Die 59. Mineralientage München
Do. 26.10. - So. 29.10.2023 - erstmals 4* Tage!
(The Munich Show)
World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils
Mineralien, Fossilien, Meteoriten, Gesteine, Erze, Edelsteine, Juwelen, Skulpturen - Kunstwerke aus der Natur.
Sonderschau "Arts d´Object".


*Donnerstag und Freitag für registrierte Fachbesucher, Samstag und Sonntag für das allgemeine Publikum.
Kristalle, Konkretionen, Masterpices, Stufen, Drusen, Geoden, Quarz, Bergkistalle, Rauchquarze, Cirtin, Gewindel, Gold, Silber, Pyrit, Fluorit, Dioptas, Krokoit, Malachit, Vivianit, Apatit, Zirkon, Diamanten, Alexandrit, Brillanten, Rubin, Saphir, Safir, Granat, Zeolithe, Smaragd, Amethyst, Zirconia, Sternsteine, Achat, Spitzen, alpine Mineralien, fluoreszierende Mineralien, Calcit, Baryt, Micromounts, Thumbnails, Ammonite, Fische, Saurier, Mammut, Seeigel, Muscheln, Brachiopoden, Trilobit, Chondrite, Eisenmeteorite, Pallasite, Moldavite, Wüstenglas, Kimberlit, fossiles Holz, Pflanzen, Schaustufen, Sammlermineralien, exklusive Mineralien, Rohsteine, Heilsteine, Therapiesteine, Schmeichler, Trommelsteine, Halbedelsteine, Kunsthandwerk, Repliken, Elfenbein, Opal, Jade, Mondstein, Lapislazuli, Topas, Aquamarin, Beryll, Türkis, Bernstein, Turmalin, Olivin, Peridot, Rohsteine, Sammlersteine, Raritäten, Anhänger, Ringe, Broschen, Zepter, Pseudomorphosen, Schmuck, Silberschmuck, Bronzeschmuck, Perlen, Designschmuck, Piercingschmuck, Unikatschmuck, Kugeln, Siegel, Petschaft, Dosen, Ketten, Strangware, Ohrstecker, Amulette, Plastiken, Einrichtungsobjekte, Dekorationsartikel, Geschenkartikel, Kameen, Gemmen, Armreife, Zubehör, Werkzeug, Bücher, Literatur, Fachliteratur, Zeitschriften, Fossilien-Magazin, Nachschlagewerke, geologische Karten, Antiquariate, Verlage, Schachteln, Schleifgerät, Maschinen, Sammler, Vereine, Museen, Fotografen, Edelsteinsieben, Specksteinschnitzen, Edelsteinschleifen, Kinderbelustigung, Goldwaschen, Behörden, Universitäten, Händler, Mikroskope, Instrumente, Lupen, optische Geräte, Leuchten, Pinzetten, Refraktometer, Sockel, Ständer, Software, Lehrmittel, Reisen, Strahlerwerkzeug, 


Osteingang
          der Münchner Mineraleintage  Druse
 Der Eingang Ost der Messe München,
rechts in der Eingangshalle 2 riesigen Amethyst-Drusen (2010) mit Helga Lorenz als Maßstab.

 





Mineralientage München 2022

Eindrücke von 2022
EPI   
Am Stand des EPI konnten Fragen zu den Edelsteinen beantwortet werden. Mitgebrachte Steine wurden geprüft und kommentiert, aber keine Wertgutachten abgegeben. Dabei wurde neben der Lichtbrechung auch das spezifische Gewicht gemessen und die Steine mikroskopisch begutachtet. Die Besucher können das am Monitor verfolgen; hier erläutert Herr BRUDER einen Jugendstilschmuck mit blauen Glasperlen.   
Kieselsteine    
Auch mal ohne Kristalle. Joachim HÖRTH aus Bühl zeigte in der Sammlervitrine Kieselsteinevom Oberrhein. Solche Funde können eine Flussgeschichte erzählen. Auch lassen sich Gesteine finden, deren Herkunft zweifelhaft sein kann, da sie im Anstehenden nicht (mehr) lokalisiert werden können.
Saurierkopf  
Aus den Niederlanden zeigten Emma BOUW und Lina WALEN von R.I.P. Statue Abgüsse von Saurierschädeln aus Kunststoff, die als Kunstwerke Wohnungen und Museen zieren können.

Smaragd    
In einer der Sammlervitrinen zeigte Mineralien STEINER Smaragd-Kristalle im Gestein, die beiderseits freigelegt und von hinten angeleuchtet wurden, so dass man das grüne Feuer im Stein sehen konnte.
 
TU Freiberg   
Die forschende TU Freiberg zeigte "normale" kg Gesteinsbrocken (Gneis) und daneben in Einmachgläsern welche Mengen an Metallen man daraus gewinnen kann (wenn sich das lohnen würde). Und es ich logisch, dass dabei auch geringe Anteile an Arsen sind - unten in der Mitte!
Schröder  
Für den Sammler mit historischen Ambitionen ist der Stand von Prima Materia von Hans-Peter SCHRÖDER aus Frankenthal immer eine verlässliche Fundquelle für bemerkenswerte Objekte aus dem Bereich Bücher, Bergbau und Mineralien (Halle A4.316).

Wir waren am Stand A6.241 der Fachberatung Edelsteine (EPI, Institut für Edelsteinprüfung aus Ohlsbach bei Offenbach am Schwarzwald) in Halle A6 beratend tätig, wo ich besonders die ungeschliffenen Steine, Mineralien und Gesteine bestimmte (soweit das mit einfachen Mitteln und einem Mikroskop möglich ist). Hier können Besucher, Händler und Teilnehmer der Mineralientage ihre Edelsteine, Schmucksteine und Erbstücke auf Echtheit prüfen oder bestimmen lassen. Und man kann auch den gerade getätigten Kauf prüfen lassen, ob das was drauf steht auch drin ist. Berhard BRUDER und Karola SIEBER vom EPI checkten hier seit vielen Jahren profimäßig meist die geschliffenen Steine.
Das Spektrum reichte vom Eigenfund (Rutil im Quarz) über Flohmarktkäufe (die man teilweise ohne größeren Aufwand nicht bestimmen kann) bis hin zu Geschenken, die sich statt eines Amethysts als synthetischer Spinell herausstellten. Die meisten Käufe - auch auf der Messe - konnten bestätigt werden; insbesondere die, für die es bereits ein Zertifikat gab, was auch vorgezeigt wurde.   



