Sandsteine und Tonsteine
des Buntsandsteins
der Autobahnbaustelle der BAB A3 zwischen Waldaschaff, Weibersbrunn und Rohrbrunn im Spessart




von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main
 

   Schrägschichtung Autobahntrasse im Sandstein    
Bei Weibersbrunn sind in der zukünftigen Autobahntrasse die Buntsandstein-Schichten der Bernburg-Formation mit einem Wechsel von Sand- und
Tonsteinen aufgeschlossen; das Material wird zerkleinert und zur Schüttung von Senken verwandt;
aufgenommen am 02.06.2013  
 

Grenze zwischen Bröckelschiefer und Buntsandstein!
Grenze Perm-Trias
Erstmals großflächig zu sehen:
Die Grenze zwischen dem Bröckelschiefer (Fulda-Formation) und dem Buntsandstein (Calvörde-Formation), hier als Heigenbrückener Sandstein. Die Grenze ist mit dem Geologenhammer markiert. Der Bröckelschiefer besteht hier aus einem eisenreichen, sandigen Tonstein (marin), der abrupt in den hier weiß alterierten Sandstein wechselt (fluvatil). Eigentlich sollte dies die Perm-Trias-Grenze sein.
Böschung an der Autobahnbaustelle der A3 zwischen Weibersbrunn und Waldaschaff,
aufgenommen am 04.06.2015
Das Gelände wurde im Herbst 2015 rekultiviert und mit Erde überdeckt, so dass dieser Aufschluss verloren ist.


Verwerfung!

Verwerfung im Sandstein
Schönes Beispiel einer Verwerfung mit einer Überschiebung: Am linken Bildrand sieht man den ungestörten Buntsandstein , dann folgt die Störungszone, in der das Gestein gelblich verändert ist und weiter rechts sind die höheren Schichten des obersten Unteren Buntsandsteins mit ca. 15 ° schräg gestellt. Die mächtigen Tonsteine und dünn gebankten Sandsteine sind teilweise durch das Eindringen von Fluiden weiß alteriert. Diese Weißverwitterung ist vermutlich nicht im Tertiär entstanden. Die darüber liegende Weißverwitterung ist dagegen eine Folge der tertiären Tiefenverwitterung, was zu einer Vertonung und Entfestigung des Gesteins führt. Möglicherweise schauen wir hier auf den Top eines hydrothermalen Ganges, der in der Teufe Baryt führt.
Der obere Teil bis zur ehemaligen Bodenkrume ist abgetragen und für die Trasse abgeböscht. An der Erdoberfläche ist diese Störung nicht erkennbar. Die andere Seite des schräg gestellten Sedimentstapels ist nicht frei gelegt; aufgenommen am 06.07. 2013. Zu diseser bemerkenswerten Lokation wurde kurzfristig eine Exkursion angeboten.

Ekkursion am 07.07.2013
Die Teilnehmer der eiligst zusammen gerufenen Exkursion zu der spektakulären
Aufschlusssituation am 07.07.2013

Schwerspatführung
Zur Führung um den Schwerspat am 04.08.2013 kamen fast 50 Besucher zu einer
Veranstaltung der Gemeinde Weibersbrunn "Schwerspat in Sandstein", nicht nur aus
Weibersbrunn, sondern sogar von hinter Würzburg!

Grube für Brücke bei Weibersbrunn Brückenbaustelle bei Weibersbrunn
Nur einen Monat später ist hier für die Brücke über die spätere Autobahn ein heute 25 m tiefes und riesges Loch entstanden und kaum etwas erinnert an den Schwerspat. Aber es ist bemerkenswert dass hier keine Wasserhaltung erfolgen muss. Das zeigt eindrucksvoll, dass es hier so viele Klüfte gibt, dass es kein Grundwasser gibt. Die nur dünnen Tonschichten sind so gestört, dass sie kein Wasser stauen können. Das gesamte Regenwasser versickert hier bis in eine nicht bekannte Teufe in den Unteren Buntsandstein. Dies zeigt auch eindrucksvoll, dass es hier auch keine Wasseradern geben kann. Aufgenommen am 07.09.2013 und am 15.11.2013. Wenn hier die Brücke über die spätere Autobahn errichtet ist, wird die Trasse weiter ausgehoben.
Trasse der A3 östlich der Brücke
Der Sandstein östlich der fast fertigen Brücke über die neue A3 wird
abgetragen,
aufgenommen am 18.06.2014


Sandstein Weibersbrunn
Inzwischen ist die Brücke nahezu fertig (29.05.2014) und der Sandstein für
die Herstellung der Trasse ist weitgehend abgetragen. Dabei wurde der
Baryt-Gang erneut angschnitten.

