17. Internationale Achat-(Mineralien- und Fossilien-)börse 
in Niederwörresbach
(bei Idar-Oberstein)
 11.-12. März 2017

  Plakat Achatbörse Juchem-Buch
Das Plakat der Börse für 2016. Das "Juchem-Buch" wurde bis zur Achatbörse fertig.

 
Achat Steinbruch Setz  
Dafür ist die Region um Idar-Obestein berühmt:
Ein Rohachat als Bruchstück einer einstigen Hohlraumfüllung
mit etwas Calcit am unteren Rand
und in der Mitte violetter Quarz (Amethyst),
selbst gefunden im Steinbruch Setz an der historischen Schleife
zwischen Idar-Oberstein und Tiefenstein, am 02.09.1971
.




Die 17. Internationale Achatbörse findet am
Samstag, den 11.03.2017 von 10 - 18 Uhr
und
Sonntag, den 12.03.2017 von 10 - 17 Uhr

in der
Mehrzweckhalle (1) und der Großsporthalle (2)
(GPS-Daten: N 49° 46´ 05,3´´ E 7° 20´ 19,3´´)
von
55758 Niederwörresbach

statt.


Eindrücke von früheren Achatbörsen:
Stand mit dem Juchembuch
Unser Stand mit den Büchern und den farbigen Achaten aus Sailauf als
Blickfang,
aufgenommen am 13.03.2016
Calcit-Achate aus China
Hohlraumfüllungen aus China (angeschliffen): Die achatähnlichen Strukturen
bestehen aus Ankerit, Mg-haltigem Calcit, Calcit, Quarz, Baryt und Goethit.
Bildbreite 20 cm.
Wenn man die Genese der Achate erklären will, dann muss man diese
Calcit-Achate bzw. Ankerit-Achate mit einbeziehen. Vermutlich sind die
gar nicht so selten.
Aus der Sammlung von Reiner SCHÄFER.  
Stand Helga Lorenz Verlag
Peter Jeckel, die Deutsche Edelsteinkönigin Sonja Mzyk und Helga Lorenz
mit dem druckfrischen Juchem-Buch am Stand der Achatbörse,
aufgenommen am 14.03.2015
Halblederausgabe
Das Buchangebot mit den Halblederausgaben des Juchem-Buches
Joachim Lorenz beim Signieren
Joachim Lorenz beim Signieren eines Juchembuchs,
Foto Ralf Zimmermann
Ralf Zimmermann Chemnitz
Der Chemnitzer Achatsammler und Fotograf Ralf Zimmermann
mit einem besonders schönen Achat aus Sambia,
15.03.2015
Gemälde Jörg Thomas
Ein Gemälde des Kunstmalers Jörg Thomas, einen Quarz auf der Hand des
Briten Ian Jones
Thomas aus Mainaschff
Thomas Goss aus Mainaschaff auf der Achatbörse,
aufgenommen am 14.03.2015
Juchem-Buch
Die Familie Weinz, Joachim Lorenz und Peter Jeckel mit den neuen
Büchern am 14.03.2015
Foto Ralf Zimmermann
Gruppenbild der Ehrengäste
Die teils weit gereisten Ehrengäste beim Empfang und der
Buchvorstellung in der Pizzeria am 14.03.2015,
Foto Ralf Zimmermann
Achatbörse
Blick in die Großsporthalle in Niederwörresbach,
aufgenommen am 09.03.2013
Aussteller Landrath
Der Aussteller Landrath hatte zahlreiche Funde aus der Region und
auch aus dem Steinbruch Juchem im Angebot,
aufgenommen am 09.03.2013
Sonderausstellung
Ein kleiner Teil der Sonderausstellung bestand aus Funden des
Steinbruch Juchem bei Niederwörresbach,
aufgenommen am 09.03.2013
Metzgerei Juchem
Im Zelt zwischen dem Hallen bekam man die notwendige Verpflegung
durch die Metzgerei Juchem,
aufgenommen am 09.03.2013
Richard Scheiner
Richard Scheiner mit Frau aus Unterfranken am 13.03.2011 mit
zahlreichen Achaten
Eröffnung der Achatbörse 2013
Die Eröffnung der 13. internationalen Achatbörse in Niederwörresbach am
03.09.2013 (Foto Ralf ZIMMERMANN)

Der Veranstalter, der Achatspezialist Peter Jeckel aus Worms, konnte etwa 50 nationale und internationale Aussteller gewinnen, die an den beiden Tagen anwesend waren. Und etwa 1.000 Besucher kommen zu der außergewöhnlichen Veranstaltung in der durch die Schmuckbranche so bekannten Region, sogar aus den USA, angereist. Die Börse zeichnet sich durch ein ausgewogenes Angebot an geschliffenen Steinen wie Achaten, verkieselten Hölzern, Jaspis, Stromatolithen, auber auch Rohsteine und Mineralien aus der Region und Zubehör aus. Unter den Austellern ist auch das EPI präsent, bei dem man geschliffene Steine bestimmen lassen kann. Ergänzt wird der Reigen durch die örtliche Touristeninformationen. Es sind auch noch zahlreiche Sammler vertreten, die eigene Funde zu moderaten Preisen anbieten.
Abendliche Vorträge und eine Sonderausstellung runden die Veranstaltung ab.
Reichlich Parkplätze im Umfeld der beiden Hallen und gutes Essen der Metzgerei Juchem in einem Zelt wie auch im Restaurant der Mehrzweckhalle machen einen Besuch problemlos.

Katalog Achatbörse
Seit 5 Jahren erscheint jährlich ein brillant
gedruckter, farbiger Katalog im Format A4
mit ca. 70 bis 140 Seiten - in der Regel zu
einem Thema, angeboten zu einem Preis
von 12,50 - 17,50 €. 



Der Steinbruch der Fa. Juchem

Im Zusammenhang mit der Achatbörse war es möglich, den nur wenige km entfernten Steinbruch der Fa. Juchem in Niederwörresbach zu besuchen. Hier konnte man am "Wasserfall" mit entsprechender Ausdauer und etwas Glück hübsche Drusen in dem trachy-andesitischen und dacitischen Gestein finden. Der Zugang zum Steinbruch führt über die historische Geracher Schleife (GPS-Daten N 49°45´21,9´´ E 7°20´58,8´´). Hier erhält man die Eintrittkarten, ein Essen, kann Schutzhelme leihen und kann andere Mineraliensammler treffen. 


