Das ehemalige Tonbergwerk (untertägig!) (1567) 1742 - 2011
und die Seltenbachschlucht

bei
Klingenberg am Main

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main

Tagesanlagen des Tonbergwerkes  Siloklappe
Ein Teil der Tagesanlagen mit dem Silo des kleinen Bergwerkes, rechts dasmit Tonbrocken gefüllte Silo. 


Weltweite Verwendung fand der "Bleistiftton" aus Klingenberg, der untertägig abgebaut wurde. Das Vorkommen ist seit langem bekannt und auch berümt wegen des daraus erwirtschafteten „Bürgergeldes“ bei gleichzeitiger Steuerfreiheit für die Bürger Klingenberges (SCHOBER 1905:131f). Als Besonderheit konnte der Autor 1993 und 2010 eine Befahrung dort unternehmen. Das Bergwerk wurde am 16.12.2011 geschlossen (SCHREINER 2011). 
Das Bergwerk wurde nach der Schließung gesichert, verfüllt und verschlossen. Heute hat der LBV die Außenanlagen unter seiner Pflege. Eine Interessengemeinschaft will die Tradition des Bergwerks erhalten.


Hinweis:
Es handelte sich nicht um ein Besucherbergwerk, denn die Untertageanlagen sind so eng und klein dass allenfalls wenige Personen dort laufen können. Nach einer Befahrung besitzt man die Farbe des Tones.



Lage:
Das Gelände der Tongrube liegt in einer Talsenke, welches der Erosionsrest eines ehemaligen Stillwasserabsatzes darstellt. Die Anlagen finden sich zu beiden Seiten der Straße von Klingenberg nach Schmachtenberg (TK 1:25.000 Blatt 6221 Miltenberg R 1480 H 1640, siehe OKRUSCH et al. 2011 S. 131, 231, Aufschluss Nr. 151).

Einen kleinen Einblick in die Bergbauwelt des Tonbergbaues mit zwei verschieden alten, nachgebauten Strecken, samt Schaubilder und der aus dem Ton hergestellten Produkte gibt das Heimatmuseum in Klingenberg. Hier sind auch Bilder ausgestellt, welche einen Einblick in die Historie des Tonabbaues geben.
 

Geologie:
Die Klingenberger und Schippacher Tone zählen qualitätiv in ihrer Art zu den besten der Welt. Ihre hervorragenden technischen Eigenschaften beruhen auf mehreren Faktoren: Die Tone sind hochplastisch, homogen und gleichmäßig feinkörnig mit einem Kornanteil <2 µm von 85-98 Gew.-%. Die mineralogische Analyse der Klingenberger Tone ergibt
ca. 61 % Kaolinit,
4 % Montmorillonit,
10 % Muskovit und
25 % Quarz und Feldspat. 

Tonschnitzel
Tonschnitzel im Lager, Bildbreite ca. 40 cm

Durch den hohen Kaolinit-Gehalt erreicht man Seeger-Kegel-Werte von 32-33. Die chem. Analyse ergibt etwa folgende Zusammensetzung (getrocknete Substanz):
 
Bestandteil: Gew.-%:
SiO2 49,0-54
Al2O3 + TiO2  29,9-33,3
Fe2O3 1,8-6,1
MgO 0,01-1,4
CaO  0,07-0,8
Na2O+K2O 0,4-2,4
Glühverlust  ca. 10

Die dunklen Bleistifttone enthalten 0,17 - 0,34 % organischen Kohlenstoff (Angaben nach DOBNER (1984:477).
 

Befahrungsbericht:
Nach einem Telefonat mit Herrn Werner FELICITTI hatte ich am 18.06.1993 die Möglichkeit, das Bergwerk zu befahren. Zur damaligen Zeit arbeiteten 9 Personen im Betrieb, der eigenbilanzierend der Stadt Klingenberg gehört. Ich wurde von Herrn HERBERICH geführt, der schon seit 34 Jahren dem Betrieb angehörte. Er erzählte mir die Geschichte und die Technik des Abbaues - im Prinzip das, was auch schon Herr FREYMANN ausgeführt hatte. Die sicher beste Beschreibung der Tongrube und des Abbaues schrieb der ehemalige Betriebsleiter EHRT (2008).