Mineralientage München 2021

Eindrücke von 2021
Mikroskop   
Am Stand von Armin SCHÖLER gab es ein besonderes Digitalmikroskop (Keyence VHX 7000) zu sehen, welches automatisch Mehrebenen-Aufnahmen erstellt und so in wenigen Minuten (siehe Lapis Heft 10 2021 S. 46 - 49) gestackte Fotos macht.  
Idar-Oberstein 
Die Edelstein-Königin (Bettina REITER) am Stand vom EdelSteinLand um Idar-Oberstein warb für die Region.
Hygieneguides  
Die Messeleitung schickte Schüler als "Hygieneguides" durch die Hallen, die diejenigen ansprechen sollten, die den selbst auferlegten CORONA-Auflagen der Bayerischen Verwaltung nicht nachkamen.

Joy
              Desor 
Am Stand von Joy DESOR aus Bad Homburg gab es neben seltenen Mineralien auch eine Beratung zur Bestimmung mit den zahlreichen, von ihm angebotenen Methoden bis zur SC-XRD-Mikrodiffraktion - siehe www.Mineralanalytik.de
Mondmeteorite   
An zahlreichen Ständen wurden Meteoriten angeboten, darunter auch solche von Mond und Mars. Die Preise für Meteoriten sind in den letzten Jahren gesunken, da wohl immer noch sehr viele Steine mit dieser Herkunft gefunden werden.
Echse  
Für die Kinder wurde in Halle A5 eine Spinosaurus aegypticus Nachbildung aufgestellt. Diese Repliken üben auf Kinder eine starke Faszination aus, denn man muss sich das nicht in der Phantasie vorstellen, sondern bekommt dies lebensgroß dargestellt. Dass diese Tiere keine Vegetarier waren ....

Wir begannen 1995 am Stand der VFMG in den alten Messehallen an der Theresienwiese und machten uns 2009 selbständig und 2010 unabhängig von der VFMG als Messeteilnehmer. Die 3-G-Regeln wurden seitens der Messe mit einem hohen Aufwand kontrolliert (minutengenaue Kontrolle der Tests, Nichtanerkennung der russischen Impfstoffe). Herum laufende Schüler, gekennzeichnet als "Hygieneguides" kontrollierten das Maskentragen in den riesigen Hallen - und per Lautsprecherdurchsagen wurde man aufgefordert, sogar im Freien des Messegeländes eine Maske zu tragen, was aber selbst die Mitarbeiter der Messe nicht taten (hier wurde der diktatorische Geist von Markus SÖDER sklavisch umgesetzt).  


Wir hatten den Standplatz mit der Nr. A6.457 bekommen, der infolge der Änderungen durch die CORONA-Auflagen etwa in der Hallenmitte A6 lag. 

Und so hätten Sie uns in der Mineralworld in der Halle A6 finden können: 
Stand A6.455  
Ausschnitt:
A6.455
Infolge einer völlig neuen Aufteilung wegen der politischen Corona-Beschränkungen befand sich unser Stand A6.457 im Jahr 2021 in etwa in der Mitte der Halle A6 (wenn man die gesamte Halle betrachtet). Wir standen zwischen den Tischen von "magma minerals" aus den Niederlanden und Schindler (Smaragde). 

 

Munich Show (Mineralientage München) 2020 fiel wegen der politisch verordneten, aber doch wirkungslosen "CORONA-Maßnahmen" aus.

Munich Show (Mineralientage München) 2019
Im Jahr 2019 waren wir zusammen mit der Familie GERL mit dem kleinen Stand wieder an einer anderen Stelle zu finden, wie in den vergangen Jahren zuvor, so dass uns viele suchen mussten und einige vermutlich auch wieder nicht fanden. Wir standen östlich der Sonderausstellung neben dem hoch aufbauenden Stand von Manfred BAUMSTARK. 

Eindrücke von 2019
Inszenierung des Stubenberg 
Der Fall und der Fund des Metoriten Stubenberg wurde medial perfekt dargeboten. Man erfuhr wie der entstand, fiel, gefunden und untersucht wurde.
 
Siber´s Saurierbaby  
In der Sonderausstellung der Sibers aus der Schweiz gab es eine Besonderheit zu sehen: ein ganz junger Saurier,
Bildbreite etwa 1,5 m.
Baryt
Eine phantastische Baryt-Stufe aus meißelförmigen Kristallen von Villa Massargia aus Sardienien in Italien.
Gesehen in der Sonderschau "Wer sammelt schreibt Geschichte" aus der Sammlung von Adalberto GIAZOTTO (*1940 †2017).

Steinbücher 
Am Stand Sebastian SCHMITT aus Veringenstadt gab es steinerne Bücher. Diese bestehen aus Travertin, Sandstein, Marmor, Diabas, Glimmerschiefer und weiteren Gesteinen.
siehe die Steinbuchwerkstatt.
Bolivien 
Casiterita Bolivian Minerals. In der Kabine von Peter THURNWALDER aus Saalfelden in Österreich gab es bemerkenswerte Mineralien aus Bolivien, darunter große
Vivianite und Kassiterite in schönen Kristallen. 

Skolezit 
Am Stand der Familie KLEIN aus Schaafheim war ein riesiger Skolezit aus Nasik in Indien ausgestellt - man beachte die Hand als Maßstab.




Munich Show (Mineralientage München) 2018

Im Jahr 2018 waren wir mit dem kleinen Stand an einer anderen Stelle zu finden, wie in den vergangen Jahren zuvor, so dass uns viele suchen mussten und einige vermutlich auch nicht fanden. Unser etwas versteckt liegender, kleiner Stand A6.525 in Halle A6 mit den zahlreichen Büchern und einigen Minerlien von Karlheinz GERL.