Gesteine, Mineralien, Fossilien und Sammler im Steinbruch Juchem und seiner Umgebung
- der Stoff für das Juchem-Buch: 

Juchem 1978
Der berühmte Steinbruch mit der noch kleinen Anlage
und der alten Straßenführung durch den Betrieb,
aufgenommen im Juni 1978
Juchem 1978
Die Geracher Schleife an der Straße,
aufgenommen im Juni 1978
Juchem 1978
Der Steinburch Juchem,
aufgenommen im Juni 1978
Achat Juchem
Sehr ansprechend gebänderter Achat aus derm Steinbruch
Juchem (angeschlifen und poliert),
Bildbreite 8 cm
Calcit-Gang
Hydrothermale gebildete, brekziöse Gangfüllung aus
weißlichem Calcit mit Bröcken des Nebengesteins,
Bildbreite ca. 50 cm
Verwitterung
Rundlich-ellipsoidisch absondernder und nahezu völlig
zersetzter Trachy-Andesit mit dem noch erkennbaren
Kluftnetz, aufgenommen am 13.03.2011,
Länge des Geologenhammers 40 cm
Achat Juchem
Achat mit Quarz (angeschliffen und poliert),
Bildbreite 10 cm
Prsmatischer Calcit Juchem
Teleskopartige gelängte Calcit-Kristalle auf Quarz aus
einem prismatischen Habitus,
Bildbreite 8 cm
gelängte Blasen im Andesit
Deutlich gelängte Blasenhohlräume eines ehemaligen
Lavastromes im Trachy-Andesit des Steinbruches
Juchem, aufgenommen am 09.03.2013,
Bildbreite ca. 40 cm
Chalkopryit
Undeutliches Erzkorn aus Chalkopyrit auf durchscheinen-
dem Calcit,
Bildbreite 2 cm
grüner Fluorit
Satt grüner Fluorit auf farblosem Quarz,
Bildbreite 2 cm
Beim Freilegen einer Druse
Das Freilegen der Drusen mit den schönen Kristallen ist
sehr mühsam und wird oft nicht belohnt, da die Drusen
beim letzten Schlag doch noch zerfallen,
aufgenommen am 13.03.2011
Amethyst-Druse
Ganz frisch gefunden: Ein Blasenhohlraum mit Amethyst;
man beachte den entfärbten Hof um die nierenförmige
Druse im Trachy-Andesit,
aufgenommen am 09.03.2013
Sicherheitsdienst
Ein Sicherheitsdienst beaufsichtigt die Mineraliensammler
im weitläufigen Steinbruch,
aufgenommen am 09.03.2013
Mineraliensammler
Das finale Freilegen einer großen Druse erfolgt unter den
kritischen Augen zahlreicher, angespannter Sammler und
findet hier ein erfolgreiches Ende,
aufgenommen am 09.03.2013
Aufbereitung
Die große Aufbereitung des Steinbruchs zur Herstellung
von Schotter, Split, Edelbrechsanden und Füller. Hier
können bis zu 4.000 t Gestein pro Tag verarbeitet
werden.
Zement-Füllung
Merkwürdige, zementartige Hohlraumfüllung mit einem
Bleichungshof im anstehenden Fels, "Betoneier" der
Sammler
aufgenommen am 09.03.2013
Calcit-Fund
Prismatischer Calcitkristall mit der Basis als Begrenzung,
auf Quarz mit Chlorit, unmittelbar nach dem Herausheben
aus der Druse,
aufgenommen am 09.03.2013 
Trachy-Andesit
Bizarre Absonderungsformen des Trachy-Andesits im
Steinbruch Juchem bei Niederwörresbach,
aufgenommen am 01.03.2009
Druse mit Calcit
Perfekt erhaltene Druse mit Amethyst und darauf gelbliche
Calcit-Kristalle. Diese Druse wurde mit viel Arbeit dem
harten Fels abgerungen,
gefunden am 09.03.2013
Geracher Schleife
Die Geracher Schleife. Ausgangspunkt für den Steinbruch
Juchem. Hier bekommt man die Genehmigung für das
Betreten gegen einen Schutzgebühr und einen Haftungs-
ausschluss.
Gemälde
Der Kunstmaler Jörg Thomas aus Hambburg-Öjendorf
stellte an der Schleife am 29.03.2013 sehr ansprechende
Ölkreidegemälde aus, darunter auch ein Stück einer Druse
mit einem Calcit-Kristall (Original in der rechten Hand
haltend) aus dem Steinbruch Juchem (siehe auch die
Zeitschrift "Lapis" Heft 12/2012 Seite 7 und ROBINSON
2013)
Ametyhst-Druse
Eine Sammlerin aus der Schweiz fand diese hübsche
Amethyst-Druse (man beachte den Alterationshof um die
Druse) mit den Meißeln im Riss dahinter,
aufgenommen am 29.03.2013
gerade gefundene Druse
Der Mineraliensammler Kristian Egberts (Niederlande)
mit einer gerade dem harten Gestein abgerungenen Druse
mit einem großen Calcit-Kristall,
aufgenommen am "Wasserfall" am bitter kalten
29.03.2013
Achat Stbr. Juchem
Von Bernd Eckel (Meilen-Stein, Aachen) frisch
gefundener Achat im Trachy-Andesit, Bildbreite
ca. 10 cm,
aufgenommen am 29.03.2013
Pyramidaler Calcit
Quarz-Druse mit einem "pyramidalen" Calcit-Kristall (man
sieht nur die Spitze des Rhomboeders), eine Kombination
aus Rhomboeder mit dem Basispinakoid (siehe KERN
1981),
aufgenommen am 29.03.2013
Camping Wohnmobil
Camping bei bitterer Kälte und Neuschne: manche
Sammler übernachten in der Nähe des Steinbruchs. Der
Camper, Hansi BECK ist inzwischen verstorben.
Calcit-Gang
schräg einfallender Calcit-Gang aus einem grobspätigen,
der tektonisch stark beansprucht ist. Der Calcit ist durch
geringe Kerogen-Bestanteile partienweise grau,
aufgenommen in der unteren Vulkanit-Lage am
13.04.2013
Rotliegend-Sedimente
Eine Lage Rotliegend-Sedimente trennt 2 Vulkanit-Körper
in dem Steinbruch (rote Wadernfazies nach WEIZMANN
2008),
aufgenommen am 13.04.2013
Andesit mit säuliger Absonderung
Die untere Vulkanit-Lage im Steinbruch Juchem. Das einst
säulig absonderende Gestein ist tektonisch überprägt und
partienweise unterschiedlich alteriert,
aufgenommen am 13.04.2013
Koniferenzweig
Eindrucksvoller Ausschnitt aus einer Fossilplatte aus den
permischen Sedimenten des Steinbruchs Juchem mit den
sehr gut erhaltenen Zweigen einer Konifere, ausgestellt im
Paläontologischen Museum in Nierstein am Rhein, mit
Zustimmung von Harald Stapf,
Bildbreite ca. 35 cm
Koniferenzweig Niederwörresbach
Koniferenzweig der Art Ernestiodendron germanica aus
einer Grabung in den permischen Sedimenten um 1988
im Steinbruch Juchem, ausgestellt im ausgestellt im
Paläontologischen Museum in Nierstein am Rhein,
mit Zustimmung von Harald Stapf,
Bildbreite ca. 25 cm
Achat Steinbruch Juchem
Außergewöhnlich farbiger Achat aus dem Steinbruch
Juchem, ausgestellt im Deutschen Mineralienmuseum in
Idar-Oberstein (Verein HeimtafreundeOberstein e. V.),
Bildbreite ca. 12 cm
Steinkaulenberg
Bergfeste im Steinkaulenberg mit mineralisierten Blasen im
basaltischen Andesit in einem Teich des Besucherbergwerks
(örtlich als "Edelsteinmine" bezeichnet)
aufgenommen am 14.06.2013.
BANCROFT (1984) listet die bedeutensten 100
Fundstellen des Welt auf, darunter nur 4 aus Deutschland!
Dabei ist der Steinkaulenberg angeführt (p. 424 - 428
mit 12 Abb.).
Harnisch im basaltischen Andesit
gestriemter Harnisch im basaltischen Andesit nahe einer
vererzten Störung im westlichen Teil des Steinbruchs,
aufgenommen am 14.06.2013
Rotliegendsedimente
Die oberen Schichten der Rotliegendsedimenten bestehen
aus Konglomeraten mit sehr gut gerundeten Geröllen und
einer tonigen Bildung,
Bildbreite ca. 40 cm,
aufgenommen am 14.06.2013
AIDA-Schild
Die Oper im Steinbruch - nach dem schwedischen
Vorbild Dalhalla. Im August 2013 wird in dem alten
Steinbruch der Fa. Juchem die Oper Aida aufegführt!

