Der Löss - ein unscheinbares Sediment
aus der "Eiszeit"
mit den vulkanischen Aschelagen aus der Eifel!

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main



Die "Ton"-Grube der Ziegelei Zeller zwischen Alzenau und Kälberau mit einer dunklen Tephra-Lage
aus der Eifel ca. 0,5 m über meinem Kopf im Löss bzw. Lösslehm;
Foto Helga LORENZ 08.08.1993 (nach der alten Rechtschreibung auch Löß)




Lage:
Das Sediment Löss tritt im Spessart an vielen Orten des westlichen Spessarts als bis zu mehrere Meter mächtiges Sediment auf. Früher konnte man es an den Wänden der oft tiefen Hohlwege gut erkennen. Infolge der Flurbereinigungen sind diese bis auf wenige Stellen nicht mehr vorhanden und so bleiben nur Baustellen oder die wenigen Tongruben als Aufschlüsse (siehe Okrusch et al. 2011, S. 280, Aufschluss Nr. 259).

Steile Lösswände in Hohlwegen können auch eine Gefahr darstellen. Am 10.05.2012 löste sich aus einer ein paar Meter Höhe eine größere Menge an Lössbrocken der Sprenkenhohle (alter Hohlweg) bei Großostheim und erschlug ein fünfjähriges Mädchen bei einem Kindergartenausflug.
Das Abstürzen solcher Massen erfolgt bevorzugt nach Regenperioden. Die über einen langen Zeitraum tragenden und stabilen Wände können instabil werden durch: Wurzeln, Grabungen (wie der Unfall vom Oktober 1984 in der Nähe) und ungleichförigem Abwittern. Das ist nichts ungewöhnliches, dass dabei Menschen erschlagen oder verletzt werden schon.   
 

Historisches:
Als geschätzter Boden ist der Löss sicher schon sehr lange von Menschen genutzt worden. Weite Teile des Vorspessarts wurden sicher aus diesem Grund schon sehr früh besiedelt, auch wenn es dafür keinen direkten Nachweise gibt. Auch heute noch werden die Böden auf dem Löss von der Landwirtschaft geschätzt, da sie aufgrund der hohen Pufferkapazität nicht so sauer sind wie z. B. die typischen Böden über dem Buntsandstein. Weiter sind sie hochporös und leicht zu bearbeiten. Infolge der moderen Bearbeitungsmethoden und des Anbaues vom Mais kann man aber insbesondere nach Starkregen erhelbliche Abschwemmungen des gelblichen Lösses feststellen.

Der Löss und der mit ihm vorkommende Lösslehm wurde schon langer Zeit als Rohstoff für das Herstellen von Töpferprodukten und zum Füllen der Flechtwände in den Fachwerkhäusern gewonnen. Später kam dann die Nutzung als Ziegeleirohstoff für Dachziegel und "Backsteine" (der hiesige Begriff für Mauerziegel) hinzu. Mit der Industialisierung entstanden an vielen Stellen des Spessarts große Ziegeleien, die neben dem Zechstein-Ton meist die Lösse und Lösslehme abbauten und heute noch stellenweise verwenden. In folgenden Orten befanden oder befinden sich größere Ziegeleien im Spessart, die Löss oder/und Lösslehm nutzen: Meerholz, Alzenau, Hösbach, Rottenberg, Schöllkrippen, Wenighösbach, Goldbach, Marktheidenfeld,  .....

Sehr bekannt ist die Ziegelei am Stadtende von Alzenau in Richtung Kälberau, z. Zt. im Abbau durch die Fa. ZELLER Ziegel, Alzenau. Diese stellt u. a. Hochlochziegel mit einem hohen Dämmwert her (Markenname ZELLER-POROTON). 
Die seit etwa 200 Jahren in den Händen von der Familie Zeller befindliche Ziegelei wurde ab dem 01.01.2017 an die Firma Juwö Poroton-Werke Ernst Jungk und Sohn GmbH (Wöllstein in Rheinland-Pfalz - gehörte zur Kurpfalz und gehörte zu Bayern) verkauft.

LKW Zeller POROTON

Aber Achtung:
Zum Erhalt der Qualität werden auch Zechstein- oder pliozäne Tone aus anderen Vorkommen, z. B. Geiselbach und Mainhausen, verwendet.
 