Die Übertageanlagen bestanden aus einem hölzernen Silohaus mit einer Sortieranlage im Obergeschoß, einem kleinen Büroanbau an dem Gebäude, wo Schnitzelwerk, Trocknung, Mahlung und Absackung vorgenommen wird (letzteres wurde 2012 abgebrochen). In der Senke über dem Tonvorkommen befand sich ein Schuppen mit Grubenholz - aus den umliegenden, städtischen Wäldern. Weithin hörbar erzeugte neben dem Mundloch ein Kompressor die notwendige Druckluft.
Auf einem Bohlenweg ging man zum Blindschacht im Buntsandstein, der hier wegen der besseren Standfestigkeit aufgefahren wurde. Die Senke, verursacht durch den absackenden Ton, ist mit einem schilfumstandenen Weiher gefüllt. Er beherbergt neben Fröschen und Kröten auch eine interessante Flora; eine große Ringelnatter quert unseren Weg.

Seilfahrt
Ein Mann bedientedem Förderkorb für Personal (4 Mann) und die Loren, welche auf Schienen von Hand geschoben wurden. Im Bedienstand wohnen 3-4 Siebenschläfer, die hier auch mit Obst gefüttert wurden. Die Förderung lag damals bei ca. 250 bis 300 t/Monat.

Wir fuhren mit 2 m/sec ein, sahen das Gegengewicht vorbeihuschen und im Hintergrund die Aluminium-Fahrten für den Notfall, dass die Fördermaschine nicht funktionieren sollte. Im Sandstein sickert Wasser ein, so dass es dort tröpfelt. An den Wänden dokumentierten weiße bis braune Sinterschichten den Kalkgehalt des Wassers. Kleine Stalagtiten erreichen 5 cm Länge bei 5 mm Durchmesser, Stalagmiten 10 cm bei 3 cm Dicke. Das Wasser wurde aus einem Sumpf mittels 2er, wechselseitig laufenden Pumpen gesümpft.
Die 60m-Sohle diente nur der Bewetterung wie auch als Rettungsstollen. Wir befuhren die 70m-Sohle. Sie ist begann im Ton und war mit Stahltübbings ausgebaut (röhrenförmig aus je 3 Segmenten im Abstand von ca. 0,5 - 1 m. Als Hinterfütterung wurde Stahl verwendet. Weiter im Ton wurden auch Eisenbahnschienen und alte Leitplanken verwendet. Vor Ort fand sich dann der Ausbau aus Holz, als Türstock mit Holzbalken.

Verbrochene Strecke
Da der Ton sich unter dem Druck des überlagernden Gebirges plastisch verhält, schließ sich eine nicht ausgebaute Strecken nach spätestens 8 Wochen. Der Ton dichtet so gut, dass kein Wasser eintritt. Methangas wird überwacht, stellte aber kein Problem dar. Bei der Gewinnung wurden ständig alte, gut erhaltene Grubenausbaue früherer Perioden angetroffen und mussten mühsam ausgesondert werden.

Ton-Abbau mittels Druckluftspaten
Die Gewinnung erfolgte mittels Pressluftspaten. Eine Mechanisierung konnte bis zur Schließung infolge der Haftung des Tones nicht erreicht werden. Die gewonnenen, kg-schweren Tonbrocken wurden auf eine Holzrutschen, die angefeuchtet war, abschüssig bis zu den Loren gefördert. Die Strecken im Ton waren nicht beleuchtet. Lediglich eine Wetterlutte und Pressluft wurd vor Ort gebracht.
An vielen Stellen war der enorme Gebirgsdruck zu sehen. Eingebrochene Hölzer oder Verbaue - selbst Eisenbahnschienen wurden zerbrochen - mit dahinter hervorquellendem Ton zeugten von den Kräften. Selbst durch kleine Ritzen oder Spalten drückte sich der Ton als kleine Wurst.
Die Arbeiter begannen ihre Schicht um 6 Uhr und sie endete um 14.30 Uhr.
Die aus dem Schacht kommenden Loren wurden um 180° gedreht, um sie auszukippen. Ein Förderband förderte nach Qualität in 2 Silos, von wo aus sie in die Aufbereitung der Übertageanlagen gefahren wurden.
Dort wurde der Ton gehobelt oder besser geschnitzelt. Anschließend folgte die Trocknung der 3 bis 15 mm großen Teile in einem Drehrohrofen, der ölbefeuert war. Ein Teil wurde anschließend abgesackt, der andere gemahlen und anschließend ebenfalls in Papier- oder Jutesäcke gefüllt. Sie wurden mit einen speziellen Nähmaschine zugenäht.
Die besten Qualitäten des fast schwarzen Tons gingen in alle Länder der Welt, da es nahezu kein Konkurrenzprodukte für die Bleistiftherstellung gabt. Die hellen Tone wurden der Keramischen Industrie zugeführt, die daraus Tiegel, Isolatoren usw. herstellt.