Eindrücke von 2018
Sammlervitrine 
Unter den Sammlervitrinen gab es auch mal den Spessart:  Dr. Wolfgang NAPP zeigte seine Stücke aus dem Steinbruch SCHMITT in Altenmittlau mit seinen zahlreichen bunten Mineralien
Bernsteinzimmer  
Aus St. Petersburg zeigten die Bernsteinschnitzer von Zarskoje Selo Literatur und Bernsteinkunstwerke, erläutert von Frau Mascha SIDEROVA-SPILKER in Halle A5
Eis der Zugspitze
Mit schmelzendem Eis wurde an den tauenden Permafrost im Hochgebirge erinnert. So fanden jüngst Geologen heraus, dass die Zugspitze bis zu einem Bergsturz vor ca. 3.000 Jahren über 3.000 m hoch war. Gesehen am Stand des Landesamtes für Umwelt in Halle A6

Fulgurit 
An einem Stand in Halle A5 gab es einen weitgehend vollständigen Fulgurit (natürliches Quarzglas;
Lechatelierit) nach einem Blitzeinschlage in den Sand Sibiriens.
Meteorit Mauerkirchen  
Der Meteoritenforscher Dieter HEINLEIN aus Augsburg hält die Hauptmasse des Meteorits von Mauerkirchen in den Händen. Der Stein fiel mit einem Gewicht von ca. 23 kg vor 250 Jahren vom Himmel, was damals noch als "unmöglich" angesehen wurde. Die zeitgenössischen Veröffentlichungen sind anonym erschienen, um keinen Konflikt mit der Kirche
zu erzeugen.
Sonderschau 
Die Sonderschau in Halle A6, sonst ein Besucher-Magnet, war diesmal völlig anders verstanden worden.
Hätte ich unter "Elements" doch die in der Natur gediegen vorkommenden Elemente wie Kohlenstoff, Gold, Silber oder Aluminium erwartet, so gruppierte man einfach hübsche Stufen nach der idealen chemischen Zusammensetzung. Dabei ging man aber sehr inkonsequent vor, denn was sucht das Eisenerz Siderit (61 Gew.-% FeO)
beim Kohlenstoff? Der rechts davon ausgestellte Graphit passt. Ich vermisste Kohlenstoff wie Shungit, Kohle oder Anthrazit.
Auch wenn es viele Elemente in der Natur nur in kleinen Mengen gibt (z. B. Rhodium, Iridium, Osmium, Vanadium, Zink, usw.), hätte man diese doch anhand von Vergrößerungen zeigen können.
Die Micromounter hätten sich gefreut, auch mal an einer Sonderschau teilnehmen zu können und es wäre ein Lerneffekt gewesen, mit dem altes Schulwissen korrigiert worden wäre.
Sissi
Für die Sonder-Ausstellung der Wittelsbacher lief die Sternenkaiserin Elisabeth ("Sisi") über die Messe und erregte erhebliche Aufmerksamkeit.

Wittelsbacher-Ausstellung
Die Wittelsbacher hatten nicht nur Kronen und andere wertvolle Dinge, sondern man sammelte auch Mineralien. Aus dieser Sammlung waren einige Stücke ausgestellt, darunter auch ein vorher nie gesehener Topas auf einem Rauchquarz aus dem Fichtelgebirge.
Bücherstand
Unser kleiner Stand mit den Büchern und ein paar Gesteinsproben. Neu waren das Buch über die Tunnelbaustelle und die Biographie von Franz Ludwig von CANCRIN.
Die Reste des Bestandes aus dem Antiquariat erwiesen über die Jahre sich als praktisch unverkäuflich, so dass man diese schweren Herzens entsorgen muss.



Munich Show (Mineralientage München) 2017

Im Jahr 2017 waren wir mit dem kleinen Stand an einer anderen Stelle zu finden, wie in den vergangen Jahren zuvor, so dass uns viele suchen mussten und einige vermutlich auch nicht fanden:

Stand A6.525 Stand in
        Halle A6
Unser etwas versteckt liegender, kleiner Stand A6.525 in Halle A6 mit den zahlreichen Büchern und einigen Minerlien von Karlheinz Gerl.  

