Direkt am Eingang Ost befand sich der Stand zur Bestimmung von Edelsteinen, Schmucksteinen, Rohsteinen und selbst gefunden Steinen. Karola SIEBER und Bernhard BRUDER hatten alle Hände voll zu tun. Nach der Prüfung gab es meist erfreute - aber manchmal aus enttäuschte Gesichter, beispielsweise, wenn sich der geschliffene "Edelstein" als gefärbtes Glas entpuppte. |
Wir (Helga und Joachim LORENZ) wurden von den Steine sammelnden Mitgliedern des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg besucht. Ina HRISTOVA, Lothar STAAB und Max RETTINGER bekamen eine kurze Einführung in die Gemmologie: Refraktometer, Polarisation, Konoskopie, Fluoreszenz, Dichte, Mikroskopie und viel Erfahrung. |
Albert RUSS signierte am Stand vom Mineralogical Almanac mit Ludmila CHESHKO aus Moskau sein neues Buch über die Mineralien aus der östlichen Slovakei. Im Hintergrund stellten die Franzosen Zeitschriften und Bücher - meist in Französisch - aus. Im Vordergrund die US-Zeitschrift "Rocks & Minerals"; hier konnte man sein Abonnement abschließen oder verlängern. |
Dr. Alexander MATTHIES aus Bad Oldesloe war zum ersten Mal auf den Münchner Mineralientagen vertreten. Neben historischen Stufen, deutsche Klassiker wurden seltene Mineralien angeboten. Aber auch Gold und Silber. |
Alpha Meteorites: Nicht nur der neue Meteorit von Elmshorn war ausgestellt, sondern aus Frankreich war der "Meteoritenjäger" Thierry MONTER in München. Er hatte Meteoriten dabei, die in Frankreich auf einem Tennisplatz nieder gingen und hier ein Loch schlugen - das Stück des Belags war ausgebohrt worden und hier zu sehen (unverkäuflich). |
Der Stand von Vadym LEVTEROV aus der Ukraine in Halle A6 mit Mineralien, "Pet Rocks" und auch Gemälde von Ksenia LEVTEROVA - hier ein gediegen Kupfer, das in dem Döschen am unteren Bildrand steht. |
Der Nachwuchs stellte sich in Halle B6 vor: Die Edelsteinschleiferin Franziska TRAUB aus Idar-Oberstein zeigte einen geschliffenen Stein (YAG). |
Am Stand der französischen Zeitschrift "Le Regne Mineral" stand eine Vitrine mit franzöischen Uran-Gläsern des späten 19. bis frühen 20. Jahrhunderts. Diese grünen, rötlichen und bräunlichen Gläser bzw. Teile weisen eine intensive Fluoreszenz unter UV-Licht bzw. Sonnenlicht auf. Da der Urangehalt sehr klein ist, sind sie kaum radioaktiv. |
Ein ganz besonderes Kunstwerk von der Fa. Scarpelli Mosaici aus Italien in der Sonderschau Art D´Objet: Ein tiefblauer Tansanit auf Matrix, hergestellt in der Pietre-Dure-Technik, d. h. besteht aus dünnen Mineral- und Gesteinsplättchen als eine Einlegearbeit. Die originale Stufe war daneben in einer Vitrine ausgestellt. |
Am Stand des EPI konnten Fragen zu den Edelsteinen beantwortet werden. Mitgebrachte Steine wurden geprüft und kommentiert, aber keine Wertgutachten abgegeben. Dabei wurde neben der Lichtbrechung auch das spezifische Gewicht gemessen und die Steine mikroskopisch begutachtet. Die Besucher (hier Jörg THOMAS (*1948 †2024) und Andrée ROTH) können das am Monitor verfolgen; hier erläutert Herr BRUDER einen Jugendstilschmuck mit blauen Glasperlen. |
Auch mal ohne Kristalle. Joachim HÖRTH aus Bühl zeigte in der Sammlervitrine Kieselsteinevom Oberrhein. Solche Funde können eine Flussgeschichte erzählen. Auch lassen sich Gesteine finden, deren Herkunft zweifelhaft sein kann, da sie im Anstehenden nicht (mehr) lokalisiert werden können. |
Aus den Niederlanden zeigten Emma BOUW und Lina WALEN von R.I.P. Statue Abgüsse von Saurierschädeln aus Kunststoff, die als Kunstwerke Wohnungen und Museen zieren können. |
