Die 55. Mineralientage München und GEOFA 2018
26. - 28.10.2018
The Munich Show
World of Minerals, Gems, Jewellery & Fossils
Sonderschau:  .

(Stand: Halle A6.525)

  
Osteingang der Münchner Mineraleintage  Druse
 Der Eingang Ost der Messe München,
rechts in der Eingangshalle 2 riesigen Amethyst-Drusen (2010) mit Helga Lorenz als Maßstab.

 



Und so finden Sie uns in der Mineralworld in der Halle A6: 
Stand A6.742  

A6.742
Infolge einer völlig neuen Aufteilung befindet sich unser Stand in dem nordwestlichen Viertel der
Halle A6 im Block 12 gegenüber von Tironi Minerali. Wir befinden uns 2017 zwischen den Tischen
von Oliver Konczer mit alpinen Mineralien und Peter Thurnwalder.  



Munich Show (Mineralientage München) 2017

Im Jahr 2017 waren wir mit dem kleinen Stand an einer anderen Stelle zu finden, wie in den vergangen Jahren zuvor, so dass uns viele suchen mussten und einige vermutlich auch nicht fanden:

Stand A6.525 Stand in Halle A6
Unser etwas versteckt liegende Stand A6.525 in Halle A6 mit den zahlreichen Büchern

Eindrücke von 2017
Quarz  
Da lacht das Herz eines Sammlers:
"The Boquet Quarzgruppe" aus der Zigras Mine
bei Hot Springs, Arkansas; gefunden 2017.
Viele schöne Bergkristalle - jeder einzelne wäre
als Eigenfund bereits eine Besonderheit - als große
Stufe eine große Besonderheit. Aber das passt
nicht in jede Wohnung; gesehen im Herz der
Sonderausstellung.
Spessartin  
Rauchige Quarz-Kristalle mit Überwachsungen aus
orangenen Spessartin-Kristallen aus China.
Die Sonderausstellung in Halle A6 ist sicher meist eine
Augenweide, aber die Beschriftung ist verbesserungs-
würdig. Falsche Angaben sind ärgerlich und es dauert
zu lange, bis das geändert wird. Und das in einem Um-
feld, wo das Wissen vorhanden ist. Und noch schlechter
ist, dass es zahlreiche Exponate gab, die garnicht mit
einer Erläuterung versehen wurden. Und dies im
Zeitalter des PC, wo man mit einem Drucker schnell
ein Etikett nachdrucken kann.
Porphyr  
Roter Porphyr aus Ägypten im kulturhistorischen Teil
der Sonderausstellung in Halle A5 aus meiner
Aufsammlung vom Februar 2016.
Hier war auch der über mit Edelsteinen besetzte
Kirchenschatz aus Trier im Original ausgestellt. Eine
herausragende Leistung vom Organisator
Bernhard GRAF. 
Sonderausstellung Holzmaden
junger Fischsaurier    
In der Sonderausstellung der Fossilien gab es Funde
aus Holzmaden, hier Fischsauriere als adulte und
juvenile Formen. Die Form stammt von Exemplaren,
bei denen die Haut auch erhalten geblieben ist. Es ist
kaum nachzuempfinden, wie lange der Präparator an
so einem Fossil arbeitet, bis die Knochen aus dem
Stein frei gelegt sind.
Fluorit Sachsen
Fluorit  
Aus einem neuen Bergwerk stammt die "Perle von
Sachsen", eine etwa 240 kg schwere Großstufe aus
würfeligen Fluorit-Kristallen aus dem Bergwerk der
Erzgebirgischen Fluss- und Schwerpsatwerke GmbH
(EFS) in Niederschlag bei Oberwiesenthal.
T-shirt
Granathändler  
"I love Garnet" [Ich liebe Granat].
Am Stand von Takara ISHIKURA aus Japan in
Halle A4 gab es Granate aus verschiedenen
Vorkommen.
Sammlungskästchen  
Einzig in der Historie der Ausstellungen war die
Präsentation von mineralogischen Lehr- und Beispiel-
sammlungen aus vielen Ländern und seit dem 18.
Jahrhundert, zusammen getragen von der Familie
Renato und Adriana PAGANO aus Italien.
Edelsteintorte  
Geschliffene Steine als Schmuck auf Tortenstücken
war in den Sammlervitrinen zu sehen.
Mte. Bolca  
Die Fossilien vom Monte Bolca (östlich vom Garda-
See in Italien) waren Teil der Sonderausstellung; dazu
gab es auch preisweite Bücher zum Nachlesen (wenn
man den Italienisch lesen kann).
Cloppenburg
Am Meteoritenstand der Familie HEINLEIN war der
aktuelle Neufund eines Meteoriten aus Cloppenburg
zu bestaunen (142 g, Chondrit des Typs H4-5).
Darüber hinaus waren in einer Vitrine weitere
Meteoriten aus Niedersachsen ausgestellt. Ein Heft
mit einer Beschreibung aller Meteoriten aus Nieder-
sachsen von GEHLER & REICH (2015) für 12 €
ist dort verkauft worden.
Steinbach
Was Begeisterung zu Wege bringen kann, konnte man
in den Edelstein-Hallen sehen: Hier wurde das Buch
über die Sterne in Edelsteinen angeboten. Martin P.
STEINBACH schrieb mehr als 20 Jahre an der
dicken Monographie über den Asterismus:
Edelsteinbuch
Asterism. Gems with a Star (2016), 896 Seiten,
1.000 Photos. Das etwa 4 kg schwere Buch kostet
179 €.
Das Buch "Asterism" gab es auch in speziellen
Editionen mit verschiedenen Einbänden, darunter
auch eine Ausgabe mit gefassten Edelsteinen auf
dem Buchtitel, ganz in der Tradition der
mittelalterlichen Buchkunst.
Ludmilla
An der Sonderschau angegliedert waren die  
internationalen Zeitschriften und Magazine mit
Büchern. Hier im Bild der Stand des Mineralogical
Almanac, der in englisch und in russisch erscheint,
dahinter mit Ludmilla CHESKOV und Stanislav
aus Moskau, die seit vielen Jahren alljährlich nach
München kommen.
Im 22. Jahr des Erscheinens werden pro Jahr 3
Hefte heraus gebracht, die sich vorwiegend mit
russischen Lagerstätten und mit der historischen
Mineralogie des Landes beschäftigen. Wer sich
also über das riesige Russland informieren will,
findet hier die meist sehr guten, d. h. mit vielen
Details ausgestatteten Beiträge. Die Fotos und
der Druck genügt höchsten Ansprüchen.




