingewinnung, wie die vielen Bauwerke in der Region zeigen.


Ein eigentlich "unmögliches" Fossil!

Kiefernzapfen in Lava Koniferenzapfen in Basalt
Fossiler Zapfen einer Konifere im blasenreichen basaltischen Andesit als Abdruck der Lava, die über einen Boden mit Zapfen gelaufen ist (die zwei mir
bekannten Stücke in den Sammlungen sind derzeit verschollen. Die Stücke stammen aus der Sammlung Karl GOTTLIEB, Bad Orb und sind etwa so groß
wie ein Pflasterstein. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1997.
Leider sind beide Stücke verschollen (vermutlich gestohlen) - ich würde mich über einen Hinweis des Verbleibs sehr freuen, da es
sich um lokal sehr bedeutsame Funde handelt.


Der Offenbacher Verein für Naturkunde besitzt ein sehr ähnliches Exemplar, welches eindeutig dem Vorkommen in Steinheim zugeornet werden kann.
Rezent sind solche Formen z. B. aus Hawaii bekannt. Sie entstehen an der Unterseite von Lavaströmen, wenn sehr dünnflüssige Lavaströme Holz
überwallen und dann schnell erkalten. Das Holz verbrennt dabei, aber die Form bleibt als Abdruck erhalten.



Tree Mould
Rezentes Beispiel:
Der Vulkan Mauna Ulu (gehört zum Kilauea mit seinem Lavasee) auf Hawaii eruptierte 1969 - 1974 enorme Mengen an sehr dünnflüssiger Lava. Einzelne Lavafontainen erreichten unglaubliche 500 m Höhe! Die kaum abgekühlten Lavamassen liefen in die umliegenden Wälder und brannten alles nieder. Um die dickeren Baumstämme bildete sich eine dünne Schicht aus erstarrtem Gestein (gekühlt durch das Wasser des Holzes), die die Baumstämme und den Maximalstand der Lava nachzeichnen. Nachdem der Nachschub ausblieb, lief die noch flüssige Lava ab und zurück blieben die "Baumstämme", die über die einst hoch liegende Decke ragen. Die in Hawaii als "Tree Mold" bezeichneten Formen sind im Innern, denn das Holz verbrannte oder verkohlte nach dem Abfließen der Lava. Im Innern ist beim genauen Hinsehen die Struktur der Rinde der Bäume und Farne noch zu erkennen (aufgenommen am 25.03.1986).

Bei GRIES (1990:16) wird - basierend auf ZILCH - beschrieben, dass man in den Basalt-Steinbrüchen nahe des Liegenden die Abdrücke von noch stehenden Bäumen
in dem basaltischen Andesit gefunden hat, ähnlich denen, die rezent in der sehr dünnflüssigen Lava auf Hawaii, verbrennen und dann zylindrische Löcher in der erkalteten
Lava hinterlassen. Es sind weder Fotos noch Belegstücke bekannt.HÄUSER (1954:52) berichtet ebenfalls über Pflanzenfossilien aus dem Tonschichten zwischen den
Vulkanit-Decken. Für diese "Holzopale" als in Opal erhaltenes Holz gibt es bisher keine Belegstücke. 
 