Geologie:
Beim Löss (der Name wurde als Löß von C. C. v. Leonhard 1823 vergeben) handelt es sich um ein feinkörniges (überwiegendes Korngrößen 0,01 - 0,05 mm) erdiges, beiges bis gelbbraunes Sediment, welches vom Wind im Pleistozän während der Hochglaziale angeweht worden ist (rezent noch in Asien, z. B. in China, wo Mächtigkeiten von bis zu 400 m erreicht werden). Man kann sich das so vorstellen:
In den letzten Kaltzeiten ("Eiszeit") gab es in unserer Region infolge der niederen Temperaturen kaum größere Pflanzen und der vorwiegend mechanischen Verwitterung einen enormen Abtrag an Sediment. Diese wurden von einem flachen und breit mäanderndem Main aufgeschüttet. Dabei wurde der Sand ausgeweht und als Dünen wieder aufgeschüttet. Die sandigen Gebiete der Bulau und zwischen Alzenau, Kahl, Höstein, Dettingen zeugen noch heute davon. Dabei wurden die ganz feinen Bestandteile als Staub ausgeweht und infolge der vorwiegend westlichen Windströmung an den Hängen der Spessartberge abgesetzt. Dieser lokale Beitrag vermischet sich mit dem Staub aus der norddeutschen Tiefebene am Rande des skandinavischen Eisschildes und asu den Kalkgebieten östlich des Spessart (dies erklärt den hohen Kalkgehalt). Der Grasbewuchs diente dabei als Kamm, der die Staubfracht fixierte. Und das Gras wuchs durch das sich aufbauende Sediment und hinterließ feine Kanälchen, die für ein schnelles Versickern des Wassers sorgte, so dass nur geringe Teile wieder abgeschwemmt wurden.Auf dieser Weise sind Lössmächtigkeiten vom mehr als 15 Meter entstanden (Hösbach, Alzenau, Freigericht). Dies erklärt auch die Neigung des Lösses, hohe Wände dauerhaft bilden zu können, wie man das bei anderen Lockersedimenten nicht beobachten kann. In den Warmzeiten verwitterte der Löss dann zu Lösslehm (der Kalkgehalt wurde weggelöst) und auch je nach dem Relief wurden Teile der Lössdecken umgelagert (Schwemmlöss, Solifluktionslöss). Aus den unterschiedlichen Lagen der Sedimente (Quartärstratigraphie) kann man die Klimageschichte der letzten Jahrtausende ableiten (SEIDENSCHWANN, unpubliziert). So weisen z. B. Eiskeile auf ein kaltes Klima mit Dauerfrostboden hin:

Eiskeil
Der ca. 1 m lange Eiskeil wurde in der Sandgrube der Stadt Alzenau freigelegt und als Lackprofil unter der Leitung von Herrn Dr. Seidenschwann gesichert und befindet sich heute in der Sammlung der Wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde in Hanau.

Und in den Schichten des Lösses konnte SEIDENSCHWANNN noch eine Besonderheit nachweisen:
In der Eifel kam es in den letzten 500.000 Jahren mehrfach zu sehr starken Vulkanausbrüchen. Diese erreichten teilweiwese Intensitäten wie beim Pinatubo auf den Philippinen 1991. Der letzte große von diesem Ausmaß war der Ausbruch der Vulkans, indem sich heute der Laacher See befindet, vor ca. 12.900 Jahren. Die damals hier wohnenden Menschen wurden Augenzeugen eines apokalyptischen Ausbruches. Die feine vulkanische Asche wurde in ganz Europa verweht und auch deponiert (Tephra) (SCHMINCKE 2009). Diese zusammengewehten Aschen wurden in den Sanddünen der Bulau gefunden.

Und so konnte Herr Seidenschwann mehere, allerdings sehr unscheinbare Lagen mit vulkanischen Aschen in den Lössschichten des Spessarts (z. B. Alzenau) nachweisen (siehe Foto ganz oben). Diese konnten jedoch (mit Ausnahme der jüngsten Lage) keinem bekannten Vulkan bzw. dessen Ausbruch der Eifel sicher zugewiesen werden.

Chemische Zusammensetzung (RFA) eines lösschneckenhaltigen Lösses aus der Ziegelgrube der Fa. Zeller zwischen Alzenau und Kälberau:
Oxide: Gew.-%:
SiO2 63,9
LOI* 9,9
CaO 9,53
Al2O3 8,09
Fe2O3** 2,65
MgO 2,03
K2O 1,95
Na2O 1,09
TiO2 0,56
P2O5 0,12
MnO 0,08
SO3 <0,1
Spurenelemente: ppm:
As <25
Ba 340
Ce <30
Co 16
Cr 74
Cu <30
Mo <10
Nb <10
Ni <15
Pb <15
Rb 73
Sr 187
Th 15
U <10
V 60
Y 28
Zn 44
Zr 438
*LOI steht für Glühverlust (Lost of ignition)
**Gesamt-Fe als Fe2O3
An der Analyse erkennt man, dass die Fruchtbarbeit des Bodens im Spessart u. a. auch auf dem hohen Gehalt an CaO beruht. Bei den Spurenelementen sind alle Gehalte als gering einzustufen. Der hohe Gehalt an Kalk beruht auf den Kalkgebieten östlich vom Spessart, wo der kalkhaltige Staub aus den Jura-, Keuper- und Muschelkalkgebieten ausgewht wurde.
 