Stijn´s Stein
Stijn´Stein: Eine außergewöhnlich große Mandel aus
dem Steinbruch Juchem, hier geparkt bis zum Sägen
auf dem Campingplatz Harfenmühle, ca. 10 km nord-
westlich des Steinbruchs (55758 Asbacherhütte).
Der längsovale Stein mit ca. 1 m Längsausdehnung
wiegt ca. 250 kg,
aufgenommen am 14.06.2013
Rotliegendsedimente
Rotliegendsedimente diskordant auf dem basaltischen
Andesit aufliegend,
Bildhöhe ca. 3 m, aufgenommen am 14.06.2013
Schleiferei Biehl
Die original wassergetriebene alte Edelsteinschleiferei  
von Ernstotto Biehl an der Deutschen Edelsteinstraße
ca. 150 m vom Campingplatz Harfenmühle entfernt,
aufgenommen am 14.06.2013
Harmotom Juchem
Weiße Harmotom-Kristalle auf einem prismatischen
Calcit-Kristallaggregat in einer Amethyst-Druse,
Sammlung Roger Landsrath, Saarlouis,
Bildbreite ca. 6 cm
Phantom im Calcit
Skalenoedrische Calcit-Kristalle als dunkles Phantom
inprismatischen Calcit-Kristallen,
Sammlung Roger Landsrath, Saarlouis,
Bildbreite ca. 4 cm
braune Krusten
Kleinmineralien aus dem Steinbruch Juchem können auch
interessant sein. Hier ein Schichtsilikat auf Quarz, unter
dem REM bestehen die rundlichen Pusteln aus kleinsten
Blättchen, Bildbreite 0,08 mm!
REM-Foto von Stefan Diller aus Würzburg
Asphalt auf Calcit
Kein Goethit, sondern schwarzer Asphalt. Die auch als
Erdpech bekannte Substanz kommt gelegentlich zusammen
mit gelbem Calcit und Quarz in dem vulkanischen Gestein
vor. Das Stück mit den großen Hohlraumfüllungen liegt in
der Sammlung R. Bungert in Kaiserslautern,
Bildbreite 16 cm 
Malachit Stbr. Juchem
Glaskopfartiges Malachit-Aggregat mit und auf
skalenoed-rischen Calcit-Kristallen, wohl aus einem Chalkopyrit-Korn
enstanden,
Bildbreite 7 mm
Chabasit
Glasig glänzende, rissige und einschlussreiche Chabasit-
Kristalle auf Quarz mit etwas Calcit,
Bildbreite 2 cm
Achat Juchem
Achat mit einem ausgeprägten radialstrahligen Aufbau
angeschliffen und poliert,
Bildbreite ca. 10 cm
Juchem-Achat
Typischer Achat mit umlaufender Bänderung (Festungs-
achat) aus dem Steinbruch der Fa. Juchem,
angeschliffen und poliert,
Bildbreite ca. 10 cm
Stahliges Carbonat
Strahliges Aggregat aus einem Carbonat (Aragonit/
Calcit?) teilweise in Quarz pseudomophisiert und mit
weißem Quarz überwachsen, gefunden im Steinbruch
Juchem,
Bildbreite 14 cm
Achat Steinbruch Juchem
Achat aus dem Steinbruch Juchem,
Bildbreite 9 cm
Niederwörresbach
Niederwörresbach um 1950, Postkarte aus der Sammlung
Gettmann
Röhrenachat
Seltener "Röhrenachat" aus dem Steinbruch Juchem bei
Vollmersbach. Diese Strukturen werden biologisch
gesteuert,
Bildbreite 10 cm
Pseudomorphose nach ?
Stängelige und radialstrahlig angeordnete Kristalle eines
nicht bekannten Minerals mit einem weißlichen Überzug
als Pseudomorphose nach ?,
Bildbreite ca. 10 cm
Achate im Gestein
Kleine Achate im Gestein aus dem Steinbruch Juchem,
Bildbreite 4 cm
Malachit Steinbruch Juchem
Malachit als Kristallrasen auf Kupfererzen aus einer
Vererzung im Steinbruch,
Bildbreite 3 cm
Kupfererz aus dem Steinbruch Juchem
Teils in Malachit alterierte Massen aus Kupfererzen
niedrig-thermaler Entstehung,
Bildbreite 11 cm
Huflattich
Der Frühling im Juchem-Steinbruch: Huflattich,
aufgenommen am 09.03.2014
Asphaltiermaschine
Ein Geschäftszweig der Fa. Juchem ist auch das Herstellen
und Einbauen von Asphalt im Straßenbau,
aufgenommen am 09.03.2014
Zementei
Genetisch sehr bdeutend, denn der Übergang von den
so genannten "Zement-Eiern" zu den "normalen" Hohl-
raumfüllungen im basaltischen Andesit, Bildbreite ca. 30
cm,
aufgenommen am 09.03.2014
Tafelige Calcit-Kristalle
Extrem flachrhomboedrische, gelbe Calcit-Kristalle auf
dem basaltischen Andesit,
Bildbreite 5 cm
weiße Aragonit-Kristalle
Schneeweiße Aragonit-Kristalle auf einem rhombo-
edrischen Carbonat aus einer Gangmineralisation,
Bildbreite 5 cm
Hohlraumfüllung
Beugungsmuster einer Hohlraumfüllung aus Quarz, Calcit
und Schichtsilikaten
Museum WeinStein
Das neue Museum der Fossilien- und Mineralien-
Sammlung von Dagmar und Volker Goldbach,
Wein Stein in 55756 Herrstein, Niederhosenbacher
Weg 4 (am Rande des historischen Ortskerns),
aufgenommen am 19. Juli 2014.
Besucherfoto
Das Besucherfoto beim Betreten des Kupferbergwerks
bei Fischbach an der Nahe,
aufgenommen am 19.07.2014
Calcit-Achat
Ein seltenes Beispiel für einen so genannten "Calcit-Achat"
mit Quarz und Calcit. Dabei besteht der gebänderte Teil
aus Calcit!
Bildbreite 6 cm
Erz Juchem
Erz aus Covellin, Bornit und Chalkopyrit aus einem Erz-
gang im Steinbruch Juchem,
Bildbreite 1 mm
Steinbruch im Oktober 2014
Der Steinbruch am 3.10.2014 mit zahlreichen Mineralien-
sammlern,
Foto von Andreas VÖLKER
Instandhaltung
Die Instandhaltung des Steinbruchbetriebes für die Fahr-
zeuge und Anlagen im Steinbruch. Für das Juchembuch
wurden alle Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen fotografiert,
aufgenommen am 12.09.2014
geologische Karte
Geologische Karte zur erläuterung der Kupfererzvor-
kommen um Niederwörresbach,
erstellt von Roger LANG, Mainz.
Calcit-Phantom
Gelbliche Calcit-Kristalle auf Quarz mit einem dunklen
Calcit-Phantom im Innern,
Bildbreite 7 cm
Covellin im Calcit
Derber Galenit (mittels REM-EDX bestimmt) im Calcit
der Gangmineralisation, Sammlung Hartmut Fuß,
Bildbreite 5 mm
Bundenbach
Nur wenige km nördlich liegt das Dachschieferbergwerk
der Grube Herrenberg; diese unterdevonischen Schiefer
wurden durch die hervorragend erhaltenen Fossilien
weltberühmt,
aufgenommen am 23.12.2014



Und warum ein Buch aus Papier?