Steinheim: Die Steinbruchwand am Hotel

Hotel Villa Stokkum Steinheim säuliger Andesit
Neben dem Best Western Premier Hotel Villa Stokkum wurde im April 2014 die ehemalige Steinbruchwand mit Anker und Maschendraht gesichert, so dass der Aufschluss (hätte das Zeug zu einen Geotop)  dauerhaft offen sein kann. Man sieht hier auf einer Länge von ca. 50 m den großsäulig absondernden basaltischen Andesit als Erstarrungsprodukt eines riesigen Lavastroms. Die frei gelegte Wand ist etwa 8 - 10 m hoch. Es handelt sich hier um eine Lavadecke ohne einen Bodenhorizont dazwischen (ist beispielsweise aus Dietesheim bekannt). Am Wandfuß ist das Gestein noch relativ frisch und im bergfrischen Zustand von tiefschwarzer Farbe. Nach oben hin werden die im Querschnitt bis zu 1,5 m messenden und senkrecht stehenden Säulen rissig. Die Zerteilung führt zu einem kleinstückigen und rundlichen Absondern des vulkanischen Gesteins bei einer Aufhellung, so dass man in den Bauwerken anhand der Farbe abschätzen kann, aus welchem Teil des Lavastromes die Bausteine entnommen wurden. Die Trennflächen der Säulen sind mit erdigen Eisenoxiden und Ton gefüllt. Der Fels ist sehr dicht und nahezu ohne Hohlräume; das kann man so deuten, dass der mächtige Lavastrom kaum Gase führte und/oder gleichzeitig die hohe Auflast keine Blasenbildung zuließ. Leider sind auch so gut wie keine blasigen Zonen aufgeschlossen, so dass die bekannten Siderite fehlen. Da das Gestein nur weing verwittert ist, fehlt hier auch der Opal.
Ich hatte schon 1991 Gelegenheit, die damalige Hotelbaustelle zu sehen. Damals war sogar das Liegende unter dem Andesit in der Form eines braunen bis grauen, sandigen Tons aufgeschlossen. Die Stelle ist heute überbaut.


Aus den Steinbrüchen zwischen (Mühlheim-)Dietesheim und (Hanau-)Steinheim wurden folgende Mineralien bekannt, von denen die meisten hier abgebildet werden:
Siderit, Opal, Calcit, Baryt, Anorthit, Goethit, Pyrit und Gips: 