Mineralien:
Der Löss besteht meist aus den folgenden Hauptbestandteilen: Quarz, Illit, Calcit, Dolomit, Albit, Anorthit und Kaolinit. Der Ton ist ein Verwitterungsprodukt, welches derzeit aus den Feldspäten entsteht. Dabei wird der Löss immer mehr zum Lösslehm und schließlich zum Ton.

Lösskindel aus dem Löss
Das Einsickern von Regenwasser löst das Calciumkarbonat (Calcit). In bestimmten Horizonten oder um Einschlüsse wird dies tief in den Lagen wieder ausgeschieden, wobei Konkretionen entstehen. Da diese oft an kleine Püppchen erinnern, nennt man sie "Lösskindl" oder auch "Lösskindel". An anderen Stellen enstanden im Löss lagenweise bis zu 10 cm dicke Lagen aus kalkigen Konkretionen.

Anhand des Vorkommens von typischen Schwermineralien vulkanischer Tätigkeiten konnte man einzelne Tephra-Lagen Vulkanen der Eifel zuordnen: Hornblende, Apatit, Kliopyroxen, Olivin, Sanidin, Ägirinaugit, Biotit und Bimskörnchen. Die oberste Lage ist (in der Mitte des Hammerstiels) der ca. 13.000 Jahre alte Tuff vom Laacher Bimsvulkan:
Löß mit der Tephra-Lage
Es ist die Asche des Ausbruches des Laacher Bimsvulkans vor ca. 12.900 Jahren. Diese Vulkanasche aus der Eifel (dort wo heute die Kirche von Maria Laach steht) wurde in ganz Mitteleuropa nachgewiesen. Bei diesem Ausbruch wurden ca. 16 km³ Bims (was etwa 6,5 km³ Magma entsprich) in wenigen Tagen gefördert und abgelagert (SCHMINCKE 2009). Sind es in der Eifel noch bis zu 15 m, so sind es bei uns immerhin noch 3 cm. Und die Hohlblocksteine der Häuser, die in den 60er und 70 Jahren gebaut wurden, wurden aus dem Bims dieses Vulkans gefertigt.

Die unterste der 5 Tephra-Lagen weist dann bereits ein Alter von etwa 600.000 Jahren auf. Die lagige Anreicherung dieser im Spessart sehr ungewöhnlichen Mineralien lässt keinen anderen Schluss zu als einen Vulkanausbruch in der Eifel. Der nahe Vogelsberg-Vulkanismus kommt dafür nicht in Frage, da er bereits seit vielen Millionen Jahren erloschen ist.
 

Fossilien
Nahezu immer findet man im Löss die Gehäuse kleiner Schnecken (hier mit einem Streichholz als Maßstab):

Diese sind massenhaft erhalten und werden "Lössschnecken" genannt. Mehrere Arten dieser Schnecken lebten auf dem Gras der Kältesteppe und wurden nach dem Ableben im Sediment vergraben.

Sehr selten sind Reste von größeren Säugetieren beim Abbau des Lösses gefunden worden. So liegen im Heimatmuseum der Stadt Alzenau im Schlösschen von Michelbach 1 Hals- und 1 Lendenwirbel von einem (nach meiner Meinung) Steppenelefanten.
Weiter wurde von SEIDENSCHWANN 1990 ein ca. 1,5 m langes Stück eines Mammut-Stoßzahnes eines gefunden und 1996 nach Hanau überstellt.
 

Kulturrundweg Alzenau 2
Am 26.09.2004 wurde in Alzenau der 2. europäische Kulturweg "Wald & Wallfahrt" eingeweiht. Am Rand des Weges kommen Sie auch an einer Stelle der Ziegeleigrube der Fa. Zeller vorbei, bei der man mind. eine Tephra-Lage mit Vulkanasche aus der Eifel sehen kann; sie wurde extra für diesen Anlaß freigeschürft.