Hangsicherung
Zur Hangsicherung werden Anker in den Sandstein gesetzt und dann mit
Maschendraht überzogen,
aufgenommen am 12.07.2014





Baustelle:

Baustelle der A3 bei Weibersbrunn Baustelle Großer Bagger
aufgenommen am 02.06.2013, mitte am 03.08.2013 und rechts am 17.08.2013

Der sechsstreifige Ausbaus der Bundesautobahn zwischen der Kauppen-Brücke bei Waldaschaff, Weibersbrunn und der Anschlusstelle Rohrbrunn wird ausschließlich innerhalb des Buntsandsteins erfolgen. Mit der Verbreiterung und die teilweise Verlegung der Trasse werden zahlreiche großfläche Aufschlüsse im Unteren und Mittleren Buntsandstein geschaffen. Auftraggeber sind die Autobahndirektionen Würzburg und Nürnberg. Der Straßenbau wird von der ARGE A3 aus den Firmen Leonhard Weiss GmbH & Co. KG aus Satteldorf und den Gebrüder Stolz GmbH & Co. KG aus Hammelburg ausgeführt. Hinzu kommen weitere Firmen, die spezielle Leistungen erbringen.
Baustellernbanner ARGE A3

 
Im Mai 2013 wurde trotz nassem Wetter der Bau der neuen Trasse begonnen. Mit dem Abtragen der Höherücken wird das Material gewonnen, welches zum Verfüllen der Talsenken gebraucht wird.
Die Sand- und Tonsteine am Zwiebelrain westlich von Weibersbrunn gehören zum obersten Unteren Buntsandstein (su3Mo der GK 1:25.000 6022 Rothenbuch, WITTMANN 1972). Diese Sandsteine der Miltenberg-Formation werden auch als Tonlagen-Sandstein (Bernburg-Wechselfolge der Bernburg-Formation) bezeichnet. Die Ansprache, welches Schichtglied hier tatsächlich vorliegt, kann erst entschieden werden, wenn die Aufschlussverhältnisse eine sichere Einstufung zulässt. Diese sehr bunten Sandsteine (weiß, grau, braun, hellgrün, rot und gelblich) sind meist tonig gebunden. Verbreitet sind großflächige Bleichungen, Reduktionhöfe, Eisen- und Manganoxid-Dendriten wie auch eisenschüssige Schichten verbreitet. Belastungsmarken auf den Trennflächen der Schichten sind sehr selten. Die Bindemittel des Sandsteins reichen von einer tonigen bis zu einer kieseligen Bindung, weshalb die Härte der Sandsteine sehr unterschiedlich und auch von der Feuchtigkeit abhängt.
Bemerkenswert sind auch offene Klüfte, die viele Meter in die Teufe eingesehen werden konnten. Die Breite der Spalten erreichte in der Baustellensohle bis zu 15 cm. Nach oben hin waren die Spalten mit Verwitterungsgrus und tonigen Massen plombiert. Solche Klüfte lassen erklären, dass selbst größere Wassermengen in dem geklüfteten Sandstein versickern und gespeichert werden können. Der Grund für die Spaltenbildung ließ wegen der geringen frei liegenden Fläche nicht erkennen.
Für den Sandstein typische Klüftbeläge mit Calcit bisher nicht festgestellt werden.  

Da die Gesteine teils tiefgründig verwittert sind - teils auch als triassische Verwitterung (?), kann der Abbau mit schweren Maschinen ohne Sprengen erfolgen. Die wenig festen Sand- und Tonsteine des Mittleren Buntsandsteins werden beim Abbau so weit zerkleinert, dass sie ohne weitere Maßnahmen in der Trasse eingebaut werden können. Dieser Umstand ist auch der Grund, warum diese Sandsteine kaum für bauliche Zwecke verwandt worden sind.  
Die Lockerung des Gesteins erfolgt mittels Bagger, teils mit einem Reißzahn. Dazu wird auch ein sehr großer Bagger CAT 390D mit einem Gewicht von 90 t verwandt, der enorme Kräft im Losbrechen von Felsen aufbringt. Das gelöste Gestein wird mit dem Bagger klassiert und die ausgesonderten großen Felsen werden mittels eines hydraulischen Hammers zerkelinert. Die Bagger laden dann auf Dumper und LKW, die im Pendelverkehr den steinernen Aushub abtransportieren. Die Gesteinsmassen werden dann in die Senken verfahren, wo das Material eingebaut wird, in dem es beim gegenläufigen Walzen nochmals gebrochen und verdichet wird. Zur Vermeidung von Staub und zum Verdichten wird Wasser eingebracht.
Insgesamt werden ca. 2,25 Millionen m³ Gesteins- und Erdmassen umgelagert. Da einzelne Sandstein-Bänke über 2 m mächtig sind, konnten diese nicht mehr ohne Sprengen gelöst werden. Neben der Trasse werden bis zu 9 m hohe Lärmschutzwälle aufgeschüttet. Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, wird über die neue Trasse bei Weibersbrunn der Verkehr bereits im Spätherbst 2014 fließen.

