Die 41. Aschaffenburger Mineralienbörse
4. - 5. Mai 2024


 

Plakat
          Aschaffenburger Mineralienbörse 
mit folgendem Zusatzangebot:
  • Sonderausstellung: "Calcite aus dem Sauerland und von überallher"
  • Tombola - jedes Los ein Treffer für Mineralien, Fossilien, Gesteine, ...
  • Bestimmungsservice für Mineralien und Gesteine - aber nur eingeschränkt für geschliffene Steine und Schmuck
  • Fachschaft Geowissenschaften Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Eintritt 3 €.  




Eindrücke von der 40. Mineralienbörse 2023
Thomas Weis in der Sonderausstellung  
Thomas WEIS mit der von ihm zusammen gestellten und gestalteten Sonderausstellung zu den Edelsteinen aus dem Spessart: Granat, Achat, Quarz, Hämatit, Azurit, Feldspat, Beryll, ...
Der Blick in eine der Vitrinen
Der Blick in eine der Vitrinen offenbarte eine bunte Vielfalt von Gesteinen und Mineralien mit einem "wow" - so was gibt es im Spessart: Rhodochrosit, Sillimanit, Turmalin, Diopsid-Kalksilikatfels, Skapolith, Pegmatit, usw.! 
Calcite aus dem Sauerland
Lothar STAAB aus Mainaschaff bot Eigenfunde aus dem Sauerland an; darunter besonders Calcit-Kristalle. teils mit Pyrit und Markasit.
Bestimmung
Joachim LORENZ erklärt Besuchern mit mitgebrachten Steinen am Bestimmungsstand, was unter dem Mikroskop zu sehen war - und warum es das ist, also welche Merkmale für was sprechen (Begründung).
Oberbürgermeister
Wir hatten Studenten der Universität Mainz mit einem Stand zu Besuch. Diese hatten ein Polarisations-Mikroskop mit Kamera und einem großen Monitor dabei. Hier wird dem Oberbürgermeister Jürgen HERZING und Christina KOLBERT von der Stadt Aschaffenburg auf einem Rundgang mit Max RETTINGER an einem Dünnschliff eines vulkanischen Gesteins aus Hohl erklärt, wie das funktioniert.
Stand Staubach
Sascha STAUBACH garnierte seine Stand mit Sprüchen aus der Lebensmittelbranche. Er hatte Mineralien aus dem Taunus, Wetterau, aber auch fossile Hölzer aus Ägypten dabei.
Tombola
Die Tombola wurde von Peter UNKELBACH und Doris BLEISTEIN vorbereitet und auch abgewickelt. Beide hatten alle Hände voll zu tun und am Ende der Börse waren alle Steine verteilt worden.
Die Steine waren in kleinen weißen Schächtelchen präsentiert worden. 
Ziehung
Ina HRISTOVA zieht am Ende der Mineralienbörse unter Überwachung von Max RETTINGER die 3 Gewinner der Mineralstufen im Hintergrund, die dankenswerterweise von unserem Mitglied Lothar STAAB gespendet wurden.
Helfer
Viele Hände - schnelles Ende: Die fleißigen Helfer nach dem Aufbau der Tische, Verteilen der Tassen, der Ausweise und der Aussteller-Info genießen leckere Brötchen und Kaffee: Iglika DONCHEVA und Ina HRISTOVA (Catering), Alois ("Loisl") FUCHS, Daniel SCHMITT, Bernhard BOZEM. Regina SCHMITT, Marco KOLB, Hans KOLB, Andreas VÖLKER, Peter UNKELBACH, Lothar STAAB, Max RETTINGER, Inge FUCHS, Doris BLEISTEIN (knieend) und Joachim LORENZ - Helga LORENZ fotografierte.