Eine Tafel des Rundweges erklärt ausführlich das dort zu Sehende. Dr. G. Seidenschwann, der beste Kenner der Geologie der Tongrube mit ca. 30 Jahren Erfahrung, erklärt während der Eröffnung des Rundweges die Besonderheiten der Lehmgrube (oder Tongrube). Dabei werden besonders die vielfältigen klimatischen Zeugnisse der letzten 700.000 Jahre hervorgehoben.
Als Besonderheit zur Einweihung gab es dann ein Tütchen mit der Eifelasche für die Teilnehmer als Erinnerung

Tütchen mit Eifelasche aus Alzenau

Der folgende Text ist wörtlich der Tafel (links im Bild unten) des Kulturrundweges entnommen:

Ziegelei und Lehmgrube - Wirtschaftsbetrieb und klimageschichtsliches Zeugnis

Panoramafoto der Ziegelei mit Lehmgrube

Ziegelhütten im Spessart
Seit dem Mittelalter sind Ziegelhütten in unserer Region ein Wirtschaftsfaktor. Ihre Bedeutung ergibt sich daraus, dass sie auf den ältesten erhaltenen Spessartkarten zu finden sind. Eine „Zigelhüt“ bei Aschaffenburg zeigt die Maskopp-Karte von 1575/80. Auf der Spessartkarte des Paul Pfinzing aus Nürnberg von 1562/94 erhalten Ziegelhütten sogar ein eigenes Symbol auf der Legende, ein Doppel-X. Die hier gezeigte Ziegelhütte stand nahe dem Hesselberg bei Hobbach (Hohenbach) im Elsavatal. Daneben gab es noch Zeichen für Glashütten und für Schafhöfe. Letztetes ist ein weiterer Hinweis dafür, dass der Spessart im Mittelalter und in der frühen Neuzeit über wesentlich weniger Waldfläche verfügte als heute.

Von der Ziegelhütte zur High-Tech-Anlage
1808 erwarb die Famile Zeller Grundstücke zur Lehmgewinnung und Ziegelherstellung im Alzenauer Raum. Mit der Errichtung des ersten Alzenauer Rathauses aus Zeller-Ziegeln gelang Valentin Zeller 1860 der wirtschaftliche Durchbruch. 1880 vergrößerte sich der Betrieb durch den Kauf einer weiteren Lehmgrube und durch die Inbetriebnahme eines Ringofens - ein um einen großen Rauchkamin gebautes Gebäude. Der erste Tunnelofen wurde 1967 in Betrieb genommen. Diese Technik wird im Prinzip auch heute noch angewendet. Der gesamte Produktionsablauf bei Zeller wird inzwischen elektronisch gesteuert. Aus dem ursprünglichen Feldbrand entwickelte sich die Ziegelfertigung bei Zeller in Alzenau hin zur einer High-Tech-Anlage.

Die Lehmgrube Zeller - ein einzigartiges Eiszeitarchiv
Die Grube birgt vielfältige und seltene Zeugnisse eiszeitlicher Geologie und Klimageschichte. Im heute noch zugänglichen nördlichen Teil ist in den oberen Partien der steil abbrechenden Wand Löss aus der letzten Eiszeit vorhanden. Diese überwiegend vom Wind angewehten Sedimente liegen über einer Schicht von kleinen Bröckchen aus Quarzitschiefer, die den klimageschichtlich kältesten Abschnitt der letzten Kaltzeit von 20.000 bis ca. 14.000 v. Chr. dokumentieren. Im Löss sind unterschiedliche Färbungen zu erkennen. Die hellgrauen Partien stellen Reste von sogenannten Tundrenböden dar, in denen sich kleine Gehäuse eiszeitlicher Lösschnecken finden.
Dazwischen ist ein dunkles Bändchen einer bis ca. 1 cm dicken vulkanischen Ascheschicht zu beobachten. Diese Asche (Eltviller Tuff) wurde bei einem Ausbruch eines Osteifel-Vulkans vor ca. 18.000-20.000 Jahren hierher verfrachtet.
Unter dem Löss und der Schuttschicht aus der letzten Eiszeit folgen Ablagerungen aus einem sehr viel älteren Abschnitt des Eiszeitalters, der vor etwa 600.000 Jahren endete. Diese Ablagerungen dokumentiert einen Zeitraum von ca. 200.000 Jahren. Sie ist im Verlauf von zwei Eiszeiten und einer dazwischenliegenden Warmzeit während der Periode der Totalverschüttung des Mittelmaintales und Mainnebentäler entstanden. Bemerkenswert sind darin die Klimazeugen für Kaltzeiten, wie z. B. sehr gut überlieferte fossile Tundrenböden.