Es wäre doch viel einfacher ein PDF zu erzeugen und dies ins Internet zu stellen; es wäre schnell und überall erreichbar bzw. leicht über eine Suchmaschine findbar; sicher wäre die Große derzeit noch ein Problem, aber das wird mit den steigenden Geschwindigkeiten zweitrangig.

Aber ist das wirklich ein guter Weg? Denn welche Version stelle ich ins Netz? Die erste mit kleinen Schreibfehlern oder immer die aktuelle mit einer Fortschreibung? Oder was ist, wenn jemand anders eine veränderte Fassung ins Netz bringt und die auf einen Server legt, wo ich keinen Zugriff habe?
Derjenige, der dann zitiert, muss die Datum und Version angeben, denn wenn ich ändere, stimmt das Zitat nicht mehr. Letzendlich macht das Zitieren dann auch keinen Sinn mehr, denn es ist keine Nachprüfbarkeit mehr vorhanden, wenn sich die Grundlage der Daten immer wieder ändert.
Aber dann könnte man kein professionelles Layout machen, denn wer würde für ein PDF etwas bezahlen wollen? Und es würde hemmungslos kopiert werden. Ich würde mit den Kosten für die Bildbearbeitung und das Layout sitzen bleiben.
Weiter sind zu bedenken, dass die Daten auf einer Festplatte liegen. Diese Platte kann ausfallen und in der Regel sind die Daten weg. Wenn die Firma, auf dessen Server die Daten liegen, insolvent wird, sind die Daten auch weg, denn sie werden nicht mehr gepflegt oder einfach gelöscht. Oder der, der die Daten hält, verstirbt und keiner kommt mehr an die Daten. Und wer kann mit Sicherheit sagen, dass man in 50 oder 100 Jahren noch PDF´s von heute lesen kann. Auch die Sicherungen auf Datenträger, CD´s und anderen Datenträgern sind nicht langzeit-stabil. Selbst das Umkopieren und ~konvertieren scheitert an Versionskonflikten und unterschiedlichen Zeichensätzen. So besitze ich viele Dateien, erstellt von EXCEL 4.0, die das heutige EXCEL von Microsoft nicht mehr öffnen kann! Mit der Textfiles ist es nicht besser, denn wer kennt heute noch die Textverarbeitung Ami Pro von Lotus oder gar IBM PC Text 4 aus dem Jahr 1987?
Auch Bilder sind keineswegs sicher, denn Fehler, Festplattenschäden und Computerabstürze sorgen dafür, dass nach 10 bis 20 Jahren die Mehrzahl aller gemachten Fotos von heute nicht mehr vorhanden sein werden.

Ein Buch kann jederzeit und überall ohne Einschränkungen gelesen werden.

Das alterungsbeständige Papier soll mind. 200 Jahre halten und das Buch ist ja mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren gedruckt und sehr weit verbreitet worden, so dass man davon ausgehen kann, dass das darin hinterlegte Wissen damit für die Zukunft fixiert worden ist.



  

Das "Juchem-Buch"

Juchem-Buch
(erster Entwurf des Umschlags)

Der international weithin bekannte Steinbruch hat inzwischen mehr als einer Generation an Mineraliensammlern freudige Ereignisse, herrliche Kristalle und viele Achate beschert. Er ist weit über die Grenzen der Republik bekannt und an den Tagen, an denen der Steinbruch für Sammler zugänglich ist, kommen selbst bei "schlechtem" Wetter 50 Sammler! Und für die Region ist das auch ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor.
Bis 2015 gab es keine umfassende Zusammenschau, wie man das von einer über Jahrzehnte produktiven Fundstelle erwarten würde. Aus diesem Grund regte Kay Müssig aus Miltenberg an, darüber ein Buch zu verfassen. Darin solle die Geologie der Region, die Mineralien, das Gestein und seine Geschichte, aber auch der Steinbruch und der Abbau wie auch die Aufbereitung beschrieben werden. Auch der historische Bergbau soll seinen Niederschlag finden. Den Rahmen bilden die Gemeinde Niederwörresbach und die Umgebung der Edelstein-Stadt Idar-Oberstein, aber auch die Museen und die Sammler sind zu Wort gekommen. Damit ein möglichst großes Spektrum an Funden beschrieben bzw. angebildet werden können, waren die zahlreichen (Stamm-)Sammler eingeladen und aufgefordert, ihre Beziehungen zu dem Steinbruch Juchem mit den 5 oder 10 besten Funden zusammen zu stellen, was dann auf 1 bis 44 Druckseiten zusammen gestellt worden sind. 

Das Buch - im Format DIN A4 (21 x 29,7 cm Hochformat) - wird handwerklich solide gemacht:
- alterungsbeständiges Papier
- durchgängig vierfarbiger Offset-Druck
- eine lesefreundliche Schrift
- ein umfangreiches Inhaltsverzeichnis
- Lesebändchen
- fester Einband 
- Fadenheftung 
- das Buch bleibt auf dem Tisch offen liegen
- eine attraktive Titelseite mit Siberglanz, lackiert und Tiefprägung
- 516 Seiten
- 1.504 überwiegend farbige Fotos und Abbildungen wie Karten, Grafiken usw.
- 2,118 kg Gewicht
- ISBN
978-3-00-048272-4.

Inzwischen sind alle Beiträge von 20 Autoren und 27 Sammlern als Portraits zu ganz verschiedenen Themengebieten zusammen gestellt worden. Diese sind vom Layouter gestaltet worden und es konnte ein Stichwortverzeichnis (Index) auf 6 Seiten erstellt werden. Für das Buch wurden zahlreiche neue Analysen, Schliffe und viele Fotos angefertigt, so dass hier für den Steinbruch Juchem ganz neue Erkenntnisse beschrieben werden: 

Umschlag Silberglanz
Buch mit dem finalem Umschlag (mit der glänzenden Silberbeschichtung, Lackierung und Tiefprägung)


Folgende Beiträge sind enthalten:
 