Das Wetter war wie in den vergangenen Jahren eigentlich zu schön - aber es kamen weit über 1.000 Besucher! Darunter besonders viele Familien mit Kindern. Vor der Kasse bildeten sich zeitweise sogar Schlangen. Und man war begeistert von den 55 Ausstellern, dem vielfältigen Angebot, der Tombola, dem Bestimmungsservice für Steine und der Sonderausstellung der WEIS´schen Edelstein aus dem Spessart. Für die auswärtigen Besucher stand des nebenan gelegene Parkhaus zur Verfügung, so dass man kurze Wege zum PKW hat.

Börsentasse
Alle Aussteller und Helfer bekamen eine 
Porzellantasse mit dem Jubiläumsaufdruck.
Diese wurde zum Aufbau mit warmen
Kaffee gefüllt.






Auf der Mineralien-Börse 2022 wurden einige fossile Hölzer aus der Region gezeigt:

Kieselholz vom Untermain quer gesägt
Links: Außergewöhnlich großes, aber rissiges und durch Eisenhydroxide gelbliches Kieselholz vom Untermain mit einer fossilen Kernfäule,
die mit Quarz-Kristallen ausgekleidet ist. Wo mag einst dieser Baum gewachsen sein. Bildbreite 16 cm.
Rechts: Eine aus dem Stamm gesägte Scheibe, geschliffen und poliert; Bildbreite 17 cm.

Holzausstellung
Und so sah das auf der Mineralien-Börse in Aschaffenburg aus. Es waren Hölzer aus den Main-Sedimenten,
gefunden zwischen Aschaffenburg und Mainz. Dazu Erläuterungstafeln, Dünnschliff, rezentes Holz, Schilder
und das Manuskript der Begleitschrift,
aufgenommen am 07.05.2022








Eindrücke von der 39. Mineralienbörse 2022
Die
                  Organisatoren  
Die Männer der Aufbaus von Naturwissenschaftlichen Verein AB: Hans LAUDAHN, Bernhard BOZEM, Hans KOLB, Lothar STAAB, Peter UNKELBACH, Max RETTINGER und Marco KOLB nach dem Stellen der Tische nach dem Motto: "Viele Hände - schnelles Ende";
aufgenommen am 06.05.2022
Ansprache
Der Aschaffenburger Bürgermeister Eric LEIDERER und der Börsenleiter Max RETTINGER während der Ansprache zu Eröffnung der Börse;
aufgenommen am 07.05.2022
Kinzigtaler
Die 3 vom Stand des Kinzigtaler MineralienClubs;
aufgenommen am 07.05.2022 
Goldschmied Weis
Thomas WEIS mit den Edelsteinen aus dem Spessart
aufgenommen am 07.05.2022
Thomas GOSS
Der hell illuminierte Stand von Thomas GOSS aus Mainaschaff;
aufgenommen am 07.05.2022
Stand Scherz
Neben Mineralien, Fossilien und Schmuck aus Marokko bietet Reinhard SCHATZ aus Reisen nach und in Marokko an;
aufgenommen am 07.05.2022
Stand von LORENZ
Am Stand von Helga und Joachim gab es neben antiquarischen Büchern (interessierte kaum jemanden), dazu neue und ein paar Mineralien und Fossilien. Ina HRISTOVA berät und bedient Kunden,
aufgenommen am 08.05.2022

Kasse
Die Familie SCHRIEDER kassiert Besucher, wechselt auf 3 € und klebt Bändchen ans Armgelenk,
aufgenommen am 08.05.2022
Glaskugel
Die beleuchtete Glaskugel im Holz. Sieht nach Kunst aus, aber damit kann man sich das Haus anzünden. Wenn die Sonne da durch scheint, dann kann das Holz gezündet werden, was hier passiert ist (deshalb ist das Innere schwarz), 
aufgenommen am 08.05.2022