Die Alzenauer Tephralagen
Als Besonderheit kommen in diesem Schichtstapel Aschelagen von mindestens fünf Ausbrüchen von Osteifelvulkanen vor, die hier erstmals außerhalb der Osteifel entdeckt wurden und in der Fachliteratur als „Alzenauer Tephralagen“ bezeichnet werden. Sie sind Zeugnisse des frühen Osteifelvulkanismus und nur hier in dieser Zahle bekannt geworden. Heute sind noch in Resten die markantesten Aschelagen in Zentimeterdicke deutlich zu erkennen. Die obere Lage ist feinkörnig und dunkelolivgrün, die untere ist heller und sandig. Sie markiert den Beginn eines hochexplosiven Ausbruchs eines Eifel-Vulkans. Dabei wurde ein wahrscheinlich phonolithisches Magma gefördert und in der Alzenauer Lehmgrube in Dezimeterdicke sedimentiert. Bei diesem enormen Ausbruch müssen weiter Teile Deutschlands - wie bei den vier anderen Eruprtionen vor mehr als 600.000 Jahren  - flächenhaft mit vulkanischen Ablagerungen bedeckt worden sein. Ähnlich geschah dies bei einem Eifel-Vulkan-Ausbruch vor ca. 12.900 Jahren. Damals wurden binnen weniger Wochen wenigstens vier Kubikkilometer Gesteinsmassen herausgeschleudert und über Mitteleuropa verbreitet. Auch z. B. im Dünenfeld im Norden Alzenaus liegt diese Asche örtlich in beträchtlicher Mächtigkeit (bis über 1 m!) in Mulden.
In den tiefen Partien des Aufschlusses sind schwarzgraue humose Sedimente einer Warmzeit erhalten, in denen man u. a. Pföanzenreste (z. B. Pinienzapfen) finden kann. An der Basis der Grube bilden mehrere Meter mächtige grobe Kahlschotter mit allen Gesteinen des Kahlgrundes bis hin zum Buntsandstein die Hinterlassenschaft einer Eiszeit, die vor fast 780.000 Jahren begann.
 

Profil in der Lössgrube
Über den kaltzeitlichen Schottern der Kahl aus Sand, Quarzit und Quarzgeröllen
liegen die warmzeitlichen, gebleichten Tonsteine der Eem-Warmzeit mit einem
schwarzen Horizonzt aus Kohle, darüber die kaltzeitlichen Lössschichten der
letzten Kaltzeit,
aufgenommen am 22.10.2016



Reise in die Vergangenheit

Lösswand

Mit etwas Imagination können Sie eine Phantasiereise machen:

Wir schreiben den 10.06.18231 v. Chr. Es ist Mittag und Sie stehen auf dem etwa 580 m hohen Hahnenkamm*. Sie stehen auf den Felsen aus Quarzit und es weht ein kalter Wind aus Nordosten; die Temperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt. Der Himmel ist blau mit weißen Wolken und ab und zu umwirbeln Sie ein paar Schneeflocken. So weit das Auge reicht, sehen Sie keine Bäume, nur zwischen den Felsen sehen Sie einige niedere Pflanzen, darunter die Silberwurz, deren charakteristische Blätter Sie aus den Alpen oder Skandinavien kennen. Unweit Ihres Standortes fliegt eine Schneeeule, gehasst von einigen Krähen umher: Sie sucht die Lemminge und Murmeltiere, die an den Hängen des Hahnenkammes in den Blockmeeren leben, die es damals gab, da es in der Gipfelregion kaum einen Boden gab.

Der Untergrund ist mehrere Meter tief gefroren und hier oben haben Sie keine Probleme damit. Weiter unten ist der Boden bereits einige dm aufgetaut und man kann sich auf den matschigen Flächen nur schwer bewegen. An einigen Stellen kriecht der aufgetaute und grasbewachsene Boden langsam den Hang hinab, was girlandenförmige Wülste erzeugt. Wir müssen jetzt etwas auf die Seite gehen, denn eine Herde Moschusochsen laufen auf uns zu. Weiter am Hang in Richtung Osten weiden eine Herde Rentiere den kargen Bewuchs aus Flechten und Gras ab. Auf den Hängen am Fuß der Berge blühen die ersten Frühlingsblumen und frisches Gras sproßt aus dem Boden. Auf den weit entfernten Höhen des Buntsandsteinspessarts sind auf der Nordseite noch Schneereste erkennbar.