Durch die Arbeit von Herrn Ehrt wurde der Abbau in den letzten 10 Jahren völlig neu aufgestellt und so waren die Jahre 2010 und 2011 sogar positiv. Trotzdem beschloss man die Schließung der Tongrube im Dezember 2011 und damit des letzten Bergwerks im Spessart. Die Tagesanlagen sind teiwelise teilweise erhalten geblieben.


Tagesanlagen Blindschachtzugang
Das ist geblieben: das Silo, ein Teil der Betriebsgebäude (wird jetzt vom LBV genutzt) und die zugemauerten Zugänge zum Blindschacht im Buntsandstein,
der einst das Tonvorkommen erschloss;
aufgenommen am 20.04.2014. .  


Der Kulturrundweg: "Vom Ton, Steinen und Scherben" 
Der 7,5 km lange Runweg wurde eingeweiht und von etwa 120 Interessierten erstbegangen am 11.10.2014. Trotz dem anfänglichen Nieselregen freuten sich die Teilnehmer über geologische und bergbaukundliche, wie historische, botanische und weinkundliche Eindrücke in und um Klingenberg:

Rosengarten
Im Rosengarten in Klingenberg, der Treffpunkt und
der Ort der Ansprachen


Lore
In Klingenberg die letzte Erinnerung an über 200 Jahre
Bergbau auf den berühmten Ton: 1742 - 2011.
Anmerkung: Die Brocken in der Lore sind kein sondern
Kalkstein, denn der Ton würde nach kurzer Zeit ver-
wittern

Die Teilnehmer
Nach dem Gang durch die Seltenbachschlucht wurde
am Bergwerk die Historie nachempfunden: Gleise und
Loren, der Schachtkorb und dazu die Erläuterungstafel
des Rundwegs 


E. Ehrt
Der letzte Betriebsleiter und Berginenieur E. EHRT
berichtete kurz die Geschichte des Klingenberger Ton-
Werks


Steigerlied
Gemeinsam wurde das Steigerlied gesungen und zum
Abschluss gab es Schnaps aus Altenberg im Erzgebirge


Mundloch des Stollens
Es war einst Zugang für das Bergwerk und später für die
Bewetterung genutzt: Stollenmundloch  - Glück Auf!




Klingenberg
Klingenberg (von Klinge, einem Wort für Schlucht - siehe weiter unten) liegt am Main zwischen Aschaffenburg und Miltenberg und war früher sehr viel mehr von Hochwässern des Maines betroffen wie heute (auch wenn die Medien etwas anderes berichten). In der Stadt findet man eine eindrucksvolle Hochwassermarke des Jahres 1784 - einfach kaum vorstellbar, wenn sich dieses Hochwasser heute wiederholen würde: 

Hochwasser 1784 Hochwassermarke 1784
Hochwassermarke am rechten Bildrand in der Mitte zwischen den Scheiben des Hauses, rechts vergrößert,
aufgenommen am 14.10.2007.
Sie erinnern sich:
Im fernen Island brach im Juni 1783 die Lakispalte aus und spie über 12 km³ Lava. Die Gase gelangten als Höhenrauch bis nach Mitteleuropa. Der Winter 1783/84 war einer der "großen Winter" mit strengem Frost und viel Schnee. Im Frühjahr 1784 kam plötzliches Tauwetter und ein Jahrhunderthochwasser war die Folge.
 
