Die 58. Rhein-Main-Neckar-Mineralienbörse
am Sonntag, den 05.09.2021* in der Astoria-Halle 
in Walldorf (Baden) südlich von Heidelberg!
*wegen der unkalkulierbaren CORONA-Maßnahmen verschoben
 

Mineralienbörse in der Astoria-Halle
Blick in die Astoria-Halle am 01.03.2020 mit der 57. Mineralienbörse

 Plakat 2016
Das Plakat der Börse für 2020

Schulzentrum Walldorf
Blick vom großen Parkplatz (N 49° 18´51,5´´ E 8° 38´ 15,3´´) auf das Schulzentrum.
Hier gehen ca. 2.000 Schüler in eine Schule, die von ca. 200 Lehrern und 3 Hausmeistern betrieben wird.
Die ab 2020 genutzte Astoria-Halle befindet sich links der Blickrichtung des Fotografen.
 

Die Traditionsbörse findet weiterhin in Walldorf statt. Da die bisher genutzte Sporthalle abgerissen werden soll, musste die Börse ab 2020 in die nur 100 m entfernte Astoria-Halle umziehen. Hier konnten Sie die gewohnten Aussteller vorfinden. 

Astoria-Halle Astoria-Halle
Die Astoria-Halle am Schulzentrum in Walldorf,
aufgenommen am 29.02.2020


Der Name Astoria des berühmten Grandhotels Waldorf=Astoria in New York geht auf den Vorfahren der Gründer Johann Jakob ASTOR (*1763 in Walldorf (Baden) †1848 New York) zurück. Er war in Amerika durch Pelz-, Porzellanhandel und Immobilienspekulationen zum reichsten Mann seiner Zeit wurde. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen in Walldorf und hinterließ bei seinem Tod das damals unvorstellbare Vermögen von 20 Millonen (Gold-)Dollar.

Diese Halle ist deutlich heller als die Sporthalle und gibt der Mineralienbörse einen modernen Rahmen; außerdem sind alle Aussteller in einem Raum zusammen, so dass das über den Pausenhof-Gehen wie auch der Gang in den Nebenraum entfällt. Wie in den Jahren zuvor haben die Schüler der nahen Realschule die Bewirtung der Aussteller und der Besucher übernommen. Die Halle ist sehr positiv sowohl von den Besuchern als auch von den Ausstellern angenommen worden.
Die Heidelberger Rhein-Neckar-Mineralienbörse in der Rhein-Neckar-Halle in Eppelheim (bei Heidelberg) ist eine der ältesten Veranstaltungen dieser Art in Deutschlands und es ist aufgrund des Wirkens der Mitglieder der Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V. unter der Leitung von Herrn Jens-Peter Fanelsa (früher Heinrich Wernz) eine der besten Mineralien-Börsen in Deutschland. Da die Halle in Eppelheim nicht mehr den Anforderungen entsprach und 2012 geschlossen wurde, wurde die Veranstaltung ab 2013 in der Sporthalle und Aula des Schulzentrums, (Theodor-Heuss-Realschule), Schwetzinger Straße 95, 69190 Walldorf (Baden) abgehalten.
Das Schulzentrum am nordwestlichen Ende der Stadt ist leicht über die Umgehungsstraße (B291) von der Autobahn A5 (Frankfurt, Heidelberg - Basel) Anschlusstelle Nr. 39 "Walldorf/Wiesloch" zu erreichen, ohne dass man in die Innenstadt (20 und 30 km/h mit zahlreichen Blitzern) fahren muss. An der Ausfahrt liegt ein weithin sichtbarer Möbelmarkt IKEA. Dort wo die B291 links nach Schwetzingen abknickt, fährt man rechts im spitzen Winkel zurück in die Stadt und erreicht nach wenigen hundert Metern das Schulzentrum, die Sportstätten und die Astoria-Halle. Hier an der Schule ist ausreichend Parkraum vorhanden.