In einer der Sammlervitrinen zeigte Mineralien STEINER Smaragd-Kristalle im Gestein, die beiderseits freigelegt und von hinten angeleuchtet wurden, so dass man das grüne Feuer im Stein sehen konnte. |
Die forschende TU Freiberg zeigte "normale" kg Gesteinsbrocken (Gneis) und daneben in Einmachgläsern welche Mengen an Metallen man daraus gewinnen kann (wenn sich das lohnen würde). Und es ich logisch, dass dabei auch geringe Anteile an Arsen sind - unten in der Mitte! |
Für den Sammler mit historischen Ambitionen ist der Stand von Prima Materia von Hans-Peter SCHRÖDER aus Frankenthal immer eine verlässliche Fundquelle für bemerkenswerte Objekte aus dem Bereich Bücher, Bergbau und Mineralien (Halle A4.316). |
Am Stand von Armin SCHÖLER gab es ein besonderes Digitalmikroskop (Keyence VHX 7000) zu sehen, welches automatisch Mehrebenen-Aufnahmen erstellt und so in wenigen Minuten (siehe Lapis Heft 10 2021 S. 46 - 49) gestackte Fotos macht. |
Die Edelstein-Königin (Bettina REITER) am Stand vom EdelSteinLand um Idar-Oberstein warb für die Region. |
Die Messeleitung schickte Schüler als "Hygieneguides" durch die Hallen, die diejenigen ansprechen sollten, die den selbst auferlegten CORONA-Auflagen der Bayerischen Verwaltung nicht nachkamen. |
Am Stand von Joy DESOR aus Bad Homburg gab es neben seltenen Mineralien auch eine Beratung zur Bestimmung mit den zahlreichen, von ihm angebotenen Methoden bis zur SC-XRD-Mikrodiffraktion - siehe www.Mineralanalytik.de |
An zahlreichen Ständen wurden Meteoriten angeboten, darunter auch solche von Mond und Mars. Die Preise für Meteoriten sind in den letzten Jahren gesunken, da wohl immer noch sehr viele Steine mit dieser Herkunft gefunden werden. |
Für die Kinder wurde in Halle A5 eine Spinosaurus aegypticus Nachbildung aufgestellt. Diese Repliken üben auf Kinder eine starke Faszination aus, denn man muss sich das nicht in der Phantasie vorstellen, sondern bekommt dies lebensgroß dargestellt. Dass diese Tiere keine Vegetarier waren .... |
Der Fall und der Fund des Metoriten Stubenberg wurde medial perfekt dargeboten. Man erfuhr wie der entstand, fiel, gefunden und untersucht wurde. |
In der Sonderausstellung der Sibers aus der Schweiz gab es eine Besonderheit zu sehen: ein ganz junger Saurier, Bildbreite etwa 1,5 m. |
Eine phantastische Baryt-Stufe aus meißelförmigen Kristallen von Villa Massargia aus Sardienien in Italien. Gesehen in der Sonderschau "Wer sammelt schreibt Geschichte" aus der Sammlung von Adalberto GIAZOTTO (*1940 †2017). |
Am Stand Sebastian SCHMITT aus Veringenstadt gab es steinerne Bücher. Diese bestehen aus Travertin, Sandstein, Marmor, Diabas, Glimmerschiefer und weiteren Gesteinen. siehe die Steinbuchwerkstatt. |
Casiterita Bolivian Minerals. In der Kabine von Peter THURNWALDER aus Saalfelden in Österreich gab es bemerkenswerte Mineralien aus Bolivien, darunter große Vivianite und Kassiterite in schönen Kristallen. |
Am Stand der Familie KLEIN aus Schaafheim war ein riesiger Skolezit aus Nasik in Indien ausgestellt - man beachte die Hand als Maßstab. |
Unter den Sammlervitrinen gab es auch mal den Spessart: Dr. Wolfgang NAPP zeigte seine Stücke aus dem Steinbruch SCHMITT in Altenmittlau mit seinen zahlreichen bunten Mineralien |
Aus St. Petersburg zeigten die Bernsteinschnitzer von Zarskoje Selo Literatur und Bernsteinkunstwerke, erläutert von Frau Mascha SIDEROVA-SPILKER in Halle A5 |
