Glas,
ein früher bekanntes Produkt aus dem Spessart.

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main
 

Glas aus dem Spessart
typisches Spessart-Glas als Becher mit Flügel-Nuppen und Zierstreif
(Replik)



Historisches:
Glas als Gebrauchsgegenstand war früher teuer und dementsprechend selten. Die Herstellung ist schwierig, einmal wegen der dazu verwandten Rohstoffe und wegen des enormen Energiebedarfes. Dieser wurde ausschließlich aus dem Holz gedeckt. Das Glasmacherhandwerk hatte enorme wirtschaftliche Bedeutung und einen hohen sozialen Stand. Man übertrug das Wissen über Generationen in den Familien.

Nachbau der Wenzel´schen Glashütte in Rechtenbach
Nachbau der Wenzel´schen Glashütte in Rechtenbach bei Lohr (an der B26)
aufgenommen am 26.12.2005

Überall im Spessart ließen sich Glashütten (z. B. Einsiedel, Emmerichsthal, Kahl (heute Großkahl), Weibersbrunn, Rechtenbach, Schöllkrippen, ...) nachweisen, die vom 13. Jahrhundert bis in die Moderne alle nur denkbaren Sorten an Gläser herstellten: 

Alembik, Apothekenflasche, Aräometer, Becher, Bierbecher, Bierkrug, Bierrömer, Blumenampel, Bockbecher, Bocksbeutel, Bordeuaxflasche, Branntweinbecher, Brustglas, Burgunderflasche, Butzenscheibe, Conditorpokal, Conditorvase, Dachziegel, Deckelbecher, Dickmilchschüssel,
Eindunstflaschen, Feldflasche, Flasche, Fliegenglas, Freimaurer, Fußbecher, Fußschale, Futtertrögchen, Gartenkugel, Glassturz, Glättgerät, Grablampe, Hekelbecher, Henkelflasche, Henkelvase, Humpen, Jagdpokal, Kaffetasse, Kännchen, Kanne, Käseglocke, Kelch, Kelch, Kerzengießmodel, Kerzenleuchter, Kindermilchflasche, Klech, Kleiderhaken, Kropfhalsflasche, Krug, Lampenschirm, Lichtkugel, Meßkännchen, Messzylinder, Mineralwasserflasche, Mondglas, Mostbecher, Nachttopf, Öllampe, Öllampenschirm, Pokal, Probbouteille, Pulverflasche, Retorte, Rheinweinflasche, Römer, Sackflasche, Schießkugel, Schröpfkopf, Schusterkugel, Schwimmdochtlampe, Seifenschale, Sektflöte, Spiegel, Stangenbecher, Teller, Tintenfass, Trinkstiefel, Trüffelflasche, Tulpenkelch, Untersetzer, Urinflasche, Vase, Vogeltränke, Vorratsflasche, Warmbierhumpen, Waschschüssel, Wasserbaraometer, Wasserkaraffe, Weihwassergefäß, Weinheber, Weinkaraffe, Windlicht, Zierkugel, Zukerhafen, ....*

Spessart-Museum in Lohr
Das sehr sehenswerte Spessart-Museum in Lohr mit den umfangreichen Sammlungen zu den Themen: Tonwaren, Glas, Forst, lokale Geschichte und einem historischen Kaufmannsladen im Eingang mit reichlich Literatur (übrigens wird in einem Raum die Geschichte von Schneewittchen dargestellt, da man der Auffassung ist, dass dieses in Lohr lebte!). - aufgenommen am 26.12.2005

Spiegel im Spessart-Museum in Lohr Gläser aus der Produktion im Spessart
Typische Produkte der Glashütten im Spessart (links die berühmten Spiegel, rechts Flaschen), ausgestellt in der Glasabteilung im Spessart-Museum in Lohr. Neben historischen Funden werden auch die Rohstoffe, Repliken und wertvolle Glasprodukte gezeigt (Pokale, Uranglas, ...). In weiteren Ausstellungen kann die Produktion anschaulich nachvollzogen werden.