 

Museum Klingenberg
Auch wenn das Tonbergwerk für Besucher nicht zugänglich war, kann man doch einen Eindruck bekommen, wenn man das Heimatmuseum (oben im Bild) in Klingenberg besucht. Hier ist ein Stollen mit einer alten und moderenen Abbaustelle nachgebaut worden. In dem Vorraum sind Produkte ausgestellt, die aus dem Ton hergestellt werden. 

Tonprodukte Klingenberg Stollen Musuem Klingenberg
Ausstellungsräume im Museum in Klingenberg, links Tonprodukte und rechts ein typischer Stollen.
Weiter sehen Sie in dem Museum Ausstellungen zut lokalen Geschichte, Weinbau, Geschäfte, Handwerk, Transport aus dem Main, Landwirtschaft, ... insgesamt ein sehr sehenswertes. liebevoll gestaltetes Museum.

Neben dem Ton ist der Buntsandstein tonagebend in Kingenberg. Hier wächst der Wein und es gibt schöne, höhenparallele Weinbergwege mit schöner Aussicht auf das Maintal.
Stützmauer Weinberg
Weinbergweg nördlich von Klingenberg mit einer Stützmauer
aus Sandstein.
aufgenommen am 14.10.2007

Klingenberg aus dem Weinberg
Das Zentrum von Klingenberg mit der Burg, dem Main, den steilen Weinbergen im Sandstein,
aufgenommen am 14.10.2007.
 

Die Seltenbachschlucht
östlich von Klingenberg
Mit einem Festakt wurde am 20.05.2011 das 90. der 100 schönsten Geotope in Bayern eingeweiht. Es handelt sich um die Felsen der Seltenbachschlucht (siehe OKRUSCH et al. 2011 S. 232, Aufschluss 153) östlich von Klingenberg, zwischen dem Ortsrand und dem Tonwerk. In der Schlucht erläutert eine Tafel die Besonderheiten; zu dem Geotop gibt es ein Faltblatt mit dem Titel "Wüstensand ?". Leider ist das Parken an den Zugängen etwas eingeschränkt.

Die Seltenbach-Schlucht ist eine geologisch sehr junge Form. Das hier frei gelegten Gesteins der teils überhängenden Felsen aus dem mittleren Buntsandstein wurde vor etwa 248 Millionen Jahren abgelagert. Es handelt sich um einen wenig festen, meist dünn gebankten Sandstein, unterbrochen von dünnen Lagen aus einem Tonstein. Diese Kombination ist sehr änfällig für die Verwitterung, so dass der durch das Tal laufende Bach eine erhebliche Erosionswirkung entfalten kann. Bedingt durch das steile Gelände mit dem nahen Main und durch die mittelalterliche Entwaldung der Hänge und flächige Landnutzung wurde die Schlucht geschaffen, die in ihrer heutigen Form sicher erst seit dem Mittelalter besteht. Das Abbrechen von Felsen bestätigen, dass das Ausräumen der Sedimente in der Schlucht auch heute noch geschieht.
Da die Faktoren weiter bestehen, besteht auch für die Bebauung in Klingenberg am Ende der Schlucht ein Risiko, dass erhebliche Wasser- und Geröllmassen bei starken Regenfällen Überflutungen auslösen können. Dies wird durch die vielen Bäume und Baumstämme noch verstärkt, denn diese können in kurzer Zeit Barrieren bilden, die einen See stauen und der dann unter dem Wasserdruck brechen kann, was zu verheerenden Überflutungen führen kann. Im Rahmen von Pflegemaßnahmen (LFU 2014) zur Freihaltung der Schlucht müssten alle hier liegenden Bäume zersägt und abtransportiert werden.