Eindrücke von der 38. Mineralienbörse 2019
Stand von Hans KOLB 
Hans KOLB an seinem Stand mit dem Nachlass eines bekannten Sammlers, der leider nur wenig Disziplin beim Beschriften der Stücke zeigte,
aufgenommen am 04.05.2019
Andreas VÖLKER Andreas VÖLKER diskutiert mit dem Schlossermeister Bernhard BOZEM aus Mespelbrunn über Mineralien, die die Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg gefunden haben.
aufgenommen am 05.05.2019
Joachim Lorenz am Amethyst Joachim LORENZ neben der etwa 600 kg schweren Ametyhst-Druse aus der ehemaligen Ausstellung des Steinschleifers Walter NARR(†) in Heigenbrücken, bezeichnet als "Der Stern von Rio Grande", 2,05 Meter hoch, 1980 für 22.000 DM gekauft. Es handelt sich um eine der größten Amethyst-Druse in einer privaten Sammlung in Deutschland. Sie ist noch nicht - wie heute üblich - außen schwarz angestrichen,
aufgenommen am 05.05.2019.
Zur 38. Mineralienbörse 2019 war das bestellte, kalte und nasse Wetter auch geliefert worden. Am Samstag Regen und in der Nacht zum Sonntag Bodenfrost.


Eindrücke von der 37. Mineralienbörse 2018
BMS  
Neu auf der Börse in Aschaffenburg: Familie SEIPEL aus Wasserlos mit Steinkunst für die gefällige Ausstattung der Wohnung,
aufgenommen am 06.05.2018
Calcite 
Lothar STAAB aus Mainaschaff glänzte mit eindrucksvollen Calcit-Kristallen aus dem Sauerland, teils mit Sulfiden und Baryt in glänzenden Stufen.
Bücher 
Der Schwerpunkt am Stand von Joachim LORENZ lag eindeutig bei den Büchern und hier wurde das Muster des neuen Tunnelbuches ausgelegt.
Die 37. Mineralienbörse 2018 litt wieder unter dem warmen und sehr sonnigen Wetter - ohne Wolken am Himmel - eine sonnige und trockene Periode des Frühjahrs, wie auch 2011, 2012, 2016 und 2017. Da denkt man normalerweise an Wandern, Eis essen oder Schwimmbad. Von der Trockenheit noch mehr betroffen ist die Landwirtschaft und die Schifffahrt. Die Besitzer von Solaranlagen freuen sich über die lange Sonnenscheindauern. Eine Mineralienbörse bei 26° C hatten wir in den letzten Jahren doch schon mal.
Aber so ist eben das Wetter:
chaotisch.


Eindrücke von der 36. Mineralienbörse 2017
Stand Lorenz
Unser Stand nach dem Aufbau mit den vielen Büchern und den Steinen,
aufgenommen am 13.05.2017
Thomas Hüter 
Am Stand von Thomas HÜTER werden auf Bestellung kugelige Blasenfüllungen aus Mexiko mit einer Kette geknackt: Die Spannung steigt, wenn man in das Innere schauen kann. Oft sind die Innenwände mit schönen Quarzkristallen ausgekleidet.
Kugelspiel 
Auf einem Holzbrett sind 37 Kugeln aus polierten Mineralien und Gesteinen zum Spielen aufgelegt.


Eindrücke von der 35. Mineralienbörse 2016
Stand der Oppermanns  
Unsere Standnachbarn verfügen über ein umfangreiches Angebot an Mineralien und Schmucksteinen: die Familie OPPERMANN aus Oberursel
Andreas Völker 
Das Spessart- und Umgebung-Angebot von A. VÖLKER aus Rothenbuch,
aufgenommen am 08.05.2016
 URNER
Hermann URNER bot eine sehr große Bergkristallstufe aus Südamerika und einzelne Stufen aus Deutschland an
Max Rettinger  
Max Rettinger von Naturwissenschaftlichen Verein bot Stufen einer umfangreichen Mineraliensammlung an
Stand von Helga udn Joachim Lorenz  
Der Stand von LORENZ mit den Gesteinen und Mineralien aus dem Spessart  und dazu verlagsneue und antiquarische Bücher
Konkretion
Geöffnete Konkretion aus braunem  Goethit, z. T. glaskopfartig und mit Ton ausgekleidet, gefunden im Bröckelschiefer von Sonden und vorgelegt auf der Mineralienbörse als Problematikum. In der rechten Hälfte befindet sich noch der Kern aus einem Tonstein,
Bildbreite 16 cm