Wenn man nach Südwesten schaut, sieht man ein riesiges Sanddünengebiet, welches von einem kleinen Flüsschen durchbrochen wird. Weiter nach Süden sieht man einen flachen, über kilometer mäandrierenden Fluß. In den Auen wachsen etwas höhere Pflanzen, darunter neben kleinen Weiden auch Birken, die bis zu 2 m hoch werden können. Dazwischen kann man ab und zu mal einen Riesenhirsch und Mammute sehen; diese bewohnen zusammen mit Wollnashörnern die Region. Die Großsäuger kommen im Sommer hier her um den Nachwuchs zu bekommen. Und wenn wir lange genug warten würden, könnten wir auch mal einen nomadisch lebenden Menschen sehen, die auf der Suche nach Nahrung die Region durchstreifen. Sie wohnen in Zelten auf den etwas erhöhnten Rücken der Flussniederungen. Die Berge sind für eine dauerhafte Siedlung zu kalt. Hier in den Niederungen ist es im beginnenden Sommer unangenehm, da Wolken aus Mücken das Leben unangenehm machen. Der Fluss - später Main genannt - ist fischreich und ab und zu kann man auch mal eine Robbe sehen. Jetzt nach der Schneeschmelze treibt noch Eis auf dem Fluss - er war im Winter bis auf den Grund zugeforen. Die Flussufer bestehen aus sehr weitläufgen Sand- und Kiesbänken, aus denen ein Teil des Sandes ausgeweht wird und sich zu Dünen aufhäuft. Ganz weit im Westen sieht man einen markanten Berg, der noch völlig weiß erscheint**.

Dann wird es Zeit, dass wir uns einen Schutz suchen. Von Nordosten wird es zunehmend trüb und nach einer Stunde ist die Luft auffallend braun; die Sichtweite ist auf weniger als einen Kilometer zurück gegangen. Der Wind frischt weiter auf und nach einer Weile merkt man dass die Haare ganz strohig und hart geworden sind. Um die Augen, Mund und Nase bilden sich braune Ränder und ein merkwürdiger Geschmak stellt sich ein. Es ist ein Staubsturm vom Rand des nordischen Inlandeises, welches bis zu dem Ort reicht, welches wir heute Berlin nennen***. Dort wehen die unvorstellbaren Fallwinde den Detritus aus dem riesigen Schotterfeldern vor dem Eis und der Staub wird bis zu uns geweht. Darunter mischt sich dann noch der Staub aus den Dünen der Flüsse um den Spessart, bei Ostwind auch aus den Kalkschotterebenen des Ostens. Wenn der Sturm nachläßt, wird sich etwa eine 1 mm dicke Schicht abgesetzt haben. Ein Rudel Wölfe streift weit unter uns vorbei, auf der Suche nach Nahrung für die Jungen. Bären gibt es zwar auch, aber die sind so selten, dass man sie nur kaum sieht.

In den nächsten Tagen wird es immer wärmer.

Das Ende der Kaltzeit ist eingeläutet. ..... Das Klima wird sich völlig ändern und in einigen Jahrtausenden werden die Inlandseismassen im Norden sich immer weiter zurück ziehen. Die Themse wird nicht länger ein Nebenfluss des Rheins sein.
Aber es wird dabei für die Menschen katastrophale Rückschläge geben, denn auch ohne den Menschen gibt es in nur 10 Jahren klimatische Temperataursprünge von 6 - 8 °C! Dies hat unvorstellbare Auswirkungen, denn das Wetter ändert sich dabei entsprechend. Und die Pflanzen- und Tierwelt reagiert mit unglaublichen Bestandsschwankungen. Dagegen ist die gegenwärtige Klimadiskussion ein Witz; der größte Teil des Treibhauseffektes wird vom Wassergehalt der Atmosphäre erzeugt - nur ca. 5 % werden vom CO2 verursacht. 

Und es wurde wärmer. Die riesigen Gletscher der Nordhalbkugel wurden kleiner. Gegenwärtig entsteht gerade die Ostsee. Der Meeresspiegel steigt mit einigen cm pro Jahr an und vertreibt die Menschen aus den angestammten Gebieten - heute in der Nordsee liegend. Und Großbritannien wird eine Insel. Dieser Anstieg des Meeresspiegels ist mit mehreren Schüben verbunden. Z. B. als der riesige Agassiz-(Eisstau)See in Nordamerika einige Millionen Kubikkilometer Süßwasser in den Nordatlantik in ca. 150 Jahren entlässt. In den flachen Küstenregionen, wie z. B. im heutigen Persischen Golf (der damals trocken lag) steigt der Meeresspiegel um bis zu 5 cm/Jahr an. Bei einem Gefälle von 12 km/Meter kann man den Ansteig als beängstigend ansehen und die Menschen müssen vor dem Wasser fliehen. Ähnliches passiert am Schwarzen Meer, der vom Mittelmeer abgeschnitten war und aussüßte. Als der Meeresspiegel den Bosporus überschritt, lief das Schwarze Meer in ein paar Jahrzehnten auf das heutige Niveu voll und auch hier wurde der Mensch mit unvorstellbarer Geschwindigkeit über Jahrzehnte vertrieben. Hier entstehen die Mythen der Sintflut und es ist die Vertreibung aus dem Paradies!
Aber dann gibt es plötzlich das Gegenteil. Die gigantischen Wassermassen "schalten" den Golfstrom ab und die Temperaturen sinken in wenigen Jahrzehnten wieder auf die Werte der glazialen Hochzeit. Für ca. 500 Jahre ist es wieder arktisch kalt. Und dann wird es wieder warm.

