Das
"Tunnelbuch"
zur Umfahrung Schwarzkopftunnel 2013 - 2018
zwischen Laufach, Hain und Heigenbrücken
(ICE-Bahnstrecke Hanau - Nantenbach)

 

von Joachim Lorenz, Karlstein a. Main

   
Tunnelbuch
Der fertige Umschlag des Tunnelbuches als finaler Entwurf. Das Buchformat ist DIN A4.
Es wird auch gleichzeitig der Band 29 der Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Museums Aschaffenburg.



Status: im Druck

Papierstapel
Die ersten Bogen sind gedruckt,
aufgenommen am 16.07.2018


Das Tunnelbuch


In den Jahren 2013 bis 2018 wurde die Umfahrung des Schwarzkopftunnel zwischen Aschaffenburg und Würzburg (Hanau - Nantenbach) realisiert. Das Vorher, der Bau und das Nachher wurde beschrieben, gedruckt und befindet sich zwischen 2 massiven Buchdeckeln:

Muster
(Musterbuch)
 
Zukünfige Bezugsquellen in der Region werden sein:

Das Buch wird buchbinderisch so gut gemacht, dass es bei allen Seiten offen liegen bleibt. Ein matt gestrichenes Papier sorgt dafür, dass man beim Lesen keinen Glanzpunkt anschauen muss. Eine gut lesbare Schrift, große und viele Bilder sorgen für einen ungetrübten Lesegenuss - auch für den eiligen Leser. Der sehr günstige Preis und die hohe Auflage von 1.000 Exeplaren sorgen für eine weite Verbreitung. In dem geologischen Teil werden einige bisher nicht bekannte Beobachtungen aus dem Spessart veröffentlicht.
Die Vielfalt an Themen garantiert einen interdisziplinären Ansatz für Historiker, Eisenbahnfreunde, Geologen, Mineralogen, Paläontologen, (Tunnel-)Bauingenieure, Botaniker und die Menschen der Region - insbesondere in der Zukunft. 



Beispielseiten aus dem Buch:
Vorsatz
Unter Tage:
Bilder aus der Zeit des aktiven Vortriebs mit Bohr- und
Sprengarbeit
 

Geologie
Steine:
Ganz ausführlich: Die Geologie und Mineralogie der
Baustelle
 

Spessartrampe
Eisenbahnkunde:
Eine bahnkundliche, fachlich bis emotionale
Schilderung der Spessartrampe


Epilog
Schlusswort:
Ein Epilog vom Bürgermeister Fleckenstein aus Laufach


Öffentlichkeit
Menschen:
Die Baustelle im Spiegel der Öffentlichkeit


Baustelle
Alltag:
Bilder aus der Baustelle - oder wie sieht eine
Großbaustelle hinter den Kulissen aus  


Veränderungen
Veränderungen:
Bilder im etwa monatlichen Abstand über 4,5 Jahre
von einer Stelle mit Blick von heutigen Tunnel
Hirschberg auf das Herz der Baustelle am Tunnel
Falkenberg


Vermessung
Vermessung -
oder wie kommt man in Heigenbrücken an der richtigen
Stelle und mit einer Abweichung von wenigen Millimetern
heraus?


Fossilien
Fossilien:
In den Zechstein-Sedimenten des Tunnels Falkenberg
wurden Meeres-Fossilien gefunden. Solche Fossilien
sind im Spessart sehr selten gefunden worden


Bürgerinitiative
Einspruch:
Die Bürgerinitiativen als Verursacher der jetzt
gebauten Umfahrung


Bitte beachten Sie, dass diese Musterseiten im fertigen Buch die jeweils Vorder- und Rückseite bildet. Jedes Kapitel beginnt mit einer rechten Seite. Jeder Abschnitt zeigt oben in der Ecke ein kleines, thematisch passendes Bildchen, welches die Zugehörgkeit zum Kapitel markiert.
Die letzten Fotos im Buch stammen vom Juni 2018.