Munich Show (Mineralientage München) 2016
 

Halle A 6 A6 722 Stand A6 722  
Das war unser Stand in Halle A 6 Nr. 742 lag im Block neben den Fachpresse-Ständen bei den Büchern und Fachzeitschriften zwischen dem Lapis-Stand ("Lapis") und dem Stand der Börse von Bologna, zwischen den Zeitschriften aus Frankreich ("Le Regne Mineral")  und Italien ("Rivista Mineralogica Italiana") und im Umfeld der USA ("Mineralogical Record", "Rocks & Minerals"), Spanien bzw. Katalonien ("Mineral up"), Russland ("Mineralogical Almanac") und der VFMG e. V. (der Aufschluss).


Alte Sammlung
Wir hatten neben den Büchern auch eine alte Mineraliensammlung dabei, dessen Kern aus guten Belestücken besteht. Es waren 4 kleine hölzerne Schubfächer (siehe Foto oben) mit nahezu allen Stücken in Schächtelchen und neuen Zetteln mit der richtigen Bezeichnung und einer Zuordnung der oft sehr alten Fundstellen in die heutigen Verhältnisse.



Stand A6 742

Eindrücke von 2016
Bücherstände in Halle A6
Der Block in der westlichen Hallenmitte zwischen Lapis und Bologna: Die Bücherstände aus Frankreich, Deutschland, Italien und Katalonien in Halle A6