Eindrücke von 2017
Quarz
Da lacht das Herz eines Sammlers:
"The Boquet Quarzgruppe" aus der Zigras Mine bei Hot Springs, Arkansas; gefunden 2017.
Viele schöne Bergkristalle - jeder einzelne wäre als Eigenfund bereits eine Besonderheit - als große Stufe eine große Besonderheit. Aber das passt nicht in jede Wohnung; gesehen im
Herz der Sonderausstellung.
Spessartin 
Rauchige Quarz-Kristalle mit Überwachsungen aus orangenen Spessartin-Kristallen aus China. Die Sonderausstellung in Halle A6 ist sicher meist eine Augenweide, aber die Beschriftung ist verbesserungswürdig. Falsche Angaben sind ärgerlich und es dauert zu lange, bis das geändert wird. Und das in einem Umfeld, wo das Wissen vorhanden ist. Und noch schlechter ist, dass es zahlreiche Exponate gab, die gar nicht mit einer Erläuterung versehen wurden. Und dies im Zeitalter des PC, wo man mit einem Drucker schnell ein Etikett nachdrucken kann.
Porphyr
Roter Porphyr aus Ägypten im kulturhistorischen Teil der Sonderausstellung in Halle A5 aus meiner Aufsammlung vom Februar 2016. Hier war auch der mit Edelsteinen besetzte Kirchenschatz aus Trier im Original ausgestellt.
Eine herausragende Leistung vom Organisator Bernhard GRAF. 
Sonderausstellung Holzmaden
junger Fischsaurier  
In der Sonderausstellung der Fossilien gab es Funde aus Holzmaden, hier Fischsauriere als adulte und juvenile Formen. Die Form stammt von Exemplaren, bei denen die Haut auch erhalten geblieben ist. Es ist kaum nachzuempfinden, wie lange der Präparator an so einem Fossil arbeitet, bis die Knochen aus dem Stein frei gelegt sind.
Fluorit Sachsen
Fluorit 
Aus einem neuen Bergwerk stammt die "Perle von Sachsen", eine etwa 240 kg schwere Großstufe aus würfeligen Fluorit-Kristallen aus dem Bergwerk der Erzgebirgischen Fluss- und
Schwerspatwerke GmbH (EFS) in Niederschlag bei Oberwiesenthal.
T-shirt
Granathändler 
"I love Garnet" [Ich liebe Granat]. Am Stand von Takara ISHIKURA aus Japan in Halle A4 gab es Granate aus verschiedenen Vorkommen.
Sammlungskästchen  
Einzig in der Historie der Ausstellungen war die Präsentation von mineralogischen Lehr- und Beispielsammlungen aus vielen Ländern und seit dem 18. Jahrhundert, zusammen getragen von der Familie Renato und Adriana PAGANO aus Italien.
Edelsteintorte 
Geschliffene Steine als Schmuck auf Tortenstücken war in den Sammlervitrinen zu sehen.
Mte. Bolca
Die Fossilien vom Monte Bolca (östlich vom Garda-See in Italien) waren Teil der Sonderausstellung; dazu gab es auch preisweite Bücher zum Nachlesen (wenn man denn Italienisch lesen kann).
Cloppenburg
Am Meteoritenstand der Familie HEINLEIN war der aktuelle Neufund eines Meteoriten aus Cloppenburg zu bestaunen (142 g, Chondrit des Typs H4-5). Darüber hinaus waren in einer Vitrine weitere Meteoriten aus Niedersachsen ausgestellt. Ein Heft mit einer Beschreibung aller Meteoriten aus Niedersachsen von
GEHLER & REICH (2015) für 12 € ist dort verkauft worden.
Steinbach
Was Begeisterung zu Wege bringen kann, konnte man in den Edelstein-Hallen sehen:
Hier wurde das Buch über die Sterne in Edelsteinen angeboten. Martin P. STEINBACH schrieb mehr als 20 Jahre an der dicken Monographie über den Asterismus:
Edelsteinbuch
Asterism. Gems with a Star (2016), 896 Seiten, 1.000 Photos. Das etwa 4 kg schwere Buch kostet 179 €.
Das Buch "Asterism" gab es auch in speziellen Editionen mit verschiedenen Einbänden, darunter auch eine Ausgabe mit gefassten Edelsteinen auf dem Buchtitel, ganz in der Tradition der mittelalterlichen Buchkunst.
Ludmilla
An der Sonderschau angegliedert waren die  internationalen Zeitschriften und Magazine mit Büchern. Hier im Bild der Stand des Mineralogical Almanac, der in englisch und in russisch erscheint, dahinter mit Ludmilla CHESKOV und Stanislav aus Moskau, die seit vielen Jahren alljährlich nach München kommen.
Im 22. Jahr des Erscheinens werden pro Jahr 3 Hefte heraus gebracht, die sich vorwiegend mit russischen Lagerstätten und mit der historischen Mineralogie des Landes beschäftigen. Wer sich also über das riesige Russland informieren will, findet hier die meist sehr guten, d. h. mit vielen Details ausgestatteten Beiträge. Die Fotos und der Druck genügt höchsten Ansprüchen.




Munich Show (Mineralientage München) 2016
 

Halle A 6 A6 722 Stand A6 722  
Das war unser Stand in Halle A 6 Nr. 742 lag im Block neben den Fachpresse-Ständen bei den Büchern und Fachzeitschriften zwischen dem Lapis-Stand ("Lapis") und dem Stand der Börse von Bologna, zwischen den Zeitschriften aus Frankreich ("Le Regne Mineral")  und Italien ("Rivista Mineralogica Italiana") und im Umfeld der USA ("Mineralogical Record", "Rocks & Minerals"), Spanien bzw. Katalonien ("Mineral up"), Russland ("Mineralogical Almanac") und der VFMG e. V. (der Aufschluss).


Alte Sammlung
Wir hatten neben den Büchern auch eine alte Mineraliensammlung dabei, dessen Kern aus guten Belegstücken besteht. Es waren 4 kleine hölzerne Schubfächer (siehe Foto oben) mit nahezu allen Stücken in Schächtelchen und neuen Zetteln mit der richtigen Bezeichnung und einer Zuordnung der oft sehr alten Fundstellen in die heutigen Verhältnisse.



Stand A6 742

Eindrücke von 2016
Bücherstände in Halle A6
Der Block in der westlichen Hallenmitte zwischen Lapis und Bologna: Die Bücherstände aus Frankreich, Deutschland, Italien und Katalonien in Halle A6