Über 50 Aussteller sind anwesend. Und etwa 1.100 Besucher. Die Börse zeichnet sich durch ein ausgewogenes Angebot an Mineralien, Gesteinen, Fossilien und Zubehör aus. Neben Individualschmuck sind auch noch zahlreiche Sammler vertreten, die eigene Funde zu moderaten Preisen anbieten.
Der Anteil an Massenschmuck, Kunstgewerbe und Heilsteine ist geringer als auf vergleichbaren Veranstaltungen. Gerade deshalb finden sich hier namhafte Händler ein und bieten hervorragende Stufen, Zubehör und Literatur zum Kauf an. Vorträge im Nebenraum und eine Ausstellung sind weitere Facetten. Reichlich Parkplätze vor der Halle und kleine Mahlzeiten - bereitet durch die Schüler der Schule - runden das vielfältige Angebot ab.

Wir waren früher auch im Foyer mit einem ausgesuchten Angebot an Büchern zur Geologie, Mineralogie und verwandte Themen vertreten. Dazu auch reichlich antiquarische Bücher. 2020 hatten wir einen Nachlass einer Mineraliensammlung dabei, die einen Sammelzeitraum von etwa 1960 bis 1985 repräsentierte.   


Eindrücke von der 57. Börse am 01.03.2020:
Ansprache
Von links: Rudolf METZ (Vorsitzender des Vereins der
Mineralien- und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V.,
Jens-Peter FANELSA (Veranstalter) und Petra WAHL
(ehrenamtliche stellvertretende Bürgermeisterin) spricht
zu den Ausstellern.
Elemente
Hier konnte man sogar Rhenium (Re) sehen:
Am Stand von Frank LIEBSCHER gab es alle
greifbaren Elemente in kleinen Mengen, aber
beispielsweise auch einen 1-kg-Würfel aus
Wolfram (W) im Vergleich zum gleichen Gewicht
aus Aluminium (Al) - siehe oberer Bildrand.
Bilder
Joy-Angelo GRILLMAYR aus Esslingen stellte Bilder
der Werkserie "Trigonal" im großen Foyer aus. Die in
Acryl, Lack und Pigmenten gemalten Bilder zeichnen
sich durch eine lebhafte Farbigkeit und Glanz aus.
Bilder können hier angesehen werden.
an der Kasse
Die freundlichen Damen vom Verein der Mineralien-
und Fossilienfreunden Rhein-Neckar e. V. beim
Dienst an der Kasse zur Astoria-Halle.
Granat
Granat (Almandin) von der Berliner Spitze im Zillertal
in Österreich. Da steckt sehr viel Arbeit drin, die Granat-
kristalle aus dem Glimmerschiefer (eigentlich ein Granat-
Chlorit-Biotit-Schiefer) zu schneiden!
Das Stück wurde sicher vor 1985 bearbeitet.
Bildbreite 23 cm
Man kann trefflich darüber streiten, ob das eine Mineral-
stufe oder ein Kunstwerk ist. Bei den Fossilien akzeptiert
man das mühevolle Freilegen, bei den Mineralien nicht
so sehr.
Fundstück
Der "Überraschungsfund" auf der Minerlienbörse, wie
man ihn nur selten machen kann: Ein hübsch quadratisch
zurecht geschlagenes Stück Quarz als Perimorphose
nach Calcit mit etwas Hämatit aus einem Schwerspat-
Abbau in Waldaschaff mit dem dazu gehörigen alten
Sammlungszettel aus dem Bestand des Handels von
Wilhelm MAUCHER in München.
Das Stück stammt vermutlich aus der Privatsammlung
des Hildesheimer Zahnarztes Dr. Fritz RITTER, einst
wohnhaft an der Goslarsche Str. 6. Diese Sammlung
wurde von MAUCHER gekauft und in Einzelstücken
weiter verkauft (GÖTTER 2006:93).