  • Vorsatz: Plan des Steinbruchs
  • Vorwort der Herausgeber (deutsch)
  • Vorwort der Herausgeber (niederländisch)
  • Grußwort von Klaus Beck
  • Niederwörresbach. Die Gemeinde mit dem berühmten Steinbruch von Arnold WEINZ
  • Deutsche Edelsteinstraße Landschaft mit Edelsteinen von Caroline CONRADT
  • Flora und Fauna rund um Niederwörresbach von Günter BURKART
  • Juchem & Söhne Ein Familienunternehmen der Steine und Steinbrüche von Berthold Juchem & Joachim LORENZ
  • Allgemeiner Prozessablauf Aufbereitungsanlage / Steinbruch Christian WILD und Joachim LORENZ
  • Vulkanite, Mandelsteinbildungen und Mikrofossilien im Steinbruch Juchem (Unter-Perm, Rheinland-Pfalz) von Cornelia SCHMITT-RIEGRAF und Wolfgang RIEGRAF
  • Die „Zementeier“ - oder auch „Betoneier“- aus dem Steinbruch „Juchem“ bei Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Joachim LORENZ
  • Vanadinit, Klinochlor, Chamosit, „Calcit-Achat“ und andere Mineralien aus dem Steinbruch „Juchem“ bei Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Joachim LORENZ & Kay MÜSSIG
  • Hydrothermale Kupfermineralisation im Steinbruch „Juchem“ und Umgebung, Niederwörresbach, nahe Idar-Oberstein (Rheinland Pfalz) von Roger LANG, Jost HANEKE, Joachim LORENZ & Martin OKRUSCH
  • Koniferenzweige im Ascheschlamm. Über ein fossilführendes Sedimentgestein  zwischen den Vulkaniten im Steinbruch Juchem (Niederwörresbach) von Lutz KAECKE
  • Steinbruch Juchem: Herausragende Zeugnisse früher Nadelbäume von Sunia LAUSBERG
  • Der Lokalsammler aus Vollmersbach von Jakob GÖRRES
  • Vom Kölner Samenhändler zum Mineraliensammler von Hermann BORNKESSEL
  • Von der Wetterau in den „Juchem“ von Ernst MÜLLER
  • Der Steinbruch Juchem – eine kleine Auszeit von Roger LANDSRATH
  • Ein Österreicher im Juchem von Eduard KOLLER
  • Dieses Mal war frisch gesprengt! von Thomas KRESIN
  • Aus Sachsen in den Juchem - oder wie man seine Frau im Steinbruch findet von Ingo EICHLER
  • 650 km von Lüneburg zum Juchem (in Norddeutschland gibt es keine Kristalle) von Hansi BECK ()
  • Ein Chemiker sammelt um Idar-Oberstein von Roland ANDREE
  • Bernd Eckel vom Meilenstein in Aachen von Bernd ECKEL
  • Der Rheinland-Pfalz-Sammler von Rüdiger BUNGERT
  • Die „Achathexe“ Eine Münchnerin im Juchem von Regina RENTSCH
  • Meine Lust und mein Leben von Heerenveen nach Niederwörresbach von Johan OORD
  • Und die größte Achatmandel aus dem Juchem von Stijn CLAEYS
  • Als Maurer im Juchem. Hobby ist mein Lebenstraum von Remco van ROOIJEN
  • Kristian Egberts aus den Niederlanden von Kristian EGBERTS
  • Eine der wenigen Frauen, die im Juchem sammeln von Sarah BÖHM
  • Der Mineraliensammler-Nachwuchs - Eine seltene Spezies von Max THEISS
  • Die Fundregionen im Steinbruch Juchem – charakterisiert anhand von Achaten von Wolfgang NAPP
  • Aus dem Sandstein ins Paradies von Kay MÜSSIG
  • Zwei holländische Mineraliensucher im Hunsrück von Peter TEUNISSE & René DE JONG
  • Ein unbeschreibliches Hobby in einem riesigen Steinbruch. Ein Bericht vom Eventmanager von Sebastiaan SLEEUWENHOEK
  • Als Greenhorn unter „Aliens“. Neuling im Juchem von Hans-Peter SCHRÖDER
  • 30 Jahre im Juchem. Freundschaft hilft auch beim Sammeln von Mineralien von Karlheinz KNAPP
  • Aus Belgien in den Juchem von Willy VANDEWAL
  • Der Künstler, Achat- & Edelsteinschleifer mit einer hohen Affinität zu Achat und Quarz von Klaus SCHÄFER
  • Oder wie man durch die Bundeswehr zum Steine sammeln kommt von Wolfgang GLÄSER
  • Achatbörse. Die Historie der Internationalen Achatbörse von Peter JECKEL
  • Die Schleiferei Dreher in Fischbach. Die Kunst des perfekten Schliffs von Hartmut FUSS
  • Deutsches Mineralienmuseum Idar-Oberstein mit Mineralien und Kunstwerken aus der Region von Wolfgang KLEY
  • Der WeinStein in Herrstein bei Idar-Oberstein: Ein privates Museum stellt sich vor von Dagmar & Volker GOLDBACH
  • Das Kupferbergwerk in Fischbach von Nicolai BOLLENBACH
  • Das Bergwerk „Neue Hoffnung nahe beym Bierfinck“ bei Fischbach/Nahe von Christian WILD & Roger LANG
  • Jörg Thomas Der Maler von Andrée ROTH
  • Buchbesprechung von Adreas VÖLKER
  • Index
  • Nachsatz: Geologische Karte von Rheinland-Pfalz und von Deutschland.  

Juchem-Buch Musterseite Juchem-Musterseite

Musterseiten Musterseiten

Muster Musterseite

Musterseiten aus dem Juchem-Buch

Zwischen den Beiträgen sind großformatige Mineralien-, Achat-, Gesteins- und Aufschlussfotos eingefügt, so dass das Auge sich an den schönen Funden und Strukturen freuen kann. Zahlreiche Querverweise erleichtern die Benutzung des umfangreichen Werkes. Leider gelang es nicht, einen Autor für eine geographische Beschreibung der Region mit Relief, Niederschlag, Bewaldung usw. zu gewinnen. Ebenso haben einige Institutionen und Gewerbe leider keinen Beitrag geliefert.

Das Buch kostet in dieser Ausstattung 34,90 €. Zur Achat-Börse 2015 in Niederwörresbach war der 2,1 kg schwere Band erhältlich. Die Buchproduktion aus vierfarbigem Offsetdruck, falzen, heften, schneiden, beschichten, prägen und binden ist Mitte Januar 2015 begonnen worden. Mitte Februar war der Druck und das Falzen abgeschlossen. Inzwischen wurden die Einbanddecken geprägt und die Bücher gebunden.  

fertige Druckbogen
Die fertigen Druckbogen vor dem noch unbedruckten Papierstapeln in der
Druckerei am 23.01.2015

Einbanddecken
In der Buchbinderei werden die Einbanddecken hergestellt: Nach dem 
Bekleben des Kartons wird mit Silber bedruckt und geprägt, so dass
der Titel "Juchem" etwas vertieft im Karton liegt; damit wird erreicht, dass
der Glanz auch beim Scheuern erhalten bleibt, 
aufgenommen am 20.02.2015

Buchbindemaschine
In der Buchbinderei Schaumann in Darmstadt kommen die fertigen Bücher
aus der Bindestraße. Sie werden dann noch einzeln in Folie eingeschweißt
und auf Paletten gesetzt,
aufgenommen am 23.02.2015

Juachem-Buch fertig
Die fertigen Bücher.

Juchem-Buch Lager
Das Lager:
Der Buchvorstellung auf der Achatbörse in Niederwörresbach steht nichts
im Wege, denn die Bücher sind fertig. Da die Auflage 2.000 Stück umfasst,
sind für die Interessenten genügend Bücher vorhanden.


Info und Bestellformular
Wenn Sie auf den Flyer oben klicken, wird eine PDF-Datei geladen, die Sie ausdrucken, ausfüllen, abschneiden und
versenden können. Wir senden Ihnen das Buch dann gerne gegen Rechnung zu. 