Moldavite-Buch
Echte Moldavite mit dem schönen Buch über Moldavite, welches die Fundstellen und die unterschiedlichen Typen vorstellt. Moldavit ist ein Gesteinsglas, welches beim Einschlag des Riesmeteoriten vor ca. 15 Millionen Jahren entstand. Die meisten Stücke sind natürlich angelöst, so dass damit die charakteristische Oberfläche entsteht.
Meteorit Stubenberg
Der überglückliche Finder des schwersten Meteoriten von Stubenberg: Ralf SPORN. Was nach viel Glück aussieht, entpuppt sich als harte und zähe Arbeit mit unglaublicher Ausdauer, denn er und Martin NEUHOFER verbrachten etwa 400 Stunden im Gelände!
Farbe
Auripigment als Rohstoff für Malerfarbe, ausgestellt in der 2017er Sonderschau "Mineralien aus der Tube" des Mineralien-Museums von Theis (Funes) in Südtirol.
Joaquim Callen 
Der meisterliche Fotograf Joaquim CALLEN von der katalanischen Mineralien-Zeitschrift "Mineral UP" fotografiert einen Calcit-Kristall in Stacking-Technik. Hier gab es den großformatigen Mineralienkalender und weitere Bücher. 
Die
              Verleger
Ein Foto aus besseren Zeiten:
Der Beschluss nach einem anstrengenden Tag mit Wein, Wurst und Käse aus den italienischen, katalanischen und deutschen Standbesatzungen mit vielsprachigen Diskussionen.
Ganz links neben Helga LORENZ: Eloisa Artola QUER (*1949 †2022) aus dem Catalonien.
russische
              Freunde
Die russischen Freude: Michael LEYBOV, Marna ABBOTT und Ludmila CHESKHO aus Moskau an deren Stand mit (schwer lesbarer) russicher Literatur und dem Mineralogical Almanc in englischer Sprache.
Steinbilder Pietre Dure Technik
Pietre Dure zum Zuschauen. In der Sonderausstellung konnte man sehen, was ein Geduldsfaden ist, denn es wurde gezeigt, wie man die Bilder aus Stein herstellt. Der Spiegel über der Arbeitsplatte sollte auch den hinteren Zuschauern ein Mitsehen ermöglichen.
Twannberg-Heft
Andreas KOPPELT: Über den spektakulären Eisenmeteoriten vom schweizerischen Twannberg gab es Proben und ein Heft, in dem der Fund umfassend beschrieben wurde.
Ries-Diamant
Einen Impaktdiamant im Suevit von Nördlingen konnte man an einem Schliff unter dem Mikroskop am Stand des Rieskrater-Museums in der Sonderschau bestaunen.



Munich Show (Mineralientage München) 2015
Eindrücke von 2015

Wollnashorn-Replik  
Im Innenhof war eine Replik von einem Wollnashorn zu sehen; diese Tiere waren während der Kaltzeiten auch in Deutschland heimisch, wie der Fund eines Backenzahns in einer Kiesgrube zwischen Kleinostheim und Dettingen 1972 zeigte.
Riesenhirsch-Replik  
Der Traum eines Jägers: Der Riesenhirsch! Mit einer Geweihspannweite von bis über 3 m war dieses Tier weit größer als heutige Hirsche. Das Geweih wurde abgeworfen und jährlich neu gebildet.
Möhnit  
Dass neue Mineralien auch in großen Massen vorkommen können zeigt das Mineral Möhnit; gesehen am Stand von Gunnar Färber.
Turmalin Elba 
Turmalin auf Feldspat aus einem Pegmatit von der Insel Elba bei Italien; gesehen in der Sonderschau "Edelsteine".
Dolomieu  
Deodat Gratet de DOLOMIEU (1750 -1801). Nach diesem Mann wurde das Mineral Dolomit benannt - und in der Folge auch die Dolomiten. Dolomieu war für seine Zeit mit 2,05 m ein außergewöhnlich großer Mann.
CLP-VO für Mineralien  
Für Aussteller:
Ein Merkblatt (in 3 Sprachen) zur Kennzeichnung von Mineralien nach der CLP-Verordnung! Seitens der Behörden ist man der irrigen Meinung, dass Mineralien unter den Geltungsbereich der CLP-Verordnung fallen.
Diese ist nach der Intension für Chemikalien formuliert und nicht für natürliche Phasen, deren Zusammensetzung großen Schwankungen unterworfen sind. Das Wort Mineral erscheint in der VO nicht einmal. Wenn dem so wäre, hätte man alle natürlichen Substanzen auflisten müssen, von denen eine Gefahr ausgehen kann, was man aber nicht tat. Ein Muster-Etikett für Millerit und ein Kommentar finden Sie auf der Seite der Sicherheit. Dass es eine Reihe von Mineralien gibt, die in den Händen von Kindern nichts zu suchen haben, ist wohl selbstverständlich.
Schungit
Shungit als Massenware im Eimer. Man konnte das schwarze Gestein wie Kohlen kaufen; gesehen in der Stoneworld.
Ketten
Schmuck in allen nur denkbaren Varianten sowohl nach Form, Farbe und Material; gesehen in der Gemworld.
Penisse
Schmucksteine in der Form eines erigierten Penis; gesehen am Stand von Wolfgang Dannheimer (B5.263).



Munich Show (Mineralientage München) 2014
Impressionen von 2014
In der Sonderschau in der Mineralworld fanden sich einige, erlesene Meteoriten und Memorabilien zu dem Thema, insbesondere der neueste bayerische Meteorit. In der Fossilworld wurde ein kompletter Tyrannosaurus rex ausgestellt, darunter war auch eine filmische Animation. Aus den Alpen wurde Rauris vorgestellt; weiter gab es hirtsorische Mikroskope der Fa. Fuess zu bestaunen. Immer eine Augenweide sind die Sammlervitrinen!

Machtenstein-Meteorit
Die Meteroritenausstellung war in dunklem Blau gehalten, hier in der Vitrine liegt der Meteorit Machtenstein, der über 50 Jahre nach dem Fund erst als Meteorit erkannt wurde.
Konkretion 
Unglaubliche Konkretionen aus einem französischen weißen Sandstein mit kieseligem Bindemittel gefunden in einem Steinbruch bei Fontainebleau, südlich von Paris in Frankreich
Halle 5 
Die Halle A5 "Fossilworld" mit dem großen Skelett des T. rex im Vordergrund. Die Halle ist 161 m lang, 71 m breit und 11 - 16 m hoch und hat eine Grundfläche von etwa 11.000 m².
Quarzit Rauris
In der Raurisausstellung gab es auch den örtlichen Quarzit zu sehen
Juchem und Edelsteinkönigin
Die 20. deutsche Edelstein-Königin Sonja MZYK am Stand der Deutschen Edelsteinstraße mit dem Muster des Juchem-Buches und des Infozettels zur Vorbestellung
Haifischzahnsieben
Den Kindern wurde das Suchen und Entdecken in den Hallen angeboten: neben dem hier sichtbaren Edelstein-
und Haifischzahnsieben gab es Steine spalten, Goldwaschen und Specksteinschnitzen. Das macht Spaß,
da sich ein Erfolg schnell einstellt.