Diese empfindlichen - was den Transport angeht - Glasprodukte wurden weit in Mitteleuropa gehandelt, insbesondere nach Holland. Waren es am Anfang im 15. Jahrhundert einfachste Prodktionsstätten (Waldglashütten), so ging die Entwicklung und die Konzentration weiter über die Manufakturen des 18. Jhdts. bis hin zu den den Fabriken des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Rohstoffe

Die Glashütten benötigten zur Herstellung des Glases die bekannten Rohstoffe: 

Quarz (Siliziumdioxid):
Die meisten Glashütten verwandten einfach gewaschenen Sand (aus dem sehr verbreiteten Buntsandstein) aus den Bächen oder der Umgebung der Glashütten. Mit dem Sand kam das färbende Eisen in die Glasmasse. Der Buntsandstein führt zwischen 0,5 und 2,5 Gew.-% Eisenoxid und dies erzeugt die grüne Farbe der einfachen Gläser. Das Eisenoxid konnte aus der Schmelze nicht mehr entfernt werden. Im Glas finden sich auch unlösliche Bestandteile wie Körner aus Zirkon. Später wurde auch eisenarmer Sand z. B. aus Steinheim bei Hanau oder Wächtersbach bezogen

Kalk (Calciumcarbonat):
Der Kalk kam aus den Muschelkalkgebieten östlich des Spessarts. Kalk benötigte man nach der Umstellung von Asche auf Pottasche. Ob auch die am Westrand des Spessarts zu Tage tretenden Zechstein-Kalke und ~Dolomite verwandt wurden, ist nicht bekannt, aber unwahrscheinlich, weil diese immer deutliche Mengen (bis zu 10 %) an Eisen- und Manganoxiden führen, was unerwünscht war, da damit nur grünes Glas hätte hergestellt werden können. 

Asche (Salze von Kalium, Natrium, Magnesium und Calcium):
Es wurden Aschen aus den Glashütten verwandt, aber auch extra zubreitet indem man großen Massen an (Buchen-)Holz in Gruben verbrannte und die Asche gewann. Der Beruf ist heute noch als Name Aschenbrenner erhalten. Und man sammelte aus den Haushalten die Asche der Herde und Öfen - sie wurden nicht als Dünger angesehen. Auch aus der Saline in Bad Orb kaufte man die Aschen der Salzsieder zu. Dabei wurde insbesondere das Restholz, die Wurzeln der Bäume, Äste, Rinde und auch krautige Pflanzen wie z. B. die auf Lichtungen verbreitet wachsenden Farne, verwandt. Die Aschen enthalten aber auch Eisenoxide, die zusammen mit den Eisenoxiden aus dem Quarzsand die Farbe verursacht haben. 
Erst später wurden die Aschen ausgelaugt und zur Pottasche (Kaliumcarbonat) weiter verarbeitet. Dazu betrieb man eigene Pottaschesiedereien oder es waren Nebenbetriebe der Glashütten. Auch hier wurden große Mengen an Brennstoffen - meist Holz - benötigt.
Es bestand übrigens eine Konkurrenz zu den Seifensiedern, die ebenfalls Aschen benötigten. 

Soda (Natriumcarbonat):
Die Soda war im Mittelalter im Spessart nicht bekannt. Mit der Industriealisierung wurde das Natriumcarbonat für das Herstellen der farblosen Flachgläser verwandt und z. B. aus Spanien bezogen. Diese hatte ausschließlich eine Bedeutung in den Manufakturen des 18. und 19. Jahrhunderts.

Braunstein (Manganoxide):
Die Manufakturen konnten mit dem aus Sachsen bezogegen Manganoxiden das Glas "entfärben" ("Glasseife"). In Wirklichkeit ist es kein Entfärben, sondern ein Überdecken der Farbe durchs Eisenoxid mit der aus dem Manganoxid, die in dünnen Schichten wenig auffällt. Dabei konnte nur Pyrolusit (MnO2) verwandt werden; die anderen Manganoxide wir Romanechit, Kryptomelan, Hollandit usw. eignen sich dafür nicht.

Brennstoffe:
Man verwandte im Spessart bis ins 19. Jahrhundert ausschließlich Holz (bevorzugt Buchenholz) und davon benötigte man große Mengen, die aus den Wäldern der Umgebung eingekauft werden mussten. Die Landesherrschaft verdiente kräftig am Holzverkauf an die Glashütten. Mit zeitweise eingesetztem Nadelholz erreichte man kurzfristig höhere Temperaturen.