Sphärosiderit
Kugeliger Siderit in einem Hohlraum im basaltischen
Andesit von Steinheim bei Hanau,
(Fund aus dem 19. Jahrhundert)
Bildbreite ca. 10 cm
Sammlungszettel Sphärosiderit
Alter Sammlungszettel zu einem der hier abgebildeten
Stücke
Siderit auf Basalt
Rundliche Siderit-Aggregate mit samtförmiger Oberfläche
als Teil einer größeren Druse im basaltischen Andesit
von Steinheim, sicher Fund aus dem 19. Jahrhundert,
Bildbreite ca. 8 cm
W. Maucher
Kugeliger Siderit in dem basaltischen Andeist aus der
bekannten Mineralienhandlung von Wilhelm Maucher
in München,
Bildbreite 10 cm  
Siderit radialstrahlig
Ausschnitt aus dem Bild links, halbkugeliger,
radialstrahliger Siderit in dem basaltischen Andesit aus
der Mineralienhandlung von Wilhelm Maucher in
München,
Bildbreite 2 cm.  
Siderit im Basalt
"Sphärosiderit", also rundliche Siderit-Aggragte im
basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite ca. 6 cm
Hyalit auf Basalt
Farbloser, glaskopfartiger Opal (Hyalit) auf basaltischen
Andesit von Dietesheim,
Bildbreite ca. 2 cm;
Solche Stücke sammelte bereits Johann Wolfgang von
GOETHE in Frankfurt am Main (dort wo heute der
Palmengarten betrieben wird) im gleichen Gestein, wie
man in alten Sammlungen sehen kann
Opalstücke
Opalstücke aus Dietesheim. Die Scherben sind wohl eine
Folge der oberflächennahen Lagerung und des
Permafrostes der letzten Kaltzeit, also keine menschliche
Bearbeitung
Bildbreite ca. 20 cm.
Opal
Großes Stück brauner, stark rissiger Opal mit einer
weißlichen Verwitterungsrinde aus Dietesheim,
Bildbreite ca. 19 cm
weißer Opal
Weißer Opal aus Steinheim bei Hanau in einem Sockel
aus Gips und alter Beschriftung,
Bildbreite ca. 13 cm 
Opal, geschliffen
Angeschliffen und poliertes Stück Opal aus Dietesheim,
Bildbreite ca. 6 cm
Hyalith
Farbloser Opal (Hyalith) auf dem basaltischen Andesit
von Rüdigheim,
Bildbreite ca. 8 cm
keulenförmiger Siderit
Keulenförmiger, brauner und durchscheinender Siderit in
einer Druse im basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Siderit als Hohlraumfüllung
Schalenförmiger, brauner Siderit in einer Druse im
basaltischen  von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Siderit Klein-Steinheim
Basaltischer Andesit mit den rundlichen Siderit-
Aggregaten aus einem Steinbruch in Klein-Steinheim,
gefunden im 19. Jahrhundert,
Bildbreite 13 cm
nadeliger Gips
Farblose Gipskristalle als Produkt aus der Zersetzung des
Pyrits im alterierten basaltischen Andesits von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
strahliger Siderit im Basalt
Strahliger, brauner Siderit mit weißem Calcit in einer
Druse im basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Goethit nach Siderit
Stark in dunkelbraunen Goethit alterierter, ehemaliger
Siderit in einer Druse im basaltischen Andesit von
Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
dunkelbrauner Opal
Dunkelbrauner, hellbrauner bis farbloser Opal, randlich
hellbraun bis weißlich alteriert aus dem Basalt von
Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
rundliche Siderite
Keulenförmiger, brauner Siderit in einer Druse im
basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
ehemaliger Pyrit
Im Jahr 1980 als gelb glänzender Pyrit gefunden, heute
zu einem Gips und weitere Sulfaten zersetzt,
Sammlung Nr. 1693,
Bildbreite 2 cm
radialstrahliger Siderit
Radialstrahliger, brauner Siderit in einer Druse im
basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Nadlige bis tafelige Anothrit-Kristalle
Nadelige Anorthit-Kristalle in einer ehemaligen Gasblase
im basaltischen Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Koniferenzapfen im Basalt
Koniferenzapfen im Basalt; Sammlung des Offenbacher  
Vereins für Naturkunde, ausgestellt anlässlich eines
Vortrags zum Basalt von Steinheim ebendort am
01.04.2014,
Bildbreite 20 cm
Calcit auf Siderit
Weiße, leicht skalenoedrische Calcit-Kristalle auf
braunem Siderit in einer Druse im basaltischen Andesit
von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Baryt auf Siderit
Undeutliche, tafelige Baryt-Kristalle mit weißem Calcit
auf braunem Siderit in einer Druse im basaltischen
Andesit von Dietesheim,
Bildbreite 2 cm
Spaerosiderit
Eigenfunde von Horst BECKER, ausgestellt zum
Hainburger Markt 2013 im Heimatmusem,
aufgenommen am 25.05.2013
kugeliger Siderit
Kugeliger Siderit als Teil einer Druse
Bildbreite ca. 9 cm
Siderit
Rundlicher Siderit in dem Basalt aus der Mineralien-
handlung von Wilhelm Maucher in München,
Bildbreite 10 cm.
Opal in Gabionen
Gabionen mit dem basaltischen Andesit und dazwischen
die Lesesteine aus Opal aus Steinheim, aufgenommen
am 2004 erbauten Kindergarten. Das sind sicher die
einzigen Gabionen in Deutschland, in denen Opale liegen!
aufgenommen am 24.05.2013
Opal su Steinheim
Derber, gebänderter und wachsartig glänzender Opal aus
einer Baustelle an der Mellenseestraße in Steinheim mit
einer beiderseitigen weißen Kruste und einem
gebänderten Inneren,
Bildbreite 13 cm
Opal Steinheim  
Weißer Opal aus Steinheim ("Halbopal", im Unterschied
zu den opaleszierenden Edelopalen), wohl gefunden und
verkauft im 19. Jahrhundert,
Bildbreite 9 cm
Siderit Steinheim
Rundliche Siderit-Aggregate mit einer "Hammerschlag"-
Oberfläche, verursacht durch die leicht überstehenden,
prismatischen Enden der Siderit-Kristalle. Alter Fund
aus Klein-Steinheim,
Bildbreite 4 cm