Reißen mit dem Reißzahn
Der mit 90 t Gewicht der größte Bagger, Fabrikat CAT, Typ 390D,
mit Reißzahn,
aufgenommen am 12.06.2013

Ladearbeiten auf der Baustelle Ladearbeiten in der neuen Trasse
Bei Weibersbrunn wird die neue Trasse von der gegenwärtigen verlegt. Dazu wird ein neuer Einschnitt in den Hang gegraben, der im Mittleren Buntsandstein
angelegt werden muss. Neben der Ladearbeit wird zur Vermeidung von Staub die Fahrbahn regelmäßig gewässert.
aufgenommen am 12.06.2013

Bohrmaschine auf dem Sandstein  Werksteingewinnung
Mit dem tiefer in den unverwitterten Sandstein voranschreitenden Abbau wurden auch die Bänke dicker und fester, so dass ein Reißen
nicht mehr möglich war. So bohrt man Löcher und treibt mittels Hydraulik Keile in das Gestein, welches einen Riss erzeugt und die
Felsen spaltet. Die daraus gewonnenen Werksteine wurden von den Werksteinbetrieben Würzburg GmbH abtransportiert und im
Steinmetzbetrieb Kirchheimer Kalksteinwerke GmbH weiter verarbeitet;
aufgenommen am 06.07.2013/13.07.2013

 
Walzen beim Einbauen
Die mit spitzen Zähne ausgerüsteten Rüttelwalzen zerkleinern den Sandstein
und verdichten die Schüttung,
aufgenommen am 12.06.2013

Hangsicherung
Zwischen Waldaschaff und Weibersbrunn verläuft die A3 über die Tonsteine
des Bröckelschiefers. Für die Bauarbeiten werden umfangreiche
Hangsicherungen eingebaut (Berliner Verbau),
aufgenommen am 07.09.2013.

Gesteinsabbau bei Weibersbrunn
Nach der sommerlichen Trockenperiode ist der Abbau des Sandsteins
leichter, aber der Transport ungleich schwieriger, weil die Tonsteinlagen
im Sandstein die Wege zu einem morastigen Feld machen,
aufgenommen am 21.09.2013


neue Trasse der A3
Im Hintergrund - mit dem Blick nach Rohrbrunn - erkennt man die bereits
asphaltierten Abschnitte der neuen A3. Im Vordergrund wurden für den
Baufortschritt weitere Aufschlüsse im Sandstein geschaffen,
aufgenommen am 20.04.2014


Sandstein fräsen
Für die Abflussrohre wird der Graben aus dem Sandstein mit einer großen
Grabenfräse ausgefräst,
aufgenommen am 23.05.2015

Bagger
Für das Anbringer der Ankerbohrungen wurde ein Schreitbagger eingesetzt,
der am schlecht zugänglichen Steilhang positioniert werden kann,
aufgenommen am 23.05.2015

Autobahn A3 bei Weibersbrunn
Die Autobahn A3 von der Brücke bei Weibersbrunn in Richtung Osten
(Würzburg): Die Böschungen sind gesichert und auch die Asphaltdecke der
2. Spur ist nahezu fertig,
aufgenommen am 05.08.2015