Eindrücke von der 56. Börse am 17.03.2019:
Blick in die Halle
Der Blick in die geräumige Halle mit den seit Jahren
bekannten Ausstellern. Es war die letzte Mineralien-
Börse die darin statt gefunden hat. Die neue Sport-
halle wurde daneben bereits erbaut, so dass diese
im Sommer 2019 abgerissen werden kann, so dass
man einen größeren Schulhof erhält.
Fossilien  
Der Fossiliensammler Gerhard HEIMSCH stellte her-
vorragend präparierte Ammoniten aus. In der Wohn-
kammer des Mitte oben stehenden Stückes fand sich
eine Schnecke (Vergrößerung auf dem Foto). Die
Stücke wurden in einer Vitrine den Besuchern dar-
geboten.
Quarz  
Am Stand von Bernd SCHNECKENBURGER aus
Schwetzingen gab es igelige, rote Quarz-Aggregate
von Chella bei Valencia in Spanien zu sehen. Die auch
als Eisen-Kiesel bezeichneten Sternquarzaggregate
wuchsen in einem Gipsvorkommen, wie die Matrix-
Stücke zeigen.
Stand von Herrn Schaeffer
Ein "Urgestein" auf der Mineralien-Börse: Manfred
SCHAEFFER aus Detmold bot wieder exotische
Gesteine als Rohstücke an. Darunter auch den
Kugelpechstein von Sachsen, Phoscorite von der
Halbinsel Kola oder den berühmten Klittberg-
Porphyr aus Dalarna in Schweden.
Opal
Der Mineralienhändler und Spezialist für alte Stücke,
Hans-Peter SCHRÖDER aus Frankenthal hatte in
einer Vitrine eine eindrucksvolle Collection aus Opal
von überall her zusammen gestellt. Darunter befand
sich auch ein Opal aus Grönland - aber kein Opal
aus Steinheim.
Info für Aussteller
Der neue Börsenleiter Jens-Peter FANELSA von
der Fa. mineralbox aus Mönsheim informierte nach
demAufbau die interessierten Händler über die
Zukunft der Mineralienbörse in Walldorf. Danach
ist auch die Gemeinde an einer Fortführung inter-
essiert.


Eindrücke von der 55. Börse am 18.03.2018:
Schnee   
Da staunten die Aussteller und Besucher: 5 cm
Schnee im März im Rheintahl, wo normalerweise
die Frühblüher das Auge erfreuen.
Vortrag EPI   
Der Gemmologe Bernhard BRUDER vom EPI
war einer der Referenten für die Vorträge zur
Weiterbildung der Besucher - und auch der Aus-
steller, wenn man das Angebot genutzt hätte.
Raman-Spektroskop
Am Stand von STONEMASTER wurde von Dr.
Ilka BRAUCH ein Mikroraman-Spektrometer
gezeigt, welches für die Bestimmung von Mineralien
und Edelsteinen optimiert wurde. Man kann über
den Monitor (links) den Laser (rechts) auf das zu
bestimmende Mineral stellen und dann wird das
Licht analysiert und nach kurzer Zeit wird das
Spektrum gezeigt. Mit der Auswerte-Software
kann dieses dann einem Mineral bzw. einer
Substanz zugeordnet werden.


Eindrücke von der 54. Börse am 26.03.2017:
Odenwald-Mineralien   
In der Aula der Schule steht neben weiteren
Sammlernauch Klaus WUNDERLE aus
Mühlheim mit einer reichen Auswahl an Mineralien
aus dem Odenwald aus. Dazu auch Mineralien aus
der Umgebung des Odenwalds, alles selbst
gefunden.
Realschule 8A   
Für die Verpflegung sorgten die Schüler der 8A der Realschule.
Mit einem festen Stand in der
Aula und einem mobilen Wagen wurden Aussteller und Besucher
mit Würstchen, Kuchen, Waffeln,
Getränken und Kaffee versorgt.
Mineralienboerse
Die von Sammlern geprägte Mineralienbörse ist
eine der Mineralienbörsen, auf der zahlreiche
Sammler eigene Funde präsentieren. Dazu gibt es
neben dem Zubehör auch Literatur und die Bestände
aus alten Sammlungen. Und darüber hinaus das
Fachsimpeln mit den zahlreichen Kollegen und
Besuchern in einer entspannten Atmosphäre.


Eindrücke von der 53. Börse am 03.04.2016:
Blick in die Halle  
Blick in die Nebenhalle mit den zahlreichen Besuchern, meist
bekannte Sammler, aber auch Familien und Interessierte, die
sich für ein paar Stunden den schönen Steinen hingeben.
Helfer  
Für das Gelingen sorgten viele Hände des Mineralien und
Fossilienvereins Rhein-Neckar, so auch von Helga LORENZ,
die hier im Abseitz die Schilder für die Aussteller zurecht
schneidet und in die Hüllen schiebt.