Seltenbachschlucht
Die Seltenbachschlucht bei der Einweihung des Geotops
am 20.05.2011
Felsen Seltenbachschlucht
Sandsteinfelsen
Tafle Nr. 90
Die neu enthüllte Tafel mit den Erläuterungen
Politik
Der 1. Bürgermeister von Klingenberg Reinhard Simon
spricht zu den Festgästen, rechts daneben Herr
Dr. Roland Eichhorn vom Bayerischen Landesamt für
Umwelt und Geologie, re. daneben der Landrat des
Kreises Miltenberg Herr Roland Schwing, und
Dr. Oliver Kaiser vom Naturpark Spessart e. V.
am 20.05.2011.
Mittlerer Buntsandstein
Am Eingang der Schlucht ist der Mittlere Buntsandstein
steinbruchartig aufgeschlossen. An Wandfuß wurden
etliche Felsenkeller angelegt; der im Bild trägt innen die
Jahreszahl 1855.
aufgenommen am 11.10.2015
Rost
Dieser überdimensionale Rost schützt die Stadt bei
Starkregen vor großen Steinen und Baumstämmen, die
sonst mit dem Wasser in die Stadt gespült werden
könnten,
aufgenommen am 11.10.2015
Sandsteinfelsen
Die unterschiedlich dick gebankten Sandsteine,
aufgenommen am 11.10.2015



Schöner aufgeschlossen war der Mittlere Buntsandstein an der Autobahn A3 bei Bischbrunn, beiderseits der Haseltalbrücke - aber auch schwerer oder nach Fertigstellung der Autobahn garnicht mehr zugänglich.