Mit schmelzendem Eis wurde an den tauenden Permafrost im Hochgebirge erinnert. So fanden jüngst Geologen heraus, dass die Zugspitze bis zu einem Bergsturz vor ca. 3.000 Jahren über 3.000 m hoch war. Gesehen am Stand des Landesamtes für Umwelt in Halle A6 |
An einem Stand in Halle A5 gab es einen weitgehend vollständigen Fulgurit (natürliches Quarzglas; Lechatelierit) nach einem Blitzeinschlage in den Sand Sibiriens. |
Der Meteoritenforscher Dieter HEINLEIN aus Augsburg hält die Hauptmasse des Meteorits von Mauerkirchen in den Händen. Der Stein fiel mit einem Gewicht von ca. 23 kg vor 250 Jahren vom Himmel, was damals noch als "unmöglich" angesehen wurde. Die zeitgenössischen Veröffentlichungen sind anonym erschienen, um keinen Konflikt mit der Kirche zu erzeugen. |
Die Sonderschau in Halle A6, sonst ein Besucher-Magnet, war diesmal völlig anders verstanden worden. Hätte ich unter "Elements" doch die in der Natur gediegen vorkommenden Elemente wie Kohlenstoff, Gold, Silber oder Aluminium erwartet, so gruppierte man einfach hübsche Stufen nach der idealen chemischen Zusammensetzung. Dabei ging man aber sehr inkonsequent vor, denn was sucht das Eisenerz Siderit (61 Gew.-% FeO) beim Kohlenstoff? Der rechts davon ausgestellte Graphit passt. Ich vermisste Kohlenstoff wie Shungit, Kohle oder Anthrazit. Auch wenn es viele Elemente in der Natur nur in kleinen Mengen gibt (z. B. Rhodium, Iridium, Osmium, Vanadium, Zink, usw.), hätte man diese doch anhand von Vergrößerungen zeigen können. Die Micromounter hätten sich gefreut, auch mal an einer Sonderschau teilnehmen zu können und es wäre ein Lerneffekt gewesen, mit dem altes Schulwissen korrigiert worden wäre. |
Für die Sonder-Ausstellung der Wittelsbacher lief die Sternenkaiserin Elisabeth ("Sisi") über die Messe und erregte erhebliche Aufmerksamkeit. |
Die Wittelsbacher hatten nicht nur Kronen und andere wertvolle Dinge, sondern man sammelte auch Mineralien. Aus dieser Sammlung waren einige Stücke ausgestellt, darunter auch ein vorher nie gesehener Topas auf einem Rauchquarz aus dem Fichtelgebirge. |
Unser kleiner Stand mit den Büchern und ein paar Gesteinsproben. Neu waren das Buch über die Tunnelbaustelle und die Biographie von Franz Ludwig von CANCRIN. Die Reste des Bestandes aus dem Antiquariat erwiesen über die Jahre sich als praktisch unverkäuflich, so dass man diese schweren Herzens entsorgen muss. |
Da lacht das Herz eines Sammlers: "The Boquet Quarzgruppe" aus der Zigras Mine bei Hot Springs, Arkansas; gefunden 2017. Viele schöne Bergkristalle - jeder einzelne wäre als Eigenfund bereits eine Besonderheit - als große Stufe eine große Besonderheit. Aber das passt nicht in jede Wohnung; gesehen im Herz der Sonderausstellung. |
Rauchige Quarz-Kristalle mit Überwachsungen aus orangenen Spessartin-Kristallen aus China. Die Sonderausstellung in Halle A6 ist sicher meist eine Augenweide, aber die Beschriftung ist verbesserungswürdig. Falsche Angaben sind ärgerlich und es dauert zu lange, bis das geändert wird. Und das in einem Umfeld, wo das Wissen vorhanden ist. Und noch schlechter ist, dass es zahlreiche Exponate gab, die gar nicht mit einer Erläuterung versehen wurden. Und dies im Zeitalter des PC, wo man mit einem Drucker schnell ein Etikett nachdrucken kann. |
Roter Porphyr aus Ägypten im kulturhistorischen Teil der Sonderausstellung in Halle A5 aus meiner Aufsammlung vom Februar 2016. Hier war auch der mit Edelsteinen besetzte Kirchenschatz aus Trier im Original ausgestellt. Eine herausragende Leistung vom Organisator Bernhard GRAF. |