Moldavite-Buch
Echte Moldavite mit dem schönen Buch über Moldavite,
welches die Fundstellen und die unterschiedlichen
Typen vorstellt.
Moldavit ist ein Gesteinsglas, welches beim Einschlag
des Riesmeteoriten vor ca. 15 Millionen Jahre entstand.
Die meisten Stücke sind natürlich angelöst, so dass
damit die charakteristische Oberfläche entsteht.
Meteorit Stubenberg
Der überglückliche Finder des schwersten Meteoriten
von Stubenberg: Ralf SPORN. Was nach viel Glück
aussieht, entpuppt sich als harte und zähe Arbeit mit
unglaublicher Ausdauer, denn er und Martin
NEUHOFER verbrachten etwa 400 Stunden im
Gelände!
Farbe
Auripigment als Rohstoff für Malerfarbe, ausgestellt in
der 2017er Sonderschau "Mineralien aus der Tube"
des Mineralien-Museums von Theis (Funes) in
Südtirol.
Joaquim Callen  
Der meisterliche Fotograf Joaquim CALLEN von der
katalanischen Mineralien-Zeitschrift "Mineral UP"
fotografiert einen Calcit-Kristall in Stacking-Technik.
Hier gab es den großformatigen Mineralienkalender
und weitere Bücher. 
Die Verleger
Der Beschluss nach einem anstrengenden Tag mit Wein,
Wurst und Käse aus den italienischen, katalanischen
und deutschen Standbesatzungen mit einer
vielsprachigen Diskussionen.
russische Freunde
Die russischen Freude: Michael LEYBOV, Marna
ABBOTT und Ludmila CHESKHO aus Moskau an
deren Stand mit (schwer lesbarer) russicher Literatur
und dem Mineralogical Almanc in englischer
Sprache.
Steinbilder Pietre Dure Technik
Pietre Dure zum Zuschauen. In der Sonderausstellung
konnte man sehen, was ein Geduldsfaden ist, denn es
wurde gezeigt, wie man die Bilder aus Stein herstellt.
Der Spiegel über der Arbeitsplatte sollte auch den
hinteren Zuschauern ein Mitsehen ermöglichen.
Twannberg-Heft
Andreas KOPPELT: Über den spektakulären
Eisenmeteoriten vom schweizerischen Twannberg
gab es Proben und ein Heft, in dem der Fund
umfassend beschrieben wurde.
Ries-Diamant
Einen Impaktdiamant im Suevit von Nördlingen konnte
man an einem Schliff unter dem Mikroskop am Stand
des Rieskrater-Museums in der Sonderschau
bestaunen.



Munich Show (Mineralientage München) 2015
Eindrücke von 2015

Wollnashorn-Replik    
Im Innenhof war eine Replik von einem Wollnashorn
zu sehen; diese Tiere waren während der Kaltzeiten
auch inDeutschland heimisch, wie der Fund eines
Backenzahns in einer Kiesgrube zwischen
Kleinostheim und Dettingen
1972 zeigte.
Riesenhirsch-Replik    
Der Traum eines Jägers: Der Riesenhirsch! Mit einer
Geweihspannweite von bis über 3 m war dieses Tier 
weit größer als heutige Hirsche. Das Geweih wurde
abgeworfen und jährlich neu gebildet.
Möhnit    
Dass neue Mineralien auch in großen Massen
vorkommenkönnen zeigt das Mineral Möhnit;
gesehen am Stand von Gunnar Färber.
Turmalin Elba    
Turmalin auf Feldspat aus einem Pegmatit von der
InselElba bei Italien; gesehen in der Sonderschau
"Edelsteine".
Dolomieu    
Deodat Gratet de DOLOMIEU (1750 -1801). Nach
diesem Mann wurde das Mineral Dolomit benannt -
und in der Folge auch die Dolomiten. Dolomieu war
für seineZeit mit 2,05 m ein außergewöhnlich großer
Mann.
CLP-VO für Mineralien      
Für Aussteller:
Ein Merkblatt (in 3 Sprachen) zur Kennzeichnung von
Mineralien nach der CLP-Verordnung! Seitens der Be-
hörden ist man der irrigen Meinung, dass Mineralien
unter den Geltungsbereich der CLP-Verordnung fallen.
Diese ist nach der Intension für Chemikalien formuliert
und nicht für natürliche Phasen, deren Zusammensetzung
großen Schwankungen unterworfen sind. Das Wort
Mineral erscheint in der VO nicht einmal. Wenn dem
so wäre, hätte man alle natürlichen Substanzen auflisten
müssen, von denen eine Gefahr ausgehen kann, was man
aber nicht tat. Ein Muster-Etikett für Millerit und ein
Kommentar finden Sie auf der Seite der Sicherheit. Dass
es eine Reihe von Mineralien gibt, die in den Händen von
Kindern nichts zu suchen haben, ist wohl
selbstverständlich.
Schungit
Shungit als Massenware im Eimer. Man konnte das
schwarze Gestein wie Kohlen kaufen; gesehen in der
Stoneworld.
Ketten
Schmuck in allen nur denkbaren Varianten sowohl nach
Form, Farbe und Material; gesehen in der Gemworld.
Penisse
Schmucksteine in der Form eines erigierten Penis;
gesehen am Stand von Wolfgang Dannheimer
(B5.263).