Halblederausgabe!
Da der Zuspruch ausreichend groß war, wurde der über 500 Seiten dicke Band in einer sehr kleinen Teilauflage (nur 50 Stück) als hochwertige Ausgabe in Halbleder hergestellt:
Mit einem Rücken aus hochwertigem Ziegenleder, Bünden und eine goldene oder silberne Prägung des Buchtitels "Juchem" und der Herausgeber "Lorenz & Müssig", eine Zierde für jede Bibliothek! Da das Buch aus der normalen Produktion genommen werden musste und dann von einem handwerklich sehr erfahrenen Buchbinder in Handarbeit einzeln gefertigt wurde, beträgt der Preis 125 € (auch dies ist sind nur die Selbstkosten). Sie können diese Ausgabe wie oben vorbestellen. 


Leder für Bücher
Der Buchblock, die Einbanddecke und die 3 Ledervarianten für
die Halblederausgabe in den Farben anthrazit, blau und grün. 


Halblederausgabe Juchem-Buch
Die 3 Varianten der Halblederausgabe im Buchregal:
links anthrazit mit goldener Schrift, mitte blau und rechts grün
mit silberener Schrift; dazwischen die Normalausgabe. 


Rezensionen:

"Neuerscheinung"
"...
Es ist daher schon ein wenig verwunderlich, dass es bisher, neben durchaus zahlreichen Artikeln in diversen Fachzeitschriften, keine größere, eigenständige Publikation über diesen Fundort gegeben hat.
Das vorliegende großformatige Werk des Herausgeberduos Lorenz und Müssig schafft hier Abhilfe und bietet auf mehr als 500 Seiten geballte Informationen zur Geschichte, den Sammlerinnen und Sammlern sowie den Mineralien des Steinbruchs Juchem".
... ."

(Johann ZENZ, Mineralien Welt Jg. 26, Nr. 4, Juli-August 2015, S. 82 - 83)

"Buchbesprechungen"
"... Aber was hier entstanden ist, ist die absolute Superlative auf 519 Seiten!
Alles was nur irgendwie mit dem Steinbruch in Bezug steht, findet man hier. Ein Kompendium über Achate und andere Mineralien, Fossilien, Geologie (Vulkanite, Mandelsteinbildungen und in Mineralien nachgewiesene Eisen-oxidierende Bakterian), den Steinbruch, die Aufbereitungsanlage, den Ort Niederwörresbach, die Deutsche Edelsteinstraße, Flora und Fauna rund um Niederwörresbach, .. Sehr repräsentativ, wozu auch das gelungene Layout beiträgt. ... ."
(Diether GRÄF, der Aufschluss Ausgabe 2/2016 März-April 2016, Jahrgang 67, S. 123)

"GEOreport"
"Es ist zu wünschen, dass das Buch viele Leser findet und damit weitere Besucher und Sammler anlockt".

... ."

(Heinz Walter WILD, GMIT Geowissenschaftliche Mitteilungen Nr. 64, Juni 2016, S. 113 - 114)

"Media Reviews"
"...
In my opinion, the editors met their goal. They have compiled a wealth of information not only for collectors who plan to visit the Juchem quarry to collect minerals but also for visitors who want to explore the region beyond the quarry. It´s a great resource for planning a family vacation, but you would have to work on your language skills."
(Dr. Günther NEUMEIER, Rocks & Minerals Nov./Dec. 2016, Vol. 91, No. 6, p. 572)

"Verschiedenes, neue Zeitschriften"
"... Aufgrund des unschlagbar niedrigen Preises dürfte die Auflage bald verkauft sein und allgemein bei jedem Betrachter große Wertschätzung genießen., zu dem ein großes Publikum aus Naturliebhabern, Sammlern, Wissenschaftlern und Lehrern gehören dürfte. Die vielfältigen Infomationen machen das Werk zu einem Standard auf Jahre, denn kein anderer Steinbruch in Deutschland dürfte bisher eine solche gigantische Darstellung erfahren haben wie Juchem, die zwei ungemein fleißigen und aus dauerenden, mit viel Sachverstand ausgezeichneten Herausgeber in relativ kurzer Zeit zustande brachten
. ..."
(Dr. Wolfgang RIEGRAF, Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Teil II, Jahrgang 2014, Heft 5-6, S. 712f)


"Reviews"
"... Die Fülle des Stoffes zum Steinbruch Juchem ist nicht nur beeindruckend, sondern vermittelt darüber hinaus wunderbare Eindrücke von der Landschaft, dem Brauchtum, der Edelsteinbearbeitung und der Geschichte des Raumes. Man kann die Mitarbeiter an diesem Buch nur beglückwünschen, dass sie nunmehr den Steinbruch Juchem wie auch den Bereich des unteren Fischbachtales mit seinen vielen Facetten der Öffentlichkeit präsentieren. Es ist zu wünschen, dass das Buch viele Leser findet und damit weitere Besucher und Sammler anlockt. Es dürfte sich lohnen."

(Prof. Dr.-Ing. Heinz Walter WILD, World of Mining - Surface & Underground 68 No. 6, 2016, S. 349)



Sie können das Buch auf der Achatbörse in Niederwörresbach 2017 und auch bei folgenden Stellen im Raum Idar-Oberstein/Niederwörresbach kaufen:


Hinweis:
Der Sortiments-Buchhandel wird das Buch auch liefern können, jedoch nicht über den Großhandel, sondern als Verlagsbestellung, was die Marge des Buchhandels schmälert. Dies ist bei einem Buch mit 2,1 kg Gewicht und einem relativ geringen Preis nicht für jeden Buchhändler akzeptabel. 

Sollten Sie das Buch über den Buchhandel nicht beziehen können, so senden wir Ihnen das Buch gegen eine Rechung mit HERMES zu (auf Wunsch auch mit DHL). Infolge des Gewichts fallen 5,90 € für Porto und Verpackung an.