In der Sonderausstellung der Fossilien gab es Funde aus Holzmaden, hier Fischsauriere als adulte und juvenile Formen. Die Form stammt von Exemplaren, bei denen die Haut auch erhalten geblieben ist. Es ist kaum nachzuempfinden, wie lange der Präparator an so einem Fossil arbeitet, bis die Knochen aus dem Stein frei gelegt sind. |
Aus einem neuen Bergwerk stammt die "Perle von Sachsen", eine etwa 240 kg schwere Großstufe aus würfeligen Fluorit-Kristallen aus dem Bergwerk der Erzgebirgischen Fluss- und Schwerspatwerke GmbH (EFS) in Niederschlag bei Oberwiesenthal. |
"I love Garnet" [Ich liebe Granat]. Am Stand von Takara ISHIKURA aus Japan in Halle A4 gab es Granate aus verschiedenen Vorkommen. |
Einzig in der Historie der Ausstellungen war die Präsentation von mineralogischen Lehr- und Beispielsammlungen aus vielen Ländern und seit dem 18. Jahrhundert, zusammen getragen von der Familie Renato und Adriana PAGANO aus Italien. |
Geschliffene Steine als Schmuck auf Tortenstücken war in den Sammlervitrinen zu sehen. |
Die Fossilien vom Monte Bolca (östlich vom Garda-See in Italien) waren Teil der Sonderausstellung; dazu gab es auch preisweite Bücher zum Nachlesen (wenn man denn Italienisch lesen kann). |
Am Meteoritenstand der Familie HEINLEIN war der aktuelle Neufund eines Meteoriten aus Cloppenburg zu bestaunen (142 g, Chondrit des Typs H4-5). Darüber hinaus waren in einer Vitrine weitere Meteoriten aus Niedersachsen ausgestellt. Ein Heft mit einer Beschreibung aller Meteoriten aus Niedersachsen von GEHLER & REICH (2015) für 12 € ist dort verkauft worden. |
Was Begeisterung zu Wege bringen kann, konnte man in den Edelstein-Hallen sehen: Hier wurde das Buch über die Sterne in Edelsteinen angeboten. Martin P. STEINBACH schrieb mehr als 20 Jahre an der dicken Monographie über den Asterismus: Asterism. Gems with a Star (2016), 896 Seiten, 1.000 Photos. Das etwa 4 kg schwere Buch kostet 179 €. Das Buch "Asterism" gab es auch in speziellen Editionen mit verschiedenen Einbänden, darunter auch eine Ausgabe mit gefassten Edelsteinen auf dem Buchtitel, ganz in der Tradition der mittelalterlichen Buchkunst. |
An der Sonderschau angegliedert waren die internationalen Zeitschriften und Magazine mit Büchern. Hier im Bild der Stand des Mineralogical Almanac, der in englisch und in russisch erscheint, dahinter mit Ludmilla CHESKOV und Stanislav aus Moskau, die seit vielen Jahren alljährlich nach München kommen. Im 22. Jahr des Erscheinens werden pro Jahr 3 Hefte heraus gebracht, die sich vorwiegend mit russischen Lagerstätten und mit der historischen Mineralogie des Landes beschäftigen. Wer sich also über das riesige Russland informieren will, findet hier die meist sehr guten, d. h. mit vielen Details ausgestatteten Beiträge. Die Fotos und der Druck genügt höchsten Ansprüchen. |
Echte Moldavite mit dem schönen Buch über Moldavite, welches die Fundstellen und die unterschiedlichen Typen vorstellt. Moldavit ist ein Gesteinsglas, welches beim Einschlag des Riesmeteoriten vor ca. 15 Millionen Jahren entstand. Die meisten Stücke sind natürlich angelöst, so dass damit die charakteristische Oberfläche entsteht. |
Der überglückliche Finder des schwersten Meteoriten von Stubenberg: Ralf SPORN. Was nach viel Glück aussieht, entpuppt sich als harte und zähe Arbeit mit unglaublicher Ausdauer, denn er und Martin NEUHOFER verbrachten etwa 400 Stunden im Gelände! |
Auripigment als Rohstoff für Malerfarbe, ausgestellt in der 2017er Sonderschau "Mineralien aus der Tube" des Mineralien-Museums von Theis (Funes) in Südtirol. |