Munich Show (Mineralientage München) 2014
Impressionen von 2014
In der Sonderschau in der Mineralworld fanden sich einige, erlesene Meteoriten und Memorabilien zu dem Thema, insbesondere der neueste bayerische Meteorit. In der Fossilworld wurde ein kompletter Tyrannosaurus rex ausgestellt, darunter war auch eine filmische Animation. Aus den Alpen wurde Rauris vorgestellt; weiter gab es hirtsorische Mikroskope der Fa. Fuess zu bestaunen. Immer eine Augenweide sind die Sammlervitrinen!

Machtenstein-Meteorit  
Die Meteroritenausstellung war in dunklem Blau
gehalten, hier in der Vitrine liegt der Meteorit
Machtenstein, der über 50 Jahre nach dem Fund
erst als Meteorit erkannt wurde.
Konkretion  
Unglaubliche Konkretionen aus einem französischen
weißen Sandstein mit kieseligem Bindemittel gefunden
in einem Steinbruch bei Fontainebleau, südlich von
Paris in Frankreich
Halle 5  
Die Halle A5 "Fossilworld" mit dem großen Skelett des
T. rex im Vordergrund. Die Halle ist 161 m lang, 71 m
breit und 11 - 16 m hoch und hat eine Grundfläche von
etwa 11.000 €.
Quarzit Rauris
In der Raurisausstellung gab es auch den örtlichen
Quarzit zu sehen
Juchem und Edelsteinkönigin
Die 20. deutsche Edelstein-Königin Sonja Mzyk am
Standder Deutschen Edelsteinstraße mit dem Muster
des Juchem-Buches und des Infozettels zur
Vorbestellung
Haifischzahnsieben
Den Kindern wurde das Suchen und Entdecken in den
Hallen angeboten: neben dem hier sichtbaren Edelstein-
und Haifischzahnsieben gab es Steine spalten, Gold-
waschen und Specksteinschnitzen. Das macht Spaß,
da sich ein Erfolg schnell einstellt.

Die Frustration kommt dann an einer normalen Fundstelle
wo man Geduld, Geschick und Ausdauer braucht. Wenn
dann nicht nach einer Viertelstunde der Goldfund, der
Bergkristall oder ein Saurier aus dem Stein lugt, ist das
Interesse schnell vorbei.
Obsidian-Messer  
Ein Obsidian-Messer mit einem Holzgriff. So ein Messer
kann ein Mensch aus der Überlebensschule Tirol aus
Kematen in erstaunlich kurzer Zeit herstellen. Den
Könnern konnte man in München bei der Arbeit
zuschauen.
Spanier  
Am spanisch-katalanischen Stand von Joaquim Callen
gab es neben einem neuen Goldbuch, Kalender und der
Zeitschrift Mineral up! auch Happen und Wein.
gefärbter Quarz  
Der dunkle Punkt der Börse sind die Fälschungen:
Hier Quarzdrusen in "Azuritblau". Das perfide daran
war, dass oben echter Azurit lag, den ein Laie leicht
als sehr ähnlichansieht: gesehen an einem
marokkanischen Stand.



Munich Show (Mineralientage München) 2013
Impressionen von 2013
Die Sonderschau bestand aus purem Gold. Von kleinen Flittern auf dem Gestein bis zu einem 2010 in Australien gefundenen Nugget mit dem unglaublichen Gewicht von über 22 kg. Auch bei den Fossilien konnte man spektakuläre Stücke sehen, so den ersten Dinosaurierfund, den Buckland 1824 beschrieb (das ist für Paläontologen so bedeutend, als wäre die Mona Lisa ausgestellt worden)!