Bildergalerie des Sandsteins - der Sandstein ist hier wirklich bunt:  
Tonklast  
Runde Tonlinse mit einem enfärbten Saum im Sandstein,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 40 cm
graue Tonklasten  
Graue, eckige Tonklasten im gebleichten Sandstein,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 20 cm
Schrägschichtung  
Schrägschichtungskörper aus einem rötlichen Sandstein
im gebleichten, sehr dickbankigen Sandstein,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 1,2 m
Reduktionshöfe
Weiße, rundliche Reduktionshöfe im tonigen Sandstein.
Die kurze Zeit des frei liegens und der Regen reichte
aus, um diese Partien rissig zerfallen zu lassen,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 15 cm
Kreuzschichtungen  
Kreuzschichtungen im Sandstein unter einer Tonlage mit
den rundlichen Reduktionshöfen, aufgenommen bei
Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 50 cm
sichelförmige Dendriten  
Sichelförmige "Dendriten" aus einem Eisenhydroxid auf
einer Schichtfläche im Sandstein, aufgenommen bei
Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite 30 cm
Eisenhydroxid im Sandstein
Gangförmige Bildung aus einem Eisenhydroxid die sich
nahezu Schichtparallel gebildet hat (Eisensandstein),
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bildbreite ca. 35 cm
Eisenhydroxid im Sandstein
Bogenförmige, gebänderte Eisenoxidimprägantionen im
gebleichten Sandstein ähnlich den "Liesegang´schen
Ringen",
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Tonklasten
Randlich gebleichte Tonlinsen im gebleichten Sandstein:
Daran kann man erkennen, dass die Bleichung nach der
Ablagerung erfolgte.
Bildbreite ca. 30 cm,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 12.06.2013
Glimmer im Sandstein
Schichtfläche, dicht überzogen von Muskovit,
in kleinen Täfelchen; dies zeigt die Herkunft
des Sandes an, da solche Schichtsilikate (Glimmer)
nur unter metamorphen Bedingungen gebildet
werden.
Bildbreite ca. 10 cm,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
Bleichung im Sandstein
Bleichungen: unten Schichtparallel und in der Mitte
entlang von schräg einfallenden Klüften,
Bildbreite ca. 40 cm,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 02.06.2013
offene Spalte
Der Fund des Tages: ca. 10 cm breite, offene Kluftspalte
im Sandstein, teils durch das gelöste Gestein verdeckt,
aber mit der Taschenlampe mehrere Meter in die Teufe
verfolgbar und horizontal über ca. 10 m (keine Folge der
Baumaßnahme!). Dies erklärt, warum auch größere
Wassermassen in den Fels "verschluckt" werden können,
der 40 cm lange Geologenhammer ist der Maßstab,
aufgenommen bei Weibersbrunn (R 3525456 H5532513)
am 02.06.2013
grüner Sandstein
Einzelne Lagen und Partien in dem Sandstein und seiner
tonigen Zwischenmittel sind hellgrün! Bildbreite ca. 15 cm,
aufgenommen am 16.06.2013
Bleichung im Tonstein
Tonstein-Lage über einer Sandsteinlage, dessen Klüfte
eine weiße Alteration aufweisen, die in den rotbraunen
Tonstein eingreift,
Bildbreite ca. 50 cm
aufgenommen am 06.07.2013
Sandstein mit Flecken
Gelblicher Sandstein mit einer ausgeprägten Fleckung aus
einem Manganoxid,
aufgenommen am 06.07.2013
gelber Sandstein
Entlang der Kluftflächen ist dieser Sandstein nahe der
Oberfläche einige cm tief in den Fels gelb gefärbt,
aufgenommen am 06.07.2013
Sandstein
Das abgesplitterte Stück zeigt sehr eindrucksvoll die Rolle
der Feuchtigkeit bei der Farbe des Gesteins,
Bildbreite ca. 20 cm
aufgenommen am 06.07.2013
Dendriten
Wie feine Pinselstriche eines moderenen Kunstwerks -
schwarze Dendriten auf einer Kluftfläche im Sandstein,
Birdbreite ca. 40 cm,
aufgenommen am 13.07.2013
Baryt Weibersbrunn
Baryt im Sandstein. Sück brüchiger Baryt im Top eines
Baryt-Ganges im Sandstein bei Weibersbrunn, umgeben
von einem zähen Kluftton. Der Barytgang ist bisher nicht
bekannt gewesen und in der Geologischen Karte nicht
eingetragen,
aufgenommen am 20.07.2013
Schwerspat Weibersbrunn
Großer, schmutzigweißer Fels aus Baryt (Schwerspat) aus
dem Gang der Trasse der zukünftigen Autobahn A3 bei
Weibersbrunn.
Das Stück wurde zum Heimatmuseum in Weibersbrunn
gebracht,
aufgenommen am 20.07.2013
Weißer Baryt Weibersbrunn
Schmutzigweißer, spätiger Baryt mit eingewachsenem Ton
und Eisenoxiden aus der etwas NO-SW streichenden
Gangspalte im Sandstein bei Weibersbrunn,
Bildbreite 15 cm
brekziierter Baryt im Sandstein
Stark brekziierter Baryt als rundliche Einschlüsse (linke
Hälfte des Stückes) im tonig alterierten Sandstein von
Weibersbrunn,
Bildbreite 14 cm
Felsblock mit Belastungsmarken
Felsblock von ca. 2 x 1 m Größe. Auf der Schichtunter-
seite sind Reste des einst darunter liegenden Tons
erkennbar, in die die Belastungsmarken des Sandsteins
hinein ragen. Diese sind durch Eisenoxid hellbraun
gefärbt,
aufgenommen am 27.07.2013
Belastungsmarken
Ausschnitt aus dem Block links mit den durch Eisenoxid
gefärbten Belastungsmarken,
Bildbreite ca. 30 cm
aufgenommen am 27.07.2013
Verwerfung im Buntsandstein
Verwerfung mit einer Sprunghöhe von ca. 1 m (erkennbar
an der Tonsteinlage am rechten Bildrand oben und die
Fortsetzung am linken Bildrand. Die Grenze ist durch
den Geologenhammer markiert,
aufgenommen bei Weibersbrunn am 27.07.2013
Tonlinse im Sandstein
Grünlicher Tonklast mit einem braunen Saum im Sandstein
im Querbruch,
Bildbreite 13 cm
aufgenommen am 03.08.2013