Tone:
Zum Herstellen der sehr temperaturbeständigen Häfen (keramische Töpfe zum Schmelzen des Glases; daher kommt der Namen Häfner) und der Öfen musste Ton beschafft werden. Dieser wurde örtlich abgebaut oder auch z. B. von Klingenberg oder Wächtersbach zugekauft. Für die Hafen wurde zerstoßene Keramik zugesetzt und so eine Art Schamotte hergestellt. Nur diese hielten den Temperaturen von bis zu 1.250° C im Ofen über eine längere Zeit Stand und wurden von der Glasschmelze innen nicht angelöst. 

Die oben aufgeführten Stoffe wurden zerkleinert und dann gemischt (Gemenge genannt). Dann wurde dies in den Häfen aus Keramik aufgeschmolzen und bis zur Verwendungsfähigkeit geläutert, so dass die Gasblasen nicht zu sehr störten. Da nicht alle im Sand vorkommenden Minerale aufgeschmolzen werden konnten, sind im den alten Gläsern immer kleine Einschlüssen und Gasblasen enthalten. Optische Gläser konnten diese Glashütten im Spessart nicht erzeugen.

Infolge der großen Werthaltigkeit wurde Bruchglas und jegliche Abfälle wieder verwandt und wieder eingeschmolzen. Auch ist im Spessart das Schleifen des Glases (Pokale, Glasstücke für Lüster, Spiegel) überliefert. Das Zusetzen von alten Spiegeln führt dann zu den erhöhten Hg-Gehalten, da früher Spiegel mit elementarem Quecksilber belegt wurden (heute mit Aluminium).


Öfen 
Die Öfen waren meist aus den am Ort zu findenden Gesteinen erbaut. Sie standen in Gebäuden aus Holz (Glashütten) um einen Regen und Sichtschutz gegen die Sonne zu haben. Auch ließ sich in einem Raum besser und trocken arbeiten. Von den meisten Öfen sind, wenn überhaupt nur noch die Fundamente erhalten. In einer Glashütte gab es für die Produktion immer mehrere Öfen.

Glashütte Epstein 1
An nur wenigen Stellen sind die Reste der Öfen der Glashütten zu sehen,
so z. B. am Kulturrundweg von Kleinkahl, wo man auf der Glashütte Epstein 1
stehen kann
aufgenommen zur Eröffnung am 05.10.2008. 

Birklergrund  Glashütte Birklergrund
Die Glashütte (gegründet 1765) im Birklergrund südöstlich von Wiesen ist 1979 ausgegraben und die
Fundamente gesichert worden. Die Anlage besteht aus einem Ofen mit 4 schmetterlingsförmig angeordneten
Nebenöfen; der hölzerene Überbau ist längst verfallen und wurde vom Wald zurück erobert. Diese ehemalige
Glashütet liegt versteckt in den weiten Wäldern des Sandstein-Spessarts,
fotografiert am 06.01.2013.   



weißer Baryt
Schwerspat im Glas?


Es wurde oft behauptet und erweist sich als nahezu unausrottbar, dass der im Spessart sehr weit verbreitete Baryt (Schwerspat) einer der Rohstoffe für das Glas war, welches im Spessart an vielen Stellen hergestellt worden ist (Glashütten). Leider gibt es nur wenige chemische Analysen, die diese Behauptung bestätigen könnten. Bei den bisher veröffentlichten Gehalten von <1 Gew.-% BaO kann das darin gefundene Bariumoxid auch auf anderen Wegen in die Glasmasse gekommen sein, denn Barium ist ein weit verbreites Element. So lange es keine neue Analysen mit deutlich höheren Anteilen an BaO gibt, bleibt es bei der unbewiesenen Behauptung (siehe LORENZ 2008a und 2008b). Das Gegenteil wurde inzwischen auch mit dem unterschiedlichen Barium/Strontium-Verhältnis im Glas und Baryt nachgewiesen:

Also kein Baryt im (Spessart-)Glas!