Der meisterliche Fotograf Joaquim CALLEN von der katalanischen Mineralien-Zeitschrift "Mineral UP" fotografiert einen Calcit-Kristall in Stacking-Technik. Hier gab es den großformatigen Mineralienkalender und weitere Bücher. |
Ein Foto aus besseren Zeiten: Der Beschluss nach einem anstrengenden Tag mit Wein, Wurst und Käse aus den italienischen, katalanischen und deutschen Standbesatzungen mit vielsprachigen Diskussionen. Ganz links neben Helga LORENZ: Eloisa Artola QUER (*1949 †2022) aus dem Catalonien. |
Die russischen Freude: Michael LEYBOV, Marna ABBOTT und Ludmila CHESKHO aus Moskau an deren Stand mit (schwer lesbarer) russicher Literatur und dem Mineralogical Almanc in englischer Sprache. |
Pietre Dure zum Zuschauen. In der Sonderausstellung konnte man sehen, was ein Geduldsfaden ist, denn es wurde gezeigt, wie man die Bilder aus Stein herstellt. Der Spiegel über der Arbeitsplatte sollte auch den hinteren Zuschauern ein Mitsehen ermöglichen. |
Andreas KOPPELT: Über den spektakulären Eisenmeteoriten vom schweizerischen Twannberg gab es Proben und ein Heft, in dem der Fund umfassend beschrieben wurde. |
Einen Impaktdiamant im Suevit von Nördlingen konnte man an einem Schliff unter dem Mikroskop am Stand des Rieskrater-Museums in der Sonderschau bestaunen. |
Im Innenhof war eine Replik von einem Wollnashorn zu sehen; diese Tiere waren während der Kaltzeiten auch in Deutschland heimisch, wie der Fund eines Backenzahns in einer Kiesgrube zwischen Kleinostheim und Dettingen 1972 zeigte. |
Der Traum eines Jägers: Der Riesenhirsch! Mit einer Geweihspannweite von bis über 3 m war dieses Tier weit größer als heutige Hirsche. Das Geweih wurde abgeworfen und jährlich neu gebildet. |
Dass neue Mineralien auch in großen Massen vorkommen können zeigt das Mineral Möhnit; gesehen am Stand von Gunnar Färber. |
Turmalin auf Feldspat aus einem Pegmatit von der Insel Elba bei Italien; gesehen in der Sonderschau "Edelsteine". |
Deodat Gratet de DOLOMIEU (1750 -1801). Nach diesem Mann wurde das Mineral Dolomit benannt - und in der Folge auch die Dolomiten. Dolomieu war für seine Zeit mit 2,05 m ein außergewöhnlich großer Mann. |
Für Aussteller: Ein Merkblatt (in 3 Sprachen) zur Kennzeichnung von Mineralien nach der CLP-Verordnung! Seitens der Behörden ist man der irrigen Meinung, dass Mineralien unter den Geltungsbereich der CLP-Verordnung fallen. Diese ist nach der Intension für Chemikalien formuliert und nicht für natürliche Phasen, deren Zusammensetzung großen Schwankungen unterworfen sind. Das Wort Mineral erscheint in der VO nicht einmal. Wenn dem so wäre, hätte man alle natürlichen Substanzen auflisten müssen, von denen eine Gefahr ausgehen kann, was man aber nicht tat. Ein Muster-Etikett für Millerit und ein Kommentar finden Sie auf der Seite der Sicherheit. Dass es eine Reihe von Mineralien gibt, die in den Händen von Kindern nichts zu suchen haben, ist wohl selbstverständlich. |
Shungit als Massenware im Eimer. Man konnte das schwarze Gestein wie Kohlen kaufen; gesehen in der Stoneworld. |
Schmuck in allen nur denkbaren Varianten sowohl nach Form, Farbe und Material; gesehen in der Gemworld. |
Schmucksteine in der Form eines erigierten Penis; gesehen am Stand von Wolfgang Dannheimer (B5.263). |
Die Meteroritenausstellung war in dunklem Blau gehalten, hier in der Vitrine liegt der Meteorit Machtenstein, der über 50 Jahre nach dem Fund erst als Meteorit erkannt wurde. |
Unglaubliche Konkretionen aus einem französischen weißen Sandstein mit kieseligem Bindemittel gefunden in einem Steinbruch bei Fontainebleau, südlich von Paris in Frankreich |