Literatur:
Anonym (2013): Steinbruch Juchem bei Niederwörresbach.- S. 76 - 89, 43 Abb., in Edition Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2013): Katalog der 13. Internationalen Achatbörse.- 112 S., [BenatzkyMünstermann Druck GmbH] Hannover.
Autorenkollektiv (2000): Achat. Der Edelstein, aus dem Idar-Oberstein entstanden ist.- extraLapis No. 19, 96 S., sehr zahlreiche, meist farb. Abb., [Christian Weise Verlag] München.
BANCROFT, P. (1984): Gem & Crystal Terasueres.- 488 p., sehr viele SW- und viele Farbabb., [Western Enterprises / Mineralogical Record] Fallbrook, Calf. / Tucson, Ariz. USA
BODE, R. & WITTERN, A. (1989): Mineralien und Fundstellen Bundesrepublik Deutschland.- 303 S., 400 teils farb. Abb., [Doris Bode Verlag GmbH] Haltern.
BANK, H. & SCHMITT-RIEGRAF, C. (1991): Das Schaubergbwerk Steinkaulenberg in Idar-Oberstein. Ein Führer durch Europas einzige Edelsteinmine die zur Besichtigung freigegeben ist.- Führer zu touristischen Attraktionen Band 1, 56 S., 11 Farbabb., 4 SW-Abb.,  2 ausklappbare Pläne, 3 Karten, 3 Tab., Hrsg. vom Förderverein Steinkaulenberg e. V., [Charivari-Verlag] Idar-Oberstein.
BRAUN, H.-M. & BRAUN, C. (2003): Naturpark Saar-Hunsrück. Stille Schönheit.- 128 S., sehr viele, teil großformatige farb. Abb., 2 Karten, [Tecklenborg Verlag] Steinfurt.
BREZINOVA, T. & WEIß, S. (2005): Neu: Kobaltblüte aus dem Steinbruch Juchem. Bemerkenswerte Eigenfunde in Lapis.- Lapis 30, Nr. 4 April 2005, S. 40, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München. BUNGERT, R. (2013): Smaragdgrüne Fluoritkristalle aus dem Steinbruch Juchem.- Lapis 38, Nr. 9 September 2013, S. 36 - 37, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
DERN, H. (1970): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet.- S. 101 - 110, 1 Karte, Sonderheft zur Jahrestagung 1970 der VFMG in Idar-Oberstein, 19. Sonderheft der Zeitschrift Der Aufschluss: Idar-Oberstein. Edelstein-Industrie - Geologie - Petrographie - Mineralogie und Lagerstätten, 203 S., VFMG Heidelberg.
FEESER, G. (1976): Gefährlicher Bergsturz im Steinbruch Juchem.-  Lapis 1, Nr. 2 Dezember 76, S. 6 - 7, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
GLAS, M. (2000): Mineraliensammeln im Steinbruch Juchem wieder möglich.- Lapis 25, Nr. 9 Sept. 2000, S. 5 - 6, ohne Abb., [Christian Weise Verlag] München.
HENKEL, E. (1970): Foto eines Drusenstückes.- Der Aufschluss. Zeitschrift für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 21, Heft März 1970, S. 119, VFMG Heidelberg. 
HOFFMANN-ROTHE (2000): Calcit aus Idar-Oberstein.- Lapis 25, Nr. 9 Sept. 2000, S. 18 - 23, 19 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
KERN, A. (1981): Oktaederähnliche Kalkspat-Kristalle aus dem Steinbruch Juchem im Fischbachtal. Ein bemerkenswerter Eigenfund.- Lapis 6, Nr. 2 Februar 81, S. 34, 1 Abb., [Christian Weise Verlag] München. 
KERP, H., NOLL, R. & UHL, D. (2007): Vegetationsbilder aus dem saarpfälzischen Permokarbon. Niederwörresbach, Steinbruch Juchem.- S. 76 - 109, 90, meist farb. Abb. in SCHINDLER, T. & HEIDTKE, U. H.-J. [Hrsg.] (2007): Kohlesümpfe, Seen und Halbwüsten. Dokumente einer rund 300 Millionen Jahre alten Lebewelt zwischen Saarbrücken und Mainz.- Pollichia Sonderveröffentlichung Nr. 10, 316 S., sehr viele Abb. als Fotos, Karten und Profile, Tab., [Maierdruck] Lingenfeld. 
JUPPENLATZ, P. (1980): Steine die es in sich haben. Zehntausende Deutsche verbringen Ferien und Freizeit mit der Suche nach Mineralien.- Stern Sonderheft Reise Journal Nr. 43 vom 16. Oktober 1980, S. 48 - 55, 5 Abb., 1 Karte*.
KESENHEIMER, H. W. (1953): Anmerkung zu LIEBER 1953.- Der Aufschluss. Mitteilungsblatt für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 4, Heft Februar 1953, S. 41 - 42, VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
KIRSCHENLOHR, J. (1988): Ein Calcit-Kristall aus dem Steinbruch Juchem. Ein bemerkenswerter Eigenfund.- Lapis 13, Nr. 11 November 88, S. 31 - 32, 1 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
Lapis-Redaktion (2000): Sammelverbot im Steinbruch Juchem.- Lapis 25, Nr. 6 Juni 2000, S. 5, ohne Abb., [Christian Weise Verlag] München.
LEONHARD, K. C. v. & Selb, K. J. (1812): Mineralogische Studien. Erster Theil.- (2) IX, 306 (2) S., mit 2 gestochenen Tafeln und 2 (1 mehrfach gefalteten) kolorierten gestochenen Karten, [Schrag] Nürnberg.
LEONHARD, K. C. v. (1846): Vulkane und mit ihnen verbundene Erscheinungen. Achat. Bildung-Weise von Achat- und Amethyst-Drusen. S. 213 - 215, ohne Abb.- in Taschenbuch für die Freunde der Geologie in allgemein faßlicher Weise bearbeitet.- Zweiter Jahrgang, 248 S., 3 Stahlstiche, mehrere Abb. im Text, [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart. 
LEYSER, R. (1956): Mineralfundstellen im oberen Nahe-Gebiet.- S. 35 - 39, 3 Abb., 3. Sonderheft zum Mitteilungsblatt "Der Aufschluss" Vom Hunsrück zum Westrich. Zur Geologie des oberen Nahegebietes um Idar-Oberstein, 76 S., VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
LIEBER, W. (1953): Der Hartsteinbruch "Juchem" im Fischbachtal.- Der Aufschluss. Mitteilungsblatt für die Freunde der Mineralogie und Geologie Jahrgang 4, Heft Februar 1953, S. 40 - 41, 1 Kristallskizze, VFMG Roßdorf bei Darmstadt.
MAYER, D. (2013): Erlesene Achate. Exqusite Agates.- 424 S., ca. 900 Abb. [Bode Verlag] Salzhemmendorf.
MÜLLER, H.-D. & JAHN, S. (2004): Ein interessanter Fund von Achat, Ametyhst und Calcit aus dem Steinbruch Juchem bei Idar-Oberstein.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler 15. Jahrgang, Heft 1 Januar-Februar 2004, S. 68 - 72, 9 Abb., [Bode Verlag] Haltern.
MÜLLER, K. & Lapis-Redaktion (2004): Baryt und Bitumen aus dem Steinbruch Juchem. Lapis Leserpost.- Lapis 29, Nr. 10 Okt. 2004, S. 60, 2 Abb., [Christian Weise Verlag] München.
NAPP, W. (2009): Der Hartsteinbruch Juchem.- S. 28 - 39, 49 Abb., in Fa. Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2009): Katalog der 9. Internationalen Achatbörse.- 64 S., [Druckteam GmbH] Hannover.
REIDENBACH, K.-T. (1986): Achatschleiferei und Wasserschleifen am Idarbach.- 192 S., zahlreiche Karten und SW-Abb., Hrsg. von der Raiffeisenbank Idar-Oberstein, [Maurer-Druck oHG] Idar-Oberstein.
ROBINSON, S. (2013): German Mineral Artist Georg Thomas (b. 1948).- Rocks and Minerals Vol. 88, No. 6., Nov./Dec. 2013, p. 567 - 569, 10 figs., [Taylor & Francis] Cincinnati (Ohio).
SCHÄFER, K. (1999): Vogelschnäbel und Sterne. Quarz-Zwillinge: Kristallographische Schätze aus Idar.- Lapis 10/1999, S. 19 - 26, 25 farb. Abb. als Fotos und Zeichnungen, [C. Weise Verlag] München. 
SCHMELTZER, H. (1977): Rheinland-Pfalz und Saarland.-  Mineral-Fundstellen. Ein Führer zum Selbstsammeln Band 6, 189 S., 28 Abb. im Text, 16 fabr. Tafeln, zahlreiche Lagezkizzen, [Christian Weise Verlag] München.
SCHMELTZER, H. (1977): Katzeldonien und gut Rötelstein.-  Lapis 2, Nr. 6 Juni 77, S. 7f, 9 Abb., 4 Karten [Christian Weise Verlag] München.
SCHMITT-RIEGRAF, C. (1996): Magmenentwicklung und spät- bis post-magmatische Alterationsprozesse permischer Vulkanite im Nordwesten der Nahe-Mulde.- Münstersche Forschungen zur Geologie und Paläontologie Heft 80, 251 S., 95 Abb., 68 Tab., 3 Tafeln, Verein der Geologie-Studenten in Münster e. V. für das Geologisch-Paläontologische Institut Münster
STÄHLER, H.-P. (2007): 75 Jahre Verein "Die Heimatfreunde Oberstein e. V.".- in Der Heimatfreund. Nachrichten des Vereins "Die Heimatfreunde Oberstein e. V." 5. Jahrgang Sonderausgabe Nr. 1, S.11 - 18, 9 teils farb. Abb., 1 Tab., [Schneider & Deyer] Idar-Oberstein.
STEIN, H. (2007): Der Werdegang des Hauses Hauptstraße 436, unseres Museums.- in Der Heimatfreund. Nachrichten des Vereins "Die Heimatfreunde Oberstein e. V." 5. Jahrgang Sonderausgabe Nr. 1, S. 42 - 43, [Schneider & Deyer] Idar-Oberstein.
STUBENRAUCH, K. (2011): "Calcit-Achate" - erstaunliche (Teil-)Pseudomorphosen.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler, 22. Jahrgang, Heft 2, März-April 2011, S. 91 - 96, 18 Abb., [Bode Verlag] Salzhemmendorf.
UNGER-TEMMES, J. & LANDSRATH, R. (2013): Steinbruch Juchem Harmotom.- S. 90 - 91, 2 Abb., in Edition Achatwelt - edle Steine und mehr UG Worms [Hrsg.] (2013): Katalog der 13. Internationalen Achatbörse.- 112 S., [BenatzkyMünstermann Druck GmbH] Hannover.
WEIZMANN, E. (2008): Diplomkartierung zwischen Niederwörresbach und Berschweiler im Saar-Mahe-Becken, Südwestdeutschland im Maßstab 1:10000.- 73 Seiten, 21 Abbildungen, 2 Tabellen, Institut für Geologie und Paläontologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Würzburg.
ZENZ, J. (2004): Röhren, Augen und Dreiecke. Sensationelle Achate aus dem Steinbruch Juchem.- Mineralien-Welt. Das Magazin für Mineraliensammler 15. Jahrgang, Heft 4 Juli-Augsut 2004, S. 69 - 71, 9 Abb., [Bode Verlag] Haltern.