Amethyst-Druse
Eine Besonderheit war die sich mit Musik und Text
öffnende und beleuchtete Amethyst-Druse aus dem
Museum "Welt der Kristalle" in Dietingen bei Rottweil
Goldschmiedin Anna Hirt
Im Bereich des Schmucks (Gemworld) zeigte die Gold-
schmiedin Anna Hirt aus Neuhof an der Zenn
geschmackvollen Schmuck (B5.NDF8)
Goldanalysen
Am Stand von Helmut Novosad konnte man Edelmetalle,
wie z. B. Gold auf seine wirkliche Zusammensetzung
zerstörungsfrei auf Bruchteile eines % analysieren lassen
Porphyrstand
Roter und grüner Porphyr, dazu Marmore und
ornamentaleGesteine in geschliffen und polierten
Formen, der Stand von Sassodoro aus Italien in der
Stoneworld (B5.449)
Steine im oberen Isartal
Geo-Trip aus Krün macht Führungen, Verführungen
in Stein (als Wohn- und Geschenkideen in Stein),
Unikatschmuck, aber auch Firmenevents und
Schleifkurse mit Isarkieseln, gesehen in der
Fossilworld (A5.355) mit Josef und Vera Karner
historisches Mikroskop
Selten ausgestellt: Historische Mikroskope und deren
Erläutrung der Funktion von Dr. Olaf Medenbach in
der Sonderschau Alpin
erster Saurierfund
Das wäre, als würde die Mona Lisa in München
ausgestellt: der erst Saurierfund, beschrieben von
BUCKLAND 1824, zu sehen in der Sonderschau
der Fossilworld
Fossilienbücher
Antiquarische Bücher über und mit Fossilien bietet der
Büchersammler Bernhard Sebald aus Dinkelscherben an.
Der Stand Sebald-GeoFoss-books befand sich in der
Fossilworld (A5.281)
Ananta Minerals
Rai Kumar Sethi bot geschliffene und polierte Gesteine
und Mineralien aus Indien an, auf Nachfrage auch
Rohmaterial in der Stoneworld (B5.738), darunter
auch einen grünen indischen Porphyr!
Helga Lorenz Verlag
Der Stand vom Helga Lorenz Verlag; man beachte das
Druckmuster mit dem golden gläzenden Gold an der Rück-
wand, aufgenommen am 24.10.2013
russischer Mineralienhändler
Das für russische Händler sehr reiche und vielfältige
Angebot sogar mit einem kleine Cancrinit (etwas rechts
der Mitte oben) in der Halle A5.524 (Fa. Triumph,
Vladimir Perevozov)
Schädel aus Stein
Zunehmend im Angebot sind geschliffen und polierte
Schädel in unterschiedlichen Größen aus Stein, meist
Bergkristall
BMS Wasserlos
Frau Seipel mit Helferin und den schönen Kunstobjekte aus
Steinen für die Gestaltung ansperchender Räume am Stand
B5.355 der Brunnen Manufaktur Seipel aus Alzenau-
Wasserlos
Alpengold
Gediegen Gold aus den Alpen, ca. 40 cm hoch, in der
Sonderausstellung "Gold" in Halle A6
Poprhyrmann
Der Porphyr-Mann aus den Quarzporphyrgeröllen
Südtirols,gesehen zwischen den Hallen A5 und A6
am 26.10.2013
Trepca-Buch
Der Autor, Herr Vladimir Zebec signiert das neue Buch
über Trepca / Stari TRG und seine Mineralien (416 S. und
523 Kristallzeichungen in kroatischer Sprache) an einem
unscheinbaren Stand in Halle A5