Siderit-Kristalle Steinheim
Prismatische Siderit-Kristalle, gefunden in Klein-Steinheim
Bildbreite 4 cm
Dolomit mit Siderit  
Siderit (Sphaerosiderit) mit einem Überzug aus Dolomit,
 - nach dem alten Sammlungszettel - , leider ließ sich das
nach einer Analyse nicht bestätigen,
gefunden in Klein-Steinheim,
Bildbreite 11 cm
Siderit
Kugeliger Siderit mit einer dünnen Kruste aus Calcit als
Folge einer oberflächennahen Lage des Hohlraumes,
gefunden in Steinheim
Bildbreite 2 cm
Siderit im Andesit
Rundliche Siderit-Aggregate in einem Hohlraum im
basaltischen Andesit von Steinheim, Fund aus den 1960er
Jahren,
Bildbreite 4 cm
Hyalit Steinheim
Farbloser Opal (Hyalit) auf einem stark alterierten bas.
Andesit mit dem zugehörigen Sammlungszettel aus dem
19. Jahrhundert,
Bildbreite 14 cm
Hyalith
Ausschnitt aus dem Foto links: der glasige Hyalit ist nur
schwer erkennbar,
Bidbreite 2 cm
Opalstück
Schlieriger Opal aus dem anstehden basaltischen Andesit
von Mühlheim. Man beachte die feinen Risse, die ein
zielgerichtetes Zuschlagen sehr erschweren,
Bildbreite 14 cm
brauner Opal
Brauner, rissiger, sehr leichter Opal aus dem basaltischen
Andesit von Mühlheim. Vermutlich ist Eisenhydroxid das
braun färbende Mineral,
Bildbreite 13 cm
rissiger Opal
Heller, aber stark rssiger und sehr spröder Opal mit
Einschlüssen von Eisenhydroxiden aus dem basaltischen
Andesit von Mühlheim,
angeschliffen und poliert,
Bildbreite 10 cm
Hylith von Rüdigheim
Farbloser Opal (Hyalith) auf einem blasigen, basaltischen
Andesit von Rüdigheim (Neuberg) nördlich von Hanau.
Das Grundgestein ist stark verwittert,
Bildbreite 10 cm
Siderit
Außergewöhnlich großes Stück eines flachen Hohlraumes
mit den rundlichen Siderit-Aggregaten, gefunden um Stein-
heim im 19. Jahrhundert
Bildbreite 14 cm
Siderit
Zellig-strahliges Innere eines großen Siderit-Aggregates,
Bildbreite 6 cm
farbloser Opal
Farbloser Opal ("Hyalit") aus dem vulkanischen Gestein
im heutigen Stadtgebiet vorn Frankfurt (vermutlich im
Bereich des Grüneburgparks bzw. Palmengarten),
gefunden im 19. Jahrhundert,
Bildbreite 6 cm
einzelne Siderit-Kristallaggregate
Einzelne Siderit-Kristallaggregate auf einer dünnen Lage
eines Schichtsilkates, gefunde um 1970,
Bildbreite 3 cm
Chalcedon
Nach dem Zettel sollte es "Halbopal" sein. Es handelt sich
aber eindeutig um einen Quarz in der Form eines Horn-
steins mit einer eindrucksvollen Schlagzwirbel
Bildbreite 12 cm
Siderit mit Calcit
Flachlinsiger Hohlraum im Fels, überkrustet von einem
Schichtsilikat, darauf die braunen Siderit-Kristallaggregate
und stellenweise ein weißer Nadelfilz aus Calcit
Bildbreite 13 cm
Opalbrekzie
Merkwürdige Masse einer Brekzie aus braunem Opal, verkittet durch helleren Opal. Gefunden im Steinbruch
in Dietesheim,
Bildbreite 5 cm
Siderit mit ?
Ehemalige Gasblase mit den rundlichen Siderit-
Aggregaten und dazu noch ein weißes Mineral,
welches noch nicht bestimt wurde. Das Stück stammt
aus einem oberflächennahen Bereich des Steinbruchs
von Klein-Steinheim,
Bildbreite 9 cm
Sammlungszettel
Sammlungszettel zum Stück links aus der Königlich
Sächsischen Mineralien-Niederlage zu Freiberg, aus
der Zeit zwischen etwa 1880 und 1920.