Hier im Spessart hat sich viel geändert. An den Flüssen und Bächen wachsen neben den Birken, Erlen und auch die Kiefern, Tannen und Fichten sind in den Höhenrücken zurück gekehrt und besiedeln die Berge, die wir heute Spessart nennen. Rotbuchen gibt es nur viel weiter im Süden - es dauert noch einige tausend Jahre bis sie wieder im Spessart heimisch werden können. Die Mammute, Moschusochsen, Rentiere und die anderem Bewohner der Kältesteppe sind ausgestorben. Elche wandern durch die Niederungen, Hirsche beweiden als typische Tagtiere die offenen Flächen. Da die stark wachsende Vegetation die Erde und Steine festhalten, wird weniger Sediment von den Flüssen und Bächen abgetragen. Es kommt zu einem Ausräumen der einst aufgeschotterten Flächen. Der Wind kann nur noch wenig Sand auswehen, so dass die Dünen kaum mehr wachsen und Löss wird auch nicht mehr angeweht.

Und wieder stehen wir auf dem Berg, den wir heute Hahnenkamm nennen; er liegt jetzt etwa 470 m über dem Meer. Nach unserem Kalender haben wir den 04. Oktober 10.083 v. Chr. Es weht ein leichter Nordwestwind und die Sicht reicht mehr als 150 km weit: wir sehen die Berge die wir heute Taunus, Rhön und Odenwald nennen zum Greifen nah. Infolge der Trockenheit brennt in der Nähe des heutigen Darmstadt ein schütterer Kiefern-Wald - niemand löscht ihn. Über uns ziehen trompetend die Kraniche nach Süden. An Bäumen kommen nur im Maintal einige Kiefern vor. Dazu gesellen sich einige Birken und Erlen. Die Rotbuchen und Eichen kommen erst vor ca. 5.400 Jahren hier an. Die wärmeliebenden Baumarten wie Walnüsse, Kastanien oder Obstbäume sind erst seit kurzem hier wachsend.
Und plötzlich wird die für heutige Menschen unglaubliche Stille von einem fernen, dumpfen Donnergrollen zerrissen. Die Donner wiederholen sich und am nächsten Tag hört man einen Knall einer gigantischen Explosion, der alles bisherige an (Gewitter-)Donner in den Schatten stellt. Es ist als käme ein Gewitter - aber doch ganz anders. Im Nordwesten steht eine riesige Wolke die immer höher wächst (da diese etwa 30 km Höhe erreicht, ist sie von hier aus sichtbar) - nie vorher hat jemand so etwas gesehen. Die Winde verwehen die Spitze der Wolke zu einem grauen Schleier, der sich weit ausbreitet. Und Stunden später wird der Himmel grau. Aus den aufziehenden Wolken bilden sich merkwürdige, sich nach unten ausbeulende Säcke. Und dann verdunkelt sich der Himmel und obwohl es Tag ist, wird es immer dunkler; es wird so dunkel wie in der Nacht und schließlich wird die Luft von feiner Asche erfüllt, die langsam vom Himmel fällt. Es knirscht zwischen den Zähnen. Das Atmen fällt schwer und wir müssen husten. Alles wird grau und ist von einem dünnen Staubschleier überzogen. Immer dichter wird der Staub, der nach einem Tag ca. 3 cm hoch alles überzieht und auch überall hineinzieht. Die Menschen im Maintal erschaudern und können dies nicht deuten. Der Wind verfrachtet den Staub bei neuem Aufwirbeln. Der nachfolgende, sehr starke Regen wäscht die exponierten Stellen wieder "sauber" und so sammelt sich die Asche in den Vertiefungen. Die Bäche und Flüsse werden vorübergehend grau. Nach einigen Tagen, so scheint es ist der Spuk vorbei. Und der erste Kaltlufteinbruch lässt den nächsten Winter ankündigen. In den Sümpfen, Dünengebieten und auf den Gras bewachsenen Hängen des Löss wird die Asche erhalten. ....
Die Sonnenauf- und Untergänge der nächsten Jahre sind unglaublich farbenprächtig, aber kein Maler und kein Fotoapparat hält das fest. Auch sind die kommenden Jahre deutlich kälter als sonst.