Mineralientage München 2012
Impressionen von 2012
Antiqariat Stand Lorenz  
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz neuen und alten
Büchern (das druckfrische Porphyr-Buch), einigen Mineralien und
Gesteinsproben zwischen den Ständen der Fachliteratur aus Italien
und Frankreich.
BMS Seipel Wasserlos  
Ebenfalls aus dem Spessart (Alzenau-Wasserlos) stellten in Halle B5
(Stone-World) die Familie Seipel (Brunnen Manufaktur Seipel -
BMS) sehr geschmackvoll-extravaganate Leuchten und
Kunstobjekte aus Mineralien und Gesteinen aus.
Trilobiten aus Marokko  
In der Sonderausstellung afrikanischer
Fossilien stachen die Trilobiten besonders hervor (Halle A5 Fossil-World).
Schnee auf VW-Bus  
Die mineralogische Überraschung kam am Samstag in Form von
Schnee-Kristallen vom Himmel; für Besucher und Aussteller eine  
Herausforderung.Für die Kinder und Asiaten sind 5 cm Neuschnee
ein Spaß! Es war beeindruckend, zu sehen, wenn Erwachsene erstmals
im Leben Schnee in den Händen halten.

Saurier mit Schnee
Saurier mit Schnee!
Pereghy Reisen  
Attila Pereghy kam mit einem Expeditionsfahrzeug und einer "Opal-
mine" im Anhänger nach München. 2013 fährt er von Taschkent über
Samarkand nach Yerevan.

Bernhard Bruder EPI
Am Eingang Ost konnte man an der Fachberatung Edelsteine
geschliffene Steine fachmännisch bestimmen lassen.
Die Experten
Bernhard Bruder vom EPI und
Dr. Günter Grundmann von der TU München klärten die
Besucher über die wahre Natur ihrer mitgebrachten Edel- und
Schmucksteine auf.
Gemme Roth  
Cameo: Faust und Gretchen im
Kerker, ausgeführt von Andreas
Roth aus Idar-Oberstein in 660
Stunden Arbeitszeit, gesehen in der Ausstellung "Faust und kein Ende" in
der Sonderschau der Halle
A 6 der Gem-World.
Gemme
Fa. Roth Cameo bietet einen besonderen
Service: nach einem Foto wird eine
Kamee - hier als seitliche
Portraitgravur - ausgeführt (45 x 35
mm, schwarz-weiß);
Foto Andreas Roth, Idar-Oberstein.
Gold waschen  
Der Spaß für Kinder, wetterunabhängig und mit Erfolgsgaratie: Gold
waschen in Halle B5.
Eine weitere Attraktion war die Möglichkeit, Fossilien zu präparieren.
Atlantis  
In der Sammlerhalle A5 stellte Fa. Atlantis Kristalle und Mineralien für
Collectors aus Schaafheim (Familie Klein) sehr unterschiedliche
Mineralien aus.
Fälschung  
Die Zähne sind wohl echt, aber die
Kieferknochen nicht; gesehen an
einem Stand mit Fossilien aus
Marokko.
Calcit-Lampen  
Aus flachen Kalksinter-Tafeln zusammen gesetzte Lampen: Es soll sich
um Aragonit aus Mexiko handeln (ich tippe eher auf Calcit). Leider
war kein Bröselchen für eine Analyse zu bekommen.  
Aepiornis-Eier  
Am dem Stand in Halle A5 gab es die größten Eier der Welt. Sie
stammen von einem ausgestorbenen Vogel auf Madagaskar. Diese
Vögel werden als Elefantenvögel (Aepyornis spec.) bezeichnet. Die
Eier erreichen einen Umfang von bis zu 1 m. Die flugunfähigen Vögel wurden von den Menschen um das Jahr 1.000 n. Chr. ausgerottet. 
russischer Turmalin  
Ich suchte nach Cancrinit und fand
auf der ganzen Börse kein einziges Stück, dafür farbenprächtigen russischen Turmalin am Stand G-Mineral aus Rheine in Halle A5 (Stand A5.549) neben den Sammlervirtinen und der Alpin-Ausstellung. 

Die 4 Messehallen sind jeweils etwa so groß wie 2 Fußballfelder. Beim Rundgang sind bequeme Schuhe (z. B. Wanderschuhe) angesagt, da man schnell einige Kilometer als Wegstrecken zurück legen kann. Auch die Mitnahme von Taschen oder bei größeren Stücken - Wagen und Karren - ist anzuraten. Steine und auch Bücher können bei langen Wegen schwer werden.
In München gibt es alles, was mit Steinen zu tun hat. Aber auch das Interesse der Besucher deckt ein sehr weites Feld ab, so dass auch sonst kaum gesehene Dinge "gefunden" werden können.
Zur Sonderausstellung gibt es ein hervorragend bebildertes Themen-Buch "African Secrets" (über 200 Seiten, A4-Format, durchgängig farbig bedruckt), in dem die wichtigsten Daten zu den Vorkommen der ausgestellten Stücke beschrieben werden. Für die Börse bzw. Messe gibt einen gesonderten Katalog, in dem alle Aussteller und Mitwirkende aufgeführt sind.   