Die Halle A5 "Fossilworld" mit dem großen Skelett des T. rex im Vordergrund. Die Halle ist 161 m lang, 71 m breit und 11 - 16 m hoch und hat eine Grundfläche von etwa 11.000 m². |
In der Raurisausstellung gab es auch den örtlichen Quarzit zu sehen |
Die 20. deutsche Edelstein-Königin Sonja MZYK am Stand der Deutschen Edelsteinstraße mit dem Muster des Juchem-Buches und des Infozettels zur Vorbestellung |
Den Kindern wurde das Suchen und Entdecken in den Hallen angeboten: neben dem hier sichtbaren Edelstein- und Haifischzahnsieben gab es Steine spalten, Goldwaschen und Specksteinschnitzen. Das macht Spaß, da sich ein Erfolg schnell einstellt. Die Frustration kommt dann an einer normalen Fundstelle wo man Geduld, Geschick und Ausdauer braucht. Wenn dann nicht nach einer Viertelstunde der Goldfund, der Bergkristall oder ein Saurier aus dem Stein lugt, ist das Interesse schnell vorbei. |
Ein Obsidian-Messer mit einem Holzgriff. So ein Messer kann ein Mensch aus der Überlebensschule Tirol aus Kematen in erstaunlich kurzer Zeit herstellen. Den Könnern konnte man in München bei der Arbeit zuschauen. |
Am spanisch-katalanischen Stand von Joaquim CALLEN mit Eloisa Artola QUER (*1949 †2022) gab es neben einem neuen Goldbuch, Kalender und der Zeitschrift Mineral up! auch Happen und Wein. |
Der dunkle Punkt der Börse sind die Fälschungen: Hier Quarzdrusen in "Azuritblau". Das perfide daran war, dass oben echter Azurit lag, den ein Laie leicht als sehr ähnlich ansieht: gesehen an einem marokkanischen Stand. |
Eine Besonderheit war die sich mit Musik und Text öffnende und beleuchtete Amethyst-Druse aus dem Museum "Welt der Kristalle" in Dietingen bei Rottweil |
Im Bereich des Schmucks (Gemworld) zeigte die Goldschmiedin Anna HIRT aus Neuhof an der Zenn geschmackvollen Schmuck (B5.NDF8) |
Am Stand von Helmut Novosad konnte man Edelmetalle, wie z. B. Gold auf seine wirkliche Zusammensetzung zerstörungsfrei auf Bruchteile eines % analysieren lassen |
Roter und grüner Porphyr, dazu Marmore und ornamentale Gesteine in geschliffen und polierten Formen, der Stand von Sassodoro aus Italien in der Stoneworld (B5.449) |
Geo-Trip aus Krün macht Führungen, Verführungen in Stein (als Wohn- und Geschenkideen in Stein), Unikatschmuck, aber auch Firmenevents und Schleifkurse mit Isarkieseln, gesehen in der Fossilworld (A5.355) mit Josef und Vera KARNER |
Selten ausgestellt: Historische Mikroskope und deren Erläutrung der Funktion von Dr. Olaf MEDENBACH in der Sonderschau Alpin |
Das wäre, als würde die Mona Lisa in München ausgestellt: der erst Saurierfund, beschrieben von BUCKLAND 1824, zu sehen in der Sonderschau der Fossilworld |
Antiquarische Bücher über und mit Fossilien bietet der Büchersammler Bernhard SEBALD aus Dinkelscherben an. Der Stand Sebald-GeoFoss-books befand sich in der Fossilworld (A5.281) |
Rai Kumar Sethi bot geschliffene und polierte Gesteine und Mineralien aus Indien an, auf Nachfrage auch Rohmaterial in der Stoneworld (B5.738), darunter auch einen grünen indischen Porphyr! |
Der Stand vom Helga Lorenz Verlag; man beachte das Druckmuster mit dem golden glänzenden Gold an der Rückwand, aufgenommen am 24.10.2013 |
Das für russische Händler sehr reiche und vielfältige Angebot sogar mit einem kleine Cancrinit (etwas rechts der Mitte oben) in der Halle A5.524 (Fa. Triumph, Vladimir Perevozov) |
Zunehmend im Angebot sind geschliffen und polierte Schädel in unterschiedlichen Größen aus Stein, meist Bergkristall |