Es macht auch keinen Sinn, einen Baryt (Bariumsulfat) in welcher Form auch immer ins Glas zu geben, denn das Baryt-Molekül zerfällt sehr leicht in der Hitze des Schmelzofens und setzt große Mengen an Schwefel(-Oxide) frei (ca. 35 Gew.-% SO3). 
Baryt schmilzt nicht, sondern "zerspratzt", so dass sich immer kleiner Körner bilden. Dieser Schwefel würde als Schwefeloxid viele Blasen in der Schmelze bilden (die im Glas logischerweise unerwünscht sind), zum größten Teil abrauchen, so dass es giftige Rauchschwaden gäbe. Ich einer Glashütte ohne technische Lüftung ist das nicht vorstellbar. Die bisherigen Glasanalysen weisen auch keine erhöhten Schwefelgehalte auf, wie man es bei einer Zugabe von Sulfaten erwarten würde.

Die nachweisliche, gezielte Verwendung von Bariumoxid (kein Schwerspat!) in den Glasschmelzen erfolgte sicher erst in der industriellen Glasproduktion zur Herstellung von Kristall- und Halbkristallgläsern im 19. Jahrhundert.
Die früheren Monitore für die Computer fußten wie die alten Fernseher auf der Technik der Kathodenstrahlen. Treffen diese beschleunigten Elektronen von Innen auf die Sichtseite, wird neben dem Farbeindruck auch eine Röntgenstahlung ("Bremsstrahlung") erzeugt. Diese muss das Glas durchqueren und träfe dann auf den Zuschauer bzw. Computernutzer. Aus diesem Grund wurde das Glas der Frontseite mit einigen Gew.-% BaO angereichert. Damit erreichte man eine höhere Dichte, so dass kaum eine Röntgenstrahlung bis zum Zuschauer gelangte. Da es kaum noch Röhrenmonitore gibt, wird auch kein Glas mehr dafür produziert. 


*Wenn Sie diese Gegenstände anschauen wollen, dann siehe LOIBL 1995.
Umfangreiche Sammlungen des spessarter Glases finde Sie im Heimtmuseum in Weibersbrunn, im Spessart-Museum in Lohr und im Glasmuseum in Wertheim.

 

Glasmuseum in Wertheim
Das Glasmuseum in Wertheim mit seinen Ausstellungen zum Thema Glas:
Von der Römerzeit bis zu Heutzeit, auch technische Gläser und moderne
Produkte wie Glasfasern.

Spessart-Teil der Ausstellung
Die Spessartglas-Abteilung im Glasmuseum in Wertheim im 1. Stock des Museums.
Man beachte rechts die Kisten mit Butzenscheiden, in Stroh verpackt zum Transport. Weiter sind hier unter Anderem die Glas-Funde der Ziroff-Hütte ausgestellt. Heute gibt es noch Betriebe in Lohr (Fa. Gerresheimer) und Wertheim (Fa. Schuller) die Glas herstellen oder verarbeiten. Sonst erinnern nur noch Namen (Flur-, Orts, Straßen- oder Familiennamen) an die einstige Verbreitung des Glases im Spessart.
 

Weibersbrunn.
Ein weiteres Museum mit Glas aus dem Spessart können Sie in Weibersbrunn anschauen. Hier wurde seit 1998 in einem schlichten Sandsteinbau einer früheren Schwesternstation ein sehenswertes Heimatmuseum vom Heimat- und Geschichtsverein Weibersbrunn e. V. (1. Vorsitzender Christian Schreck) eingerichtet. Dieses besitzt eine größere Glassammlung, die auf die Gründung der heute nicht mehr vorhandenen Glashütte 1706 und damit die Gründung des Ortes zurück geht. Von hier stammt das einst berühmte "Mondglas". Es war ein Flachglas, welches aus einer rotierenden Scheibe geschnitten wurde. Man erkennt das Glas an den radialen Streifen und an der unterschiedlichen Dicke, denn es war nicht mglich, die Scheiben wirklich planparallel herzustellen.
Mondglas
Fensterscheibe in einem Fenster aus dem späten 18. Jahrhundert mit einer Scheibe aus Mondglas, sehr wahrscheinlich aus der Produktion von Weibersbrunn, Bildbreite ca. 10 cm. Links an dem Schattenrand ist eine Gasblase, darüber eine kleine Delle und diagonal durchs Bild sind die Streifen des Herstellunsgverfahrens zu sehen. Die Flecken stammen von Regentropfen. Es sind nach meinem Kenntnisstand die einzigen Mondglasscheiben in Fenstern eines Haueses, welches noch bewohnt wird. Aufgenommen am 25.08.2012 im südlichen Spessart.