Vom 26.10. bis 28.10.2012:
Auf der GEOFA und den 49. Mineralientagen in München, Messegelände Halle A6, Stand 722 waren wir in der
  Mineralworld vom Anfang bis zum Ende vertreten.
Die Börse glänzt jährlich mit einer legendären Sonderschau:
In Jahr 2011 boten die bereits legendäre Sonderausstellungen in den Hallen Afrikanische Geheimnisse: 300 erlesene Beispiele von Mineralien wurden präseniert, darunter ein mit 296 ct recht schwerer (und fast 3 cm großer) Roh-Diamant! Da lohnte sich ein Besuch in München.

Impressionen von 2011
Trolly-Eigenbau
Für die großen Hallen und die schweren Steine ein -
nachAussage des Besitzers und Schöpfers - "unkaputtbarer" Helfer, hergestellt aus einem alten
Spaten, einer Spanplatte, Achsen und Räder sowie Beschlägen aus dem Baumarkt für etwa 30 €
Stand A6 722
Der Stand von Helga und Joachim Lorenz mit ganz
neuen und alten Büchern, einigen Mineralien und Gesteinsproben zwischen den Ständen der
Fachliteratur aus Italien und Frankreich
Scheiner
Richard Scheiner aus Unterfranken am Stand von
Gibfried in Halle A6 mit Mineralien und Gesteinen
aus Madagaskar
gediegen Silber
Gediegen Silber von ca. 25 cm Länge aus Kongsberg in
Norwegen, gesehen in der Sonderausstellung
Baryt
Farbloser bis weißer Baryt als ca. 40 cm große Stufe in der Sonderausstellung "European Classics"
Sammlung Gerl
Unter den Sammlervitrinen war die über "Erzherzog
Stephan" von Bernhard Sick und Karlheinz Gerl mit
alten Stufen und Sammlungszetteln herausragend
ausgestattet worden
Bilder
Kunstbilder von Steinen oder Sedimenten von
Mitarbeitern des LfU in Halle A6
Archaeopterix
Das animierte Fossil: Die originale Platte des 11.
bekannten Archaeopterix ("Urvogel"), die erst
wenige Monate vorher gefunden wurde. Darüber
"schwebend" der Name und in einem Film flog
dann eine gefiederte Rekonstruktion ein!
Kustodentreff
Die Teilnehmer des regelmäßigen Treffens des Arbeitskreises
Mineralogische Museen und Sammlungen der Deutschen
Mineralogischen Gesellschaft  (DMG) der Kustoden aus dem deutschsprachigen Raum am 28.10.2011
Staatssammlung
Der Stand der Geologischen Staatssammlung mit
zahlreichen Bildern der Exkursion in den Spessart
Anfang Oktober 2011
Rivista
Helga Lorenz im Gespräch mit Laura Oggioni von der
schönen, 4mal jährlich erscheinenden Mineralienzeitschrift Rivista Mineralogica Italiana am benachbarten Stand.
Roberto Appiani
Ganz versteckt arbeitet der beste Mineralien-Fotograf
Italiens in einer Kabine und fotografiert die Mineralien
der Händler wie auch der Sammler, die die wertvollen
und meist schönen Stücke zum Fotografieren an der
Stand der Rivista bringen. Die Bilder werden dann in
zahlreichen Zeitschriften und Büchern abgedruckt.