 

Eindrücke von der 33. Mineralienbörse 2014
Stand Andreas Völker
Das gesprochene Wort hat auf der Börse einen hohen Stellenwert
f.a.n. Arena
Blick in die Halle,
aufgenommen am 11.05.2014
der Stand mit Spessartmineralien
Mein Stand mit den Gesteinen und Mineralien aus dem Spessart und dazu neue und antiquarische Bücher
Kasse
Max RETTINGER vom Naturwissenschaftlichen Verein kassierte von den Erwachsenen den Obolus
Kinzigtaler
Mitglieder des Kinzigtaler Mineralienclubs trafen sich auf der Börse und tauschten Informationen aus
Kinder
Auch Kinder und Jugendliche waren mit den bunten Steinen zu begeistern; und sie stellten Fragen nach der Herkunft; Stand von Familie OPPERMANN aus Oberursel


Börse 2011
Ansprache
            Oberbürgermeister
Begrüßung der Aussteller zur 30. Mineralienbörse
am 07.05.2011 in der f.a.n. frankenstolz arena;
v. re. Dr. Willi REILAND (ehemaliger Oberbürgermeister
*1933 2015), Peter VÖLKER (Naturwissenschaftlicher
Verein), damaliger Oberbürgermeister Klaus HERZOG.





Mineralienbörse in der
        Frankenstolzarena

Mineralienbörse Aschaffenburg -
          mein Stand
Meine Frau Helga LORENZ auf unserem unscheinbaren Börsenstand auf der 26. Börse
(links auf den Stuhl sitzend) am 06.05.2007


Eindrücke von der 18. Mineralienbörse 2000 in der Unterfranken-Halle
Stand
          Lorenz Stand WEIS
Helga LORENZ hinter dem Stand, wo wir sogar einen PC aufgebaut hatten. Thomas WEIS spricht mit Michael MÜLLER über Kleinmineralien
am Mikroskop,
aufgenommen am 07.05.2000.


Eindrücke von der 18. Mineralienbörse 1999 in der Unterfranken-Halle
Stand
          Lorenz Halle 1999
Der Stand von uns befand sich im Foyer und am Eingang (im Fotos rechts) befand sich der Stand von Fa. GROSCH aus Dietzenbach,
aufgenommen am 25.04.1999.


Eindrücke von der 13. Mineralienbörse 1994 in der Eissport-Halle
Joachim Lorenz in der Eissporthalle
Joachim LORENZ am Stand mit Spessart-Mineralien in der kalten Eissporthalle,
aufgenommen am 08.05.1994.


Eindrücke von der 12. Mineralienbörse 1993 in der Eissport-Halle
Börse 1993
Die Eissporthalle war angefüllt mit Ständen, an denen Mineralien, Fossilien und Zubehör verkauft wurde,
aufgenommen am 09.05.1993.

Stand Lorenz
Wir waren erstmals mit einem Stand und einer Sonderausstellung über den Steinbruch in Sailauf dabei. Neben Postern auf den Stellwänden hatte ich zwei Vitrinen mit Funden aus Sailauf bestückt, was einiges an Interesse erzeugte. Am Stand sitzt Helga LORENZ.
Filmaufnahmen
Die lokalen Medien und das örtliche Fernsehen berichtete über die Börse mit Bild und Ton. Peter VÖLKER und Joachim MÜHLIG unterstützen die Mannschaft. Der Bub links neben dem Kameramann ist Michael MÜLLER.
Die Eissporthalle ist unten offen, d. h. man kann darunter parken. Aber damit ist der Boden auch kalt und weil kurz vorher noch Eis darauf war, war der Beton ganz kalt, so dass man beim Stehen kalte Füße bekam.