Solche Stücke sind heute nicht mehr auffindbar, weil es keine Steinbrüche mehr gibt, in denen der basaltische Andesit gefödert wird. Halden oder Reste der Abaue sind überwachsen und damit nicht mehr zugänglich. Nur im Bereich von Baustellen sind theoretisch solche Funde noch möglich. 
Auf dem Mineralienmarkt werden ab und zu Stücke angeboten. So wurde in München 2005 ein apfelsinengroßes Stück Basalt mit einer Druse mit rundlichem Siderit von Steinheim mit einem schönen Sammlungszettel von Erzherzog Stephan für 650 € verkauft! 

Verwendung in der Steinzeit?

Bei GRIES (1990) wird von Funden aus dem Raum zwischen Mühlheim und Steinheim beschrieben, dass man im Neolithitkum den lokal vorkommenden "Chalcedon" zur Herstellung von Werkzeugen verwendet hat. Dazu ist anzumerken, dass die Artefakte der fotographischen Abbildungen (auch auch das Titelbild auf dem Einband) in etlichen Fällen sicher kein Chalcedon, sondern Opal sind. Echte Chalcedonfunde aus den basaltischen Andesiten sind bisher nicht bekannt und auch nicht belegt. Die Windkanterfunde aus Chalcedon am Gailenberg zwischen Steinheim und Lämmerspiel liegen nicht in einer primären Lagerstätte, soden sind verlagert; die Quelle ist nicht bekannt - siehe Bild oben. Der gewöhnliche und in großen Mengen vorkommende Opal ist sehr spröde und deutlich weicher (und leichter) als ein Chalcedon, so dass eine Verwendung vom Menschen wohl nur in Notfällen erfolgte. Hätte sich das Material gut geeignet, hätten die Nutzer sicher einen Abbau bzw. Bergbau begonnen, wie dies von anderen Vorkommen bekannt ist. Opalscherben wie sie bei GRIES (1990) abgebildet sind (Abb. 11, 26, 44, 45, 46) sind in den Steinbrüchen gefunden worden, da der Opal bereits im Anstehenden erheblich zerbrochen ist. Dies kann man einerseits durch die Überlagerung und den damit verbundenen Druck als auch mit dem Frost im Periglazial bzw. nahe an der Oberfläche durch den rezenten, winterlichen Frost erklären. Der Opal ist wasserhaltig, so dass bereits geringe Temperatirdifferenzen genügen, um ein Platzen zu erreichen. Umgekehrt ist auch der Wasserverlust durch Austrocknen ein Grund für einen Rissbildung. Einzig die Einlagerung von Fremdmineralien wie Eisenhydroxiden usw. machen den Opal etwas resistenter, so dass die großen Stücke braun aussehen und von stumpfem Glanz sind.   