Eindrücke von der 52. Börse 22.03.2015:
Joachim & Helga Lorenz  
Helga und Joachim LORENZ am Stand mit dem neuen
Juchem-Buch
Stonemaster  
Dreidimensionale Fotos und eine professionelle Steinsäge
konnte man am Stand von Stonemaster bewundern.
Gerhard Möhn   Gerhard MÖHN aus Niedernshausen besticht mit einem
erlesenen und bunten Angebot an Kleinmineralien und
exotischen Phasen, meist aus Chile, in der Aula. 
Nebenraum   
Im kleinen Nebenraum der Halle waren zahlreiche Händler
der Sammlerszene zu finden.


Eindrücke von der 51. Börse 23.03.2014:
Kristall 2000  
Klaus SCHILLING mit einem "gedruckten" Kristall, hergestellt
aus den Daten seines Kristallzeichenprogramms Kristall 2000
mit einem 3D-Drucker aus Polyamid!
Helga Lorenz am Stand  
Helga LORENZ am Stand mit den Büchern und ausgewählten
Mineralien und Gesteinen

Volker Betz   Volker BETZ überzeugte mit einer Foto-Anlage zur umlaufenden
Darstellung von Kristallen
EPI   
Herr BRUDER vom EPI beim Begutachten von geschliffenen
Steinen, ein besonderer Bestimmungsservice, bei dem man
auf eine Reihe von optischen Geräten angewiesen ist.
Axt  
Bei Sebastian AXT aus Dormund gab es reichlich stark
fluoreszierende Mineralien
UV-Mineralien  
Im UV-Kabinett leuchtenden ganz bunt die UV-Mineralien
aus einer schwarzen Kiste; gesehen am Stand von Sebastian AXT
aus Dortmund  



Eindrücke von der 50. Börse 17.03.2013:
Blick in die Halle  
Der Blick in die Turnhalle zeigt einen ausreichenden
Bewegungsspielraum für die zahlreichen Besucher
Friedel Pfeiffer
Friedel PFEIFFER aus Wetzlar erläutert sein Literatur-
Datenbank-Programm "TITEL" mit einer Sammlungs-
verwaltung

Stand von Lorenz  
Der Stand von Helga LORENZ mit ausgewählten Büchern und
einigen Mineralien aus dem Spessart und auch von überall her
EPI  
Herr BRUDER vom EPI beim Begutachten von geschliffenen
Steinen, ein besonderer Bestimmungsservice, bei dem man
auf eine Reihe von optischen Geräten angewiesen ist.
große Aula
Blick in die große Aula der Schule. Sie konnte über einen
überdachten Weg von der Turnhalle erreicht werden.
df
Auf der Bühne der Aula berät Gerhard MÖHN aus
Niedernhausen einen Interessenten am Mikroskop
Bürgermeisterin
Heinrich WERNZ (links) als Veranstalter mit Frau Bürger-
meisterin Christiane STAAB aus dem Rathaus von Walldorf
nach der Ansprache beim gemeinsamen Rundgang über
die Mineralienbörse
Bewirtung durch Schüler
Die Bewirtung mit Würstchen, Brezeln, selbst gebackenen
Kuchen und Getränken wurde von Schülern sicher gestellt.
Der Erlös wird zugunsten einer Klassenfahrt verwandt.
Opal Australien
Edelopal als Rissfüllung in einem Eisen-reichen Gestein
aus dem Innern von Australien,
Bildbreite 5 cm
Chromitit
Das Gestein Chromitit besteht hauptsächlich aus Chromit mit
Spaltenfüllungen aus Serpentin. gefunden in der Lagerstätte
von Guleman in der Türkei,
Bildbreite 10 cm
Da die Börse das erste Mal in einer neuen Umgebung stattfand, gab es kleine Einschränkungen und Verbesserungsmöglichkeiten, deren Umsetzung für 2014 vorgesehen war.

Die vereinseigene Internetpräsenz ist derzeit im Aufbau.




Literatur:
GÖTTER, H.-D. (2006): Mineralien + Fossilien MAUCHER - ANNESER Firmenchronik und Familiengeschichte.- Arbeitskreis Historische Mineralogie Sammlungsbuch Folge 2, 8. Edition, 196 S., sehr viele, meist farb. Abb., Eigendruck.


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