Eindrücke von der 9. Mineralienbörse 1990 in der TVA-Halle
TVA-Halle  
Die 9. Mineralienbörse fand in der TVA-Halle
in Aschaffenburg statt,
aufgenommen am 06.05.1990
Stand Thomas Weiß  
Thomas WEISS war einer der lokalen Aussteller.
Neben dem dicken Mineralienbuch steht auch das
einst vereinseigene Mikroskop,
aufgenommen am 06.05.1990 
Familie BEISLER   
Inge und Ferdinand() BEISSLER aus Glattbach
gehörten über viele Jahre zu den regelmäigen
Ausstellern auf der Börse. Neben Schmuck
wurden auch Mineralien aus der Region ange-
boten, besonders Achate aus Sailauf und bunten
Mineralien aus Altenmittlau,
aufgenommen am 06.05.1990.







f.an. frankenstolz arena
aufgenommen am 04.05.2008

Die f.a.n. frankenstolz arena an der Seidelstraße in Aschaffenburg (früher Unterfrankenhalle) liegt neben der Berufsschule im Stadtteil Leider, neben der westlichsten der drei Mainbrücken Aschaffenburgs. Die Anfahrt ist einfach, weil man einfach nur der Ringstraße in Aschaffenburg folgen muss. Komfortable - weil überdachte - Parkplätze stehen im nur 20 m entfernten Parkdeck in ausreichender Anzahl und kostenlos zu Verfügung.

Das Angebot der etwa 50 Aussteller aus nah und fern erstreckt sich über


Foto-Galerie mit Eindrücken der aschaffenburger Mineralienbörse:

fan-arena
Die fan-frankenstolz arena in Aschaffenburg im Maigrün des trockenen und außergewöhnlich warmen 8. Mai 2011.
Tisch
Stand von Joachim LORENZ mit den Mineralien, Gesteinen und den gerahmten Bildern mit Mineralien und Gesteinen,
aufgenommen am 08.05.2011. 
Tsumeb
              Mineralien
Der außergewöhnliche Stand von Armin SCHÖLER aus Frankfurt: völlig ohne Schmuck und ausschließlich Mineralien aus Namibia, davon 90 % aus dem weltberühmten Kupfererzbergwerk von Tsumeb - welch ein klingender Name!
Aufgenommen am 08.05.2011.
Tische
              in der Halle
Der Stand von Kerstin KLEIN (Fa. Atlantis) aus Schaafheim,
aufgenommen am 08.05.2011.
Kasse
Die Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins - hier Winfried HAHN und Barbara ROTH - stellen das Personal an der Kasse,
aufgenommen am 08.05.2011.
Peter
              Völker
Peter VÖLKER - und sein Sohn Patrick - organisiert zusammen mit dem Sportamt der Stadt Aschaffenburg die Mineralienbörse seit vielen Jahren, einschließlich Auf- und Abbau,
aufgenommen am 08.05.2011.
Max
              Rettinger
Der Newcomer. Max RETTINGER aus Hösbach probierte 2011 erstmals einen eigenen Stand,
aufgenommen am 08.05.2011.
Almandin
Aus dem Angebot: Am Stand von Andreas VÖLKER gab es bis zu 4 cm große Alamandine von der Autobahnbaustelle bei Waldaschaff,
Bildbreite 13 cm.
Sailaufit
Das wohl beste noch vorhandene Stück eines mit Braunit imprägnierten Rhyoliths,darin eine Druse mit Carbonaten und darauf die kleinen Sailaufit-Kristalle als glänzende, schwarze Kruste,
Bildbreite 13 cm.
Hermann Urner
Eine Erinnerung aus früheren Tagen: Hermann URNER (sitzend, mit seinem "Markenzeichen", dem Hut, den er praktisch nie ablegt) mit den großen Amethysten aus Uruquay auf der Mineralien-Börse am 05.05.2001


Historische Entwicklung der Aschaffenburger Mineralienbörse
Die Aschaffenburger Mineralienbörse begann Anfang der 1980er Jahren. Der damalige Oberbürgermeister REILAND besuchte 1981 die Mineralienbörse in Mosbach. Er fand das so gut, dass man damit auch in Aschaffenburg beginnen wollte. Als Partner verbandelte man sich mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Aschaffenburg.