Opale aus Steinheim und Umgebung sind sicher nicht selten. Sie wurden in den vielen Steinbrüchen im 19. und 20. Jahrhundert ganz nebenbei gewonnen und gingen zu einem erheblichen Teil in den Mineralienhandel. Praktisch alle älteren Mineraliensammlungen der Museen und Universitäten weltweit besitzen aus Steinheim Opal-Proben, meist als faustgroße, schön zurecht geschlagene Stücke. Die aktuellen Publikationen zum Opal behandeln in der Regel nur die Edelopale, opalisierte Fossilien oder bedeutende historische Funde in Verbindung mit einer Verarbeitung. Dazu hat sich ein umfangreiches Vokabular für die unterschiedlichen Varietäten gebildet: Boulder Opal, Chloropal, Dendritenopal, Edelopal, Feueropal, Gemeiner Opal, Geysirit, Holzopal, Hyalit, Hydrophan, Kascholong, Kieselgur, Leoparden-Opal, Matrixopal, Pipe Opal, Potch, Prasopal, Seam Opal,  Weltauge, ... und wenn man die englischen Begriffe hinzufügen würde, hätte man eine noch längere Liste (ECKERT 1997:161ff). Edelopale werden wie die Edelsteinen üblich in ct (Karat), also 0,2-g-Einheiten gemessen. Bei den Opalen aus Steinheim reicht indes eine Küchenwaage, denn man kann die Gewichte in Gramm angeben. Das größte Stück, welches oben abgebildet ist, wiegt 2,096 kg und ist damit für einen leichten Opal schon ein großer Stein; da es sich um ein Bruchstück handelt, muss es ursprünglich sehr viel größer gewesen sein; da die Bruchflächen allseits frisch sind, kann man auf mind. 10 kg extrapolieren.
In einer Liste bei ECKERT (1997:156) wird der größte Opal derWelt mit 130 lb (entspricht 59 kg) angegeben, ein Stein aus dem Virgin Valley, Nevada, USA. Der Opal ist hier die Versteinerungssubstanz für ein fossiles Holz von ca. 90 cm Länge. 
Dieses Gewicht wird in Steinheim locker überboten, denn bei Bau einer Fabrikhalle wurde ein Felsblock aus Opal mit einem geschätzten Gewicht von mehr als 500 kg geborgen. Es ist damit sicher der größte Opal aus Deutschland, wenn nicht von ganz Europa. Da der Felsblock aus der Baugrube mit dem Bagger geborgen wurde und bereits einige Jahre im Freien der Witterung ausgesetzt war, sind reichlich frische Bruchflächen zu sehen. So kann man davon ausgehen, dass der Fels ursprünglich noch erheblich größer war. 

größter Opal Deutschlands
Größter Opal Deutschlands mit einem Geologenhammer als Maßstab,
aufgenommen am 07.07.2014



Steine in Steinheim -
Exkursion mit dem Geschichtsverein Steinheim am 13. Juni 2014

Nach einem einführenden Vortrag der Entstehung von Vulkanismus und Basalten unter dem Titel "Vulkanausbrüche, Flutbasalte und die Steinheimer Basaltdecke" durch das Referentenduo Prof. Dr. Martin Okrusch aus Würzburg und Joachim Lorenz aus Karlstein im Marstall des Steinheimer Schlosses am 1.4.2014 gab es die Praxis am 13.6.2014. Beginnend im alten Steinbruch des Premier Hotels Best Western Villa Stokkum gab es einen ca. 1,5 stündigen kurzweiligen Rundgang mit Joachim Lorenz durch die steinreiche Altstadt von Steinheim (Hanau). 

Steine in Steinheim Villa Stokkum Lavalimo und Steinheimer Basalt
Im Steinbruch-Garten des Hotels Villa Stokkum gab es eine Begrüßung durch das Hotel (Frau Gabriele Christ), welche eine extra geschaffene spritzig-
feurige "Lavalimo" (Wassermelone, Chili und Sprite) und einen essbaren, sehr leckeren "Steinheimer Basalt" (Granatsplitter mit weißem Schokoladen-
mousse, Sonnenblumenkerne und Bisquit) den Teilnehmern der Exkursion servierte.