Bleichungsspuren
Sandsteine können im laufe der Erdgeschichte ihre Farbe
verlieren. So ist das hier geschehen: die einst vorhandene
Färbung der schräg einfallenden Schichten sind nur noch
als Rest von links bis zur Bildmitte erkennbar,
aufgenommen am 10.08.2013
Sandstein
Beim näheren Hinsehen erkennt man im Sandstein neben
dem Quarz auch Feldspat-Körner und Glimmerblättchen.
Im Bereich der hellen Schliere ist das Eisenoxid nicht
vorhanden und der Feldspat in einen Ton zersetzt,
Bildbreite 2 cm
Schwerspat poliert
Baryt aus dem Vorkommen von Weibersbrunn: Das
Stück wurde angeschliffen und poliert. Infolge von
reichlich Eisenhydroxiden braun gefärbt und ist damit
als Schwerspat für eine Verwendung nicht verkäuflich,
Bildbreite 21 cm
Das Gegenstück wurde der Gemeinde Weibersbrunn
übergeben.
Kluftletten
Kluftletten (Ton) in einer ca. 2 cm breiten Spalte im
Samdstein,
aufgenommen am 17.08.2013
Muskovit im Sanedstein
kleine, silbrig glänzende Muskovit-Schüppchen,
eingeregelt auf einer Schichtflächen im Sandstein,
Bildbreite 1,5 cm
Tonklast
Außergewöhnlich großer, gerundeter Tonklast im
hellen Sandstein,
Geologenhammer als Maßstab,
aufgenommen am 17.8.2013
Baryt-Gang
Der ca. 70 cm mächtige Barytgang im mürben
Sandstein mit Lisa Köhler als Größenvergleich
am 24.08.2013
Bröckelschiefer
Der frisch angeschnittene Tonstein des Bröckelschiefers
am westlichen Ende der Baustelle bei Waldaschaff,
aufgenommen am 17.08.2013
Bröckelschiefer
Einzelne Lagen des Bröcklschiefers bestehen nicht aus
Tonsteinen, sondern aus recht harten Sandsteinen,
Bildbreite 10 cm
Rinne im Bröckelschiefer
Flussrinne, ausgefüllt von einem Sandstein, im Tonstein
des Bröckelschiefers,
aufgenommem am 24.08.2013
Quarzkorn mit Anwachssaum
längliches Quarzkorn mit einem Anwachssaum aus
authigenem Quarz, Dünnschliffbild unter gekreuzten
Polarisatoren aus dem Sandstein von Weibersbrunn,
Bildbreite 1,25 mm
authigener Feldspat-Saum
Rundliches Feldspatkorn in der Bildmitte mit einem
Anwachssaum aus authigenem Kalifeldspat, umgeben
von Quarz, Dünnschliffbild unter gekreuzten
Polarisatoren aus einem an Eisenoxid-reichen
Sandstein von Weibersbrunn,
Bildbreite 1,25 mm
Goethit
Glaskopfartiger Goethit in einem Hohlraum einer
Konkretion aus dem Bröckelschiefer,
Bildbreite 2 cm
Belastungsmarken
Keine Wellenrippeln, sondern Belastungsmarken, die der
Sand in den plastischen Ton gedrückt hat,
Bildbreite 16 cm
Goethit im Sandstein
Glänzender, glaskopfartiger Goethit im alterierten
Sandstein aus dem Umfeld des Baryt-Ganges,
Bildbreite 10 cm
Barytnegative im Goethit
Flächenreiche, säulige Baryt-Negative im dunkelbraunen
Goethit des Sandsteins einer sehr kleinräumigen
Vererzung,
Bildbreite 3 cm
Eisensandstein
Kluftnahe, aber woklig-unregelmäßige Goethit-
Imprägnation im Sandstein,
Bildbreite 11 cm
Eisensandstein im Bröckelschiefer
Die Eisensandsteinbank im oberen Bröckelschiefer, hier
als 20 cm mächtige Lage in der Bildmitte mit den
typischen Hohlräumen
aufgenommen am 17.09.2013
Druckmarke
Belastungsmarke in einem Tonklast, der ausgewaschen
wurde; Blickrichtung auf die Schichtunterseite,
Bildbreite ca. 25 cm
aufgenommen am 21.09.2013
Goethit im Sandstein
Teils verkieselter und mit Goethit vererzter Sandstein
Bildbreite 9 cm
Tonsteinlage im Sandstein
Der sonst rote bis rotbraune Tonstein ist hier linsenförmig
entfärbt. Infolge der vielen Störungen ist es nicht leicht zu
ergründen, was die Ursache für die Bleichung ist,
aufgenommen am 06.10.2013
Boden über dem Sandstein
Unscheinbares, aber bemerkenswertes Profil der
Baustelle am Rückelsberg bei Waldaschaff: Unter der
nur ca. 30 cm dicken Humuslage findet sich eine ca.