*darin ein Foto von Jakob GÖRRES als Aufmacher mit einer Druse aus dem Steinbruch Juchem.



Der Anfänger in Idar-Oberstein 1971

Amethyst
Violette Quarz-Kristalle (Ametyhst) auf dem umlaufenden Achat und etwas
weiße Harmotom-Kristalle in einer Druse im Andesit von Steinbruch Setz,
gefunden am 02.09.1971,
Bildbreite 15 cm

Ich begann 1969 mit dem Sammeln von Steinen. Nachdem ich das Buch von Werner LIEBER "Der Mineraliensammler" (5. Auflage von 1971) geschenkt bekam, hatte ich eine Liste von Fundorten außerhalb des Spessarts in Händen. Und von anderen Sammlern wusste man, dass es in Idar-Oberstein schöne Mineralien und Achate zu finden gab. Aber es war weit weg und es gab damals keine gut ausgebauten Autobahnen oder Schnellstraßen, so dass man etwa 3 Stunden Fahrt einplanen musste. Und dann war ich auf den Willen meines Vaters angewiesen, dass wir dorthin fahren konnten.
So fuhren mein Vater Hermann Lorenz (1924 - 1982), Edwin Hussi (1929 - 2015) und ich mit einem weißen Opel Kadett in den bayerischen Schulferien am 02. September 1971 nach Idar-Oberstein. Hier erreichten wir den Steinbruch Setz im Stadtteil Tiefenstein (S. 165 in dem Buch von LIEBER). Nachdem wir die Genehmigung der Bruchleitung erhalten hatten, trafen wir zahlreiche Sammler an, die bereits sehr schöne Drusen gefunden hatten. Unsystematisch suchten wir auch nach Drusen und Achaten. Der Erfolg war zunächst bescheiden - gemessen an den Funden der dort woh öfters tätigen Sammler. Dabei belehrte mich ein erfahrener Mann, dass das ziellose herumlaufen sinnlos ist. Man suche einen höffige Stelle und dann erbeite man die Steine der Reihe nach durch. Dies führe zum Erfolg und man konnte das auch an seinen bereits gefundenen Stücken sehen. Der Mann schenkte mir - ich war damals fast 13 Jahre alt - einen Achat (siehe Foto ganz oben) - das war wie Weihnachten. Und ich lernte das unscheinbare Mineral Harmotom kennen. Infolge der ständig in der Wand über dem Haufwerk fallenden Steine, beschloss man seitens der Betriebsleitung nach dem Mittag, eine größere Menge an Felsen abzuschieben, so dass die Gefahr auch für die Steinbrucharbeiter gebannt war. Wir Sammler  mussten alle den Steinbruch verlassen. Mit einer Raupe schob man von ganz oben Felsen in die Wand. Darauf hin lösten sich ungeheure Massen an Felsen aus dem unter Spannung stehenden Gesteinsverband und purzelten in das bereits vorhandene Haufwerk. Dabei sah man die kullernden Drusen beim Fallen in der Sonne glänzen! Als das sich das Ganze beruhigt hatte, wurde den Sammlern der Zugang wieder gewährt und man fand sehr reichlich Drusen! Aber dann kam das Problem: wir hatten keine geeigneten Werkzeuge. Keine Brechstange, kein Vorschlaghammer und keine haltbaren Meißel, und auch keine Technik. So konnte ich zwar alle vorher gefundenen Steine wieder wegwerfen, das alles viel schöner war was man durch Auflesen finden konnte. Aber ohne Werkzeug konnten wir keine der wirklich guten Drusen bergen und mussten das Feld den erfahrenen Sammlern überlassen. Und wegen einer wichtigen Gemeinderatssitzung musste Edwin pünktlich zu Hause sein, so dass wir viel zu früh wieder zurück fuhren. Ich war erfreut einerseits und enttäuscht andererseits, dass man so eine Gelegenheit wegen einer politischen Sitzung verstreichen lässt.
Die hier gefundenen Stücke waren jahrelang mein ganzer Stolz. Von der Sammlerfahrt gibt es keine Fotos, denn wir hatten zwar inzwischen einen Fotoapparat, aber das wertvolle Gerät nahm man nicht mit in den Steinbruch. Da ich mich früh auf den Spessart spezialisierte, besuchte ich den Steinbruch nicht mehr. 

Steinbruch Setz 1976
Der Steinbruch von der Weiherschleife aus,
aufgenommen am 15.09.1976

Der Abbau wurde 1982 dort eingestellt und ist heute ein Naturschutzgebiet.     


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