Nach der kulinarischen Einstimmung gab es einen Rückblick auf den Vortrag und dann konnte das gehörte an der Felswand angewandt werden. Hier wurde auf den Gehalt an Blasen, die Klüftung und den Verwitterungsgrand hingewiesen. Alternativ gab es einen kleinen Tisch mit unterschiedlichen vulkanischen Gesteinen (angeschliffen und poliert) zum Anfassen und Begreifen. Mit dem Wissen ging es durch die Gassen der Altstadt, wo weitere vulkanische Gesteine (Basalte, Rhyolithe) erläutert wurden. Dabei wurden auch Hinweise auf Erhaltungsprobleme, z. B. mit dem Sandstein, und Steinmetzfertigkeiten vermittelt. Zum Abschluss gab es einen kleinen Imbiss im Umfeld das Schlosses. Besonders wurden die Unterschiede zwischen dem Steinheimer Gestein und den modern verwandten Basalten heraus gearbeitet, die als Pflastersteine, säulige Felsen und Mauersteine in den Bestand eingebaut werden, da es keinen aktiven Steinbruch in dem basaltischen Andesit gibt.

Dünnschliff basaltischer Andesit  
Der basaltische Andesit von dem Felsen der Villa Stokkum unter dem Mikroskop mit den Interferenzfarben (Dünnschliff, gekreuzte Polarisatoren,
Bildhöhe 5 mm). Man erkennt gleichkörnige Leisten von Plagioklas (oft verzwillingt), Klinopyroxen (Verwachsung von Augit und Pigeonit), etwas
Olivin, Ilmenit und Apatit; die ehemals glasige Grundmasse ist in ein Schichtsilkat zersetzt. In den Zwickeln ist auch reichlich Goethit in nadeligen
Kristallen zu erkennen; dies sollteaus ehemaligem Siderit hervorgegangen sein.Die tiefschwarzen Gesteinsfarbe beruht auf dem hohen Gehalt an
Goethit und Ilmenit. Ein auffallendes Merkmal ist das völlige Fehlen von größeren Kristallen.   


Bausteine in Steinheim (Hanau)
Der basaltische Andesit wurde in und um Steinheim gebrochen und vielfältig verwandt:

Aber nicht alles was nach schwarzen Steinen ("Basalt") aussieht ist dann auch der basaltische Andesit aus Steinheim. Da heute keine Felsgewinnung mehr erfolgt, wurden Erweiterungen und Ausbesserungen mit Basalten aus dem Vogelsberg und aus der Eifel ausgeführt. 

Bergfried Schloss Steinheim Bergfried Spitze
Die Spitze des Bergfrieds am Schloss in Steinheim besteht aus dem Andesit (zumindest teilweise), ist aber schwarz
übermalt und die Fugen sind auch gemalt. Die Herstellung aus dem Fels als Werkstein wäre wohl zu aufwändig gewesen,
aufgenommen am 19.10.2014

Bausteine in Großauheim (Hanau)
Der Basalt (gemeint ist immer der basaltische Andesit) wurde im Raum Hanau an vielen Stellen wenig zugerichtet vermauert. Als Werkstein fand das Gestein hingegen nur sehr eingeschränkt Verwendung (STEINDLBERGER 2003:82f; hier als Tholeiit-Basalt angesprochen). Dabei gab es bei genauerem Hinschauen eine erstaunliche Vielfalt an unterschiedlichen Varianten, die alle aus den bekannten Steinbrüchen um Steinheim bzw. Hanau stammen. Wenn man sich die Charakteristika einmal eingeprägt hat, dann ist das Material sehr gut zu erkennen:

Diese Gesteine sind in Großauheim in vielen Häusern und der Kirche verbaut.

ehemal. Gasthaus neue Krone Großauheim
ehemaliges Gasthaus "Neue Krone" in Großauheim, im 19. Jahrhundert aus lokalem Basalt erbaut (aufgenommen am 15.09.2012).

Basalt-Säulen Großauheim  Basalt Kirche Großauheim
Aus Basalt (mit Entgasungskanälen) gehauene Säulen vor Sandstein an der Kirche in Großauheim; daneben die Außenmauer der Kirche in Großauheim aus dem vielfältigen Basalt von Steinheim, aufgenommen am 15.09.2012. 