Die Frustration kommt dann an einer normalen Fundstelle wo man Geduld, Geschick und Ausdauer braucht. Wenn dann nicht nach einer Viertelstunde der Goldfund, der Bergkristall oder ein Saurier aus dem Stein lugt, ist das Interesse schnell vorbei.
Obsidian-Messer 
Ein Obsidian-Messer mit einem Holzgriff. So ein Messer kann ein Mensch aus der Überlebensschule Tirol aus Kematen in erstaunlich kurzer Zeit herstellen. Den Könnern konnte man in München bei der Arbeit zuschauen.
Spanier 
Am spanisch-katalanischen Stand von Joaquim CALLEN mit Eloisa Artola QUER (*1949 †2022) gab es neben einem neuen Goldbuch, Kalender und der Zeitschrift Mineral up! auch Happen und Wein.
gefärbter Quarz 
Der dunkle Punkt der Börse sind die Fälschungen: Hier Quarzdrusen in "Azuritblau". Das perfide daran war, dass oben echter Azurit lag, den ein Laie leicht als sehr ähnlich ansieht:
gesehen an einem marokkanischen Stand.



Munich Show (Mineralientage München) 2013
Impressionen von 2013
Die Sonderschau bestand aus purem Gold. Von kleinen Flittern auf dem Gestein bis zu einem 2010 in Australien gefundenen Nugget mit dem unglaublichen Gewicht von über 22 kg. Auch bei den Fossilien konnte man spektakuläre Stücke sehen, so den ersten Dinosaurierfund, den Buckland 1824 beschrieb (das ist für Paläontologen so bedeutend, als wäre die Mona Lisa ausgestellt worden)!

Amethyst-Druse
Eine Besonderheit war die sich mit Musik und Text öffnende und beleuchtete Amethyst-Druse aus dem Museum "Welt der Kristalle" in Dietingen bei Rottweil
Goldschmiedin Anna Hirt
Im Bereich des Schmucks (Gemworld) zeigte die Goldschmiedin Anna HIRT aus Neuhof an der Zenn geschmackvollen Schmuck (B5.NDF8)
Goldanalysen
Am Stand von Helmut Novosad konnte man Edelmetalle, wie z. B. Gold auf seine wirkliche Zusammensetzung zerstörungsfrei auf Bruchteile eines % analysieren lassen
Porphyrstand
Roter und grüner Porphyr, dazu Marmore und ornamentale Gesteine in geschliffen und polierten Formen, der Stand von Sassodoro aus Italien in der Stoneworld
(B5.449)
Steine im
              oberen Isartal
Geo-Trip aus Krün macht Führungen, Verführungen in Stein (als Wohn- und Geschenkideen in Stein), Unikatschmuck, aber auch Firmenevents und Schleifkurse mit Isarkieseln, gesehen in der Fossilworld (A5.355) mit Josef und Vera KARNER
historisches Mikroskop
Selten ausgestellt: Historische Mikroskope und deren Erläutrung der Funktion von Dr. Olaf MEDENBACH in der Sonderschau Alpin
erster
              Saurierfund
Das wäre, als würde die Mona Lisa in München ausgestellt: der erst Saurierfund, beschrieben von BUCKLAND 1824, zu sehen in der Sonderschau der Fossilworld
Fossilienbücher
Antiquarische Bücher über und mit Fossilien bietet der Büchersammler Bernhard SEBALD aus Dinkelscherben an. Der Stand Sebald-GeoFoss-books befand sich in der
Fossilworld (A5.281)
Ananta
              Minerals
Rai Kumar Sethi bot geschliffene und polierte Gesteine und Mineralien aus Indien an, auf Nachfrage auch Rohmaterial in der Stoneworld (B5.738), darunter auch einen grünen indischen Porphyr!
Helga
              Lorenz Verlag
Der Stand vom Helga Lorenz Verlag; man beachte das Druckmuster mit dem golden glänzenden Gold an der Rückwand, aufgenommen am 24.10.2013
russischer Mineralienhändler
Das für russische Händler sehr reiche und vielfältige Angebot sogar mit einem kleine Cancrinit (etwas rechts der Mitte oben) in der Halle A5.524 (Fa. Triumph, Vladimir
Perevozov)
Schädel aus Stein
Zunehmend im Angebot sind geschliffen und polierte Schädel in unterschiedlichen Größen aus Stein, meist Bergkristall
BMS Wasserlos
Frau Seipel mit Helferin und den schönen Kunstobjekte aus Steinen für die Gestaltung ansprechender Räume am Stand B5.355 der Brunnen Manufaktur Seipel aus Alzenau-Wasserlos
Alpengold
Gediegen Gold aus den Alpen, ca. 40 cm hoch, in der Sonderausstellung "Gold" in Halle A6
Poprhyrmann
Der Porphyr-Mann aus den Quarzporphyrgeröllen Südtirols,gesehen zwischen den Hallen A5 und A6 am 26.10.2013
Trepca-Buch
Der Autor, Herr Vladimir Zebec signiert das neue Buch über Trepca / Stari TRG und seine Mineralien (416 S. und 523 Kristallzeichungen in kroatischer Sprache) an einem unscheinbaren Stand in Halle A5





Mineralientage München 2012
Impressionen von 2012
Antiqariat
              Stand Lorenz 
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz neuen und alten Büchern (das druckfrische Porphyr-Buch), einigen Mineralien und Gesteinsproben zwischen den Ständen der Fachliteratur aus Italien und Frankreich.
BMS Seipel
              Wasserlos 
Ebenfalls aus dem Spessart (Alzenau-Wasserlos) stellten in Halle B5 (Stone-World) die Familie Seipel (Brunnen Manufaktur Seipel - BMS) sehr geschmackvoll bis extravaganate Leuchten und Kunstobjekte aus Mineralien und Gesteinen aus.
Trilobiten
              aus Marokko 
In der Sonderausstellung afrikanischer Fossilien stachen die Trilobiten besonders hervor (Halle A5 Fossil-World).
Schnee auf
              VW-Bus 
Die mineralogische Überraschung kam am Samstag in Form von Schnee-Kristallen vom Himmel; für Besucher und Aussteller eine  Herausforderung.Für die Kinder und Asiaten sind 5 cm Neuschnee ein Spaß! Es war beeindruckend, zu sehen, wenn Erwachsene erstmals im Leben Schnee in den Händen halten.