Wie man heute weiß, ist damals der Vulkan ausgebrochen, dessen Krater oder kleine Caldera wir heute Laacher See nennen. Also vor den Augen der frühen Menschen fördert ein Vulkan im heutigen Deutschland vor etwa 12.900 Jahren in nur wenigen Tagen ca. 16.000.000.000 m³ Lockergesteine (Glas, Gesteinsbruchstücke, Xenolithe, Asche, Tuffe, Lapilli, ..), welches vorwiegend als leichter Bims abgelagert wird. Innerhalb weniger Tage wurde so viel Gestein eruptiert, dass Glutwolkenablagerungen den ca. 10 km entfernten Rhein auf 20 m hoch stauen konnten. Die Eruptionssäule erreichte in der Hauptphase sicher ca. 35 km Höhe und die darin befindliche Asche wird über weite Strecken verteilt: Man fand sie in den Mooren Schwedens ebenso wie in der Schweiz und Norditalien und sie stellt den besten und leicht festzustellenden zeitlichen Marker des Voralpenraumes dar (SCHMINCKE 2000). Die Menschen, die direkt Zeugen werden, überleben dieses Ereignis im Umkreis von vielleicht 50 km nicht; nicht nur direkt, sondern auch wegen der Folgen für eine sammlerisch und jagdliche Gesellschaft, deren Grundlage das Weiden der Tiere darstellt. Mit der Asche sind sie ihrer gräseren Grundlage beraubt und verhungern. Nur die, die in entfernte Regionen abwandern können, haben überlebt. Der ca. 300 km² große Stausee des Rheins reicht bis über Mainz hinaus nach Mannheim und enthält ca. 2,5  km³ Wasser. Nach dem die Barre beim Brohltal eingerissen wird, entleert sich der See binnen weniger Tage. Eine sicher über 10 m hohe Flutwelle zwängt sich durch das weitgend trockene Rheintal. Im Raum Köln kann sich die Welle ausbreiten, aber sie reicht bis nach den heutigen Niederlanden (PARK & SCHMINCKE 2009, SCHMINCKE 2009).

Würde so etwas heute passieren, dann hätte dies unabsehbare Auswirkungen auf unsere so empfindliche Gesellschaft (es würde nicht nur der Verkehr zum Erliegen kommen, sondern man müsste u. U. Zehn- vielleicht auch hunderttausende von Flüchtlingen für Jahre unterbringen, der über Jahre allgegenwärtige Feinstaub würde die derzeitige Feinstaub-Werte-Diskussion ad absurdum führen, .... Da es in der Eifel einige Ruhephasen von tausenden von Jahren gab, ist ein Vulkanausbruch in der Zukunft sehr wahrscheinlich. Wann das sein wird, ist unbekannt. Aber man sollte die Zeit nutzen, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lunte brennt .....
 

*Der Meeresspiegel war damals ca. 130 m tiefer als heute; z. B. waren weite Teile der Nordsee trocken! Die Themse war z. B. damals ein Nebenfluss des Rheins.
**Dieser wird heute Feldberg im Taunus genannt. Er war wie andere Mittelgebirgsgipfel auch nicht vergletschert, weil dafür die Niederschlagsmengen nicht ausreichten.
***Die Ostsee war damals völlig mit einem kontinentalen Eisschild von >1.000 m Dicke bedeckt


Literatur:
ANONYMUS (1996): Elefantenstoßzahn aus der Tongrube Zeller kam jetzt präpariert von Weimar zurück.- Main-Echo vom 20. Juli 1996, Seite 26, Aschaffenburg.
BUCHNER, N. & BUCHNER, E. (2005): Klima und Kulturen. Die Geschichte  von Paradies und Sintflut.- 1. Aufl., 262 S., 41 Abb., 1 ausklappbare Zeittafel,  [Verlag Bernhard Albert Greiner] Remshalden.
GEISSERT, F. (1989): Mollusken aus dem Cromer-Profil von Alzenau i. Ufr.- Jber. wetterau. Ges. ges. Naturkunde, 140-141, S. 97 - 108, Hanau.
GREGOR, H.-J. (1989): Vorläufige Mitteilung über makrofloristische Untersuchungen des Talverschüttungsprofils Alzenau i. Ufr (Ziegeleigrube Zeller).- Jber. wetterau. Ges. ges. Naturkunde, 140-141, S. 109 - 120, Hanau.
HOTTENROTT, M. (1989): Zur Pollen-Führung der früh-mittelpleistozänen Sedimentfolge von Alzenau in Unterfranken (Ziegeleigrube Zeller.- Jber. wetterau. Ges. ges. Naturkunde, 140-141, S. 133 - 141, Hanau.
HUS, J. J. & GEERAERTS, R. (1989): Gesteinsmagnetische und paläomagnetische Untersuchungen an pleistozänen Ablagerungen der Ziegeleigrube Zeller, Alzenau i. Ufr.- Jber. wetterau. Ges. ges. Naturkunde, 140-141, S. 121 - 132, Hanau.
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