Frau Seipel mit Helferin und den schönen Kunstobjekte aus Steinen für die Gestaltung ansprechender Räume am Stand B5.355 der Brunnen Manufaktur Seipel aus Alzenau-Wasserlos |
Gediegen Gold aus den Alpen, ca. 40 cm hoch, in der Sonderausstellung "Gold" in Halle A6 |
Der Porphyr-Mann aus den Quarzporphyrgeröllen Südtirols,gesehen zwischen den Hallen A5 und A6 am 26.10.2013 |
Der Autor, Herr Vladimir Zebec signiert das neue Buch über Trepca / Stari TRG und seine Mineralien (416 S. und 523 Kristallzeichungen in kroatischer Sprache) an einem unscheinbaren Stand in Halle A5 |
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz neuen und alten Büchern (das druckfrische Porphyr-Buch), einigen Mineralien und Gesteinsproben zwischen den Ständen der Fachliteratur aus Italien und Frankreich. |
Ebenfalls aus dem Spessart (Alzenau-Wasserlos) stellten in Halle B5 (Stone-World) die Familie Seipel (Brunnen Manufaktur Seipel - BMS) sehr geschmackvoll bis extravaganate Leuchten und Kunstobjekte aus Mineralien und Gesteinen aus. |
In der Sonderausstellung afrikanischer Fossilien stachen die Trilobiten besonders hervor (Halle A5 Fossil-World). |
Die mineralogische Überraschung kam am Samstag in Form von Schnee-Kristallen vom Himmel; für Besucher und Aussteller eine Herausforderung.Für die Kinder und Asiaten sind 5 cm Neuschnee ein Spaß! Es war beeindruckend, zu sehen, wenn Erwachsene erstmals im Leben Schnee in den Händen halten. Saurier mit Schnee! |
Attila Pereghy kam mit einem Expeditionsfahrzeug und einer "Opalmine" im Anhänger nach München. 2013 fährt er von Taschkent über Samarkand nach Yerevan. Am Eingang Ost konnte man an der Fachberatung Edelsteine geschliffene Steine fachmännisch bestimmen lassen. Die Experten Bernhard Bruder vom EPI und Dr. Günter Grundmann von der TU München klärten die Besucher über die wahre Natur ihrer mitgebrachten Edel- und Schmucksteine auf. |
Cameo: Faust und Gretchen im Kerker, ausgeführt von Andreas Roth aus Idar-Oberstein in 660 Stunden Arbeitszeit, gesehen in der Ausstellung "Faust und kein Ende" in der Sonderschau der Halle A 6 der Gem-World. Fa. Roth Cameo bietet einen besonderen Service: nach einem Foto wird eine Kamee - hier alsseitliche Portraitgravur - ausgeführt (45 x 35 mm, schwarz-weiß); Foto Andreas Roth, Idar-Oberstein. |
Der Spaß für Kinder, wetterunabhängig und mit Erfolgsgaratie: Goldwaschen in Halle B5. Eine weitere Attraktion war die Möglichkeit, Fossilien zu präparieren. |
In der Sammlerhalle A5 stellte Fa. Atlantis Kristalle und Mineralien für Collectors aus Schaafheim (Familie Klein) sehr unterschiedliche Mineralien aus. |
Die Zähne sind wohl echt, aber die Kieferknochen nicht; gesehen an einem Stand mit Fossilien aus Marokko. |
Aus flachen Kalksinter-Tafeln zusammen gesetzte Lampen: Es soll sich um Aragonit aus Mexiko handeln (ich tippe eher auf Calcit). Leider war kein Bröselchen für eine Analyse zu bekommen. |
Am dem Stand in Halle A5 gab es die größten Eier der Welt. Sie stammen von einem ausgestorbenen Vogel auf Madagaskar. Diese Vögel werden als Elefantenvögel (Aepyornis spec.) bezeichnet. Die Eier erreichen einen Umfang von bis zu 1 m. Die flugunfähigen Vögel wurden von den Menschen um das Jahr 1.000 n. Chr. ausgerottet. |
Ich suchte nach Cancrinit und fand auf der ganzen Börse kein einziges Stück, dafür farbenprächtigen russischen Turmalin am Stand G-Mineral aus Rheine in Halle A5 (Stand A5.549) neben den Sammlervirtinen und der Alpin-Ausstellung. |