Hinweis:
Es wird eine auf maximal 50 Exemplare limitierte Halblederausgabe mit Goldprägung auf dem schwarzen Leder-Rücken mit Bünden - auf Vorbestellung für 125 € geben. Diese werden nach Bestellung einzeln hergestellt.

ARGE-Umschlag
Für die beteiligten Firmen der ARGE wurde eine inhaltsgleiche
Sonderedition mit dem Logo auf dem Titel aufgelegt.

Auf Wunsch erhalten Sie auch das Buch mit einer Widmung.



Und warum schreibt und druckt man im 21. Jahrhundert ein Buch?
Im Zeitalter des PC, der Cloud, der elektronischen Lesegeräte für "Bücher" und der sozialen Medien ein Buch aus Papier.
Nun wurden in den 5 Jahren auf und um die Tunnelbaustelle sicher hunderttausende von farbigen Fotos in sehr unterschiedlicher Qualität angefertigt. Aber diese sind mit wenigen Ausnahmen alle digital erzeugt worden. Und so werden die wieder vergehen. Firmen vergehen, Server brennen ab. Programme gibt es nicht mehr. Speicherkarten lassen sich nicht auslesen. Ein Virus zerstört die Daten hier, ein Festplattenproblem dort, ein plötzlicher Tod des Besitzers verursacht, dass ohne Passwort keiner mehr an die Daten kommt; keine Datensicherung und versehentliches Löschen werden in den nächste 30 bis 50 Jahren dafür sorgen, dass nur wenige Datensätze vorhanden sind. Und die Mehrzahl der Fotos sind nicht beschriftet, so dass die wesentlichen Daten für die Fotos fehlen. Hinzu kommen Probleme mit den Datenschutz bei Personen und der Urheberschaft (wird zwar oft vergessen, aber der Erbe erbt nach der gegenwärtigen Rechtslage die Urheberschaft mit!). Dass einfache CD-ROM-Scheiben oft keine 10 Jahre halten, ist inzwischen bekannt. Die ersten DVD-Scheiben aus Polycarbonat können nicht mehr gelesen werden, so dass die darauf gespeicherten Fotos verloren sind. So sind bereits ganz Diasammlungen verloren, weil man nach dem (professionellen) Scannen die Dias weggeworfen hat! Und die Erlebnisse, Daten und Fakten werden zwar erzählt, aber eben nicht dokumentiert. Und so sind die nach einer oder spätestens nach zwei Generation auch vergessen.
Wenn man das Ereignis einer Jahrhundertbaustelle mit einem unteriridschen Bauwerk den nachfolgenden Menschen erhalten will, dann bleibt nur das Buch. Das Papier (und die pigmentierten Farben) werden mindestens 200 Jahre halten. Kein elektronischer Virus zerstört das Buch. Man braucht keinen Strom und auch keine Betriebssysteme. Es gibt auch keine Probleme mit den Programmen (versuchen Sie mal eine Datei aus IBMtext4, AmiPro, Harvard Graphics oder Word 2.0 zu öffnen!), die es dann möglicherweise nicht mehr gibt. Sicher, man kann es verlegen, es kann nass werden oder es kann verbrennen. In der Regel wirft man so ein dickes Buch nicht versehentlich weg. Aber bei einer Auflage von 1.000 Exemplaren werden auch in 200 Jahren noch genügend Bücher vorhanden sein, dass man sich ein Bild im wahrsten Sinne des Wortes machen kann und es ist ein Bericht der Zeitzeugen.   





Leider konnte ich nicht für alle interessanten Themen Fachautoren gewinnen. Beispielsweise hatte ich mir einen etwa zweiseitigen Beitrag zur Finanzierung der etwa 450 Millionen € gewünscht, also wie kommt das Geld des Steuerzahlers von Berlin auf die Baustelle. Oder zur Vorerkundung, zum Ausschreibungsverfahren, aus der Sicht der zuständigen Behörden wie dem Eisenbahnbundesamt oder der ARGE mit all den vielen Lieferanten und Nachunternehmern. Trotzdem deckt das Buch einen weiten Bereich an Themen ab und kann als umfänglich angesprochen werden.


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