Die 1. Aschaffenburger Mineralienbörse fand am 25. April 1982 von 10 - 18 Uhr in der Eissporthalle statt. Thema der Sonderausstellung: "Fossilien der Grube Messel".
Die 2. Mineralienbörse fand am 24.04.1983 von 10 bis 18 Uhr in der neu errichteten Eissporthalle statt.
Die 3. Aschaffenburger Mineralienbörse fand wieder in der Eissporthalle am 20.05.1984 statt.
4. Börse 12.05.1985 Eissporthalle
5. Börse 11.05.1986 Eissporthalle
6. Börse 17.05.1987 Eissporthalle Sonderschau "Bergbau im Spessart"
7. Börse 15.05.1988 Eissporthalle Sonderausstellung "Grube Clara, Schwarzwald", Eintritt 3 DM
8. Börse 21.05.1989 Sporthalle des TVA, Kochstr. 10, Sonderexpo "Steine + Esoterik" (Quarzkristall aus Feldkahl als Hintergrund)
9. Börse 06.05.1990 Sporthalle des TVA, Sonderexpo: "Calcit - Mineralien mit 1000 Gesichtern" und "Fossilien Fränkische Schweiz"
10. Börse 05.05.1991 Eissporthalle Sonderexpo: "Farbspiele der Natur" und "Das Naturwissenschaftliche Museum stellt sich vor" 9 - 17 Uhr
11. Börse 03.05.1992 Eissporthalle Sonderexpo: "Gesteine des Spessarts" und Workshop "Präparation der Urzeit"
12. Börse 08.-09.05.1993 Eissporthalle Sonderausstellung "Sailauf Hartkoppe", dazu ein Vortrag im Ratskeller am 8. um 20 Uhr; ab jetzt findet die Börse an 2 Tagen statt 
13. Börse 07.-08.05.1994 Eissporthalle Sonderausstellung "Seltene Mineralien aus Utah/USA"
14. Börse 06.-07.05.1995 Eissporthalle Sonderausstellung "KUPFER- Mineral und Werkstoff Von der Antike bis zur Neuzeit" Eintritt 4 DM
15. Börse  11.-12.05.1996 Eissporthalle Sonderausstellung "Was Steine erzählen ... mit Kinderaugen gesehen"
16. Börse 10.-11.05.1997 Eissporthalle Sonderausstellung "Die Schatztruhe"
17. Börse 09.-10.05.1998 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Sandstein"
18. Börse 24.-25.04.1999 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Jahrmillionen - die Erde im Wandel der Zeit - Kontinentalverschiebung"
19. Börse 06.-07.05.2000 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Die Erde lebt: Erdbeben und Vulkane"
20. Börse 05.-06.05.2001 Unterfrankenhalle Sonderausstellung Steine und Esoterik: "Helfen Steine heilen?"
21. Börse 20.-21.04.2002 Unterfrankenhalle Sonderausstellung (neues Logo mit gezeichnetem Ammonit und Quarz)
22. Börse 10.-11.05.2003 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Spanien - nicht nur der Sonne wegen"
23. Börse 08.-09.05.2004 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Feuerstein von der archäologischen Stadtgrabung"
24. Börse 07.-08.05.2005 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Bergbau in Sommerkahl"
25. Börse 06.-07.05.2006 Unterfrankenhalle Sonderausstellung "Spessart - einmal anders gesehen"
26. Börse 05.-06.05.2007 Unterfrankenhalle Sonderausstellung
27. Börse 03.-04.05.2008 FAN Frankenstolz Arena Sonderausstellung
28. Börse 09.-10.05.2009 FAN Frankenstolz Arena Sonderausstellung
29. Börse 08.-08.05.2010 FAN Frankenstolz Arena Sonderausstellung
30. Börse 07.-08.05.2011 FAN Frankenstolz Arena Sonderausstellung
31. Börse 12.-13.05.2012 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung
32. Börse 11.-12.05.2013 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung
33. Börse 10.-11.05.2014 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung
34. Börse 09.-10.05.2015 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung 
35. Börse 07.-08.05.2016 f.a.n. frankenstolz arena (Anzeige mit Quarzkristall von Feldkahl)
36. Börse 13.-14.05.2017 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung 
37. Börse 05.-06.05.2018 f.a.n. frankenstolz arena (Anzeige mit Achat aus Sailauf)
38. Börse 04.-05.05.2019 f.a.n. frankenstolz arena
39. Börse - ausgefallen wegen der politischen CORONA-Restriktionen
40. Börse - ausgefallen wegen der politischen CORONA-Restriktionen
39. Börse 07.-08.05.2022 F.A.N. FRANKENSTOLZ ARENA Sonderausstellung: "Fossilies Holz aus Franken" (Anzeige mit blauem Hintergrund) 
40. Börse 06.-07.05.2023 f.a.n. frankenstolz arena Sonderausstellung: "Edelsteine aus dem Spessart".