Die 4 Hallen sind jeweils etwa so groß wie 2 Fußballfelder. Beim Rundgang sind bequeme Schuhe angesagt, da man schnell einige Kilometer als Wegstrecken zurück legen kann; hinzu kommt noch der Weg vom Parkplatz bzw. der U-Bahn bis zu den Hallen. Denken Sie auch an Taschen oder einen Karren, denn Steine (oder Bücher) sind schwer. Und nehmen Sie ausreichend Bargeld mit, denn nicht alle Händler können bargeldlos abrechnen und gegen Ende des Tages kann es zu finanziellen Engpässen kommen. Im Service-Bereich gibt es für den Notfall einen Bankautomaten. Für einen zeitlich begrenzten Besuch ist es sinnvoll, diesen zu planen, da man an einem Tag nicht alle Hallen mit allen Ständen anschauen kann. Eine Hilfe ist der vorab zu kaufende Katalog und die Seite der Mineralientage im Internet, wo alle Aussteller und Hallenpläne einsehbar sind.


Bergkristalle  Sonderausstellung
2009: metergroße Bergkristalle aus der Schweiz, Dinosaurier und 7 Urvögel im Original!

2010 mit Stufen aus Südamerika. Da denkt man an Amethyst-Drusen, Gold, Diamanten, Uruquay-Achate, Smaragde, Silber, ... aber auch an die wunderschönen Fossilen der Santana-Formation.
Dazu Lackfilme und die leuchtenden Kristallen der Zentralalpen. Dazu kommen die zahlreichen Sammlervitrinen und die Ausstellungen den zahlreich vertretenen Museen. 



Impressionen von 2010:
Alpin-Show
Die Ausstellung im Halle A5 mit den Mineralien
aus den Alpen. Hierbei werden nicht nur Steine,
sondern auch kulinarische Spezialitäten der
Regionen angeboten
Santana
Insekten-Fossilien aus der Sanatana-Formation
in Brasilien (vorwiegend Libellen) in nahezu
perfekter Erhaltung
Insekten-Fossilen
Brasilianische Flugsaurier in der Sonderschau in
Halle A5 als fossile Platten, Lebensbild und
hängendes Modell
Kinder
Kinder konnten fossilreichen Platten der
Green-River-Formation aus Wyoming in den
USA spalten - auf der Suche nach echten
Fossilien
Lackfilme
Zahlreiche Lackfilme aus dem Braunkohlen-
Tagebau von Garzweiler zeigten die Schönheit
der Lockersedimente in Halle B5
Spessartin
Bis zu faustgroße Spessartin-Kristalle lagen in der
Vitrine der Brasilien-Sonderschau in Halle A6
Sonderschau
Die spektakuläre Sonderschau mit Mineralien aus
Brasilien
Turmalin
Sehr dünne und lange Stängel aus grünem
Turmalin auf Matrix; kaum glaublich, wie die
Bergung und der Transport ohne Bruch zu
berwerkstelligen ist (Brasilien-Sonderschau in
Halle A6)
 
Das Bild und die Legende musste ich am
12.1.2011 aus dem Netz nehmen. Ich hatte das
Einverständnis des Standinhabers, aber das Foto
erzeugte eine zu hohe (!) Nachfrage.
Austeller-Ausweis
Der Ausstellerausweis für 2010
Fernsehen
Die Mineralientage sind auch ein mediales Ereignis;
Ein Filmteam  des Fernsehens beim Gespräch mit
Herrn Wachtler im alpinen Bereich.
Satnd Zimmermann
Einer der über 1.000 Händler im Gespräch mit
Kunden. Die Mineralientage sind nicht nur Ver-
kaufs-, sondern auch eine Informationsbörse.
Stand von Gunter Zimmermann aus Frankfurt in
Halle A5


Wir waren mit einem reichen Fundus an antiquarischer Literatur vertreten, darunter seltene Werke der Mineralogie, Geologie und Paläotologie aus der Zeit von 1790 bis 1980 (Liste als PDF zum Herunterladen),
Dazu auch ausgesuchte, verlagsneue Bücher zur Geologie und Mineralogie,
darunter auch die ersten druckfrischen Exemplare des Buches "Spessartsteine". Dazu führen wir praktische Schienbeinschoner*, einige seltene Mineralien und Gesteine aus dem Spessart, darunter Sillimanit, Tilasit, Brandtit, Achaten in Lithophysen und Rhodochrosit mit.



*Die praktischen Schienbeinschoner haben kurioserweise niemanden interessiert, so dass ich keine mehr anbieten werde, wenn meine wenigen Stücke aufgebraucht sind. Bis auf 2 Menschen hat man noch nicht einmal gefragt wozu das ist!



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