Saurier
              mit Schnee
Saurier mit Schnee!
Pereghy Reisen 
Attila Pereghy kam mit einem Expeditionsfahrzeug und einer "Opalmine" im Anhänger nach München. 2013 fährt er von Taschkent über Samarkand nach Yerevan.

Bernhard Bruder
              EPI
Am Eingang Ost konnte man an der Fachberatung Edelsteine geschliffene Steine fachmännisch bestimmen lassen. Die Experten Bernhard Bruder vom EPI und Dr. Günter Grundmann von der TU München klärten die Besucher über die wahre Natur ihrer mitgebrachten Edel- und Schmucksteine auf.
Gemme Roth 
Cameo: Faust und Gretchen im Kerker, ausgeführt von Andreas Roth aus Idar-Oberstein in 660 Stunden Arbeitszeit, gesehen in der Ausstellung "Faust und kein Ende" in der Sonderschau der Halle A 6 der Gem-World.
Gemme
Fa. Roth Cameo bietet einen besonderen Service: nach einem Foto wird eine Kamee - hier alsseitliche Portraitgravur - ausgeführt (45 x 35 mm, schwarz-weiß); Foto Andreas Roth, Idar-Oberstein.
Gold waschen 
Der Spaß für Kinder, wetterunabhängig und mit Erfolgsgaratie:
Goldwaschen in Halle B5.
Eine weitere Attraktion war die Möglichkeit, Fossilien zu präparieren.
Atlantis 
In der Sammlerhalle A5 stellte Fa. Atlantis Kristalle und Mineralien für Collectors aus Schaafheim (Familie Klein) sehr unterschiedliche Mineralien aus.
Fälschung 
Die Zähne sind wohl echt, aber die Kieferknochen nicht; gesehen an einem Stand mit Fossilien aus Marokko.
Calcit-Lampen 
Aus flachen Kalksinter-Tafeln zusammen gesetzte Lampen:
Es soll sich um Aragonit aus Mexiko handeln (ich tippe eher auf Calcit). Leider war kein Bröselchen für eine Analyse zu bekommen.  
Aepiornis-Eier 
Am dem Stand in Halle A5 gab es die größten Eier der Welt. Sie stammen von einem ausgestorbenen Vogel auf Madagaskar. Diese Vögel werden als Elefantenvögel (Aepyornis spec.) bezeichnet. Die Eier erreichen einen Umfang von bis zu 1 m. Die flugunfähigen Vögel wurden von den Menschen um das Jahr 1.000 n. Chr. ausgerottet. 
russischer
              Turmalin 
Ich suchte nach Cancrinit und fand auf der ganzen Börse kein einziges Stück, dafür farbenprächtigen russischen Turmalin am Stand G-Mineral aus Rheine in Halle A5 (Stand A5.549) neben den Sammlervirtinen und der Alpin-Ausstellung. 

Die 4 Messehallen sind jeweils etwa so groß wie 2 Fußballfelder. Beim Rundgang sind bequeme Schuhe (z. B. Wanderschuhe) angesagt, da man schnell einige Kilometer als Wegstrecken zurück legen kann. Auch die Mitnahme von Taschen oder bei größeren Stücken - Wagen und Karren - ist anzuraten. Steine und auch Bücher können bei langen Wegen schwer werden.
In München gibt es alles, was mit Steinen zu tun hat. Aber auch das Interesse der Besucher deckt ein sehr weites Feld ab, so dass auch sonst kaum gesehene Dinge "gefunden" werden können.
Zur Sonderausstellung gibt es ein hervorragend bebildertes Themen-Buch "African Secrets" (über 200 Seiten, A4-Format, durchgängig farbig bedruckt), in dem die wichtigsten Daten zu den Vorkommen der ausgestellten Stücke beschrieben werden. Für die Börse bzw. Messe gibt einen gesonderten Katalog, in dem alle Aussteller und Mitwirkende aufgeführt sind.   



Vom 26.10. bis 28.10.2012:
Auf der GEOFA und den 49. Mineralientagen in München, Messegelände Halle A6, Stand 722 waren wir in der
  Mineralworld vom Anfang bis zum Ende vertreten.
Die Börse glänzt jährlich mit einer legendären Sonderschau:
In Jahr 2011 boten die bereits legendäre Sonderausstellungen in den Hallen Afrikanische Geheimnisse: 300 erlesene Beispiele von Mineralien wurden präseniert, darunter ein mit 296 ct recht schwerer (und fast 3 cm großer) Roh-Diamant! Da lohnte sich ein Besuch in München.