Preis: .... €

Überlegungen zu den Preisen auf den Mineralienbörsen


Der Aussteller muss wie jeder Geschäftsmann vielfältige Kosten in die Preise für die ausgestellten Stücke einrechnen.

Handelsware muss man kaufen; auch dies kann ein großer Aufwand sein. Viele Händler fahren oder fliegen weite Strecken zum Ankauf von Mineralien und Sammlungen. Selbst gefundene Steine müssen gesucht, gefunden, formatiert, gesäubert, bestimmt, beschriftet und in eine Schachtel gelegt werden. Dazu gehört in der Regel ein Sammlungszettel. Unter Umständen sind weitere Schritte wie das Schleifen und Polieren notwendig.

Zu Hause muss er sich zunächst beim Ausrichter schriftlich anmelden und in der Regel die Kosten im Voraus überweisen. Dann muss er zu Hause die Stücke so einpacken, dass diese keinen Schaden nehmen. Dann muss man die Geräte richten, die man für den Stand benötigt: Lampen, Visitenkarten, Verlängerungen, Decken, Regale, Kartons, Transportbehälter, Preisschilder, Verpackungsmaterial, Dekoration, Sackkarre (oder so was ähnliches) usw., bis hin zu einer Werkzeugkiste für alle Fälle, schließlich wollen Sie ja eine Augenweide sehen.
Dann muss er alles in ein Fahrzeug einladen, sichern, tanken und anfahren. Dies können leicht hunderte von km sein und entsprechend viel Zeit kosten. Dann kommt das Ausladen und der Transport in die Halle. Anschließend muss man irgendwo parken, was ist den Regel teuer ist. Der Aufbau eines Börsenstandes dauert in der Regel einige Stunden. Dann muss man am Stand präsent sein, in der Regel müssen dies 2 Personen ausführen, so dass man wechseln oder sich vertreten kann. 
Hinzu kommen bei mehrtägigen Veranstaltungen noch die Übernachtungskosten, denn man muss ja irgendwo (gut) schlafen. Hinzu kommt ein gewisser Mehraufwand für die Verpflegung, das Essen und Trinken.
Nach dem Ende der Veranstaltung muss wieder abgebaut, eingepackt, eingeladen und nach Hause gefahren werden. Auch hier muss man die Gegenstände verstauen - bis zur nächsten Börse.
Wenn Sie jetzt denken, das war´s dann kennen Sie die deutsche Bürokartie noch nicht, denn Sie müssen je nach Größe ihres Geschäfts noch eine Buchführung anhängen und das Ganze so dokumentieren, so dass die Finanzverwaltung das akzepiert. Dann dürfen Sie für die Gewinne - wenn Sie denn einen gemacht haben - Steuern bezahlen.
Und Sie tragen dabei noch ein nicht unerhebliches Risiko für die Gefahr, dass ein Stück zerbricht, dass es gestohlen wird oder dass Ihnen einer Ihrer Ausrüstungsgegenstände verschleißt oder auch kaputt geht (oder schlimmsten Falls gestohlen wird). Auch uns wurden bereits Mineralien gestohlen oder einfach die Zettel vertauscht, so dass man ein wertiges Stück gegen ein geringwertiges vertauschte.
Und wenn Sie diese Arbeitsstunden mit dem Lohn einer Reinigungsfachkaft ("Putzfrau") multiplizieren, so dass Sie auch einen Verdienst haben und diese Kosten auf die verkaufte Ware aufschlagen, dann wirde der Kunde fragen, warum das so "teuer" ist. Viele Menschen sind eben die Preise der großen Discounter wie Lidl und Aldi gewöhnt, deren Produkte mannlos oder Niedriglohnländern gefertigt werden. Dies gilt auch für die Schmuckbranche (auch auf den Mineralienbörsen), denn was glauben Sie, wer in Deutschland eine Kette aus geschliffenen Steinen für 5 € herstellen und mit einem Gewinn verkaufen kann?