Literatur:
Autorenkollektiv (1936): Die nutzbaren Mineralien, Gesteine und Erden Bayerns.- II Band Franken, Oberpfalz und Schwaben nördlich der Donau, 509 S., [Verl. R. Oldenbourg und Piloty & Loehle] München.
DOBNER, A. (1984) in WEINIG, H., DOBNER, A., LAGALLY, U., STEPHAN, W., STREIT, R. & WEINELT, W.: Oberflächennahe mineralische Rohstoffe von Bayern Lagerstätten und Hauptverbreitungsgebiete der Steine und Erden.- Geologica Bavarica 86, 563 S., [Bayerisches Geologisches Landesamt] München.
DOBNER, A. (1987): Tertiäre Tone bei Klingenberg.- Geologica Bavarica 91, Der Bergbau in Bayern, S. 130 - 134, München.
EHRT, E. (2007): Das Tonbergwerk Klingenberg am Main.- Spessart Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart 101. Jahrgang, Heft Dezember 12/2007, S. 17 - 24, 12 Abb., [Main-Echo GmbH & Co KG] Aschaffenburg.
EHRT, E. (2013): Betriebschronik Tonwerk der Stadt Klingenberg a. Main.- 165 S., 161 Abb., 11 Tab., dazu Anlage 1 Lagepläne und Schnitte/Historisches Risswerk (20 teils gefaltete Blätter), Anlage 2 Grundriss und Schnitte zur untertägigen Kartierung und Vorratsabschätzung (9 Blätter), Anlage 3 Bohrlochbild Erkundungsbohrung 2003 (1 gefaltetes Blatt), Anlage 4 Technische, mineralogische und chemische Angaben zum Tonmaterial (7 Blätter), Anlage 5 Grubenförderung in ausgewählten Betriebsperioden (3 Blätter), Anlage 6 Verwendete Ausbauarten im Tonbergwerk (5 Blätter), Anlage 7 Gebirgsdruckauswirkungen auf den Streckenausbau (3 Blätter), Anlage 8 Senkungsmessungen auf dem Betriebsgelände des Tonwerks (1 Blatt), Anlage 9 Schema der betrieblichen Wasserhaltung (1 Blatt), Anlage 10 Grundriss der Aufbereitungsanlage (Trocknung), Obergeschoss Mühlenhalle, 1976 – 2011 (1 Blatt), Anlage 11 Verfahrensschema – Stofffluss/Aufbereitung (2 Blätter), Anlage 12 Verwendung von Klingenberger Ton nach Branchen (1 Blatt), Anlage 13 Entwicklung der Grubenbelegschaft und Organigramm 2007/2010 (3 Blätter), Anlage 14 Im Tonwerk beschäftigte Betriebsführer (2 Blätter), Anlage 15 Die Bürgermeister der Stadt Klingenberg a. Main (1 Blatt), BIT Tiefbauplanung GmbH [Eigendruck] Gera.
FRANKE, H. (1996): Tonbergbau in Klingenberg.- S. 237 - 253, 11 Abb. - in Stadt Klingenberg (1996): Chronik der Stadt Klingenberg am Main. Band III-. 358 S., zahlreiche SW- und wenige Farbabb., Tab., [Caruna Druck] Miltenberg. 
FRANKE, H., BERNINGER, G. & SCHOCH, E. (1992): 250 Jahre Tonbergwerk Klingenberg a. Main.- 52 S., Klingenberg.  
HARTMANN, W. (2015): Rätsel der alten Clingenburg. Die verschwundene Anlage könnte eine Bedeutung im Tonbergbau gehabt haben.- Spessart Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart 109. Jahrgang, Heft Juni 6/2015, S. 3 - 6, 7 Abb., [Main-Echo GmbH & Co KG] Aschaffenburg. 
LFU (Bayerisches Landesamt für Umwelt (2014): Geotope in Bayern erhalten, pflegen und erleben.- 44 S., zahlreiche farb. Abb., Karten, [Joh. Walch GmbH & Co. KG] Augsburg.
LORENZ, J. (2007): Ton - schmutzig, aber ein tolles Zeug.- Noblesse, Ausgabe 03/2007, S. 86 – 87, 10 Abb., [Media-Line@Service] Aschaffenburg.
LORENZ, J. mit Beiträgen von M. OKRUSCH, G. GEYER, J. JUNG, G. HIMMELSBACH & C. DIETL (2010): Spessartsteine. Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches Mittelgebirge.- s. S. 765ff.
LOTH, G., GEYER, G., HOFFMANN, U., JOBE, E., LAGALLY, U., LOTH, R., PÜRNER, T., WEINIG, H. & ROHRMÜLLER, J. (2013): Geotope in Unterfranken.- Erdwissenschaftliche Beiträge zum Naturschutz Band 8, S. 72f, 77,  zahlreiche farb. Abb. als Fotos, Karten, Profile, Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Umwelt, [Druckerei Joh. Walch] Augsburg.
MATTHES, S. & OKRUSCH, M. (1965): Spessart.- Sammlung Geologischer Führer Band 44, S. 160 - 161, Berlin.
MELZER, D. & EHRT, E. (2002): Der Ton von Klingenberg am Main – eine Besonderheit der bildsamen Silicatrohstoffe.- Keramische Zeitschrift 54, Heft 11 (November), S- 952 – 955, 8 Bilder, [Verlag Schmidt GmbH] Freiburg.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart. Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl., Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103 größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten (43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
PFISTER, P. (1976): Tonbergwerk der Stadt Klingenberg und seine Geschichte.- S. S. 198 - 253, 4 Abb., in 700 Jahre Stadt Klingenberg Beiträge zur gechichtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Klingenberg am Main, 472 S., [Hch. Bigemer Buchdruck - Offset] Obernburg.
RAACK, W., SCHORN, P. & SCHRÖDTER, E. [Hrsg.] (1962): Jahrbuch des deutschen Bergbaus.- Das Handbuch für Bergbau und Energiewirtschaft 70. Erscheinungsjahr,  55, 1280 S., [Verl. Glückauf GmbH] Essen.
SCHOBER, J. (1905): Führer durch den Spessart, Kahlgrund und das Maintal.- 233 S., mit Illustrationen, Spezial- u. Routenkarten, 4. Aufl. [Verlag der Krebs´schen Buchhandlung] Aschaffenburg.
SCHREINER, J. (2011): Ein letztes Glückauf in 70 Metern Tiefe.- Main-Echo vom 8. Dezember 2011, S. 23, 11 Abb.,
TROST, W. (2014): Klingenberg – Ein Märchen aus der Gründerzeit. Das Tonbergwerk ließ die Stadt zwischen 1855 und 1916 erblühen.- Spessart Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart 108. Jahrgang, Heft Dezember, S. 3 - 12, 20 Abb., [Main-Echo GmbH & Co KG] Aschaffenburg.  
 


Zurück zur Homepage oder zum Anfang der Seite