Impressionen von 2011
Trolly-Eigenbau
Für die großen Hallen und die schweren Steine ein - nach Aussage des Besitzers und Schöpfers - "unkaputtbarer" Helfer, hergestellt aus einem alten Spaten, einer Spanplatte, Achsen und Räder sowie Beschlägen aus dem Baumarkt für etwa 30 €
Stand A6 722
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz neuen und alten Büchern, einigen Mineralien und Gesteinsproben zwischen den Ständen der Fachliteratur aus Italien und Frankreich
Scheiner
Richard Scheiner aus Unterfranken am Stand von Gibfried in Halle A6 mit Mineralien und Gesteinen aus Madagaskar
gediegen Silber
Gediegen Silber von ca. 25 cm Länge aus Kongsberg in Norwegen, gesehen in der Sonderausstellung
Baryt
Farbloser bis weißer Baryt als ca. 40 cm große Stufe in der Sonderausstellung "European Classics"
Sammlung Gerl
Unter den Sammlervitrinen war die über "Erzherzog Stephan" von Bernhard SICK und Karlheinz GERL mit alten Stufen und Sammlungszetteln herausragend ausgestattet worden
Bilder
Kunstbilder von Steinen oder Sedimenten von Mitarbeitern des LfU in Halle A6
Archaeopterix
Das animierte Fossil: Die originale Platte des 11. bekannten Archaeopterix ("Urvogel"), die erst einige Monate vorher gefunden wurde. Darüber "schwebend" der Name und in einem Film flog dann eine gefiederte Rekonstruktion ein!
Kustodentreff
Die Teilnehmer des regelmäßigen Treffens des Arbeitskreises Mineralogische Museen und Sammlungen der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft  (DMG) der Kustoden aus dem deutschsprachigen Raum am 28.10.2011
Staatssammlung
Der Stand der Geologischen Staatssammlung mit zahlreichen Bildern der Exkursion in den Spessart Anfang Oktober 2011
Rivista
Helga Lorenz im Gespräch mit Laura Oggioni von der schönen, 4mal jährlich erscheinenden Mineralienzeitschrift Rivista Mineralogica Italiana am benachbarten Stand.
Roberto
              Appiani
Ganz versteckt arbeitet der beste Mineralien-Fotograf Italiens (Roberto APPIANI) in einer Kabine und fotografiert die Mineralien der Händler wie auch der Sammler, die die wertvollen und meist schönen Stücke zum Fotografieren an der Stand der Rivista bringen.
Die Bilder werden dann in zahlreichen Zeitschriften und Büchern abgedruckt.

Die 4 Hallen sind jeweils etwa so groß wie 2 Fußballfelder. Beim Rundgang sind bequeme Schuhe angesagt, da man schnell einige Kilometer als Wegstrecken zurück legen kann; hinzu kommt noch der Weg vom Parkplatz bzw. der U-Bahn bis zu den Hallen. Denken Sie auch an Taschen oder einen Karren, denn Steine (oder Bücher) sind schwer. Und nehmen Sie ausreichend Bargeld mit, denn nicht alle Händler können bargeldlos abrechnen und gegen Ende des Tages kann es zu finanziellen Engpässen kommen. Im Service-Bereich gibt es für den Notfall einen Bankautomaten. Für einen zeitlich begrenzten Besuch ist es sinnvoll, diesen zu planen, da man an einem Tag nicht alle Hallen mit allen Ständen anschauen kann. Eine Hilfe ist der vorab zu kaufende Katalog und die Seite der Mineralientage im Internet, wo alle Aussteller und Hallenpläne einsehbar sind.


Bergkristalle  Sonderausstellung
2009: metergroße Bergkristalle aus der Schweiz, Dinosaurier und 7 Urvögel im Original!

2010 mit Stufen aus Südamerika. Da denkt man an Amethyst-Drusen, Gold, Diamanten, Uruquay-Achate, Smaragde, Silber, ... aber auch an die wunderschönen Fossilen der Santana-Formation.
Dazu Lackfilme und die leuchtenden Kristallen der Zentralalpen. Dazu kommen die zahlreichen Sammlervitrinen und die Ausstellungen den zahlreich vertretenen Museen. 



Impressionen von 2010:
Alpin-Show
Die Ausstellung im Halle A5 mit den Mineralien aus den Alpen. Hierbei werden nicht nur Steine, sondern auch kulinarische Spezialitäten der Regionen angeboten
Santana
Insekten-Fossilien aus der Sanatana-Formation in Brasilien (vorwiegend Libellen) in nahezu perfekter Erhaltung
Insekten-Fossilen
Brasilianische Flugsaurier in der Sonderschau in Halle A5 als fossile Platten, Lebensbild und hängendes Modell
Kinder
Kinder konnten fossilreichen Platten der Green-River-Formation aus Wyoming in den USA spalten - auf der Suche nach echten Fossilien
Lackfilme
Zahlreiche Lackfilme aus dem Braunkohlen-Tagebau von Garzweiler zeigten die Schönheit der Lockersedimente in
Halle B5
Spessartin
Bis zu faustgroße Spessartin-Kristalle lagen in der Vitrine der Brasilien-Sonderschau in Halle A6
Sonderschau
Die spektakuläre Sonderschau mit Mineralien aus Brasilien
Turmalin
Sehr dünne und lange Stängel aus grünem Turmalin auf Matrix; kaum glaublich, wie die Bergung und der Transport ohne Bruch zu berwerkstelligen ist (Brasilien-Sonderschau in Halle A6)
 
Das Bild und die Legende musste ich am 12.1.2011 aus dem Netz nehmen. Ich hatte das Einverständnis des Standinhabers, aber das Foto erzeugte eine zu hohe (!) Nachfrage.
Austeller-Ausweis
Der Ausstellerausweis für 2010
Fernsehen
Die Mineralientage sind auch ein mediales Ereignis; ein Filmteam  des Fernsehens beim Gespräch mit Herrn WACHTLER im alpinen Bereich.
Satnd Zimmermann
Einer der über 1.000 Händler im Gespräch mit Kunden. Die Mineralientage sind nicht nur Verkaufs-, sondern auch eine Informationsbörse. Stand von Gunter ZIMMERMANN aus Frankfurt in Halle A5


Wir waren mit einem reichen Fundus an antiquarischer Literatur vertreten, darunter seltene Werke der Mineralogie, Geologie und Paläotologie aus der Zeit von 1790 bis 1980 (Liste als PDF zum Herunterladen),
Dazu auch ausgesuchte, verlagsneue Bücher zur Geologie und Mineralogie,
darunter auch die ersten druckfrischen Exemplare des Buches "Spessartsteine". Dazu führen wir praktische Schienbeinschoner*, einige seltene Mineralien und Gesteine aus dem Spessart, darunter Sillimanit, Tilasit, Brandtit, Achaten in Lithophysen und Rhodochrosit mit.



*Die praktischen Schienbeinschoner haben kurioserweise niemanden interessiert, so dass ich keine mehr anbieten werde, wenn meine wenigen Stücke aufgebraucht sind. Bis auf 2 Menschen hat man noch nicht einmal gefragt wozu das ist!



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