1 m dicke Lage aus Sand mit Sandsteinbrocken,
darunter der feste Fels. Die Wurzeln reichen kaum 3 m
tief, Höhe der Wand ca. 5 m,
aufgenommen am 06.10.2013
Goethit als dünner Belag auf Sandstein
Goethit als dünner Belag und Krusten als Kluftfüllung im
Sandstein,
Bildbreite 15 cm
Barytgang im Sandstein
Weißer Baryt als asymmetrische Gangfüllung im Sandstein
bei Weibersbrunn. Man beachte rechts den durch
Eisenoxid gefärbte Ganghälfte mit einer Goethit-
Imprägnation gegen den völlig gebleichten Sandstein,
aufgenommen am 12.10.2013
Baryt im Sandstein
Der viele Regen wusch den senkrecht stehenden Baryt-
Gang frei, wie man rechts neben dem Geologenhammer
erahnen kann. Bemerkenswert sind die Harnische im
Sandstein, die aufgrund der fehlenden Sonne auf dem
Foto kaum gesehen werden können,
aufgenommen am 15.11.2013
zerütteter Sandstein
Völlig zerütteter Sandstein im Bereich einer Störung mit
dem Vorkommen von Goethit
aufgenommen am 01.03.2014
kein Azurit - sondern Farbe!
Da denkt man zunächst an Azurit - aber es ist einfach
blaue Farbe zum Markieren der Trassenböschung!
Solche Farben gibt es auch in Rot und Gelb,
aufgenommen am 01.03.2014
offene Spalte im Sandstein
Eine der vielen offenen Klüfte im Sandstein von der Seite,
aufgenommen am 06.04.2014
gebleichte Klüfte
Bleichungszonen um Klüfte im Sandstein,
aufgenommen am 20.04.2014
Rippelmarken
Nur selten gesehen: Rippelmarken , deren Täler durch
Glimmerschüppchen hervor gehoben werden,
aufgenommen am 04.05.2014
massiver Goethit
dicke Goethit-Schwarte aus einem hydrothermal
beeinflussten Sandstein, da in der Nähe eines Baryt-
Ganges, Bildbreite 11 cm
Tonstein, gebleicht
An der Kluft im Tonstein ist schön erkennbar, dass die
Bleichung nach der Ablagerung erfolgte,
aufgenommen am 01.06.2014
Sandstein
Und wieder Bleichungserscheinungen entlang von Klüften
aufgenommen am 07.06.2014
Buntsandstein
Durch hydrothermale Lösungen überprägter Sandstein
mit einer Kluftfüllung aus Goethit und Baryt,
Bildbreite 15 cm
Baryt-Kristalle
Farblose, im Querschnitt linsenförmige Baryt-Kristalle
auf Goethit aus einer Kluft im Sandstein,
Bildbreite 4 cm
Reduktionshof
Großer Reduktionshof
aufgenommen am 18.06.2014
Baryt-Gang
Der etwa s0,5 m mächtige Baryt-Gang wurde ca. 100 m
östlich der Brücke bei Weibersbrunn an der Böschung
der Trasse frei gelegt,
aufgenommen am 05.07.2014
Schrägstellung
Westlich der Brücke bei Weibersbrunn sind die Sandstein-
schichten schräg verkippt,
aufgenommen am 24.07.2014
Baryt im Sandstein
Mangan- und Eisenoxide mit Baryt als Gang im Sandstein
(oben). Man beachte dass am Rand die Sandkörner mit
Rissen durchzogen und mit Goethit als Bindemittel
fixiert sind;
Dünnschliff unter linear polarisiertem Licht
Bildbreite 1,25 mm
Werksteingewinnung
Die Fa. Reisch Sprengtechnik GmbH aus Apfeldorf
gewinnt aus den dickbankigen Lagen des Unteren
Buntsandsteins (hier in der Ausprägung des
Heigenbrückener Sandstein),
aufgenommen am 11.04.2015
Baryt
Weißer Baryt mit braunen Eisenhydrxiden und weiß
gebleichtem Sandstein aus einem bisher nicht bekannten
Baryt-Gang am Hirschschlag an der Autobahn A3
zwischen Weiberbrunn und Waldaschaff,
Bildbreite 13 cm
Bröckelschiefer
Stark eisenhaltiger Bröckelschiefer - der hier seinem
Namenalle Ehre macht und in der trockenen Sonne des
Jahres 2015 in kleine Bröckelchen zerbricht,
aufgenommen am 14.06.2015
fertige Böschung
Die Böschung der abgetragenen Sandsteinfelsen sind mit
Anker und Maschendraht gesichert; die Fahrbahn ist
asphaltiert, so dass die Baustelle ihrem Ende entgegen
sieht.
aufgenommen am 02.08.2015
Die Fortsetzung der Baustelle der
A3 in Rohrbrunn