Für die großen Hallen und die schweren Steine ein - nach Aussage des Besitzers und Schöpfers - "unkaputtbarer" Helfer, hergestellt aus einem alten Spaten, einer Spanplatte, Achsen und Räder sowie Beschlägen aus dem Baumarkt für etwa 30 € |
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz neuen und alten Büchern, einigen Mineralien und Gesteinsproben zwischen den Ständen der Fachliteratur aus Italien und Frankreich |
Richard Scheiner aus Unterfranken am Stand von Gibfried in Halle A6 mit Mineralien und Gesteinen aus Madagaskar |
Gediegen Silber von ca. 25 cm Länge aus Kongsberg in Norwegen, gesehen in der Sonderausstellung |
Farbloser bis weißer Baryt als ca. 40 cm große Stufe in der Sonderausstellung "European Classics" |
Unter den Sammlervitrinen war die über "Erzherzog Stephan" von Bernhard SICK und Karlheinz GERL mit alten Stufen und Sammlungszetteln herausragend ausgestattet worden |
Kunstbilder von Steinen oder Sedimenten von Mitarbeitern des LfU in Halle A6 |
Das animierte Fossil: Die originale Platte des 11. bekannten Archaeopterix ("Urvogel"), die erst einige Monate vorher gefunden wurde. Darüber "schwebend" der Name und in einem Film flog dann eine gefiederte Rekonstruktion ein! |
Die Teilnehmer des regelmäßigen Treffens des Arbeitskreises Mineralogische Museen und Sammlungen der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) der Kustoden aus dem deutschsprachigen Raum am 28.10.2011 |
Der Stand der Geologischen Staatssammlung mit zahlreichen Bildern der Exkursion in den Spessart Anfang Oktober 2011 |
Helga Lorenz im Gespräch mit Laura Oggioni von der schönen, 4mal jährlich erscheinenden Mineralienzeitschrift Rivista Mineralogica Italiana am benachbarten Stand. |
Ganz versteckt arbeitet der beste Mineralien-Fotograf Italiens (Roberto APPIANI) in einer Kabine und fotografiert die Mineralien der Händler wie auch der Sammler, die die wertvollen und meist schönen Stücke zum Fotografieren an der Stand der Rivista bringen. Die Bilder werden dann in zahlreichen Zeitschriften und Büchern abgedruckt. |
Die Ausstellung im Halle A5 mit den Mineralien aus den Alpen. Hierbei werden nicht nur Steine, sondern auch kulinarische Spezialitäten der Regionen angeboten |
Insekten-Fossilien aus der Sanatana-Formation in Brasilien (vorwiegend Libellen) in nahezu perfekter Erhaltung |
Brasilianische Flugsaurier in der Sonderschau in Halle A5 als fossile Platten, Lebensbild und hängendes Modell |
Kinder konnten fossilreichen Platten der Green-River-Formation aus Wyoming in den USA spalten - auf der Suche nach echten Fossilien |
Zahlreiche Lackfilme aus dem Braunkohlen-Tagebau von Garzweiler zeigten die Schönheit der Lockersedimente in Halle B5 |
Bis zu faustgroße Spessartin-Kristalle lagen in der Vitrine der Brasilien-Sonderschau in Halle A6 |
Die spektakuläre Sonderschau mit Mineralien aus Brasilien |
Sehr dünne und lange Stängel aus grünem Turmalin auf Matrix; kaum glaublich, wie die Bergung und der Transport ohne Bruch zu berwerkstelligen ist (Brasilien-Sonderschau in Halle A6) |
Das Bild und die Legende musste ich am 12.1.2011 aus dem Netz nehmen. Ich hatte das Einverständnis des Standinhabers, aber das Foto erzeugte eine zu hohe (!) Nachfrage. |
Der Ausstellerausweis für 2010 |
Die Mineralientage sind auch ein mediales Ereignis; ein Filmteam des Fernsehens beim Gespräch mit Herrn WACHTLER im alpinen Bereich. |
Einer der über 1.000 Händler im Gespräch mit Kunden. Die Mineralientage sind nicht nur Verkaufs-, sondern auch eine Informationsbörse. Stand von Gunter ZIMMERMANN aus Frankfurt in Halle A5 |
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