Jetzt können Sie sich vorstellen,  
wieviel Arbeit hinter einem Börsenstand steckt.
Und warum das soundsoviel Euro kostet*.

War das früher besser?
Liest man C. C. LEONHARD´s Mineralogisches Taschenbuch von 1814 auf der S. 615, dann wird hier von Graf von Hoffmansegg aus Berlin ein biegsamer Glimmersandstein aus Braslilien angeboten. Die größte Platte von 23 1/2 Länge, 17 3/4 Breite und 1/2 rheinische Zoll Dicke kostete unglaubliche 100 Friedrich d´or (aus Gold), also hatte den Wert von 500 Reichstalern. Diese Goldmünze wiegt ganz knapp über 6 g, so dass 100 solcher Münzen den Wert von 600 g Gold bedeuten, das wären nach heutigem Geld etwa 28.000 € (Stand 26.03.2021).


Hier erhalten Sie auch Informationen zu Fundstellen im Spessart, Informationen zu lokalen Treffs mit Gleichgesinnten im Rahmen des Naturwissenschaftlichen Vereins Aschaffenburg e. V. und weiteren Aktivitäten.

Eintritt: Erwachsene 3 €
            Mitglieder des Naturwiss. Vereins Aschaffenburg e. V. haben freien Eintritt

Veranstalter: Stadt Aschaffenburg und Naturwissenschaftlicher Verein Aschaffenburg e. V.

weitere Info, insbesondere für Aussteller durch den Naturwissenschaftlichen Verein Aschaffenburg.

Stand von
        J. Lorenz 2011
Unser Stand am 07.05.2011 mit Helga Lorenz

 

Zusätzlich finden Sie mich mit meine Frau Helga auf der



*Früher stellte ich Micromounts mit selbst gefunden Mineralien aus dem Spessart in kleinen Döschen her. Schön montiert, gereinigt, mit einem individuell gedruckten Zettel und zweifelsfrei richtig bestimmt. Der Aufwand war hoch und ich verlangte 1 bis 2, manchmal auch 3 DM für ein Döschen. Aber manche Kunden versuchten bei dem kleinen Preis, der gerade die Selbstkosten für Döschen, Montagekitte und Zettel deckt, noch zu handeln, insbesondere wenn man mehrere Döschen kaufte. So stellte ich dies ein, weil das dann sinnlose Diskussionen brachte und mit der nicht vorhandenen Gewinnspanne keine Kostendeckung zu erreichen war.  


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