Überblick
Die östliche Schulter der Sonnhöh (mit 572 m einer der
höchsten Berge im Spessart) wird für die Verlagerung
der Autobahntrasse abgetragen; dabei werden die
Schichten des Mittleren Buntsandsteins in Höhe des
Hardegsener Grobsandsteins (Hardegsen-Formation)
frei gelegt. Der Sandstein ist tiefgründig gebleicht und
sandig vergrust, so dass er ohne Schwiergkeiten mit
dem Bagger gelöst werden kann; .

aufgenommen am 30.08.2015
Wellenrippel
Wellenrippel an einem großen Sandstein-Block aus dem
Mittleren Buntsandstein (Hardegsen Formation), gesehen
in der Baustelle zur Verlegung der A3 in der Sonnhöh
östlich von Rohrbrunn
aufgenommen am 24.10.2015
Netzleisten
Platte aus der Grenze zwischen einem Ton- und einem
Sandstein mit Wellenrippeln, dazwischen die Trocken-
risse der Netzleisten; Bildbreite ca. 1 m
aufgenommen am 03.11.2015
Sandstein
Der Abbau produziert leider nicht immer schöne Auf-
schlussverhältnisse,
aufgenommen am 08.11.2015
Trockenrisse
In der Baustelle bei Rohrbrunn ist Modellhaft das
Umfeld der Entstehung der Netzleisten zu sehen: In
einem flachen Tümpel wurde Sand (Vordergrund) und
Ton abgelagert. Das Trocknen erzeugt die Risse, ein
Regen bringt dazuEindrücke von Regentropfen und
das Wasser überschwemmt die Risse und rundet diese.
Die Sonne und kein Niederschlag sorgt für ein weiteres Austrocken. Spuren von Tieren kreuzen die Risse.
Wenn jetzt beim nächsten Regen Sand überschüttet wird,
muss man nur noch ein paar Millionen Jahre warten ...
aufgenommen am 25.09.2016
Tonklast
Teil eines ca. 30 cm großen Tonklasts aus dem Bunt-
sandstein von Rohrbunn. Der Harnisch ist eine Folge
der Beanspruchung beim Sprengen bzw. vom Bagger
zur Lösung des Gesteins,
Bildbreite 14 cm
Baustelle am 26.02.2017
Die Baustelle bei Rohrbrunn mit Blick nach Osten,
aufgenommen am 26.02.2017
Tongalle im Sandstein
Rundliche Tonlinse im Sandstein mit einem Bleichungs-
hof, Bildbreite ca 30 cm
aufgenommen am 26.02.2017
Sandstein
Der hier anstehende Sandstein fällt durch seine Grob-
körnigkeit, den Porenreichtum und sein Glitzern in der
Sonne auf. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass
die ehemaligen Feldspatkörner in weiße Tonmineralien
verwittert sind; dies führt zu der Entfestigung und das
Zerbröseln nach dem Trocknen. Die Bruchflächen der
Quarze sind der Grund für das Glitzern.
Bildbreite 2 cm
Goethit
Kluftbelag aus einem Manganxid in verschiedener
Dicke und Ausbildung mit etwas Goethit auf einem
leicht gebleichten Sandstein,
aufgenommen am 09.07.2017 

Rippelmarken
Im Bereich der neuen Auffahrt auf die A3 bei Rohrbrunn
wurden Schichten mit Rippelmarken, Netzleisten und
einem glimmerreichen Sandstein frei gelegt,
aufgenommen am 15.06.2017
Sprengloecher
Zur Lockerung werden in den Sandstein Sprenglöcher
gebohrt und immer montags gesprengt, so dass die
Bagger das Gestein aufnehmen können,
aufgenommen am 19.02.2017 

Einschnitt für die A3
Der Einschnitt für die A3 zeigt leider nur stark ver-
witterten Sandstein, der von den Sprengungen stark
zerbrochen ist. Im Hintergrund sieht man den Bogen
der Brücke für die Bundesstraße 8, die hier die A3
überquert.
Aufgenommen am 27.05.2017 
Trog für die A3
Der Trog zwischen der Brücke der A3 und der für die
Bundesstraße 8 wird schrittweise vertieft. Hier werden
die Bohrlöcher für die Lockerungssprengungen gebohrt.
Trotz der riesigen Aufschlüsse ist bisher kein Baryt
oder eine andere Besonderheit angetroffen worden.
aufgenommen am 15.06.2017
gebleichter Sandstein
Gebleichte Rinnenfüllung im Sandstein der südlichen
Böschung
Aufgenommen am 29.07.2017
Trog für die Trasse
Der Trog ist bis auf das Endniveau abgetragen worden,
aufgenommen am 06.08.2017
Die fertige Böschung auf der Südflanke
Die Hälfte des Troges ist ausgehoben; derzeit wird die
nördliche Flanke abgebaggert.
aufgenommen am 20.08.2017
Trasse A3 von der B8-Brücke aus
Blick von der Brücke für die Bundesstraße 8 auf die
Trasse der Autobahn A3 nach Osten,
aufgenommen am 16.09.2017