Bausteine in Wilhelmsbad (Hanau)
Bismarckdenmal Hanau  Pyramide Wilhelmsbad  Basaltischer Andesit Wilhelmsbad
Das weithin sichtbare Bismarkdenkmal, daneben die Pyramide mit dem herrschaftlichen Grab (aufgenommen am 30.03.2014) und eine Nahaufnahme des basaltischen Andesits, der infolge der Spaltflächen der Plagioklase im frischen Zustand glänzt. In den kleinen Blasenhohlräumen ist neben dem Feldspat noch etwas Siderit zu sehen, Bildbreite 10 cm.
Aus dem nahe gelegen, noch 1954 im Betrieb befindlichen Steinbruch mit einer etwa 10 m hohen Wand beschreibt SCHAEFFER (1955:305) den Fund eines im vulkanischen Gestein steckenden Erdklumpen aus dem Jahr 1947, in dem sich die zu Braunkohle veränderten Reste von Bäumen befanden.


Bausteine in Klein-Auheim (Hanau)

Mauer Fasanerie
Das größte Bauwerk aus dem Untermain-Trapp (basaltischer Andesit) wurde 1746 unter Lothar Franz von Schönborn errichtet: Die 3,8 km lange Umfassungsmauer der Alten Fasanerie. Sie umschließt eine Fläche von 107 Hektar und wird heute als Wildpark Alte Fasanerie genutzt. Wenn man von einer durchschnittlichen Höhe von 2 m und einer Dicke von 0,4 m ausgeht, dann brauchte man etwa 7.600 Steine und Mörtel, was zu dieser Zeit einen erheblichen Aufwand bedeutete. Vermutlich wurde das Gesteinsmaterial direkt aus der Fasanerie gewonnen, so dass das Gelände auch als alter Steinbruch gelten kann.
Im Ort Klein-Auheim  selbst ist das umgangssprachlich als "Basalt" bezeichnete Gestein kaum dominierend als Baustein verwandt worden.


Kleinpflaster in Stockstadt am Main

Pflasterstein
In weiten Teilen von Stockstadt wurden wohl in den 1950er und 1960er Jahren in den Rinnsteinen zwischen Straße und Gehweg ein Kleinpflaster aus dem Untermain-Trapp verwandt. Man erkennt die Steine an den Entgasungkanälchen, die in sehr unterschiedlicher Richtung die Steine durchsetzen. Die Basaltsteine von anderen Vorkommen dazwischen sind schwärzer, glatt und führen hin und wieder auch größere Einschlüsse,
aufgenommen am 25.05.2014.


Mauern in Schlüchtern

Mauer
Schlüchtern, Mauer des Klosters aus dem Flutbasalt, der auch in Steinheim
ansteht.
aufgenommen am 27.08.2009


Literatur zu Steinheim & Dietesheim:
Autorenkollektiv (1996): Opal Das edelste Feuer des Mineralsreichs.- extraLapis No. 10, 96 S., zahlreiche, auch farb. Abb., Skizzen, Karten, Tabellen, [C. Weise Verlag] München.
BETZ, V. (1972): Sphärosiderit von Frankfurt am Main.- Aufschluss 23, S. 144, 1 Abb., [VFMG] Heidelberg.
ECKERT, A. E. (1997): The World of Opals.- 448 p., 57 Fig., 22 Color Plates, [John Wiley & Sons, Inc.] New York.
NICKEL, W. (1961): Das Basaltvorkommen von Mühlheim/Dietesheim.- Aufschluss 12, Heft Nr. 4/April 1961, S. 101 - 103, Göttingen.
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KRUG, R. (1998): Mühlheim am Main aus industrie-archäologischer Sicht - Strukturwandel - . Zur Geschichte der Stadt Mühlheim Band 14, 300 S., einige farb., viele SW-Abb., 1 ausklappbare Karte im doppelten Format, Tab., Hrsg. vom Geschichtsverein Mühlheim am Main e. V. [Druckstudio Mühlheim] Mühlheim.
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