Ähnliche Glasscheiben finden sich im Oberlicht der Eingangstür des 1822 erbauten Hüttenamtes von Bieber, wo ebenfalls eine der 4 Scheiben aus dem Mondglas bestehen.  

 

Exkurs:
Römische Gläser:

Wenn man im Römermuseum (Untere Wallstr. 14) in Obernburg am Main sich die Gläser anschaut, dann bekommt man Respekt, zu welchen Leistungen diese Menschen fähig waren, ca. 800 Jahre bevor man im Spessart Glas erzeugte.

römische Glasurne
Hier steht in einer Vitrine im 1. Stock eine große Glasurne
aus einem farblosen Glas mit einem eingerollten Rand,
in einer Machart -  da kann man nur staunen. Darunter
steht eine Trinkflasche für Kinder.
Die anderen, teils farbigen Gläser und Flaschen zeigen die Kunstfertigkeit der römischen Glasmacher. Es handelt sich möglicherweise um Importware, irgendwo aus dem Imperium, gefunden in Obernburg. Hier bestand im 2. Jahrhundert nach Chr. ein Castell am Liemes.
 

Literatur:
Gemeinde Weibersbrunn [Hrsg.] (1995): Weibersbrunn in Wort und Bild  Geschichte eines Spessartdorfes.- 516 S., sehr zahlreiche SW-Abb., [Verlagsdruckerei Schmidt GmbH] Neustandt/Aisch.
GRIMM, Claus, Hrsg. (1984): Glück und Glas  Zur Kulturgeschichte des Spessartglases.- Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur Nr. 2/84, 395 S., zahlreiche auch farb. Abb., [Verlag Kunst & Antiquitäten] München.
KRIMM, S. (1979): Auf engem Raum in reichem Maß Buchenholz, Sand, Salz, Ton: Die Rohstoffe für die Erzeugung von Glas im Spessart.- Spessart Monatsschrift des Spessartbundes Juli 1979, S. 3 - 4, 2 Abb., Aschaffenburg.
KRIMM, S. (1982): Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Glashütten im Spessart.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kulturvereins Aschaffenburg e. V. Band 18,1, 264 S., 10 Abb., 13 Tab., [Verlagsdruckerei Schmidt GmbH] Neustadt a. d. A.
LEIBER, J., CZYGAN, W. & MAUS, H. (1985): Untersuchung zur Chemie und Herkunft von Spechtern.- S. 87 - 98, 3 Tab., 3 Abb., - in Spechtergläser Ausstellung im Glasmuseum Wertheim 1986.- 119 S., [Rotadruck] Wertheim.
LOIBL, W. (1988): Vom Pilotprojekt zur Industrieruine Rechtenbach als Glashüttenort (1686-1791).- S. 6 - 44, 5 Abb., - In Gemeinde Rechtenbach (1988): Chronik mit Bilddokumentation 300 Jahre Rechtenbach im Spessart.- 304 S., [Offsetdruck G. H. Hoffmann] Gemünden.
LOIBL, W. [Hrsg.] (1995): Glas aus Einsiedel  Die fürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenbergische Karlshütte zu Einsiedel im Spessart (1820-1889).- Schriften des Geschichts- und Museumsvereins Lohr am Main, Folge 28, 391 S., zahlreiche Abb., Karten, Stiche und Tab., [Schleunungsdruck GmbH] Marktheidenfeld.  
LOIBL., W. (1995): Das Personal der Karlshütte im fürstlich-löwensteinischen Spessart.- Wertheimer Jahrbuch 1995, S. 147 – 221, 2 Abb., Hrsg. Vom Historischen Verein in Verbindung mit dem Staatsarchiv Wertheim, [Verlagsdruckerei Schmidt GmbH] Neustadt/Aisch.
LOIBL, W. [Hrsg.] (1996): Asche zu Glas  Die Flußmittel Asche, Pottasche und Soda in fränkischen Glashütten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert.- 282 S., zahlreiche, auch farb. Abb., [Schleunungdruck GmbH] Marktheidenfeld.
LOIBL, W. (2012): Die kurmainzische Spiegelmanufaktur Lohr am Main (1698 - 1806) und die Nachfolgebetriebe im Spessart. Band 1 Die kurmainzische Spiegelmanufaktur Lohr am Main (1698 - 1806) im Rahmen der allgemeinen Geschichte.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. Band 62,1, Studien zur Geschichte des Spessartglases, Folge 3, 837 S., einige, teils farb. Abb., Tab., [VDS - Verlagsdruckerei Schmidt] Neustadt an der Aisch.