Es gibt fast nichts, was bei allem negativen Empfinden nicht auch etwas Positives hat. Der lange Regen im Mai 2013 und im Sommer 2017 war sicher eine Behinderung für viele Dinge - aber er wusch die Felsen und Böschungen in der Baustelle sehr schnell und perfekt sauber, so dass die obigen Fotos gemacht werden konnten.
Die sommerliche Trockenheit im Juli 2013 macht das Begutachten der Steine schon deutlich schwieriger oder einfach unmöglich. Und diese hielt dann mit kleinen Unterbrechungen bis Anfang September an. Die Tonsteine zerbröselten dann ganz schnell, so dass selbst eine fotografische Dokumentation nicht immer möglich war. Der langanhaltende herbstliche Regen hat dies wieder umgedreht.
Der sicher sehr zielgerichtete Abbau seitens der Baufirmen der Gesteinsmassen erbrachte neue Erklenntnisse für das Wesen des Buntsandsteins im Spessart. Leider war das Jahr 2015 dann so trocken, dass die Steine und Felsen wegen des Staubes kaum gut ansprechbar waren.
Und es gab bisher keine Fossilen, z. B. wie von FICHTER & KUNZ (2015) aus Wolfhagen beschrieben. 

Brücke bei Weibersbrunn
Der Gesteinsabtrag ist mit dem Durchstich westlich der Brücke über die neue Trasse bei Weibersbrunn abgeschlossen und wurde erst im April 2015 wieder aufgenommen,
fotografiert am 24.07.2014.

Die BAB A3 bei Weibersbrunn
Vom gleichen Punkt aufgenommen und nach Fertigstellung am 21.11.2015. Die alte Trasse ist zugeschüttet und die Auf- bzw. Abfahrten bekamen Kreisel, die Böschungen gesichert und begrünt. 


A3 bei Weibersbrunn
Von der Brücke oben im Bild in Richtung Frankfurt fotografiert: Die neue
Fahrbahn ist im Betrieb und die Böschungen nördlich werden abgetragen,
aufgenommen am 14.06.2015

Die fertige Autobahn
Von der gleichen Stelle, aber nach der Fertigstellung am 21.11.2015
aufgenommen.
Medial wirksam wurde am 17.11.2015 die Autobahn mit Mitwirkung des Verkehrsministers aus Berlin eröffnet. Derzeit werden noch Restarbeiten ausgeführt, so dass mit der entgültigen Fertigstellung erst zur Jahreswende gerechnet werden kann. Da derzeit eine Grünbrücke erbaut wird, ist eine neue Baustelle eingerichtet worden, die für weitere Staus sorgt.

A3 in Richtung Würzburg
Die A3 bei Weibersbrunn mit den nach Osten einfallenden Bänken des
mit Draht gesicherten Sandsteins,
aufgenommen am 25.09.2016


Literatur:
FICHTER, J. & KUNZ, R. (2015): Eine Tetrapodenvergesellschaftung im Mittleren Buntsandstein (frühe Trias: Oleneklum) von Wolfhagen, Nordhessen.- Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften Vol. 166 (3), S. 253 – 273, 20 Abb., [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.
GEYER, G. & LORENZ, J. (2014): Quo vadis Buntsandstein? Ungeahnte Fallstricke der Nomenklatur und Stratigraphie im Spessart.- Jahresberichte der wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau/gegr. 1808 163 - 164, Themenband Spessart, S. 33 - 73, 22 Abb., Hanau.
HUG, N. (2004): Sedimentgenese und Paläographie des höheren Zechstein bis zur Basis des Buntsandstein in der Hessischen Senke.- Geologische Abhandlungen Hessen Band 113, 238 S., 37 Abb., 8 Tab., 14 Tafeln, 3 mehrfach gefaltete Beilagen, 1 CD-ROM, Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden.
LORENZ, J. mit Beiträgen von Okrusch, M., Geyer, G., Jung, J., Himmelsbach, G. & Dietl, C. (2010): Spessartsteine. Spessartin, Spessartit und Buntsandstein - eine umfassende Geologie und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches Mittelgebirge. VI + 912 S., 2.532 meist farbigen Abb., 134 Tab. und 38 Karten (davon 1 auf einer ausklappbaren Doppelseite), [Helga Lorenz Verlag] Karlstein.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart. Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl., Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103 größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten (43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
WITTMANN, O. (1972): Geologische Karte von Bayern 1:25000 Erläuterungen zum Blatt Nr. 6022 Rothenbuch.- 102 S., München.


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