LOIBL, W. (2012): Die kurmainzische Spiegelmanufaktur Lohr am Main (1698 - 1806) und die Nachfolgebetriebe im Spessart. Band 2 Der Regiebetrieb der kurmainzischen Spiegelmanufaktur Lohr am Main.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. Band 62,2, Studien zur Geschichte des Spessartglases, Folge 3, 1.082 S., einige, teils farb. Abb., [VDS - Verlagsdruckerei Schmidt] Neustadt an der Aisch. 
LOIBL, W. (2012): Die kurmainzische Spiegelmanufaktur Lohr am Main (1698 - 1806) und die Nachfolgebetriebe im Spessart. Band 3 Die Zweig- und Nachfolgebetriebe der kurmainzischen Spiegelmanufakur im Spessart.- Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. Band 62,3, Studien zur Geschichte des Spessartglases, Folge 3, 778 S., einige, Abb., Tab., [VDS - Verlagsdruckerei Schmidt] Neustadt an der Aisch.
LORENZ, J. (2008a): Schwerspat im Spessart-Glas?- S. 93 – 94, 1 Abb.- In FLACHENECKER, H., HIMMELSBACH, G. & STEPPUHN, P. (2008):  Glashüttenlandschaft Europa Beiträge zum 3. Internationalen Glassymposium in Heigenbrücken / Spessart.- Historische Studien der Universität Würzburg Band 8, 211 S. , ca. 100 Abb., [Verlag Schnell & Steiner GmbH] Regensburg.
LORENZ, J. (2008b): Schwerspat im Spessart-Glas? Ein Beitrag zur Glas-Chemie und zu den Rohstoffen für die Glasherstellung.- Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes Bd. 26, S. 271 – 283, 3 Abb., 3 Tab., Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg.
LORENZ, J. mit Beiträgen von M. OKRUSCH, G. GEYER, J. JUNG, G. HIMMELSBACH & C. DIETL (2010): Spessartsteine. Spessartin, Spessartit und Buntsandstein – eine umfassende Geologie und Mineralogie des Spessarts. Geographische, geologische, petrographische, mineralogische und bergbaukundliche Einsichten in ein deutsches Mittelgebirge.- s. S. 736ff.
OKRUSCH, M., GEYER, G. & LORENZ, J. (2011): Spessart. Geologische Entwicklung und Struktur, Gesteine und Minerale.- 2. Aufl., Sammlung Geologischer Führer Band 106, VIII, 368 Seiten, 103 größtenteils farbige Abbildungen, 2 farbige geologische Karten (43 x 30 cm) [Gebrüder Borntraeger] Stuttgart.
REUSCH, L. & WEISMANTEL, G. (2001): Herrschaften, Bauern und Glasmacher in Emmerichsthal.- 72 S., 22 Abb., 1 ausklappbare farb. Abb., [Druckerei Wagner] Zeitlofs-Rupboden. STEPPUHN, P. (2010): Archäologie, Geschichte und Rekonstruktion der Spessarter Glashütte Epstein I bei Kleinkahl.- Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes Band 28, S. 9 – 55, 28 teils farb. Abb., Hrsg. vom Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e. V., [VDS – Verlagsdruckerei Schmidt] Neustadt an der Aisch
TOCHTERMANN, E. (1988): Produktion der Wenzelhütte (1686-1698).- S. 45 - 52, 26 Abb., - In  Gemeinde Rechtenbach (1988): Chronik mit Bilddokumentation 300 Jahre Rechtenbach im Spessart.- 304 S., [Offsetdruck G. H. Hoffmann] Gemünden.
WEDEPOHL, K. H. (2003): Glas in Antike und Mittelalter Geschichte eines Werkstoffes.- 227 S., 77 Abb. davon 32 farbig, 29 Tab., [E. Schweizerbart´sche Verlagsbuchhandlung] Stuttgart.


Zerrspiegel in Lohr

In der Glasabteilung im Spessartmuseum in Lohr
gibt es einen gewellten, großen Spiegel, der dem
Fotograf zu unerwartenen Proportionen verhalf.
aufgenommen am 26.12.2005


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